Autor: Heiko Weckbrodt

Chemielabor an der TU Dresden. Abb.: TUD

Hochschulen beschäftigen mehr Forscher

Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Frauenquote lag bei 38 Prozent. Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das…

Ein faszinierter Knirps schaut im Planck-Genetikinstitut Dresden den Würmern beim Wachsen zu. Foto: hw

Hemmungslos neugierig: 33.000 Besucher zur Wissenschaftsnacht Dresden

Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am Freitag zur „Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften 2015“ gepilgert und haben den Forschern Löcher in den Bau gefragt. „Da hat sich hemmungslose Neugier entladen“, schätzte die städtische Koordinatorin Anja Loose vom Amt für Wirtschaftsförderung heute nach anderthalb Stunden Schlaf ein. Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am…

Abtauchen in virtuelle Welten: Ein Mädchen probiert während der Wissenschaftsnacht in Dresden eine "Virtual Reality"-Datenbrille im TU-Hörsaalzentrum aus.

Axolotl glotzt und die Elektronen springen

Wissenschaftsnacht Dresden treibt Tausende in die Institute und auf die Straßen Dresden, 3. Juli 2015: „Mama! Wenn ist das eine Nacht ist, warum bleiben wir dann nicht richtig lange hier? Das ist doch noch ganz hell!“ Eine berechtigte Frage, die der Knirps da seiner Frau Mama heute Abend zur “13. Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden” vorgelegt hat: Tausende Dresdner und Gäste lustwandelten unter dem Motto “Nachtaktiv” durch die Genetikhallen der Planckforscher in der Johannstadt, über den TU-Campus mit all seinen Attraktionen, laserten sich durch die Fraunhofer-Institute von Dresden – und darunter auffällig viele der Altersklasse „Hab noch keinen Personalausweis, aber diese Nacht mach ich durch.“ Wissenschaftsnacht Dresden treibt Tausende in die Institute und auf die Straßen Dresden, 3. Juli 2015: „Mama! Wenn ist das eine Nacht ist, warum bleiben wir dann nicht richtig lange hier?…

90 % der Süßwaren-Verpackungsmaschinen von Theegarten-Pactec werden exportiert. Foto: Theegarten-Pactec

Mehr Platz für Dresdner Verpackungsmaschinen-Bauer

Theegarten-Pactec nimmt ersten Ausbauteil in Betrieb Dresden, 3. Juli 2015. Wegen der steigenden Nachfrage vor allem im Ausland nach sächsischen Verpackungsmaschinen baut „Theegarten Pactec“ derzeit seinen Hauptsitz in Dresden für rund 30 Millionen Euro in Dresden – die größte Investition in der Firmengeschichte. Heute weihte der traditionsreiche Betrieb den ersten und größten Teil seines Neubaukomplexes ein: Das neue Bürogebäude und eine neue Fertigungshalle schaffen den dringend benötigen Platz für ein weiteres Wachstum des exportorientierten Unternehmens. Theegarten-Pactec nimmt ersten Ausbauteil in Betrieb Dresden, 3. Juli 2015. Wegen der steigenden Nachfrage vor allem im Ausland nach sächsischen Verpackungsmaschinen baut „Theegarten Pactec“ derzeit seinen Hauptsitz in Dresden für…

Foto: Plasticard ZFT

Dresdner Chipkarten-Hersteller hat ausgebaut

Plasticard ZFT weiht fünf Millionen Euro teuren Neubau ein Dresden, 2. Juli 2015. „Plasticard ZFT“ Dresden hat wegen guter Auftragslage ausgebaut: Am Wochenende weiht der Chipkarten-Hersteller einen Neubau an der Reisewitzer Straße ein, der samt Ausrüstungen rund fünf Millionen Euro gekostet hat. Plasticard ZFT weiht fünf Millionen Euro teuren Neubau ein Dresden, 2. Juli 2015. „Plasticard ZFT“ Dresden hat wegen guter Auftragslage ausgebaut: Am Wochenende weiht der Chipkarten-Hersteller einen Neubau an der…

Dresden-IT hat sich digitale Archivierungslösungen für Akten auf die Fahnen geschrieben. Abb.: Dresden-IT

Akten der Oberlausitz online

Bautzen/Dresden, 2. Juli 2015. Bis zu 700 Jahre alte Akten, Urkunden und Karten der Oberlausitz können Historiker, Heimatforscher und andere Neugierige seit ab sofort im Internet recherchieren: Das Staatsfiliarchiv Bautzen hat seine Findbücher heute online gestellt, wie das Sächsische Hauptstaatsarchiv mitteilte. Bautzen/Dresden, 2. Juli 2015. Bis zu 700 Jahre alte Akten, Urkunden und Karten der Oberlausitz können Historiker, Heimatforscher und andere Neugierige seit ab sofort im Internet recherchieren: Das Staatsfiliarchiv Bautzen…

Die 26-jährige Sandra Wecke hat ihr Informatikstudium an der TU Dresden mit Bravour absolviert und bekam den "Saxonia Special Woman Award" - samt einer Bronze-Skulptur des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Foto: Sabine Mutschke

Tanzende Informatikerin für Geschäfts-App ausgezeichnet

Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU Dresden abgeschlossen, im Zuge ihrer Diplomarbeit eine App entwickelt, die Vertriebsleuten die Arbeit erleichtert. Für diese reife Leistung in einem als Männer-Nerd-Domäne verschrieenen Fach hat die 26-Jährige auch eine besondere Auszeichnung bekommen: Andreas Mönch, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Softwareschmiede „Saxonia Systems“, hat der Informatikerin heute „5. Saxonia Special Woman Award“ verliehen. Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU…

Abb.: hw

Ifo Dresden: Sachsens Wirtschaft legt über Bundesschnitt zu

Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung rechnen. Das haben die Ökonomen von ifo Dresden prognostiziert. Demnach wird die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Freistaat in diesem Jahr um zwei Prozent zulegen, 2016 dann um 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Für Ostdeutschland rechnen die Wirtschaftsforscher mit Wachstumsraten von 1,8 % (2015) und 1,6 % (2016) und für Deutschland insgesamt mit 1,9 bzw. 1,8 %. „Wir können positiv in die Zukunft schauen“, schätzte Ifo-Dresden-Vizechef Prof. Joachim Ragnitz ein. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr 2015 werde die Konjunktur nun an Fahrt aufnehmen – allerdings ohne in gleichem Maße auch neue Jobs zu generieren. Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht…

Motto "Mobile first!": Das neue Design von dresden.de richtet sich zuallererst an Nutzer, die mit Smartphones das städtische Portal besuchen. Foto: hw

Dresden kachelt sein Internetportal

Netzauftritt fokussiert sich nun auf mobile Nutzer Dresden, 1. Juli 2015. Nach einjähriger Vorbereitung hat die Stadt Dresden heute ihr überarbeitetes Internetportal dresden.de aktiviert. Das Leitmotto der Neuauflage: „Mobile first“ (mobile Nutzer zuerst). Die auffälligsten Änderungen: größere Bilder, eine Trennung nach Dresdnern und Touristen, vor allem aber präsentiert sich dresden.de nun in einer Kachel-Optik, wie man sie von Windows-Betriebssystemen seit der Version 8 kennt. Netzauftritt fokussiert sich nun auf mobile Nutzer Dresden, 1. Juli 2015. Nach einjähriger Vorbereitung hat die Stadt Dresden heute ihr überarbeitetes Internetportal dresden.de aktiviert. Das Leitmotto der Neuauflage: „Mobile first“…

Freute sich sichtlich über den Preis: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (rechts) bekam das eTown-Schild vom deutschen Google-Sprecher Klaas Flechsig in die Hand gedrückt. Foto: hw

Google zeichnet Dresden mit eTown-Preisschild aus

Ranking bewertet internetgestützte Exportgeschäfte Dresden, 1. Juli 2015. Die Dresdner können sich nun das Schild „eTown“ an den Ortseingang nageln: Der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig hat diesen Preis heute an den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) übergeben. Damit würdigte der US-Suchmaschinenkonzern die besondere Agilität, mit der Dresdner Unternehmen das Internet nutzen, um ihre Geschäfte und speziell ihre Exporte anzukurbeln. „Die Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, sagte er. Das Internet eröffne heute auch kleinen Betrieben Exportchancen und Märkte, die sich früher nur große Unternehmen erschließen konnten. „Wenn kleine Unternehmen die Möglichkeiten des Internets schnell nutzen, können sie selbst große Konzerne überholen.“ Ranking bewertet internetgestützte Exportgeschäfte Dresden, 1. Juli 2015. Die Dresdner können sich nun das Schild „eTown“ an den Ortseingang nageln: Der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig hat diesen Preis heute an…

Schluss mit Oldschool-Technik in Loschwitz (hier die Loschwitzer Brücke, das "Blaue Wunder"): Die Telekom will den Stadtteil sowie Klotzsche und Pieschen auf VDSL-Internet aufrüsten. Foto: Sylvio Dittrich, LHD

Mehr schnelles Glasfaser-Internet für Dresden

Telekom will Klotzsche, Pieschen und Loschwitz bis Mitte 2016 auf VDSL aufrüsten Dresden, 1. Juli 2015. Über 30.000 Dresdner bekommen voraussichtlich bis Mitte 2016 Zugang zu schnelleren Internet-Leitungen: Die Telekom will in den Stadtteilen Klotzsche, Pieschen und Loschwitz neue Glasfaserleitungen verlegen, damit die Anwohner Netzzugänge nach dem VDSL-Standard (ca. 50 Megabit je Sekunde) nutzen können. Das hat Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mitgeteilt. Telekom will Klotzsche, Pieschen und Loschwitz bis Mitte 2016 auf VDSL aufrüsten Dresden, 1. Juli 2015. Über 30.000 Dresdner bekommen voraussichtlich bis Mitte 2016 Zugang zu schnelleren Internet-Leitungen: Die Telekom…

Siebtklässer aus Dresden plünderten heute das Buchsommer-Regal in der medien@age in Dresden - und ließen sich dann von Boris Koch (r.) vom "Drachenflüsterer" vorlesen. Der Leipziger Autor publiziert seit 1993 Jugend- und Erwachsenenliteratur, einer seiner Schwerpunkte ist die Fantasy-Literatur. Foto: Heiko Weckbrodt

Buchsommer startet in Dresden

Drachenflüsterer säuselt Schülern Leselust ins Ohr Dresden, 1. Juli 2015. Um die sächsischen Schüler auch in den Ferien für Literatur und die „Kulturtechnik Lesen“ zu begeistern, ist heute in 91 Bibliotheken im Freistaat der „Buchsommer 2015“ gestartet. Zum Auftakt kam ein ausgewiesener Lindwurm-Auskenner nach Dresden: Der Leipziger Autor Boris Koch hat am Vormittag Siebtklässlern in der Jugendbibliothek „medien@age“ aus seiner Fantasy-Trilogie „Der Drachenflüsterer“ vorgelesen. Anschließend konnten die Mädchen und Jungen diese und andere neue Bücher ausleihen, um sie daheim oder im Urlaub zu lesen. Wer nach den Ferien mindestens drei Bücher als gelesen vorweisen kann, bekommt ein Zertifikat, darf am 12. September zu einer Abschlussparty in Dresden kommen – und dabei allerlei Preise gewinnen, wie Martina Reinhold, die Vize-Leiterin der „medien@age“ ankündigte. Einige Schulen spendieren den Jugendlichen für das Zertifikat sogar eine gute Einstiegsnote für das neue Schuljahr. Drachenflüsterer säuselt Schülern Leselust ins Ohr Dresden, 1. Juli 2015. Um die sächsischen Schüler auch in den Ferien für Literatur und die „Kulturtechnik Lesen“ zu begeistern, ist heute in 91…

Die meisten Deutschen lassen die Bibliotheken links liegen - eine Studie fordert jetzt eine Modernisierung. Abb.: Stiftung Lesen

Stadtbibliotheken in Dresden ab sofort für Jugendliche gratis

Jahresgebühr für erwachsene Leser steigt dafür Dresden, 1. Juli 2015. Damit Leselust unter Jugendlichen nicht an fünf Euro scheitert, haben die Städtischen Bibliotheken Dresden die Jahresgebühr für junge Leser heute gestrichen. Ab sofort bekommen Mädchen und Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren kostenlose Bibliotheksausweise. Um dies zu finanzieren, erhöhen die Städtischen Bibliotheken die Jahresgebühr für Erwachsene von zwölf auf 15 Euro pro Jahr – mit „Unterwanderungs-Möglichkeiten“. Jahresgebühr für erwachsene Leser steigt dafür Dresden, 1. Juli 2015. Damit Leselust unter Jugendlichen nicht an fünf Euro scheitert, haben die Städtischen Bibliotheken Dresden die Jahresgebühr für junge Leser heute…

Blick in einen Absorbtionsraum an der TU Dresden, wo eine Radarantenne für einen europäischen Mars-River getestet wird.In puncto Forschung hat sich Sachsen deutlich vorgearbeitet. Die kommerziellen Früchte ernten aber oft andere. Foto. Jürgen Lösel, LHD

Sachsen holt bei Innovationskraft auf

Technologiebericht 2015 sieht Freistaat nun auf Rang 4  – verweist aber auch auf alte Schwächen Dresden, 30. Juni 2015. Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein „bemerkenswerter Aufholprozess“ in puncto Innovationskraft und Bildungsniveau gelungen. Darauf verweist der „Technologiebericht 2015“, den das VDI-Technologiezentrum Düsseldorf und das „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung“ (ZEW) in Mannheim für das sächsische Wirtschaftsministerium erstellt haben. Nach eigenen Bewertungsmaßstäben hat sich der Freistaat im Vergleich mit den anderen Bundesländern von Rang 6 im Jahr 2007 auf Platz 4 im Jahr 2013 (jüngste Erhebung) vorgearbeitet und liegt damit „erstmalig über dem Schnitt der alten Länder“, wie es in dem Bericht heißt. „Lediglich Baden-Württemberg, Bayern und Berlin konnten sich 2013 besser platzieren.“ Technologiebericht 2015 sieht Freistaat nun auf Rang 4  – verweist aber auch auf alte Schwächen Dresden, 30. Juni 2015. Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein „bemerkenswerter Aufholprozess“ in puncto…

Kein Mensch allein würde es heute mehr in überschaubarer Zeit schaffen, einen modernen Computerchips von Hand aufzuzeichnen - das übernehmen heutzutage automatische Entwurfsprogramme. Foto: ISS/EAS

Automatischer Entwurf für komplexe Chips

Fraunhofer gründet Software-Firma Coseda in Dresden Dresden, 30. Juni 2015. Damit Elektronikunternehmen ratzfatz auch komplexe Computerchips mit analogen und digitalen Bauteilen und anderen Funktionen konstruieren können, hat Fraunhofer in Dresden eine neue automatische Entwurfs-Software entwickelt. Eine ausgegründete Firma „Coseda“ soll dieses Programm nun weiterenzwickeln und international an den Ingenieur bringen. Fraunhofer gründet Software-Firma Coseda in Dresden Dresden, 30. Juni 2015. Damit Elektronikunternehmen ratzfatz auch komplexe Computerchips mit analogen und digitalen Bauteilen und anderen Funktionen konstruieren können, hat Fraunhofer in Dresden…