Autor: Heiko Weckbrodt

Eine weiße OLED beim Ausmessen in einer so genannten Ulbricht-Kugel. Foto: Philipp Lindenau, IAPP, TU Dresden

Organisches Licht doppelt so hell

Dresdner Nachwuchs-Physiker Schwab für neue OLED-Technik ausgezeichnet Dresden/Brüssel, 29. Mai 2015. Organische Leuchtdioden (OLEDs) könnten durch eine neue Technik aus Dresden in Zukunft doppel so hell leuchten wie bisher und so für lichtstärkere und energiesparende Organik-Bildschirme sorgen. Entwickelt wurde der neue Strukturaufbau für weiße OLEDs durch den Nachwuchs-Physiker Dr. Tobias Schwab vom Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der TU Dresden. In Brüssel bekam er heute für seine wegbereitende Dissertation den mit 3500 Euro dotierten „Photonics21 Student Innovation Award“ zuerkannt, teilte die Uni mit. Dresdner Nachwuchs-Physiker Schwab für neue OLED-Technik ausgezeichnet Dresden/Brüssel, 29. Mai 2015. Organische Leuchtdioden (OLEDs) könnten durch eine neue Technik aus Dresden in Zukunft doppel so hell leuchten wie bisher und…

Die bis zu vier Meter hohen Mammuts lebten Millionen Jahre auf der Erde, die letzten Exemplare starben vor etwa 4000 Jahren aus. Hier eine Rekonstruktion im Japanischen Palais in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Baggerfahrer findet Mammutzahn in Dresden

Zufallsfund beim Bau des Holz-Konferenzzentrums für Forschungsinstitut Dresden, 29. Mai 2015. Ein Baggerfahrer hat bei Bauarbeiten in Dresden zufällig einen etwa 50.000 Jahre alten Mammutzahn gefunden. Das teilten das Landesamt für Archäologie und der Bauherr, das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) mit. Als der Mammutzahn ganz freigelegt war, fanden sich in 3,5 Metern Tiefe zudem auch Relikte von Urmenschen. Zufallsfund beim Bau des Holz-Konferenzzentrums für Forschungsinstitut Dresden, 29. Mai 2015. Ein Baggerfahrer hat bei Bauarbeiten in Dresden zufällig einen etwa 50.000 Jahre alten Mammutzahn gefunden. Das teilten das Landesamt…

Der Drache Viserion aus Game of Thrones als 15 cm hohe Vinyl-Figur. Foto: HBO

Games of Thrones: Wiedergänger, Ritter und Drachen als Fan-Figuren

Westeros, 29. Mai 2015. Zur fünften Staffel von „Game of Thrones“ hat der Sender HBO sein Merchandising-Programm ausgebaut und lockt die Fans der Fantasy-Erfolgsserie mit neuen Vinyl-Figuren. Auf den Tisch daheim stellen kann man sich zum Beispiel eine 15 Zentimeter hohe Kunststoff-Replik des Drachen Viserion von Daenerys Sturmtochter. Daneben bietet HBO in seinem Fan-Shop auch Vinyl-Figuren von Grauer Wurm, eines Wiedergängers und vom „Berg“. Westeros, 29. Mai 2015. Zur fünften Staffel von „Game of Thrones“ hat der Sender HBO sein Merchandising-Programm ausgebaut und lockt die Fans der Fantasy-Erfolgsserie mit neuen Vinyl-Figuren. Auf den Tisch…

Die weltweiten PC-Verkäufe erreichten 2012 ein Allzeit-Hoch, seitdem geht es abwärts. Aber auch die Tablet-Verkäufe entwickeln sich nicht mehr so dynamisch wie früher. Abb.. IC Insights

PC-Markt schrumpft weiter, Tablet-Boom flaut ab

Scottsdale, 29. Mai 2015. Weltweit werden immer weniger klassische PCs verkauft. Aber auch der Boom der Tablett-Computer (Tablets) schwächt sich sichtlich ab. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale hervor. Diese Trends werden sich auch bis mindestens zum Jahr 2018 fortsetzen, prognostizieren die Marktforscher. Scottsdale, 29. Mai 2015. Weltweit werden immer weniger klassische PCs verkauft. Aber auch der Boom der Tablett-Computer (Tablets) schwächt sich sichtlich ab. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC…

Abb.: Bitkom

Kaum einer regelt seinen digitalen Nachlass

Berlin, 28. Mai 2015. Dem einen oder anderen wird es wohl schon passiert sein: Man klappt morgens Facebook auf und findet den Vorschlag, einem Freund zum Geburtstag zu gratulieren – nur dass der eben schon vor Monaten oder Jahren verstorben ist. Ein seltsames Gefühl. Auch soll es gelegentlich schon zu unangenehmen oder peinlichen Überraschungen gekommen sein, wenn Hinterbliebene die Computer-Festplatte eine kürzlich gestorbenen Verwandten sichteten. Der Digitalverband „Bitkom“ rät daher dazu, man solle doch seinen digitalen Nachlass beizeiten testamentarisch regeln. In der Praxis allerdings tut das kaum einer: In einer Aris-Umfrage gaben 93 Prozent der Internetnutzer an, solche Vorkehrungen nicht getroffen zu haben. Berlin, 28. Mai 2015. Dem einen oder anderen wird es wohl schon passiert sein: Man klappt morgens Facebook auf und findet den Vorschlag, einem Freund zum Geburtstag zu gratulieren –…

Dr. Daniel Stange. Foto: Universitätsklinikum Dresden

Mit Stammzellen gegen Magenkrebs

Krebshilfe fördert Dresdner Tumorforschung Dresden, 28. Mai 2015. Der Dresdner Mediziner Dr. Daniel Stange will mit kürzlich entdeckten Magen-Stammzellen künstlich krebsverseuchte Mini-Organe im Labor reifen lassen, um daran dann neue Therapien gegen Magen-Tumore auszuprobieren. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt in den kommenden vier Jahren mit 700.00 Euro. Das teilte die Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“ der TU Dresden mit, die das Vorhaben auch mit eigenen Geldern unterstützt. Krebshilfe fördert Dresdner Tumorforschung Dresden, 28. Mai 2015. Der Dresdner Mediziner Dr. Daniel Stange will mit kürzlich entdeckten Magen-Stammzellen künstlich krebsverseuchte Mini-Organe im Labor reifen lassen, um daran dann neue…

Blick auf das Hörsaalzentrum und den Beyerbau-Turm der TU Dresden. Foto: Foto: TUD/Eckold

Sachsen plant keinen Wohnungsbau auf Campus der TU Dresden

Dresden, 28. Mai 2015. Wohnungsbau auf dem Campus der TU Dresden, wie vom CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Markus Ulbig vorgeschlagen, steht vorerst nicht auf der Agenda des Freistaats Sachsen. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtags-Abgeordneten Annekatrin Klepsch hervor. Dresden, 28. Mai 2015. Wohnungsbau auf dem Campus der TU Dresden, wie vom CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Markus Ulbig vorgeschlagen, steht vorerst nicht auf der Agenda des Freistaats Sachsen. Das geht aus einer…

Chinas KP-Chef Xi Jinping. Foto: Antilong, Wikipedia, CC3-Lizenz, bearbeitet

Publizistin: KP-Herrschaft in China kann jederzeit zusammenbrechen

Innerchinesische Konflikte überfordern Apparat zunehmend, ist Exil-Chinesin Pei Xu überzeugt Dresden, 28. Mai 2015. Die kommunistische Herrschaft in China ist weit weniger stabil, als von westlichen Beobachtern oft angenommen. Das hat die Exilchinesin, Menschenrechts-Aktivistin und Publizistin Dr. Pei Xu bei einem Vortrag über Chinas Führer Xi Jinping im Hannah-Arendt-Institut in Dresden eingeschätzt. Der KP-Apparat sei mit den innerchinesischen Konflikten – seien es nun wirtschaftliche Probleme, Stadt-Land-Konflikte, Demokratieforderungen oder Kritik an Umweltproblemen – sichtlich überfordert. „Das System kann jederzeit zusammenbrechen“, ist Pei Xu überzeugt. Innerchinesische Konflikte überfordern Apparat zunehmend, ist Exil-Chinesin Pei Xu überzeugt Dresden, 28. Mai 2015. Die kommunistische Herrschaft in China ist weit weniger stabil, als von westlichen Beobachtern oft angenommen. Das…

Dresden hat sich inzwischen einen guten Ruf in der Mobilfunk-Forschung erarbeitet. Wenn Intel demnächst sein Entwicklungszentrum an den Elbhängen schließt, könnte es auch zu neuen Ausgründungen kommen. Fotos: Intel (X3-Atom-Prozessor mit LTE-Funktion), hw, Montage: hw

Nach Intel-Aus in Dresden steht Ausgründung zur Debatte

Fürs Entwickler-Team wäre dieser Weg nichts Neues Dresden, 28. Mai 2015. Nachdem Intel angekündigt hat, sein Entwicklungszentrum für Mobilfunk-Chips in Dresden zu schließen, ist noch unsicher, wie es dort weitergeht. So ist noch nicht klar, wieviele aus dem 130-köpfigen Entwicklerteam dem Angebot des US-Konzerns folgen werden, zu den Intel-Sandorten in München oder Nürnberg zu wechseln. Auch eine Ausgründung mit einer eigenen Firma sei nicht ausgeschlossen, erklärte auf Oiger-Anfrage eine Insider-Quelle, die nicht namentlich genannt werden möchte. Diesen Weg hatten die Dresdner bereits einmal gewählt, als NXP das Vorgänger-Unternehmen eindampfte. Fürs Entwickler-Team wäre dieser Weg nichts Neues Dresden, 28. Mai 2015. Nachdem Intel angekündigt hat, sein Entwicklungszentrum für Mobilfunk-Chips in Dresden zu schließen, ist noch unsicher, wie es dort weitergeht….

Kreuzfahrtschiff. Abb.: hw

Internet auf Kreuzfahrten kann teurer werden

Verivox: Datenpakete können Reise um 100 bis 200 Euro verteuern Heidelberg, 28. Mai 2015. Wer auf Kreuzfahrtschiffen ins Internet geht, muss sich auf hohe Kosten einstellen. Darauf hat das Vergleichsportal „Verivox“ aus Heidelberg hingewiesen. Weil die Schiffe die Netzverbindungen per Satellit bereitstellen müssen, wenn sie nicht in Küstennähe unterwegs sind, fallen nicht nur erhebliche Kosten an, sondern die Netzqualität schwanke auch sehr stark. Die auf solchen Seereisen angebotenen Datentarife können laut Verivox eine Kreuzfahrt durchaus um 100 bis 200 Euro verteuern. Verivox: Datenpakete können Reise um 100 bis 200 Euro verteuern Heidelberg, 28. Mai 2015. Wer auf Kreuzfahrtschiffen ins Internet geht, muss sich auf hohe Kosten einstellen. Darauf hat das Vergleichsportal…

Der 16-jährige Manfred von Ardenne präsentierte 1933 eine von ihm verbesserte Braun'sche Röhre - eine Schlüsselkomponente für die Entwicklung des elektronischen Fernsehens. Fotograf unbekannt, Quelle: ADN, Bundesarchiv, Wikipedia, CC3-Lizenz

Der rote Baron vom Weißen Hirsch

Vor 60 Jahren gründete Manfred von Ardenne in Dresden das einzige private Forschungsinstitut der DDR Dresden, 27. Mail 2015. Manfred von Ardenne (1907-1997), in der DDR oft auch „Der rote Baron“ genannt, war eine widersprüchliche Persönlichkeit: Manche beschreiben ihn als Quertreiber, andere als Opportunisten, als genialen Autodidakten oder als „Nicht so ganz“-Wissenschaftler“, als scharfen Analytiker oder unbescheidenen Rechthaber. Von Ardenne erfand das elektronische Fernsehen und das Elektronenmikroskop. Er half mit, dass Stalin seine Wasserstoffbombe bekam. Später führte er das einzige private Forschungsinstitut der DDR auf dem Weißen Hirsch in Dresden. Nun, 60 Jahre nach der Gründung dieses Instituts, dieses marktwirtschaftlichen „Fremdkörpers“ inmitten der ostdeutschen Zentralverwaltungswirtschaft, hat das Urania-Vortragszentrum Dresden dem roten Baron und seinem Werk ein Symposium gewidmet. Vor 60 Jahren gründete Manfred von Ardenne in Dresden das einzige private Forschungsinstitut der DDR Dresden, 27. Mail 2015. Manfred von Ardenne (1907-1997), in der DDR oft auch „Der rote…

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Freiberger wollen mehr Energie aus Bioabfall ziehen

Freiberg, 27. Mai 2015. Aus Essensresten, Gülle und Gartenabfällen lässt sich viel mehr Biogas erzeugen als mit heutigen Verfahren üblich. Davon sind deutsche Umweltforscher und -Ingenieure von sechs Instituten überzeugt und haben sich daher zum Entwicklungsverbund „inTeBi“ unter Freiberger Führung zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Leistung von Biogas-Anlagen um 90 Prozent und deren Effizienz um zehn Prozent zu steigern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Forschungen mit 2,9 Millionen Euro. Freiberg, 27. Mai 2015. Aus Essensresten, Gülle und Gartenabfällen lässt sich viel mehr Biogas erzeugen als mit heutigen Verfahren üblich. Davon sind deutsche Umweltforscher und -Ingenieure von sechs Instituten überzeugt…

Elaskon-Chef Karl Schwald will, dass sein Unternehmen in Dresden gesund wächst und die Mitarbeiter dabei mitnimmt. An überhastetem Wachstum, so sagt er, habe sich schon mancher Mittelständler verhoben. Foto: Heiko Weckbrodt

Elaskon schmiert China

Auto wird im Reich der Mitte zum Statussymbol – das nun mit Mitteln aus Dresden gepflegt wird Dresden/Shanghai, 27. Mai 2015. Ein Umdenken in China beschert dem Dresdner Chemie-Unternehmen Elaskon steigende Umsätze: Statt ihre Autos auf Verschleiß zu fahren, wollen junge, aufstrebende Chinesen neuerdings ihre rollenden Status-Symbole auch pflegen. Und dafür schwören sie auf Schmier- und Konservierungsmittel aus Dresden. Die hatte Elaskon ursprünglich zu DDR-Zeiten entwickelt, um die Lebensdauer von Wartburgs, Trabis und anderen Ostblock-Autos zu verlängern. Seitdem wurden die Rezepturen stetig weiterentwickelt – mit durchschlagenden internationalem Erfolg. Auto wird im Reich der Mitte zum Statussymbol – das nun mit Mitteln aus Dresden gepflegt wird Dresden/Shanghai, 27. Mai 2015. Ein Umdenken in China beschert dem Dresdner Chemie-Unternehmen Elaskon…

Grafik: hw

Zeitungsverleger: Vorratsdatenspeicherung schadet Pressefreiheit

Berlin, 27. Mai 2015. Als schädlich für die Pressefreiheit hat der „Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger“ (BDZV) in Berlin die geplante Vorratsdatenspeicherung von Internet- und Telefondaten kritisiert. Der jetzt von Justizminister Heiko Maas (SPD) vorgelegte und vom Kabinett gebilligte Entwurf höhle den Informantenschutz und den Berufsgeheimnisschutz aus. Berlin, 27. Mai 2015. Als schädlich für die Pressefreiheit hat der „Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger“ (BDZV) in Berlin die geplante Vorratsdatenspeicherung von Internet- und Telefondaten kritisiert. Der jetzt von Justizminister Heiko…