Alle Artikel in: Wirtschaft

Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Wafer mit 45-nm-Chips. Abb.: GF

Globalfoundries plant neue Produktionstechnik für Chips

FD-SOI soll schnelle und stromsparende Elektronik ermöglichen Grenoble/Dresden, 24. Juni 2015. Der Auftragshersteller Globalfoundries will Chips für seine Kunden ab Ende 2016 in “Fully Depleted Silicon on Insulator”-Technik (FD-SOI) herstellen, die besonders schnelle, stromsparende und robuste Elektronik ermöglicht. Das hat der Dresdner Globalfoundries-Manager Gerd Teepe laut Angaben des Fachportals “EE Times” auf einer Fachtagung im französischen Grenoble angekündigt. FD-SOI soll schnelle und stromsparende Elektronik ermöglichen Grenoble/Dresden, 24. Juni 2015. Der Auftragshersteller Globalfoundries will Chips für seine Kunden ab Ende 2016 in “Fully Depleted Silicon on Insulator”-Technik (FD-SOI) herstellen,…

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15 % der ostdeutschen Betriebe verlieren Mitarbeiter durch Rente mit 63

Unternehmen versuchen Senioren am Arbeitsplatz zu halten Nürnberg, 23. Juni 2015: Etwa elf Prozent der westdeutschen und 15 % der ostdeutschen Betriebe sind von der Rente mit 63 betroffen – entweder, weil sie dadurch bereits vorzeitig Mitarbeiter verloren haben oder dies in nächster Zeit zu erwarten ist. Das hat eine repräsentative Betriebsbefragung des “Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit” (IAB) aus Nürnberg ergeben. Unternehmen versuchen Senioren am Arbeitsplatz zu halten Nürnberg, 23. Juni 2015: Etwa elf Prozent der westdeutschen und 15 % der ostdeutschen Betriebe sind von der Rente mit 63 betroffen –…

Prof. Reimund Neugebauer, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, ist Dresden besonders verbunden: Ab 1975 hatte er an der TU Dresden Maschinenbau studiert. Es sei ihm daher eine besondere Freude gewesen, in der sächsischen Landeshauptstadt das neue Leistungszentrum für Nanoelektronik anzukündigen, sagt er. Foto: Axel Griesch, Fraunhofer

Fraunhofer-Präsident: Deutsche Mikroelektronik ist stärker als es scheint

Prof. Reimund Neugebauer im Oiger-Kurzinterview über Halbleitertrends und die Rolle Dresdens Dresden, 17. Juni 2015. Die Mikroelektronik in Deutschland hat viel Potenzial, international eine noch größere Rolle zu spielen als bisher, wenn sie ihre Karten richtig ausspielt. Das hat Prof. Reimund Neugebauer, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, zum Auftakt des neuen Leistungszentrums „Funktionsintegration für die Mikro-Nanoelektronik“ in Dresden im Oiger-Kurzinterview eingeschätzt. Im Segment der Multifunktions-Chips habe die hiesige Halbleiter-Wirtschaft, die vor allem in Sachsen und Bayern konzentriert ist, erhebliche Kompetenzen aufgebaut. Sie könne damit beim nächsten Automatisierungs- und Vernetzungsschub, der sogenannten „Industrie 4.0“, eine Schlüsselrolle einnehmen. Prof. Reimund Neugebauer im Oiger-Kurzinterview über Halbleitertrends und die Rolle Dresdens Dresden, 17. Juni 2015. Die Mikroelektronik in Deutschland hat viel Potenzial, international eine noch größere Rolle zu spielen als…

Das neue Nationale Leistungszentrum für Nanoelektronik in Dresden und Chemnitz ist ein Puzzle aus vielen Akteuren und Geldgebern. Von links nach rechts sind hier ZMD-Chef Thilo von Selchow, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer, IPMS-Chef Hubert Lakner und der Dresdner TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen zu sehen, wie sie sich gemeinsam freuen. Foto: Heiko Weckbrodt

12,5 Millionen Euro für neues Fraunhofer-Elektronikzentrum in Sachsen

Ingenieure wollen innovative Nanoelektronik für raschen Industrie-Einsatz entwickeln Dresden, 17. Juni 2015. Das neue „Nationale Leistungszentrum Funktionsintegration für die Mikro-Nanoelektronik“ in Dresden und Chemnitz soll sich ab 1. Juli auf Elektroniktechnologien stürzen, die einen raschen Praxiseinsatz versprechen: Computerchips mit organischen Komponenten zum Beispiel, Stromspar-Schaltkreise, die ihren Energiebedarf wie ein Mikrokraftwerk selbst decken („Energie-Ernte“), oder auch neuartige Diagnostiksysteme für die Medizin und handliche Lebensmittel- und Arznei-Scanner. Diese und andere Startprojekte hat Prof. Hubert Lakner angekündigt, der Leiter des Dresdner Fraunhofer-Photonikinstituts IPMS, der das neue Zentrum koordinieren wird. Sein Chef Prof. Reimund Neugebauer hat vor allem den langfristigen Schub für die deutsche Wirtschaft im Ganzen vor Augen: In dem die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) die sächsische Chip-Forschung und -Produktion in einem Entwicklungs- und Transfer-Zentrum bündele, entstehe ein technologisches „Hochplateau“ in Dresden und Chemnitz, das letztlich auch zu Wettbewerbsvorteilen für die deutsche Industrie führen soll. Ingenieure wollen innovative Nanoelektronik für raschen Industrie-Einsatz entwickeln Dresden, 17. Juni 2015. Das neue „Nationale Leistungszentrum Funktionsintegration für die Mikro-Nanoelektronik“ in Dresden und Chemnitz soll sich ab 1. Juli auf…

Abb.: hw

Deutsche Elektronik-Exporte legen um 11 % zu

Berlin, 15. Juni 2015. Deutschland hat im ersten Quartal 2015 Computertechnik, Unterhaltungselektronik und Telekommunikations-Geräte im Wert von 8,2 Milliarden Euro exportiert und damit elf Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das teilte der deutsche Digitalverband „Bitkom“ in Berlin mit und berief sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Damit seien die Hightech-Ausfuhren dreimal so stark gewachsen wie die Gesamtexporte, betonte der Verband. Berlin, 15. Juni 2015. Deutschland hat im ersten Quartal 2015 Computertechnik, Unterhaltungselektronik und Telekommunikations-Geräte im Wert von 8,2 Milliarden Euro exportiert und damit elf Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum….

Im Airbus 350 XWB stecken Kohlefaser-Kegel aus Dresden. Foto: Airbus

Sächsische Luftfahrt Zulieferer hoffen auf Aufträge in Paris

Paris/Dresden, 14. Juni 2015. Luftfahrt-Spezialzulieferer aus dem Raum Dresden hoffen auf neue Aufträge auf der „Paris Air Show“ (15. bis 21. Juni 2015 in Paris), die morgen in Frankreich eröffnet wird. Die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) hat einen Gemeinschaftsstand auf der Messe aufgebaut, an dem sich die Unternehmen vor Airbus & Co. präsentieren wollen. „Die sächsischen Aussteller haben sich längst in der Branche einen Namen gemacht“, schätzte WFS- Geschäftsführer Peter Nothnagel ein. „Gerade als innovative Zulieferer sind sie bei den Weltmarktführern gefragt.“ Paris/Dresden, 14. Juni 2015. Luftfahrt-Spezialzulieferer aus dem Raum Dresden hoffen auf neue Aufträge auf der „Paris Air Show“ (15. bis 21. Juni 2015 in Paris), die morgen in Frankreich eröffnet…

Blick in den Reinraum

Dresden richtet sich stärker auf Multifunktions-Chips und Software aus

Branchenverband Silicon Saxony sieht hier gute Chancen, weltweit zu punkten Dresden, 12. Juni 2015. Der sächsische Hightechverband „Silicon Saxony“ hält die Neuausrichtung des Wirtschaftsstandortes Dresden auf komplexe Multifunktions-Mikroelektronik, die Sensoren, Wandler, 5G-Funkmodule, digitale und analoge Schaltkreise kombiniere, sowie auf industrienahe Software-Entwicklungen für einen sinnvollen Pfad, um sich künftig im weltweiten Wettbewerb hervorzuheben. Das Profil der hier konzentrierten Halbleiter-Unternehmen, die neueren Entwicklungsrichtungen der Dresdner Fraunhofer-Institute und auch der TU würden da gut zusammenpassen und könnten zu sehr wettbewerbsfähigen Produkten führen, schätzte „Silicon Saxony“-Präsident Heinz Martin Esser im Oiger-Gespräch ein. Branchenverband Silicon Saxony sieht hier gute Chancen, weltweit zu punkten Dresden, 12. Juni 2015. Der sächsische Hightechverband „Silicon Saxony“ hält die Neuausrichtung des Wirtschaftsstandortes Dresden auf komplexe Multifunktions-Mikroelektronik, die Sensoren,…

Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus demonstriert, dass selbst ein wenig muskelbepackter Manager wie er die Batterie-Einschübe des neuen Energiespeichers wuchten kann. Foto: Heiko Weckbrodt

Energiespeicher von Solarwatt Dresden auf der Intersolar ausgezeichnet

Dresden/München, 11. Juni 2015. Für seinen neuen Solarstrom-Batteriespeicher „My Reserve“ ist Solarwatt Dresden mit dem „ees Award 2015“ auf der Fachmesse „Intersolar Europe“ in München ausgezeichnet worden. Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus sieht sich nun in seinen Hoffnungen bestärkt, den angeschlagenen Photovoltaik-Modulhersteller durch einen Schwenk in Richtung kompletter Energiesysteme für Eigenheime und Unternehmen aus der Krise zu führen. Dresden/München, 11. Juni 2015. Für seinen neuen Solarstrom-Batteriespeicher „My Reserve“ ist Solarwatt Dresden mit dem „ees Award 2015“ auf der Fachmesse „Intersolar Europe“ in München ausgezeichnet worden. Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus…

Organische Leuchtdioden beim Test in der Ulbrichtkugel, einer Messeinrichtung im COMEDD. Abb.: Jürgen Lösel, COMEDD

Chemnitzer drucken leuchtendes Papier

Vier Millionen Euro vom Bund sollen helfen, Organikelektronik aus Sachsen in Produktion zu überführen Dresden/Chemnitz, 10. Juni 2015. Selbstleuchtende Zeitschriften aus gedruckten organischen Leuchtdioden oder auch Glasfassaden, die mit integrierten organischen Solarzellen Sonnenenergie sammeln, sind nur zwei von mehreren Projekten, für die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) den sächsischen Organikelektronikern heute bis zu vier Millionen Euro versprochen hat. Die Ingenieure und Wissenschaftler sollen mit diesen Fördergeldern ihre Forschungsprojekte gemeinsam mit internationalen Partnern in die Serienproduktion überführen und in Fabriken und Jobs in Deutschland ummünzen. Vier Millionen Euro vom Bund sollen helfen, Organikelektronik aus Sachsen in Produktion zu überführen Dresden/Chemnitz, 10. Juni 2015. Selbstleuchtende Zeitschriften aus gedruckten organischen Leuchtdioden oder auch Glasfassaden, die mit integrierten…

Gastturbinen-Aggregat von Siemens. Foto: Siemens

IG Metall protestiert gegen Personalabbau von Siemens in Sachsen

Über 300 Jobs in Görlitz, Freiberg und Dresden in Gefahr Dresden/Görlitz/Freiberg, 8. Juni 2015. Mit einem Aktionstag will die Industriegewerkschaft (IG) Metall morgen gegen die Stellenabbau-Pläne der Siemens-Energiesparte protestieren. Allein in Sachsen sind von den Abbau-Plänen über 300 Arbeitsplätze betroffen, darunter 35 im Siemens-Trafowerk in Dresden. Über 300 Jobs in Görlitz, Freiberg und Dresden in Gefahr Dresden/Görlitz/Freiberg, 8. Juni 2015. Mit einem Aktionstag will die Industriegewerkschaft (IG) Metall morgen gegen die Stellenabbau-Pläne der Siemens-Energiesparte protestieren. Allein…

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Siemens zieht Stromtrasse zwischen England und Belgien

München, 8. Juni 2015. Siemens hat einen Großauftrag über eine halbe Milliarde Euro erhalten, eine 140 Kilometer lange Stromtrasse zwischen Großbritannien und Belgien zu verlegen. Dieser „Nemo Link“ soll teils aus See-, teils aus Erdkabeln bestehen und ab 2019 die Stromnetze beider Länder verbinden. München, 8. Juni 2015. Siemens hat einen Großauftrag über eine halbe Milliarde Euro erhalten, eine 140 Kilometer lange Stromtrasse zwischen Großbritannien und Belgien zu verlegen. Dieser „Nemo Link“ soll teils…

Foto: TSMC SSL

LEDs, Bildsensoren und Laserdioden treiben Optoelektronik-Markt an

IC Insights rechnet mit deutlichem Umsatzwachstum Scottsdale, 7. Juni 2015. Mit einem kräftigen Wachstum im Optoelektronik-Markt vor allem durch eine steigende Nachfrage für Leuchtdioden (LEDs), Bildsensoren und Laser-Dioden rechnen die Analysten von „IC Insights“. IC Insights rechnet mit deutlichem Umsatzwachstum Scottsdale, 7. Juni 2015. Mit einem kräftigen Wachstum im Optoelektronik-Markt vor allem durch eine steigende Nachfrage für Leuchtdioden (LEDs), Bildsensoren und Laser-Dioden rechnen die…

Alarmtextilie mit einem Detektornetz aus leitfähigem Garn und Mikrocontroller. Abb.: Fraunhofer IZM

Milliardenmarkt für Sensoren im Internet der Dinge erwartet

IDTechEx rechnet durch Wearables mit 5,5 Mrd. $ zusätzlichem Umsatz im Jahr 2025 Cambridge/Dresden, 5. Juni 2015. Mit einem starken Schub für den Sensormarkt durch das „Internet der Dinge“ rechnet das Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“. Laut den Prognosen der Analysten werden traditionelle Druck-, Biochemie oder Bewegungs-Sensoren, wie sie längst in Heimelektronik, Industrie und Medizin eingesetzt werden, bald nicht mehr ausreichen, um intelligente Textilien, Uhren und andere neue „tragbare“ Elektronik („Wearables“) auszustatten. Vielmehr werden in den nächsten Jahren immer mehr mikromechanische und optische Fühler auf den Markt kommen, die speziell für diese „Wearables“ konstruiert sind – und im Jahr 2025 für ein zusätzliches Marktvolumen im weltweiten Sensormarkt von schätzungsweise 5,5 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro) sorgen. IDTechEx rechnet durch Wearables mit 5,5 Mrd. $ zusätzlichem Umsatz im Jahr 2025 Cambridge/Dresden, 5. Juni 2015. Mit einem starken Schub für den Sensormarkt durch das „Internet der Dinge“ rechnet…

Das neue Maskottchen des Unternehmens ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Xenon Dresden wird 25

Ex-Robotroner profitieren von weltweiter Nachfrage für mehr Automatisierung Dresden, 4. Juni 2015. Das Automatisierungs-Unternehmen Xenon Dresden gehört zu den Vorzeigebeispielen für erfolgreiche Gründungen, die nach der politischen Wende im Dunstkreis des abgewickelten DDR-Computerkombinats Robotron entstanden: Im Juni 1990 mit elf Mitarbeitern des VEB Robotron Messelektronik Dresden gegründet, gilt Xenon heute als auch international ausgesprochen erfolgreich agierendes Technologie-Unternehmen, das Automatisierungs-Anlagen an die Automobil-, Elektronik-, Solar- und Medizintechnik-Industrie liefert. Ex-Robotroner profitieren von weltweiter Nachfrage für mehr Automatisierung Dresden, 4. Juni 2015. Das Automatisierungs-Unternehmen Xenon Dresden gehört zu den Vorzeigebeispielen für erfolgreiche Gründungen, die nach der politischen Wende im Dunstkreis…

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

IfW: Schweden gelingt Spagat zwischen Wachstum und Wohlfahrt am Besten

Studie sieht Deutschland im Mittelfeld, Südeuropa ganz hinten Kiel, 3. Juni 2015. Den Skandinaviern gelingt es im europäischen Vergleich am Besten, den Wunsch nach möglichst gleichmäßiger Einkommensverteilung und Wirtschaftskraft unter einen Hut zu bekommen. Das geht aus einer Studie „How to Deal with Inequality“ hervor, in der Forscher des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel die Wohlfahrtssysteme in Europa miteinander verglichen hatten. Demnach sorgt das angloamerikanische Wirtschaftssystem à la Großbritannien, das auf den freien Markt setzt, sorgt zwar für Wirtschaftswachstum, aber auch für große Einkommensunterschiede in der Bevölkerung. Ganz schlecht schneiden in der Studie die südeuropäischen Modelle ab, die die IfW-Forscher am Beispiel Italien untersucht hatten. Dort seien die Sozialsysteme unzureichend, die Jugendarbeitslosigkeit hoch, gleichzeitig aber schwächele auch die Wirtschaft. Deutschland und Frankreich stuften die Autoren im Mittelfeld ein. Studie sieht Deutschland im Mittelfeld, Südeuropa ganz hinten Kiel, 3. Juni 2015. Den Skandinaviern gelingt es im europäischen Vergleich am Besten, den Wunsch nach möglichst gleichmäßiger Einkommensverteilung und Wirtschaftskraft unter…