Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

"Das ist ein Riesenfortschritt": Der Dresdner Organikpapst freut sich nach seiner Rückkehr aus Arabien schon sehr auf "das neue Physikinstitut. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Organikpapst Leo will organische Elektronik auf 100-faches Tempo hochjagen

29,5 Millionen Euro teurer Instituts-Neubau für die TU-Photoniker ist nun rohbaufertig Dresden, 22. April 2015. Organische Elektronik hat noch viel Potenzial, um deutlich schneller zu rechnen als bisher. „Derzeit erreichen unsere organischen Transistoren einige Megahertz. Da können wir noch Faktor 10, vielleicht sogar 100 herausholen“, hat der Dresdner Organik-Papst Prof. Karl Leo am Rande des Richtfestes für den Physik-Neubau der TU Dresden eingeschätzt. Damit würde die organische Elektronik dann auf einige Hundert Megahertz (Millionen Rechenzyklen je Sekunde) Takttempo kommen und würde sich der Geschwindigkeit moderner siliziumbasierter Chips zumindest annähern. 29,5 Millionen Euro teurer Instituts-Neubau für die TU-Photoniker ist nun rohbaufertig Dresden, 22. April 2015. Organische Elektronik hat noch viel Potenzial, um deutlich schneller zu rechnen als bisher. „Derzeit erreichen…

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

12 Milliarden für außeruniversitäre Forscher

Ausgaben bei Helmholtz & Co. spürbar gestiegen Wiesbaden, 22. April 2015: Wissenschaftliche Institute außerhalb der Universitäten haben im Jahr 2013 (neuere bundesweite Auswertungen liegen noch nicht vor) etwa 11,9 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (F/E) ausgegeben und damit 4,6 % mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistisches Bundesamt in Wiesbaden mit. Damit entfielen laut vorläufiger Auswertung 14,8 % aller F/E-Ausgaben auf die außeruniversitäre Forschung. Insgesamt hatten diese privaten und staatlichen Instituten außerhalb der Unis und Hochschulen rund 98.200 Personalstellen (+2,4 %). Ausgaben bei Helmholtz & Co. spürbar gestiegen Wiesbaden, 22. April 2015: Wissenschaftliche Institute außerhalb der Universitäten haben im Jahr 2013 (neuere bundesweite Auswertungen liegen noch nicht vor) etwa 11,9 Milliarden…

Licht an – Molekül an: Ein Lichtstrahl schaltet erstmals ein einzelnes Molekül in einen geschlossenen Zustand (rote Atome), sodass Strom fließen kann. Foto: HZDR/Pfefferkorn

Molekular-Computer aus dem Reagenzglas

Forscher aus Dresden und Konstanz entwickeln 3 Nanometer kleine Molekularschalter Dresden/Konstanz, 20. April 2015: Wenn es nach den Helmholtz-Forschern aus Dresden-Rossendorf geht, werden milliardenteure Chipfabriken in naher Zukunft überflüssig: Dann nämlich sollen Molekular-Computerchips selbstständig in Reagenzgläsern wachsen. Als ersten Schritt dahin haben sie gemeinsam mit Forschern der Uni Koblenz nun einen nur drei Nanometer kleinen Molekularschalter aus der organischen Verbindung Diarylethen in einer Flüssigkeit im Reagenzglas konstruiert. Forscher aus Dresden und Konstanz entwickeln 3 Nanometer kleine Molekularschalter Dresden/Konstanz, 20. April 2015: Wenn es nach den Helmholtz-Forschern aus Dresden-Rossendorf geht, werden milliardenteure Chipfabriken in naher Zukunft überflüssig: Dann…

Befristete Stellen sind für wissenschaftliche Mitarbeiter an Hochschulen nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Foto: TUD/Eckold, Montage: hw

Die dauerbefristete Uni

Wanka-Appell: Länder sollen Bafög-Millionen für mehr unbefristete Uni-Wissenschaftler einsetzen Dresden, 18. April 2015: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat an die Bundesländer appelliert, die jüngst vom Bund bereitgestellte Bafög-Milliarde für mehr unbefristete Wissenschaftler-Stellen an den Unis und Hochschulen zu verwenden. „Befristete Projektstellen wird es immer geben und sie sind in vielen Fällen auch sinnvoll“, betonte Wanka in dieser Woche während einer CDU-Veranstaltung in Dresden. „Aber inzwischen ist das Verhältnis zwischen befristeten und unbefristeten Stellen an den Unis aus der Balance geraten.“ Wanka-Appell: Länder sollen Bafög-Millionen für mehr unbefristete Uni-Wissenschaftler einsetzen Dresden, 18. April 2015: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat an die Bundesländer appelliert, die jüngst vom Bund bereitgestellte Bafög-Milliarde für mehr…

Namensgeber für das neue TU-Institut soll Henry Arnhold sein. Foto: Dresden Summer School

Pegida-Debatte: Arnhold-Institut in Dresden geplant

Ministerin Stange reagiert auf Vorstoß von Konkurrent Ulbig Dresden, 17. April 2015: Sachsens Wissenschafts-Ministerin Eva Maria Stange (SPD) versucht ihrem Konkurrenten um den Oberbürgermeister-Sessel im Dresdner Rathaus, Innenminister Markus Ulbig (CDU), den Wind aus den Segeln zu nehmen: Einen Tag, nachdem Ulbig auf einer CDU-Veranstaltung vorgeschlagen hatte, in Dresden ein Institut zu gründen, das die Hintergründe der asylkritischen „Pegida“-Bewegung erforschen soll (Der Oiger berichtete), kündigte Stange ein neues geisteswissenschaftliches Institut an der TU Dresden an: ein „Henry-Arnhold-Institut für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Was genau die Forscher dann dort treiben, stufte die Ministerin als Sache der Wissenschaftsfreiheit ein – stellte das Projekt aber ausdrücklich in den Kontext von Pegida. Ministerin Stange reagiert auf Vorstoß von Konkurrent Ulbig Dresden, 17. April 2015: Sachsens Wissenschafts-Ministerin Eva Maria Stange (SPD) versucht ihrem Konkurrenten um den Oberbürgermeister-Sessel im Dresdner Rathaus, Innenminister Markus Ulbig…

Mensch und Roboter sollen eng in der Fabrik der Zukunft zusammenarbeiten. Visualisierung: Fraunhofer IWU

Gedächtnisdraht von Fraunhofer Dresden ersetzt Elektromotor

85 % weniger Energieverbrauch durch Formgedächtnislegierung im Flugzeug Dresden, 16. April 2015: Sie sind viel kleiner als Motoren, an ihnen kann kaum etwas kaputt gehen, sie kommen mit ganz wenig Energie aus und sind spätestens seit dem Science-Fiction-Film „Terminator 2“ auch einem breiteren Publikum bekannt: Gedächtnis-Legierungen, die sich nach einer Deformation an ihre alte Form „erinnern“ und diese selbstständig wieder annehmen. Fraunhofer-Forscher aus Dresden haben nun ein Konzept entwickelt, um Elektromotoren, die im Notfall in Flugzeugen die Sauerstoffmasken für Passagiere entriegeln, durch solche Formgedächtnis-Antriebe zu ersetzen. 85 % weniger Energieverbrauch durch Formgedächtnislegierung im Flugzeug Dresden, 16. April 2015: Sie sind viel kleiner als Motoren, an ihnen kann kaum etwas kaputt gehen, sie kommen mit ganz wenig…

So soll das neue Physik- und Elektronikinstitut aussehen. Visualisierung: Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner,

Innenausbau im neuen Physikinstitut der TU Dresden beginnt

Dresden, 15. April 2015: Im Photophysik-Neubau der TU Dresden beginnt jetzt der Innenausbau: Der knapp 30 Millionen Euro teure Komplex an der Ecke Helmholtz- und Nöthnitzer ist jetzt rohbaufertig, am 22. April wird Richtfest gefeiert, kündigte das sächsische Finanzministerium als Bauherr an. Dresden, 15. April 2015: Im Photophysik-Neubau der TU Dresden beginnt jetzt der Innenausbau: Der knapp 30 Millionen Euro teure Komplex an der Ecke Helmholtz- und Nöthnitzer ist jetzt rohbaufertig, am…

Die NIVIL-Forscher wollen mit Studenten in Hörsälen experimenten, die sich mit verschiedenen Farbleuchten bestrahlen - um dann zu ermitteln, ob beispielsweise die Konzentration der Nachwuchsakademiker wächst oder sinkt. Fotos: TU Berlin

Licht soll uns alle glücklicher machen

Berliner und Dresdner Forscher an Studie über unbewusste Lichtwirkungen beteiligt Berlin/Dresden, 14. April 2015. Neue elektronische und organische Leuchten könnten die Welt von morgen vielleicht viel lebenswerter machen – und uns alle auf einer unterbewussten Ebene glücklicher, konzentrierter und gesünder. Diese Hoffnung steckt zumindest hinter einem Forschungsprojekt „Nicht-visuelle Lichtwirkungen“ (NIVIL), das Wissenschaftler und Mediziner der TU Berlin, des Uniklinikums Dresden und weiterer Einrichtungen gestartet haben. Die Projektleitung hat Lichttechnik-Professor Stephan Völker von der TU Berlin übernommen. Berliner und Dresdner Forscher an Studie über unbewusste Lichtwirkungen beteiligt Berlin/Dresden, 14. April 2015. Neue elektronische und organische Leuchten könnten die Welt von morgen vielleicht viel lebenswerter machen – und…

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Rekordresonanz für Ingenieur-Studium in Sachsen

Jeder Vierte schreibt sich als Ingenieurstudent ein Dresden, 13. April 2015: Ingenieurwissenschaften sind das beliebteste Studienfach in Sachsen: Insgesamt 32.247 junge Männer und Frauen waren im Jahr 2014 an sächsischen Hochschulen für solche Fächer eingeschrieben und damit 28,6 Prozent aller Studenten – ein neuer Rekord, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Jeder Vierte schreibt sich als Ingenieurstudent ein Dresden, 13. April 2015: Ingenieurwissenschaften sind das beliebteste Studienfach in Sachsen: Insgesamt 32.247 junge Männer und Frauen waren im Jahr 2014 an sächsischen…

Andreas Krug, wissenschaftlicher Mitarbeiter am TU-Zentrum für Energietechnik Dresden, prüft die Sonden am Gitter-Windkanal. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Megawatt-Turbo für die Uni

Energieforschungszentrum der TU Dresden zieht nicht nur Strom, sondern beliefert den Campus auch Dresden, 13. April 2015: Wenn die Energieforscher an der Helmholtzstraße ihren Strömungskanal anwerfen, um ein neues Turbinenschaufel-Design zu testen, dann wird es richtig laut – und die Energieverbrauchs-Anzeigen für die TU Dresden schnellen nach oben. Um die Luft bis hin zur Schallgeschwindigkeit zu beschleunigen, werfen die Wissenschaftler dann nämlich einen unterirdischen Turboverdichter mit richtig Power an: Mit 1 Megawatt Leistung gehört der zu den größten Einzel-Energieverbrauchern auf dem gesamten Uni-Campus, wie Prof. Uwe Gampe, der Leiter des TU-Zentrums für Energietechnik, einräumt. „Aber die Kollegen in den Hörsälen ringsum oder die Köche in der Mensa brauchen sich keine Sorge zu machen, dass überall die Lichter und Elektroherde ausgehen, wenn wir unseren Turbo anschalten“; versichert er. „Das ist abgesichert.“ Energieforschungszentrum der TU Dresden zieht nicht nur Strom, sondern beliefert den Campus auch Dresden, 13. April 2015: Wenn die Energieforscher an der Helmholtzstraße ihren Strömungskanal anwerfen, um ein neues Turbinenschaufel-Design…

Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange besuchte heute das mit EFRE-Geldern finanzierte Zentrum für Energietechnik der TU Dresden und ließ sich von Prof. Uwe Gampe (vorn rechts) das Versuchskraftwerk erklären. Bei der Gelegenheit verkündete sie, dass in der neuen Förderperiode 175 Millionen Euro aus dem EFRE-Programm für derartige Forschungsinvestitionen zur Verfügung stehen. Foto: Heiko Weckbrodt

293 Millionen € aus EU-Töpfen für Sachsens Forscher

Vor allem Dresdner Institute bauen mit EFRE-Geld aus – aber in Summe gibt es nicht mal halb soviel wie früher Dresden, 13. April 2015: Die sächsischen Unis und außeruniversitären Institute bekommen in der neuen Förderperiode bis 2020 nur noch 293 Millionen Euro EU-Fördergelder – nicht einmal halb soviel wie in der vorherigen Förderperiode. Das hat Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute in Dresden mitgeteilt. Denn einerseits gleitet der Freistaat wegen seiner gestiegenen Wirtschaftskraft generell aus dem Förder-Fokus der EU hinaus. Anderseits waren in den 645 Millionen Euro, die in der vorherigen Förderperiode 2007 bis 2013 zur Verfügung standen, auch 151 Millionen Euro Sonderzuwendung für die Landesexzellenz-Initiative enthalten – „ein Einmaleffekt“, wie Stange betonte. Von den nun eingeplanten Geldern – die allerdings noch nicht offziell bewilligt sind – können in den nächsten Jahren dennoch mehrere Institute ihre Forschungs-Infrastruktur deutlich ausbauen, um ihre Positionen in der internationalen Forschungslandschaft zu stärken. Besonders viel wird dabei in Dresdner Einrichtungen investiert, vor allem in Mikrolektronik- und Biotech-Projekte. Vor allem Dresdner Institute bauen mit EFRE-Geld aus – aber in Summe gibt …

Die KR2-Moleküle im Bakterium Krokinobacter eikastus konnten ursprünglich nur Natrium-Ionen (lila) transportieren. Ein Forscherteam hat die lichtausgelöste Ionenpumpe nun auf die wichtigeren Kalium-Ionen umprogrammiert. Grafik: Forschungszentrum Jülich/IBS Grenoble

Lichtschalter für Nervenzellen

Forscher designen optogenetische Ionen-Pumpe aus Meeresbakterie Frankfurt am Main/Jülich, 12. April 2015: Ein internationales Forscherteam hat möglicherweise einen Weg gefunden, um überaktive Gehirnzellen mit optogenetischen Ionenpumpe auszuschalten. Sie designten dafür Moleküle aus einem Meeresbakterium so um, dass diese Kalium-Ionen aus einer Nervenzelle herauswerfen, wenn sie Lichtsignale empfangen. Diese Kalium-Rumpfatome entscheiden mit darüber, ob eine Nervenzelle aktiv oder passiv ist. Forscher designen optogenetische Ionen-Pumpe aus Meeresbakterie Frankfurt am Main/Jülich, 12. April 2015: Ein internationales Forscherteam hat möglicherweise einen Weg gefunden, um überaktive Gehirnzellen mit optogenetischen Ionenpumpe auszuschalten. Sie designten dafür…

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Futuristisch oder grün? Montage: hw, Fotos: BMBF, DJI, Sylvio Dittrich/DMG

Schwimmende Stadt der Zukunft

Forschungsschiff „MS Wissenschaft“ ankert zum Tour-Auftakt in Dresden Dresden, 12. April 2015: Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen? Umschwirren uns Drohnen, die Pakete zustellen, wie in der Vision des Internet-Kaufhauses „Amazon“? Lassen wir uns nach Google- oder Delphi-Manier von elektrischen Automaten-Autos durch die Gegend kutschieren, die sich ihren Weg durch den Großstadtverkehr von selbst bahnen, während wir darinnen lesen oder spielen? Oder haben die „Ökos“ recht und die Kommune der Zukunft wird eine grüne Oase sein, in der jeder Verkehr unsichtbar ist und überall urbane Biobauern Gärten hegen, Tomaten pflanzen und Kinder wie Rentner durch Parks tollen? Antworten auf diese und andere Fragen versuchen Forscher auf dem Schiff „MS Wissenschaft“ zu geben, das ab Mittwoch, 15 Uhr, für fünf Tage am Terrassenufer ankert. Danach schippert die schwimmende Forschungs-Schau fünf Monate lang durch Deutschland und Österreich und sucht dabei insgesamt 40 Städte auf. Forschungsschiff „MS Wissenschaft“ ankert zum Tour-Auftakt in Dresden Dresden, 12. April 2015: Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen? Umschwirren uns Drohnen, die Pakete zustellen, wie in der Vision des…

Röntgentomografie eines vertikal durchkontaktierten 3D-Chipstapels aus Dresden. Abb.: DCN

3D-Chips: Hoffnungsträger für Europas Nanoelektronik

Dresden setzt auf Halbleiter-Konstruktion im Raum statt nur in der Fläche Dresden, 11. April 2015: Mit neuen Chiparchitekturen, die 2D- und 3D-Elektronikkonstruktionen kombinieren, könnte Europa im weltweiten Standortwettbewerb deutlich punkten – und hat dafür inzwischen auch gute Chancen. Das hat Professor Ehrenfried Zschech vom Dresdner Zentrum für Nanoanalyse (DCN) im Vorfeld der internationalen Elektronik-Tagung „Frontiers of Characterization and Metrology for Nanoelectronics“ (FCMN) eingeschätzt, die am 14. April 2015 in Dresden beginnt. „In der 3D-Integration wird sich Europa positionieren können und für den Halbleiter-Standort Dresden sehe ich da besonders gute Entwicklungsmöglichkeiten“; sagte er im Oiger-Gespräch.“ Dresden setzt auf Halbleiter-Konstruktion im Raum statt nur in der Fläche Dresden, 11. April 2015: Mit neuen Chiparchitekturen, die 2D- und 3D-Elektronikkonstruktionen kombinieren, könnte Europa im weltweiten Standortwettbewerb deutlich punkten…

Mit Spezialmikroskopen ähnlich diesem wollen die Dresdner Nanoanalytiker tief in die atomare Welt eindringen. Foto: Carl Zeiss

Expertenkonferenz in Dresden über Messgrenzen in Nanoelektronik

Nobelpreisträger Klaus von Klitzing spricht auf Tagung Dresden, 8. April 2015: Auch wenn man es auf den ersten Blick kaum glauben mag: Physik und die Smartphones in unser aller Taschen hängen eng miteinander zusammen. Denn um die praktischen Computertelefone mit jeder neuen Generation mit immer mehr Funktionen, Speicher und Rechenkraft zu versehen, versuchen Forscher und Ingenieure, die physikalischen Grenzen der Mikroelektronik immer weiter hinauszuschieben. Inzwischen messen die kleinsten Strukturen im Computerchips nur noch 14 Nanometer (nm = Millionstel Millimeter) und sie noch weiter zu miniaturisieren, fällt der Industrie immer schwerer. Rund 125 Forscher, Industrie- und Regierungsvertreter wollen sich daher ab Montag auf einer internationalen Konferenz in Dresden über diese Mess- und Analysegrenzen für moderne Nanoelektronik austauschen. Erwartet wird als Referent auch der deutsche Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing, der in Dresden über Kunst des Messens (Metrologie) in dieser Nanowelt reden wird. Nobelpreisträger Klaus von Klitzing spricht auf Tagung Dresden, 8. April 2015: Auch wenn man es auf den ersten Blick kaum glauben mag: Physik und die Smartphones in unser aller Taschen…