Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Die riesigen Kondensator-Banken im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf entladen sich schlagartig in spezielle Magnetspulen, um sehr hohe Felder zu erzeugen. Foto: HZDR, Oliver Killig

Dresdner Werkstoff merkt sich starke Magnetkraft

Planck-Forscher hoffen auf bessere Computerspeicher Dresden, 16. März 2015: Dresdner Planck-Forscher haben einen neuen Werkstoff entwickelt, der in Zukunft bei der Konstruktion leistungsfähigerer und langlebiger Computerspeicher helfen könnte. Die Forscher des „Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe“ (MPI-CPfS) setzten dafür eine Legierung aus den Elementen Mangan, Platin und Gallium extrem starken Magnetfeldern aus, wie sie nur an wenigen Orten weltweit erzeugt werden können. Dabei stellten sie fest, dass die vorher unmagnetische Verbindung danach selbst Magnetkraft entwickelte – und zwar in einem Maße, wie bislang kein anderes Material. Planck-Forscher hoffen auf bessere Computerspeicher Dresden, 16. März 2015: Dresdner Planck-Forscher haben einen neuen Werkstoff entwickelt, der in Zukunft bei der Konstruktion leistungsfähigerer und langlebiger Computerspeicher helfen könnte. Die Forscher…

Die Idee beim virtuellen Kraftwerk: Ein Großteil der dezentral erzeugten Energie soll noch im Stadtteil oder in der Kommune umverteilt werden, bevor sie über Umspannwerke weitergeleitet wird. Foto: EWE

Dezentrale Mikro-Energieerzeuger vernetzen sich zu virtuellen Kraftwerken

Pilotprojekt von TU Dresden und EWE bündelt Kellerkraftwerke von Eigenheimen Dresden/Oldenburg, 12. März 2015: Statt auf neue Stromtrasse und Kraftwerke zu warten, wollen Ingenieure der TU Dresden und des Oldenburger Energieversorgers EWE unzählige dezentrale Energieerzeuger zu virtuellen Großkraftwerken vernetzen, um die Energiewende voranzutreiben. Die ersten 17 Anlagen werden mit Bundes-Unterstützung demnächst vernetzt. Das Pilotprojekt sei aber so konzipiert, dass damit letztlich sogar Zehntausende Mikro-Kraftwerke, Brennstoffzellen, Solar- und Windkraft zusammengeschaltet werden können, versicherte Jens Werner vom Projektteam der TU Dresden. Pilotprojekt von TU Dresden und EWE bündelt Kellerkraftwerke von Eigenheimen Dresden/Oldenburg, 12. März 2015: Statt auf neue Stromtrasse und Kraftwerke zu warten, wollen Ingenieure der TU Dresden und des Oldenburger…

Der Innok Heros auf dem Weg ins Bergwerk. Foto: Innok Robotics

Roboter macht in Freiberg untertage die Drecksarbeit

  Freiberg, 9. März 2015: Die Bergakademie Freiberg setzt künftig einen besonders robusten rollenden Roboter untertage ein. Der stählerne Bergmann namens „Innok Heros“ soll in bis zu 150 Metern Tiefe eine 3D-Computerkarte des universitären Forschungs- und Lehrbergwerks erstellen.   Freiberg, 9. März 2015: Die Bergakademie Freiberg setzt künftig einen besonders robusten rollenden Roboter untertage ein. Der stählerne Bergmann namens „Innok Heros“ soll in bis zu 150 Metern Tiefe…

Der "Cinector" soll künstlerische Techniken am Computer simulieren, die sonst nur mit professioneller Kameratechnik möglich sind. Foto: Cinector

Videospiel-Technik hilft Regisseuren von morgen

„Cinector“ aus Mittweida will Filmproduktionen für jedermann erschwinglich machen Mittweida/Hannover, 4. März 2015: Um Animationsfilme mit cineastischem Anspruch zu produzieren, waren in der Vergangenheit meist Supercomputer und Experten-Crews erforderlich, die sich nur richtig große Filmstudios leisten konnten. Informatiker und Mediendesigner aus dem sächsischen Mittweida wollen diese Technologien nun auch für junge Kreative und kleine Studios in greif- und bezahlbare Nähe rücken: Zur „CeBit“ in Hannover stellt die Hochschul-Ausgründung „Cinector“ eine Software vor, die Technologien aus der Videospiel- und der Kinobranche kombiniert. Sie soll es ermöglichen, Animationsfilme rasch und zu vergleichsweise geringen Kosten zu produzieren. „Cinector“ aus Mittweida will Filmproduktionen für jedermann erschwinglich machen Mittweida/Hannover, 4. März 2015: Um Animationsfilme mit cineastischem Anspruch zu produzieren, waren in der Vergangenheit meist Supercomputer und Experten-Crews erforderlich, die…

Taras Shepel und Oleksandr Shevchenko an Nord des inzwischen in den Kriegswirren verschollenen Forschungsschiffs „Professor Vodyanitskiy" auf dem Schwarzen Meer. Foto: TU Bergakademie Freiberg/Taras Shepel

Ukrainer wollen schleimigen Bodenschatz aus Schwarzem Meer baggern

Faulschlammförderung mit Bergakademie Freiberg erprobt – nun hat Krieg das Testschiff verschlungen Freiberg, 3. März 2015: Am Grund des Schwarzen Meeres liegt ein schleimiger Bodenschatz: Der Faulschlamm Sapropel, der durch eine ökologische Katastrophe vor 7600 Jahren entstand, und als Alternative zu chemischen Dünger eingesetzt werden kann. Die ukrainischen Doktoranden Taras Shepel und Oleksandr Shevchenko haben an der Bergakademie Freiberg ein Verfahren entwickelt, um den Faulschlamm massenhaft vom Meeresgrund zu holen und aufzubereiten. Faulschlammförderung mit Bergakademie Freiberg erprobt – nun hat Krieg das Testschiff verschlungen Freiberg, 3. März 2015: Am Grund des Schwarzen Meeres liegt ein schleimiger Bodenschatz: Der Faulschlamm Sapropel, der durch…

In jedem Nano-Magnetwirbel lassen sich 2 Bit speichern: EInmal durch die Drehrichtung des Wirbels und zweitens durch die Ausrichtung des Zentrums. Auch kann man mehrere solche Scheiben stapeln. Grafik: HZDR/ FZJ

Forscher setzen Nano-Magnetwirbel als Datenspeicher ein

Rossendorfer und Jülicher Spintronik-Experten lesen Nanowirbel aus Dresden-Rossendorf, 3. März 2015: Wissenschaftlern aus Dresden-Rossendorf und Jülich haben Datenspeicher entworfen, die Informationen in wenige Nanometer kleinen Magnetwirbeln verwalten. Ausgelesen werden die Daten mittels Mikrowellen. Diese Technik soll für schnellere Elektronik sorgen. Rossendorfer und Jülicher Spintronik-Experten lesen Nanowirbel aus Dresden-Rossendorf, 3. März 2015: Wissenschaftlern aus Dresden-Rossendorf und Jülich haben Datenspeicher entworfen, die Informationen in wenige Nanometer kleinen Magnetwirbeln verwalten. Ausgelesen werden die…

Plastic Logic präsentiert ein flexibles elektrophoretisches Display (EPD) in Form eines Armreifs Foto: Plastic Logic Germany

Netzwerk-Chef: Organische Elektronik wird massenmarkttauglich

Dresden/München, 3. März 20115: Längere Zeit wurde organische Elektronik nur in wenigen Massenmarkt-Artikeln wie etwa Smartphone- Bildschirmen eingesetzt. Dies wird sich nun aber bald ändern, ist Dominik Gronarz, der Geschäftsführer des sächsischen Netzwerks „Organic Electronics Saxony“ überzeugt: „Die organische, gedruckte und flexible Elektronik ist an einem Punkt angekommen, an dem erste Anwendungen massentauglich sind. Wegen drastisch sinkender Modulpreise boomt auch die OLED-Beleuchtung.“ Dresden/München, 3. März 20115: Längere Zeit wurde organische Elektronik nur in wenigen Massenmarkt-Artikeln wie etwa Smartphone- Bildschirmen eingesetzt. Dies wird sich nun aber bald ändern, ist Dominik Gronarz, der Geschäftsführer…

iPhone-gesteuerte Lichtinstallation am Ernemann-Turm in Dresden-Striesen am frühen Abend. Foto: Heiko Weckbrodt

Lichtjahr 2015: Dresdner steuern per iPhone Lichtinstallation

Künstlergruppe „Kazoosh!“ bringt Museumsturm das „Sprechen“ bei Dresden, 27. Februar 2015: Als Beitrag zum internationalen „Jahr des Lichts 2015“ will die Dresdner Künstlergruppe „Kazoosh!“ nun Passanten in die Leuchtinstallation „Talking Tower“ (sprechender Turm) hoch über den Dächern der „Technischen Sammlungen Dresden“ (TSD) einbeziehen: Ab heute kann jeder, der Lust dazu hat, mit dem iPhone oder anderen Smartphones die Lichtspiele an Spitze der ehemaligen Kamerafabrik an der Junghansstraße selbst programmieren – und den Museumsturm in einem interaktiven „Leuchtturm des 21. Jahrhunderts“ verwandeln, locken die Künstler. Künstlergruppe „Kazoosh!“ bringt Museumsturm das „Sprechen“ bei Dresden, 27. Februar 2015: Als Beitrag zum internationalen „Jahr des Lichts 2015“ will die Dresdner Künstlergruppe „Kazoosh!“ nun Passanten in die Leuchtinstallation „Talking…

Datenbrillen sollen Tauben künftig im Kino Untertitel einblenden. Foto: HS Zwickau

Zwickauer Datenbrille untertitelt Kinofilme für Taube

52 Aussteller aus Sachsen zur IT-Messe „CeBit“ erwartet Dresden/Zwickau/Hannover, 27. Februar 2015: Mit elektronischen Kinobrillen für Taube, schlanken Spracherkennungssystemen, Konzepten für die energiesparsame Fabrik der Zukunft, dem 5G-Mobilfunk der Zukunft und dergleichen mehr wird sich Sachsen demnächst der internationalen Informationstechnikmesse „CeBit“ (16.-20. März 2015) in Hannover als aufstrebende Hochtechnologie-Region präsentieren. Insgesamt haben sich bisher 52 Aussteller aus Sachsen zur Messe angemeldet, darunter 21 aus Dresden. 52 Aussteller aus Sachsen zur IT-Messe „CeBit“ erwartet Dresden/Zwickau/Hannover, 27. Februar 2015: Mit elektronischen Kinobrillen für Taube, schlanken Spracherkennungssystemen, Konzepten für die energiesparsame Fabrik der Zukunft, dem 5G-Mobilfunk der Zukunft…

Mit Projekten wie diesen bei Fraunhofer Chemnitz entwickelten maschinellen Augen für die Fabrik der Zukunft will Sachsen in der europäischen Vanguard-Initiative punkten. Foto: Fraunhofer IWU

Sachsen will EU-Geld für Chipbranche und Industrie 4.0

Dresden/Brüssel. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wirbt derzeit in Brüssel um mehr Fördergelder der EU für die Mikroelektronik und Entwicklungsprojekte für die Fabrik der Zukunft („Industrie 4.0“) im Freistaat. Man wolle Sachsen als Standort der Schlüsseltechnologien ausbauen, hieß es vom Wirtschaftsministerium. Dresden/Brüssel. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wirbt derzeit in Brüssel um mehr Fördergelder der EU für die Mikroelektronik und Entwicklungsprojekte für die Fabrik der Zukunft („Industrie 4.0“) im Freistaat….