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Competition Pro Gold von Speedlink (2011). Foto: hw

Deutsche Spieleindustrie sucht Programmierer, IT-Experten und Künstler

Hamburg, 30. Juli 2015. Die deutsche Spieleindustrie sucht derzeit vor allem Programmierer, in wachsendem Maße aber auch Künstler (“Game Artists”), die beispielsweise virtuelle Figuren und Umgebungen gestalten, sowie IT-Experten, die Entwicklungswerkzeuge entwerfen und betreuen. Das geht aus einer nicht repräsentativen Auswertung des Hamburger Internet-Portals „Games-Career.com“ hervor, das auf die Jobvermittlung im Spielesektor spezialisiert ist. Auf die genannten drei Berufsgruppen entfiel über die Hälfte der dort eingestellten Arbeitsplatz-Angebote vom Mitte 2014 bis Mitte 2015. Hamburg, 30. Juli 2015. Die deutsche Spieleindustrie sucht derzeit vor allem Programmierer, in wachsendem Maße aber auch Künstler (“Game Artists”), die beispielsweise virtuelle Figuren und Umgebungen gestalten, sowie IT-Experten, die…






Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

1000 Mal schneller als Chip-Festplatten

Intel und Micron stellen neue Gitter-Speichertechnologie vor Santa Clara, 29. Juli 2015. Eine neue nichtflüchtige Speichertechnologie, die 1000 Mal schneller als heutige Chipfestplatten auf NAND-Basis (“SSD”) sein soll, und auch deren Lebensdauer drastisch ausdehnt, haben nun Intel und Micron vorgestellt. Diese „3D XPoint“-Technologie habe das Potenzial, Gen-Analysen, Computerspiele, die Interaktionen in „Sozialen Netzwerken“ und die Abwehr digitaler Betrüger zu revolutionieren, sind die Vertreter der beiden US-Halbleiterkonzerne überzeugt. Die Produktion dieser völlig neuartigen Speicher habe bereits begonnen. Intel und Micron stellen neue Gitter-Speichertechnologie vor Santa Clara, 29. Juli 2015. Eine neue nichtflüchtige Speichertechnologie, die 1000 Mal schneller als heutige Chipfestplatten auf NAND-Basis (“SSD”) sein soll, und auch…






Auch dieses "Cluster Tool", mit sie Materialien unter verschiedenen Umgebungsbedingungen untersuchen können, wollen die Ionenstrahl-Physiker im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf nutzen, um innovative Werkstoffe für Energieanlagen zu entwickeln. Foto: HZDR

Helmholtz steckt 46 Millionen Euro in Energieforschung

Zentrum Dresden-Rossendorf installiert für 3,5 Millionen neue Nano-Belichter Berlin/Dresden-Rossendorf, 29. Juli 2015. Die Helmholtz-Gemeinschaft will bis 2020 für 46 Millionen Euro einen neuen Laborverbund aufbauen, der sich auf die Entwicklung neuartiger Materialien für die Energiespeicherung und -umwandlung konzentriert. Diese standortübergreifende „Helmholtz Energy Materials Foundry“ (HEMF) soll beispielsweise innovative Werkstoffe und Systeme für Solarzellen, Brennstoffzellen, Batteriesysteme sowie thermoelektrische und thermochemische Bauelemente entwickeln und in kleinen Serien herstellen. Zentrum Dresden-Rossendorf installiert für 3,5 Millionen neue Nano-Belichter Berlin/Dresden-Rossendorf, 29. Juli 2015. Die Helmholtz-Gemeinschaft will bis 2020 für 46 Millionen Euro einen neuen Laborverbund aufbauen, der sich auf die Entwicklung…






Aus Silizium-Nanodrähten haben die Dresdner Forscher Transistoren für die schnelle und preisgünstige Viren-Erkennung entwickelt. Abb.: Daniil Karnaushenko, IFW Dresden

Dresdner Forscher entwerfen Nanodraht-Schnellerkenner für Vogelgrippe

Winzige SiNW-FET-Transistoren auf Polymerfolien sollen Sensorik für Entwicklungsländer erschwinglich machen Dresden, 28. Juli 2015. Damit sich anbahnende Epidemien in Entwicklungsländern schneller erkannt werden können, haben Dresdner Forscher jetzt aus Silizium-Nanodrähten einen besonders leichten und billigen Biosensor ersonnen, der zum Beispiel das Vogelgrippe-Virus H1N1 besonders schnell und zuverlässig erkennt. Zwar gibt es auch heute schon Biosensoren, die die typischen Erbgut-Sequenzen von solchen Viren erkennen können. Die werden aber in klassischen Mikroelektronik-Technologien auf Siliziumscheiben gefertigt und sind etwa zehnmal schwerer als die Neuentwicklung aus Sachsen. Die Dresdner Sensoren werden hingegen mit einem neuen Elektronikansatz auf Kunststofffolien erzeugt und sollen dadurch in Zukunft in großen Mengen besonders preisgünstig herstellbar und leicht transportierbar sein. Winzige SiNW-FET-Transistoren auf Polymerfolien sollen Sensorik für Entwicklungsländer erschwinglich machen Dresden, 28. Juli 2015. Damit sich anbahnende Epidemien in Entwicklungsländern schneller erkannt werden können, haben Dresdner Forscher jetzt aus Silizium-Nanodrähten…






"Repowering": Techniker rüsten eine Windkraftanlage mit stärkeren Generatoren auf. Dies ist ein weltweiter Trend in der Branche, in Sachsen kommt er laut BWE-Angaben aber erst langsam voran. Foto: REpower Systems AG, BWE

Sachsen verbrauchen mehr Energie

Kohle spielt in Privathaushalten kaum noch eine Rolle, ein Zehntel inzwischen aus Ökoenergie Kamenz, 28. Juli 2015. Die Sachsen verbrauchen privat wieder mehr Energie: Hatte sich der Energieverbrauch der privaten Haushalte nach der Wende zunächst von rund 30 Gigajoule (Milliarden Joule) pro Kopf und Jahr in den 1990ern zunächst fast um ein Drittel reduziert, sind nun wieder die alten Spitzen erreicht. Im Jahr 2011 verbrauchte der Durchschnitts-Sachse 25 Gigajoule, 2013 waren es bereits wieder 28,8 Gigajoule. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Kohle spielt in Privathaushalten kaum noch eine Rolle, ein Zehntel inzwischen aus Ökoenergie Kamenz, 28. Juli 2015. Die Sachsen verbrauchen privat wieder mehr Energie: Hatte sich der Energieverbrauch der privaten…






Abb.: Luc Alquie/Wikipedia

Cyber-Viren und Datenspionage heben Deutsche wenig an

Bonn, 27. Juli 2015. Über Netz-Viren, Cyberattacken und Datenschutz-Brüche wird zwar viel berichtet und gewarnt. Doch die allermeisten Deutschen lässt all dies ziemlich kalt. Das geht aus dem „Sicherheitsreport 2015“ hervor, den das „Institut für Demoskopie“ Allensbach und das „Centrum für Strategie und Höhere Führung“ für die Deutschen Telekom erstellt haben. Bonn, 27. Juli 2015. Über Netz-Viren, Cyberattacken und Datenschutz-Brüche wird zwar viel berichtet und gewarnt. Doch die allermeisten Deutschen lässt all dies ziemlich kalt. Das geht aus dem „Sicherheitsreport 2015“…






Prof. Wolfgang Donsbach. Foto: Steffen Füssel, TU Dresden

Kommunikationsforscher Wolfgang Donsbach gestorben

TU Dresden trauert um einen engagierten Gründungsdirektor Dresden, 27. Juli 2015. Der Dresdner Kommunikationswissenschaftler Prof. Wolfgang Donsbach ist gestern im Alter von 65 Jahren „völlig unerwartet“ gestorben. Das teilte die TU Dresden mit. „Die Nachricht traf die Universität wie ein Schock“, hieß es. Die TU trauere „um einen ihrer profiliertesten Professoren und einen weit über die Universitätsgrenzen hinaus gesellschaftlich engagierten Wissenschaftler.“ TU Dresden trauert um einen engagierten Gründungsdirektor Dresden, 27. Juli 2015. Der Dresdner Kommunikationswissenschaftler Prof. Wolfgang Donsbach ist gestern im Alter von 65 Jahren „völlig unerwartet“ gestorben. Das teilte die…






Seit der Wende verfallen ganze Betriebe in Ostdeutschland - hier ein Beispiel aus der Lausitz. Foto: Heiko Weckbrodt

25 Jahre nach dem Reset hinkt Ostdeutschland weiter hinterher

IAB-Forscher: Arbeitslosigkeit 1,5-mal so hoch wie im Westen, Lohnniveau bei 80 % Nürnberg/Dresden/Jena, 26. Juli 2015. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur Folge hatte, wirken die „schwierigen Startbedingungen Ostdeutschlands noch immer nach“. Das schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg in einer neuen Analyse ein. Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland sei heute etwa 1,5-mal so hoch wie im Westen, im Schnitt bekomme ein ostdeutscher Beschäftigter 20 % weniger Lohn als ein Westdeutscher. Und die wirtschaftliche Produktivität – zu DDR-Zeiten erreichte die etwa ein Drittel des bundesdeutschen Standes – habe sich bei etwa ¾ des Westniveaus eingepegelt. IAB-Forscher: Arbeitslosigkeit 1,5-mal so hoch wie im Westen, Lohnniveau bei 80 % Nürnberg/Dresden/Jena, 26. Juli 2015. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur…






Das Mädchen freut sich total über die neuen schönen Glasfasern im Schaltkasten, mit denen sie bald ganz schnell surfen kann. Foto: Deutsche Telekom

Schnelles Internet: Telekom verlegt Glasfasern in Freital

Nach FTTH-Ausbau Tempo 200 Mbs möglich Freital/Rabenau, 24. Juli 2015: Rund 4700 Haushalte und Betriebe in Freital und Rabenau in Sachsen können bald schneller das Internet nutzen, nämlich mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit je Sekunde. Das hat heute die Deutsche Telekom angekündigt. Das Unternehmen will beide Städten nämlich ab 2016 auf FTTH-Technik umrüsten, was heißt: Glasfasern werden bis in die Häuser und Wohnungen hinein verlegt, die bis zu zwölfmal mehr Datentempo als klassische Kupfer-Telefonleitungen erlauben. Nach FTTH-Ausbau Tempo 200 Mbs möglich Freital/Rabenau, 24. Juli 2015: Rund 4700 Haushalte und Betriebe in Freital und Rabenau in Sachsen können bald schneller das Internet nutzen, nämlich mit Geschwindigkeiten…






Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaft und Rechteverwerter einigen sich über Druckerabgabe

Hersteller und Importeure zahlen rückwirkend bis zu 200 Millionen Euro Berlin, 24. Juli 2015. Hersteller und Importeure von Computertechnik müssen rückwirkend für die Jahre 2001 bis 2007 pro verkauftem Drucker eine Kopier-Abgabe von 4 bis 14 Euro (je nach Geräte-Klasse) zahlen. Darauf haben sich die deutsche Digitalwirtschaft und die Rechte-Verwertungsgesellschaften nun geeinigt, wie der Hightech-Verband „Bitkom“ heute in Berlin mitteilte. In Summe überweist die Wirtschaft demnach bis zu 200 Millionen Euro an VG Wort & Co. – was wiederum zu dazu führen kann, dass sich auch Autoren und Künstler demnächst vielleicht über neue Tantiemen-Schecks freuen können. Hersteller und Importeure zahlen rückwirkend bis zu 200 Millionen Euro Berlin, 24. Juli 2015. Hersteller und Importeure von Computertechnik müssen rückwirkend für die Jahre 2001 bis 2007 pro verkauftem Drucker…






Grafik: hw

BGH: Amazon verstößt gegen Buchpreisbindung

Gebrauchtbuchhandels-Gutschein für Kauf preisgebundener Bücher war unzulässig Karlsruhe, 24. Juli 2015. Das Internet-Kaufhaus Amazon hat mit einer Gutschein-Aktion gegen die deutsche Buchpreisbindung verstoßen. Das hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe geurteilt. Amazon hatte bei einer Sonderaktion Ende 2011 Kunden, die aus ihren Buchaltbeständen mindestens zwei gebrauchte Exemplare zum Ankauf über die Online-Plattform anboten, einen 5-Euro-Einkaufsgutschein gutgeschrieben. Der konnte auch verwendet werden, um neue Bücher, die der Buchpreisbindung unterliegen, zu erwerben. Dies aber sei unzulässig gewesen, urteilten die Richter auf eine Klage des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“ hin. Gebrauchtbuchhandels-Gutschein für Kauf preisgebundener Bücher war unzulässig Karlsruhe, 24. Juli 2015. Das Internet-Kaufhaus Amazon hat mit einer Gutschein-Aktion gegen die deutsche Buchpreisbindung verstoßen. Das hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs…






Abb.: Indiegogo

Videospiel-Pionier will C64-Spielemusik neu auflegen

Jeroen Tel sammelt Geld im Internetschwarm für Remake-Album Internet, 23. Juli 2015. Als Teenager komponierte Jeroen Tel in den 1980er und frühen 90er Jahren die Musik für Heimcomputer-Videospiele wie Cybernoid, Myth oder Robocop 3. Nun, ein Vierteljahrhundert später, will der Holländer die legendären Klänge aus dem Commodore 64 reanimieren und als aufgepeppte Remakes in einem Musikalbum „Jeroen Tel – Tel Me More“ veröffentlichen. Um die Neuproduktion zu finanzieren, hat er eine Crowdfunding-Kampagne beim Portal „Indiegogo“ gestartet. Inzwischen hat er bereits die Hälfte der benötigten knapp 39.000 Dollar von seinen Fans im Internetschwarm eingesammelt. Jeroen Tel sammelt Geld im Internetschwarm für Remake-Album Internet, 23. Juli 2015. Als Teenager komponierte Jeroen Tel in den 1980er und frühen 90er Jahren die Musik für Heimcomputer-Videospiele wie Cybernoid,…






Der Smartphone-Boom hält an - und damit wächst auch der mobile Datenverkehr stark. Foto: Bitkom

Forscher messen mit Handy-Daten Schulerfolge in Entwicklungsländern

Studenten der FU Berlin entwickeln Methode mit Metadaten aus dem Senegal Berlin/Dakar, 23. Juli 2015: Wirtschaftswissenschaftler der FU Berlin haben eine Methode um Handy-Metadaten mit Zensus-Informationen zu verknüpfen, um die Resultate von Alphabetisierungs-Kampagnen und Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern zu messen – also letztlich den Erfolg von Entwicklungsprogrammen. Studenten der FU Berlin entwickeln Methode mit Metadaten aus dem Senegal Berlin/Dakar, 23. Juli 2015: Wirtschaftswissenschaftler der FU Berlin haben eine Methode um Handy-Metadaten mit Zensus-Informationen zu verknüpfen, um die…






Ein nepalesischen Mädchen sitzt in Gyhanphedi auf den Leitungen, die arche noVa in die abgelegenen Bergdörfer gebracht hat. Foto: arche noVa

Arche noVa: Nach Nepal-Erdbeben Bergdörfer nicht vergessen

Hilfsorganisation aus Dresden organisiert Wasserversorgung auch in entlegenen Katastrophen-Regionen Dresden/Kathmandu, 23. Juli 2015. Wenn Naturkatastrophen oder Bürgerkriege aus den Schlagzeilen der Hauptnachrichten-Sendungen verschwinden, erlahmt oft die Spendenbereitschaft aus den Industrieländern. Und allzu oft wird darüber vergessen, dass die Menschen in den Katastrophengebieten oft noch Monate oder gar Jahre später mit den Folgen ringen. Diesen Effekt beobachtet die Dresdner Hilfsorganisation „arche noVa“ immer wieder – und versucht ihn gerade jetzt in Nepal zu vermeiden: Dort nämlich haben zum Beispiel viele Bergdörfer und entlegene Regionen weitab der Hauptstadt Kathmandu auch Monate nach den Erdbeben vom 25. April und 12. Mai 2015 immer noch keine stabile Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Hilfsorganisation aus Dresden organisiert Wasserversorgung auch in entlegenen Katastrophen-Regionen Dresden/Kathmandu, 23. Juli 2015. Wenn Naturkatastrophen oder Bürgerkriege aus den Schlagzeilen der Hauptnachrichten-Sendungen verschwinden, erlahmt oft die Spendenbereitschaft aus den Industrieländern….






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

IfW: Fast 160 Milliarden € Subventionen in Deutschland geflossen

Forscher sehen Umverteilung von Wirtschafts- zu „weichen“ Subventionen Kiel, 23. Juli 2015. In Deutschland sind im vergangenen Jahr rund 158,1 Milliarden Euro Subventionen durch Bund, Länder, Gemeinden, EU und andere staatsnahe Stellen geflossen. Das hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel errechnet. Damit verharre das staatliche Beihilfevolumen im Jahresvergleich auf hohem Niveau, betonten die Forscher. Forscher sehen Umverteilung von Wirtschafts- zu „weichen“ Subventionen Kiel, 23. Juli 2015. In Deutschland sind im vergangenen Jahr rund 158,1 Milliarden Euro Subventionen durch Bund, Länder, Gemeinden, EU und andere…