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Schaubild eines Lithium-Schwefel-Akkus, der die aus Notebooks bekannten Lithium-Ionen-Batterien beerben soll. Solche und andere Systeme sollten eigentlich im Energie-Forschungszentrum RESET weiterentwickelt werden. Abb.: Fraunhofer IWS Dresden

Hightech-Kohlenstoff für Energiespeicher aus Abfall

Neue Forschergruppe an TU Dresden will Chemie und Mechanik kombinieren Dresden, 6. Juli 2015. Aus Abfall Material für Hightech-Energiespeicher gewinnen, geht das? Dr. Lars Borchardt, der Leiter einer neuen „Mechanocarb“-Arbeitsgruppe an der TU Dresden macht sich da große Hoffnungen – und das Bundesforschungsministerium mit ihm: Mit knapp zwei Millionen Euro fördert Berlin in den nächsten fünf Jahren die Dresdner Idee, aus Abfallprodukten nanostrukturierte Kohlenstoff-Materialien auf möglichst ökologisch verträgliche Weise zu gewinnen. Neue Forschergruppe an TU Dresden will Chemie und Mechanik kombinieren Dresden, 6. Juli 2015. Aus Abfall Material für Hightech-Energiespeicher gewinnen, geht das? Dr. Lars Borchardt, der Leiter einer neuen „Mechanocarb“-Arbeitsgruppe…

KiD-Betreiber Bernhard Reuther. Den Analog-Projektor hat er behalten, doch in der Vorführerkabine ist inzwischen Digitaltechnik installiert. Foto: Frank Grätz, Blend3

Zu heiß: Kino-Umbau im KiD Dresden dauert länger

Dresden, 6. Juli 2015. Der Umbau im „Kino im Dach“ (KiD) in Dresden-Striesen wird wegen der Hitzewelle etwas länger dauern als gedacht: „Die Umbauarbeiten im Kinosaal schreiten voran, durch die hohen Temperaturen in den letzten Tagen allerdings langsamer als erwartet“, teilte KiD-Betreiber Bernhard Reuther mit. „Deshalb bleibt das Kino im Dach bis voraussichtlich 15. Juli 2015 geschlossen.“ Ursprünglich wollte Reuther sein Ein-Saal-Kino bereits am Mitte dieser Woche wieder eröffnen. Dresden, 6. Juli 2015. Der Umbau im „Kino im Dach“ (KiD) in Dresden-Striesen wird wegen der Hitzewelle etwas länger dauern als gedacht: „Die Umbauarbeiten im Kinosaal schreiten voran, durch die…

Foto: ZMG

Deutsche verwenden Tablets gern daheim

Berlin, 6. Juli 2015. Tablettrechner gelten zwar als eine Königsklasse der mobilen Geräte, benutzt werden sie aber besonders oft zu Hause. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter 1014 Bundesbürgern ergeben. So verwenden 91 Prozent ihr Tablet daheim, fast jeder Dritte sogar ausschließlich. Berlin, 6. Juli 2015. Tablettrechner gelten zwar als eine Königsklasse der mobilen Geräte, benutzt werden sie aber besonders oft zu Hause. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter 1014 Bundesbürgern ergeben….

Foto: hw

IfW: Grexit löst Probleme nicht

Griechenland kann selbst bei Staatsinsolvenz im Euroraum bleiben Berlin/Kiel, 5. Juli 2015. Selbst wenn Griechenland nach dem heutigen Referendum in die Staatspleite geht, könnte es weiter im Euro-Währungsraum bleiben. Das haben Forscher des Prognosezentrums Berlin im Institut für Weltwirtschaft aus Kiel in einer Krisen-Analyse herausgearbeitet. Demnach wäre eine Rückkehr des Landes zur Drachme ein sehr riskantes Experiment, anderseits aber habe „der Euroraum mit Bordmitteln vor dem nationalen Missbrauch der Notenpresse in Griechenland schützen kann“, wenn Hellas den Euro beibehält. Griechenland kann selbst bei Staatsinsolvenz im Euroraum bleiben Berlin/Kiel, 5. Juli 2015. Selbst wenn Griechenland nach dem heutigen Referendum in die Staatspleite geht, könnte es weiter im Euro-Währungsraum bleiben. Das…

Chemielabor an der TU Dresden. Abb.: TUD

Hochschulen beschäftigen mehr Forscher

Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Frauenquote lag bei 38 Prozent. Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das…

Ein faszinierter Knirps schaut im Planck-Genetikinstitut Dresden den Würmern beim Wachsen zu. Foto: hw

Hemmungslos neugierig: 33.000 Besucher zur Wissenschaftsnacht Dresden

Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am Freitag zur „Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften 2015“ gepilgert und haben den Forschern Löcher in den Bau gefragt. „Da hat sich hemmungslose Neugier entladen“, schätzte die städtische Koordinatorin Anja Loose vom Amt für Wirtschaftsförderung heute nach anderthalb Stunden Schlaf ein. Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am…

Foto: Plasticard ZFT

Dresdner Chipkarten-Hersteller hat ausgebaut

Plasticard ZFT weiht fünf Millionen Euro teuren Neubau ein Dresden, 2. Juli 2015. „Plasticard ZFT“ Dresden hat wegen guter Auftragslage ausgebaut: Am Wochenende weiht der Chipkarten-Hersteller einen Neubau an der Reisewitzer Straße ein, der samt Ausrüstungen rund fünf Millionen Euro gekostet hat. Plasticard ZFT weiht fünf Millionen Euro teuren Neubau ein Dresden, 2. Juli 2015. „Plasticard ZFT“ Dresden hat wegen guter Auftragslage ausgebaut: Am Wochenende weiht der Chipkarten-Hersteller einen Neubau an der…

Dresden-IT hat sich digitale Archivierungslösungen für Akten auf die Fahnen geschrieben. Abb.: Dresden-IT

Akten der Oberlausitz online

Bautzen/Dresden, 2. Juli 2015. Bis zu 700 Jahre alte Akten, Urkunden und Karten der Oberlausitz können Historiker, Heimatforscher und andere Neugierige seit ab sofort im Internet recherchieren: Das Staatsfiliarchiv Bautzen hat seine Findbücher heute online gestellt, wie das Sächsische Hauptstaatsarchiv mitteilte. Bautzen/Dresden, 2. Juli 2015. Bis zu 700 Jahre alte Akten, Urkunden und Karten der Oberlausitz können Historiker, Heimatforscher und andere Neugierige seit ab sofort im Internet recherchieren: Das Staatsfiliarchiv Bautzen…

Die 26-jährige Sandra Wecke hat ihr Informatikstudium an der TU Dresden mit Bravour absolviert und bekam den "Saxonia Special Woman Award" - samt einer Bronze-Skulptur des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Foto: Sabine Mutschke

Tanzende Informatikerin für Geschäfts-App ausgezeichnet

Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU Dresden abgeschlossen, im Zuge ihrer Diplomarbeit eine App entwickelt, die Vertriebsleuten die Arbeit erleichtert. Für diese reife Leistung in einem als Männer-Nerd-Domäne verschrieenen Fach hat die 26-Jährige auch eine besondere Auszeichnung bekommen: Andreas Mönch, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Softwareschmiede „Saxonia Systems“, hat der Informatikerin heute „5. Saxonia Special Woman Award“ verliehen. Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU…

Abb.: hw

Ifo Dresden: Sachsens Wirtschaft legt über Bundesschnitt zu

Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung rechnen. Das haben die Ökonomen von ifo Dresden prognostiziert. Demnach wird die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Freistaat in diesem Jahr um zwei Prozent zulegen, 2016 dann um 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Für Ostdeutschland rechnen die Wirtschaftsforscher mit Wachstumsraten von 1,8 % (2015) und 1,6 % (2016) und für Deutschland insgesamt mit 1,9 bzw. 1,8 %. „Wir können positiv in die Zukunft schauen“, schätzte Ifo-Dresden-Vizechef Prof. Joachim Ragnitz ein. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr 2015 werde die Konjunktur nun an Fahrt aufnehmen – allerdings ohne in gleichem Maße auch neue Jobs zu generieren. Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht…

Motto "Mobile first!": Das neue Design von dresden.de richtet sich zuallererst an Nutzer, die mit Smartphones das städtische Portal besuchen. Foto: hw

Dresden kachelt sein Internetportal

Netzauftritt fokussiert sich nun auf mobile Nutzer Dresden, 1. Juli 2015. Nach einjähriger Vorbereitung hat die Stadt Dresden heute ihr überarbeitetes Internetportal dresden.de aktiviert. Das Leitmotto der Neuauflage: „Mobile first“ (mobile Nutzer zuerst). Die auffälligsten Änderungen: größere Bilder, eine Trennung nach Dresdnern und Touristen, vor allem aber präsentiert sich dresden.de nun in einer Kachel-Optik, wie man sie von Windows-Betriebssystemen seit der Version 8 kennt. Netzauftritt fokussiert sich nun auf mobile Nutzer Dresden, 1. Juli 2015. Nach einjähriger Vorbereitung hat die Stadt Dresden heute ihr überarbeitetes Internetportal dresden.de aktiviert. Das Leitmotto der Neuauflage: „Mobile first“…

Freute sich sichtlich über den Preis: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (rechts) bekam das eTown-Schild vom deutschen Google-Sprecher Klaas Flechsig in die Hand gedrückt. Foto: hw

Google zeichnet Dresden mit eTown-Preisschild aus

Ranking bewertet internetgestützte Exportgeschäfte Dresden, 1. Juli 2015. Die Dresdner können sich nun das Schild „eTown“ an den Ortseingang nageln: Der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig hat diesen Preis heute an den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) übergeben. Damit würdigte der US-Suchmaschinenkonzern die besondere Agilität, mit der Dresdner Unternehmen das Internet nutzen, um ihre Geschäfte und speziell ihre Exporte anzukurbeln. „Die Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, sagte er. Das Internet eröffne heute auch kleinen Betrieben Exportchancen und Märkte, die sich früher nur große Unternehmen erschließen konnten. „Wenn kleine Unternehmen die Möglichkeiten des Internets schnell nutzen, können sie selbst große Konzerne überholen.“ Ranking bewertet internetgestützte Exportgeschäfte Dresden, 1. Juli 2015. Die Dresdner können sich nun das Schild „eTown“ an den Ortseingang nageln: Der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig hat diesen Preis heute an…

Die meisten Deutschen lassen die Bibliotheken links liegen - eine Studie fordert jetzt eine Modernisierung. Abb.: Stiftung Lesen

Stadtbibliotheken in Dresden ab sofort für Jugendliche gratis

Jahresgebühr für erwachsene Leser steigt dafür Dresden, 1. Juli 2015. Damit Leselust unter Jugendlichen nicht an fünf Euro scheitert, haben die Städtischen Bibliotheken Dresden die Jahresgebühr für junge Leser heute gestrichen. Ab sofort bekommen Mädchen und Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren kostenlose Bibliotheksausweise. Um dies zu finanzieren, erhöhen die Städtischen Bibliotheken die Jahresgebühr für Erwachsene von zwölf auf 15 Euro pro Jahr – mit „Unterwanderungs-Möglichkeiten“. Jahresgebühr für erwachsene Leser steigt dafür Dresden, 1. Juli 2015. Damit Leselust unter Jugendlichen nicht an fünf Euro scheitert, haben die Städtischen Bibliotheken Dresden die Jahresgebühr für junge Leser heute…

Blick in einen Absorbtionsraum an der TU Dresden, wo eine Radarantenne für einen europäischen Mars-River getestet wird.In puncto Forschung hat sich Sachsen deutlich vorgearbeitet. Die kommerziellen Früchte ernten aber oft andere. Foto. Jürgen Lösel, LHD

Sachsen holt bei Innovationskraft auf

Technologiebericht 2015 sieht Freistaat nun auf Rang 4  – verweist aber auch auf alte Schwächen Dresden, 30. Juni 2015. Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein „bemerkenswerter Aufholprozess“ in puncto Innovationskraft und Bildungsniveau gelungen. Darauf verweist der „Technologiebericht 2015“, den das VDI-Technologiezentrum Düsseldorf und das „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung“ (ZEW) in Mannheim für das sächsische Wirtschaftsministerium erstellt haben. Nach eigenen Bewertungsmaßstäben hat sich der Freistaat im Vergleich mit den anderen Bundesländern von Rang 6 im Jahr 2007 auf Platz 4 im Jahr 2013 (jüngste Erhebung) vorgearbeitet und liegt damit „erstmalig über dem Schnitt der alten Länder“, wie es in dem Bericht heißt. „Lediglich Baden-Württemberg, Bayern und Berlin konnten sich 2013 besser platzieren.“ Technologiebericht 2015 sieht Freistaat nun auf Rang 4  – verweist aber auch auf alte Schwächen Dresden, 30. Juni 2015. Sachsen ist in den vergangenen Jahren ein „bemerkenswerter Aufholprozess“ in puncto…

Kein Mensch allein würde es heute mehr in überschaubarer Zeit schaffen, einen modernen Computerchips von Hand aufzuzeichnen - das übernehmen heutzutage automatische Entwurfsprogramme. Foto: ISS/EAS

Automatischer Entwurf für komplexe Chips

Fraunhofer gründet Software-Firma Coseda in Dresden Dresden, 30. Juni 2015. Damit Elektronikunternehmen ratzfatz auch komplexe Computerchips mit analogen und digitalen Bauteilen und anderen Funktionen konstruieren können, hat Fraunhofer in Dresden eine neue automatische Entwurfs-Software entwickelt. Eine ausgegründete Firma „Coseda“ soll dieses Programm nun weiterenzwickeln und international an den Ingenieur bringen. Fraunhofer gründet Software-Firma Coseda in Dresden Dresden, 30. Juni 2015. Damit Elektronikunternehmen ratzfatz auch komplexe Computerchips mit analogen und digitalen Bauteilen und anderen Funktionen konstruieren können, hat Fraunhofer in Dresden…