Oiger http://computer-oiger.de Neues aus Wirtschaft und Forschung Mon, 06 Jul 2015 11:26:32 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.5 http://computer-oiger.de/wp-content/uploads/Oiger-neu-1024mal10241-54f1fedfv1_site_icon-32x32.pngOigerhttp://computer-oiger.de 32 32 Zu heiß: Kino-Umbau im KiD Dresden dauert längerhttp://computer-oiger.de/2015/07/06/zu-heiss-kino-umbau-im-kid-dresden-dauert-laenger/154325 http://computer-oiger.de/2015/07/06/zu-heiss-kino-umbau-im-kid-dresden-dauert-laenger/154325#comments Mon, 06 Jul 2015 11:25:56 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154325 Dresden, 6. Juli 2015. Der Umbau im „Kino im Dach“ (KiD) in Dresden-Striesen wird wegen der Hitzewelle etwas länger dauern als gedacht: „Die Umbauarbeiten im Kinosaal schreiten voran, durch die hohen Temperaturen in den letzten Tagen allerdings langsamer als erwartet“, teilte KiD-Betreiber Bernhard Reuther mit. „Deshalb bleibt das Kino im Dach bis voraussichtlich 15. Juli 2015 geschlossen.“ Ursprünglich wollte Reuther sein Ein-Saal-Kino bereits am Mitte dieser Woche wieder eröffnen. Im KiD werden derzeit der Fußboden erneuert und die Sessel ausgetauscht. Letztere bekommt Reuther übrigens vom Programmkino Ost, das zeitgleich modernisiert wird, allerdings nicht geschlossen hat. hw

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KiD-Betreiber Bernhard Reuther. Den Analog-Projektor hat er behalten, doch in der Vorführerkabine ist inzwischen Digitaltechnik installiert. Foto: Frank Grätz, Blend3

KiD-Betreiber Bernhard Reuther. Foto: Frank Grätz, Blend3

Dresden, 6. Juli 2015. Der Umbau im „Kino im Dach“ (KiD) in Dresden-Striesen wird wegen der Hitzewelle etwas länger dauern als gedacht: „Die Umbauarbeiten im Kinosaal schreiten voran, durch die hohen Temperaturen in den letzten Tagen allerdings langsamer als erwartet“, teilte KiD-Betreiber Bernhard Reuther mit. „Deshalb bleibt das Kino im Dach bis voraussichtlich 15. Juli 2015 geschlossen.“ Ursprünglich wollte Reuther sein Ein-Saal-Kino bereits am Mitte dieser Woche wieder eröffnen.

Im KiD werden derzeit der Fußboden erneuert und die Sessel ausgetauscht. Letztere bekommt Reuther übrigens vom Programmkino Ost, das zeitgleich modernisiert wird, allerdings nicht geschlossen hat. hw

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Deutsche verwenden Tablets gern daheimhttp://computer-oiger.de/2015/07/06/deutsche-verwenden-tablets-gern-daheim/154323 http://computer-oiger.de/2015/07/06/deutsche-verwenden-tablets-gern-daheim/154323#comments Mon, 06 Jul 2015 09:04:36 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154323 Berlin, 6. Juli 2015. Tablettrechner gelten zwar als eine Königsklasse der mobilen Geräte, benutzt werden sie aber besonders oft zu Hause. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter 1014 Bundesbürgern ergeben. So verwenden 91 Prozent ihr Tablet daheim, fast jeder Dritte sogar ausschließlich. Haupteinsatzorte sind dabei das Sofa im Wohnzimmer, gefolgt von Balkon, Hausgarten und Bett, teilte der Digitalverband „Bitkom“ aus Berlin mit, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

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Foto: ZMG

Fotoquelle: ZMG

Berlin, 6. Juli 2015. Tablettrechner gelten zwar als eine Königsklasse der mobilen Geräte, benutzt werden sie aber besonders oft zu Hause. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage unter 1014 Bundesbürgern ergeben. So verwenden 91 Prozent ihr Tablet daheim, fast jeder Dritte sogar ausschließlich.

Haupteinsatzorte sind dabei das Sofa im Wohnzimmer, gefolgt von Balkon, Hausgarten und Bett, teilte der Digitalverband „Bitkom“ aus Berlin mit, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

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Hilbert neuer Oberbürgermeister in Dresdenhttp://computer-oiger.de/2015/07/05/hilbert-neuer-oberbuergermeister-in-dresden/153872 http://computer-oiger.de/2015/07/05/hilbert-neuer-oberbuergermeister-in-dresden/153872#comments Sun, 05 Jul 2015 19:42:35 +0000 http://computer-oiger.de/?p=153872 FDP-Mann kommt auf 54 %, Konkurrentin Stange auf 44 % Dresden, 5. Juli 2015. Dirk Hilbert (FDP) wird neuer Oberbürgermeister von Dresden. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen im heutigen zweiten Wahlgang (445 von 445 ausgezählten Wahlbezirken) hervor (vorbehaltlich der ausstehenden amtlichen Endergebnisse). Demnach setzte sich Hilbert mit 54,2 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen seine Hauptkonkurrentin Eva-Maria Stange (SPD) durch, die auf 44 Prozent kam. Stoch Lars (Die Partei) alias „Lara Liqueur“ konnte lediglich 1,8 der Stimmen hinter sich bringen. Die Wahlbeteiligung lag mit 42,7 Prozent deutlich unter den 51,1 Prozent im ersten Wahlgang vor einem Monat – angesichts des hochsommerlichen Wetters wenig überraschend. Vom Robotron-Lehrling zum OB-Sessel Der 43-jährige Hilbert hatte zu DDR-Zeiten Elektronikfacharbeiter bei Robotron Dresden gelernt, studierte dann Wirtschaftsingenieurwesen und war zeitweise Manager beim später pleite gegangenen Zeppelin-Unternehmen Cargo-Lifter. Ab 2001 war Hilbert Wirtschaftsbürgermeister in Dresden. Im März 2015 übernahm er amtierend das Oberbürgermeister-Amt von Helma Orosz (CDU), die ihren Posten aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte. Offiziell trat Hilbert zur OB-Wahl 2015 als Kandidat des überparteilichen Vereins „Unabhängige Bürger für Dresden“ an, …

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Neuer Oberbürgermeister in Dresden: Dirk Hilbert. Foto: hilbert-fuer-dresden.de

Neuer Oberbürgermeister in Dresden: Dirk Hilbert. Foto: hilbert-fuer-dresden.de

FDP-Mann kommt auf 54 %, Konkurrentin Stange auf 44 %

Dresden, 5. Juli 2015. Dirk Hilbert (FDP) wird neuer Oberbürgermeister von Dresden. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen im heutigen zweiten Wahlgang (445 von 445 ausgezählten Wahlbezirken) hervor (vorbehaltlich der ausstehenden amtlichen Endergebnisse). Demnach setzte sich Hilbert mit 54,2 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen seine Hauptkonkurrentin Eva-Maria Stange (SPD) durch, die auf 44 Prozent kam. Stoch Lars (Die Partei) alias „Lara Liqueur“ konnte lediglich 1,8 der Stimmen hinter sich bringen. Die Wahlbeteiligung lag mit 42,7 Prozent deutlich unter den 51,1 Prozent im ersten Wahlgang vor einem Monat – angesichts des hochsommerlichen Wetters wenig überraschend.

Vom Robotron-Lehrling zum OB-Sessel

Der 43-jährige Hilbert hatte zu DDR-Zeiten Elektronikfacharbeiter bei Robotron Dresden gelernt, studierte dann Wirtschaftsingenieurwesen und war zeitweise Manager beim später pleite gegangenen Zeppelin-Unternehmen Cargo-Lifter. Ab 2001 war Hilbert Wirtschaftsbürgermeister in Dresden. Im März 2015 übernahm er amtierend das Oberbürgermeister-Amt von Helma Orosz (CDU), die ihren Posten aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte. Offiziell trat Hilbert zur OB-Wahl 2015 als Kandidat des überparteilichen Vereins „Unabhängige Bürger für Dresden“ an, steht tendenziell aber für das sogenannte „bürgerliche“ Lager (insbesondere FDP und CDU).

Eva-Maria Stange. Foto: Götz Schleser

Eva-Maria Stange. Foto: Götz Schleser

Auch seine Konkurrentin, die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, trat nicht für ihre Partei an, sondern für das Bündnis „Gemeinsam für Dresden“. Ihre Unterstützer war aber vor allem das Mehrheitsbündnis aus Linken, Grünen, SPD und Piraten im Stadtrat.

Kompromiss-Politik absehbar

Wäre Stange gewählt worden, hätte Rot-Grün-Rot seine Machtposition in Dresden bedeutend ausbauen können. Dann hätte das Bündnis neben der Stadtratsmehrheit auch die OB und demnächst auch die Mehrheit der Fachbürgermeister hinter sich gehabt und eigene Vorhaben leichter durchsetzen können. So aber wird Hilbert gezwungen sein, mit einer wohl meist eher opponierenden Ratsmehrheit und deren neuen Fachbürgermeistern zurecht zu kommen. Insofern wird der FDP-Mann entweder eine ausgleichende Kompromiss-Politik verfolgen müssen (was wahrscheinlich ist), oder muss sich auf wechselnde temporäre Mehrheiten für seine Projekte stützen.

Von Pegida bis Kulti: Lange Liste offener Baustellen

Bestimmt werden dürfte Hilberts Amtszeit wahrscheinlich von vielen offenen Baustellen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne: Da wären einerseits der Rufschaden und die Spaltung der Bürgerschaft, den Dresden durch die asyl- und islamkritischen Pegida-Demos erlebt hat. Der FDP-Mann hatte bereits angekündigt, Dresden im Falle eines Wahlsieges zu einer Vorreiter-Stadt für die berufliche Integration von Flüchtlingen zu machen. Andererseits ist kaum zu erwarten, dass der neue OB auf harten Konfrontationskurs geht, sondern eher versuchen wird, die Pegida-Anhänger wieder in der Mitte der Stadtgesellschaft zu integrieren.

Versenkt schon seit Jahren Millionen Euronen: das städtische Nanoelektronikzentrum NanoZ in Dresden-Klotzsche. Fotos (2) & Montage: Heiko Weckbrodt

Versenkt schon seit Jahren Millionen Euronen: das städtische Nanoelektronikzentrum NanoZ in Dresden-Klotzsche. Fotos (2) & Montage: Heiko Weckbrodt

Auf der Agenda stehen aber auch weiter die Großprojekte Kulturpalast-Umbau und Kulturkraftwerk Mitte, die ausstehende (und langumstrittene) Sanierung der Königsbrücker Straße, eine weitere Konsolidierung der städtischen Krankenhäuser und die Rettung des defizitären Nanoelektronik-Zentrums NanoZ, um nur einige Beispiele herauszugreifen. Auch hat Dresdens wirtschaftlich in den vergangenen Jahren an Dynamik verloren, insbesondere in der Mikroelektronik – hier ist abzuwarten, ob der bisherige Wirtschaftsbürgermeister neue Impulse zu setzen versteht. Autor: Heiko Weckbrodt

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Ifo Dresden: Sachsen sollte sich auf Aus für Braunkohle einstellenhttp://computer-oiger.de/2015/07/05/ifo-dresden-sachsen-sollte-sich-auf-aus-fuer-braunkohle-einstellen/153717 http://computer-oiger.de/2015/07/05/ifo-dresden-sachsen-sollte-sich-auf-aus-fuer-braunkohle-einstellen/153717#comments Sun, 05 Jul 2015 16:42:38 +0000 http://computer-oiger.de/?p=153717 Prof. Ragnitz hält jüngsten Kohle-Kompromiss nur für Aufschub – jetzt schon Alternativen aufbauen Dresden, 5. Juli 2015. Obwohl Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Sondersteuer für Braunkohle-Kraftwerke vorerst größtenteils aufgegeben hat, sollten sich Sachsen und die anderen Förderländer langfristig auf ein Aus für diesen Energieträger einstellen. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom ifo-Institut in Dresden gemahnt. Prognose: Zwischen 2030 und 2050 steigt Deutschland aus Steinkohle aus Zwar sei der jüngste Kompromiss eher zugunsten der Braunkohle-Förderung und -Energieerzeugung ausgegangen, erklärte der Ökonom. Doch man dürfe sich in Sachsen keinen falschen Illusionen im Freistaat hingeben: In anderen Bundesländern sei die Bereitschaft, an der als besonders umweltschädlich geltenden Braunkohle-Verfeuerung festzuhalten, ziemlich gering. „Bis 2030, spätestens wohl 2050, wird sich Deutschland mit einiger Sicherheit von der Braunkohle verabschieden“, prognostizierte Ragnitz. „Die betroffenen Regionen sollten daher jetzt schon dafür sorgen, dass dort alternative Industrien und Wirtschaftszweige entstehen.“ Länder sollten bei Bund jetzt schon auf Ausgleich dringen, um Alternativindustrien aufzubauen Politisch sinnvoll könne es beispielsweise sein, wenn Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gemeinsam bereits heute bei der Bundesregierung auf einen finanziellen Ausgleich für …

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Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschenBraunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

Braunkohle-Kraftwerk von Vattenfall Boxberg in der Oberlausitz. Der schwedische Konzern hat bereits angekündigt, sich aus der ostdeutschen Braunkohle zurückziehen zu wollen. Foto: Vattenfall

Prof. Ragnitz hält jüngsten Kohle-Kompromiss nur für Aufschub – jetzt schon Alternativen aufbauen

Dresden, 5. Juli 2015. Obwohl Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Sondersteuer für Braunkohle-Kraftwerke vorerst größtenteils aufgegeben hat, sollten sich Sachsen und die anderen Förderländer langfristig auf ein Aus für diesen Energieträger einstellen. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom ifo-Institut in Dresden gemahnt.

Prognose: Zwischen 2030 und 2050 steigt Deutschland aus Steinkohle aus

Jochaim Ragnitz. Abb.: ifo DD

Jochaim Ragnitz. Abb.: ifo DD

Zwar sei der jüngste Kompromiss eher zugunsten der Braunkohle-Förderung und -Energieerzeugung ausgegangen, erklärte der Ökonom. Doch man dürfe sich in Sachsen keinen falschen Illusionen im Freistaat hingeben: In anderen Bundesländern sei die Bereitschaft, an der als besonders umweltschädlich geltenden Braunkohle-Verfeuerung festzuhalten, ziemlich gering. „Bis 2030, spätestens wohl 2050, wird sich Deutschland mit einiger Sicherheit von der Braunkohle verabschieden“, prognostizierte Ragnitz. „Die betroffenen Regionen sollten daher jetzt schon dafür sorgen, dass dort alternative Industrien und Wirtschaftszweige entstehen.“

Länder sollten bei Bund jetzt schon auf Ausgleich dringen, um Alternativindustrien aufzubauen

Politisch sinnvoll könne es beispielsweise sein, wenn Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gemeinsam bereits heute bei der Bundesregierung auf einen finanziellen Ausgleich für den Ausstieg dringen, selbst wenn es bis daher noch Jahre dauern sollte. Die ostdeutschen Länder könnten bei einem solchen Schritt zurecht auf die Restrukturierungs-Fördermittel verweisen, die ins Ruhrgebiet für die Zeit „nach der Steinkohle“ geflossen seien.

Investitionen in Innovationen, Tourismus oder Benzin aus Braunkohle?

Welche Alternativen in der Lausitz und anderen Braunkohle-Regionen sinnvoll aufbaubar sind, ließ der Ökonom offen. Er hält aber auf jeden Fall Investitionen in die regionalen Universitäten und Institute, in mehr Innovationskraft, für sinnvoll. Daneben könnte die Lausitz sicher auch ihre touristischen Potenziale noch ausbauen. Eine stoffliche Verwertung der Braunkohle – etwa die Gewinnung von Öl und Chemikalien aus diesem Energieträger – hält Ragnitz für einen besonders interessanten Ansatz – bisher sei der aber über Pilotprojekte kaum hinausgekommen, sagte er auf Oiger-Nachfrage. Technologische Methoden, um aus Kohle zum Beispiel Treibstoff zu gewinnen, gibt es zwar bereits seit langem, wurde beispielsweise in Deutschland während des II. Weltkriegs eingesetzt. In Zeiten günstiger und ausreichender Erdöl-Lieferungen rentieren sich solche Verfahren aber betriebswirtschaftlich bisher kaum.

Die Pilotanlage von Sunfire in Dresden-Reick hat mit der Dieselproduktion aus Luft, Wasser und Ökostrom begonnen. Foto: Sunfire/ Cleantech Media

In einer Pilotanlage testet Sunfire inzwischen in Dresden-Reick die Dieselproduktion aus Luft, Wasser und Ökostrom. Möglicherweise lassen sich die hier eingesetzten Keramiktechnologien auch auf die Braunkohle-Verflüssigung übertragen. Foto: Sunfire/ Cleantech Media

Allerdings gibt es in Südafrika, China und den USA inzwischen Ansätze, doch zu einer großformatigen und rentablen Kohleverflüssigung zu kommen. Ein Dreh- und Angelpunkt ist der hohe Energiebedarf dieser Verfahren. Viele Ansätze, die finanzielle und ökologische Gesamtbilanz der Technologie zu verbessern, zielen beispielsweise auf werkstofftechnisch verbesserte Anlagen beziehungsweise den Einsatz von überschüssigem Windkraft- oder Solar-Strom.

Kohle-Verflüssigung ist (noch) unrentabel

Hintergrund der Braunkohle-Diskussion: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte kürzlich eine Klimaschutz-Angabe für Braunkohle-Kraftwerke angekündigt. Nach Protesten der braunkohle-fördernden Bundesländer, die den Verlust Zehntausender Jobs befürchteten, hatte Gabriel diese Pläne aber größtenteils wieder revidiert. Statt dessen sollen die Betreiber nun mit Prämien dazu animiert werden, ihre Braunkohle-Kraftwerke schrittweise vom Netz zu nehmen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Sunfire macht aus Luft und Ökostrom Sprit – neue Hightech-Keramiken helfen dabei

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IfW: Grexit löst Probleme nichthttp://computer-oiger.de/2015/07/05/ifw-grexit-loest-probleme-nicht/153667 http://computer-oiger.de/2015/07/05/ifw-grexit-loest-probleme-nicht/153667#comments Sun, 05 Jul 2015 15:16:49 +0000 http://computer-oiger.de/?p=153667 Griechenland kann selbst bei Staatsinsolvenz im Euroraum bleiben Berlin/Kiel, 5. Juli 2015. Selbst wenn Griechenland nach dem heutigen Referendum in die Staatspleite geht, könnte es weiter im Euro-Währungsraum bleiben. Das haben Forscher des Prognosezentrums Berlin im Institut für Weltwirtschaft aus Kiel in einer Krisen-Analyse herausgearbeitet. Demnach wäre eine Rückkehr des Landes zur Drachme ein sehr riskantes Experiment, anderseits aber habe „der Euroraum mit Bordmitteln vor dem nationalen Missbrauch der Notenpresse in Griechenland schützen kann“, wenn Hellas den Euro beibehält. IfW hält Banken-Zusammenbrüche für wahrscheinlich Dieses Szenario würde allerdings den finanziellen Spielraum der griechischen Regierung extrem einschränken, da sie dann kein Geld für defizitäre Programme schöpfen könne, so die IfW-Analysten. Auch seien dann „Bankenzusammenbrüche wahrscheinlich, die in einer Übergangsphase die ökonomische Aktivität in Griechenland zusätzlich belasten würden“.

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Foto: hw

Foto: hw

Griechenland kann selbst bei Staatsinsolvenz im Euroraum bleiben

Berlin/Kiel, 5. Juli 2015. Selbst wenn Griechenland nach dem heutigen Referendum in die Staatspleite geht, könnte es weiter im Euro-Währungsraum bleiben. Das haben Forscher des Prognosezentrums Berlin im Institut für Weltwirtschaft aus Kiel in einer Krisen-Analyse herausgearbeitet. Demnach wäre eine Rückkehr des Landes zur Drachme ein sehr riskantes Experiment, anderseits aber habe „der Euroraum mit Bordmitteln vor dem nationalen Missbrauch der Notenpresse in Griechenland schützen kann“, wenn Hellas den Euro beibehält.

IfW hält Banken-Zusammenbrüche für wahrscheinlich

Dieses Szenario würde allerdings den finanziellen Spielraum der griechischen Regierung extrem einschränken, da sie dann kein Geld für defizitäre Programme schöpfen könne, so die IfW-Analysten. Auch seien dann „Bankenzusammenbrüche wahrscheinlich, die in einer Übergangsphase die ökonomische Aktivität in Griechenland zusätzlich belasten würden“.

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Hochschulen beschäftigen mehr Forscherhttp://computer-oiger.de/2015/07/04/hochschulen-beschaeftigen-mehr-forscher/152664 http://computer-oiger.de/2015/07/04/hochschulen-beschaeftigen-mehr-forscher/152664#comments Sat, 04 Jul 2015 17:06:40 +0000 http://computer-oiger.de/?p=152664 Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Frauenquote lag bei 38 Prozent.

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Chemielabor an der TU Dresden. Abb.: TUD

Abb.: TUD

Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Frauenquote lag bei 38 Prozent.

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Hemmungslos neugierig: 33.000 Besucher zur Wissenschaftsnacht Dresdenhttp://computer-oiger.de/2015/07/04/hemmungslos-neugierig-33-000-besucher-zur-wissenschaftsnacht-dresden/152245 http://computer-oiger.de/2015/07/04/hemmungslos-neugierig-33-000-besucher-zur-wissenschaftsnacht-dresden/152245#comments Sat, 04 Jul 2015 08:49:01 +0000 http://computer-oiger.de/?p=152245 Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am Freitag zur „Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften 2015“ gepilgert und haben den Forschern Löcher in den Bau gefragt. „Da hat sich hemmungslose Neugier entladen“, schätzte die städtische Koordinatorin Anja Loose vom Amt für Wirtschaftsförderung heute nach anderthalb Stunden Schlaf ein. Die Leute trauen sich wirklich zu fragen Auffällig seien vor allem drei Punkte gewesen, die auch von vielen Forschern an den Ständen bestätigt wurden. Erstens: „Die Leute trauen sich in der Wissenschaftsnacht wirklich einmal zu fragen und nachzufragen, was sie in der Wissenschaft nicht verstanden haben, lassen sich alles ganz genau erklären“, schätzte Anja Loose ein. Begeisterung teilen per Internet: Über 600 Tweets Zweitens hätten vor allem junge Besucher diesmal sehr intensiv die sogenannten „sozialen Medien“ im Internet genutzt, um per Twitter, Facebook & Co. ihre Fotos und Eindrücke zu teilen. So seien allein auf Twitter rund 600 Tweets (Kurzbeiträge) abgesetzt worden. Und die Facebook-Seite …

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Ein faszinierter Knirps schaut im Planck-Genetikinstitut Dresden den Würmern beim Wachsen zu. Foto: hw

Ein faszinierter Knirps schaut im Planck-Genetikinstitut Dresden den Würmern beim Wachsen zu. Foto: hw

Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am Freitag zur „Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften 2015“ gepilgert und haben den Forschern Löcher in den Bau gefragt. „Da hat sich hemmungslose Neugier entladen“, schätzte die städtische Koordinatorin Anja Loose vom Amt für Wirtschaftsförderung heute nach anderthalb Stunden Schlaf ein.

Die Leute trauen sich wirklich zu fragen

Auffällig seien vor allem drei Punkte gewesen, die auch von vielen Forschern an den Ständen bestätigt wurden. Erstens: „Die Leute trauen sich in der Wissenschaftsnacht wirklich einmal zu fragen und nachzufragen, was sie in der Wissenschaft nicht verstanden haben, lassen sich alles ganz genau erklären“, schätzte Anja Loose ein.

Der Wundermolch Axolotl, der Körperteile nachwachsen lassen kann, gehörte in der Wissenschaftsnacht zu den Stars im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Der Wundermolch Axolotl, der Körperteile nachwachsen lassen kann, gehörte in der Wissenschaftsnacht zu den Stars im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Begeisterung teilen per Internet: Über 600 Tweets

Zweitens hätten vor allem junge Besucher diesmal sehr intensiv die sogenannten „sozialen Medien“ im Internet genutzt, um per Twitter, Facebook & Co. ihre Fotos und Eindrücke zu teilen. So seien allein auf Twitter rund 600 Tweets (Kurzbeiträge) abgesetzt worden. Und die Facebook-Seite der Wissenschaftsnacht kam in dieser Woche auf eine Reichweite von über 65.000 Besuchern. „Das ist natürlich besonders schön mit Blick auf unsere jüngere Zielgruppe: Auf diese Art geht das heute durch die Köpfe der Jugend und sorgt für Begeisterung für Forschung“, glaubt die Koordinatorin.

Viele Kinder hielten Erwachsene auf Trab

Und auch die Allerjüngsten waren auffällig stark vertreten, wie auch der Oiger bei seiner Tour über den zentralen TU-Campus in der Südvorstadt und bei den Genetikern in Dresden-Johannstadt auch beobachtet hat. Sehr viele Kinder waren unter den sommernächtlichen Besuchern und drängten ihre Mütter und Väter, noch länger und länger zu bleiben. „Am späten Abend hat man noch viele Kinder und viele geschlauchte Erwachsene gesehen“, sagt Anja Loose.

Nächste Wissenschaftsnacht wird vorgezogen

Die nächste Wissenschaftsnacht im kommenden Jahr in Dresden soll um fast einen Monat vorgezogen werden und bereits am 10. Juni 2016 stattfinden. Das veranstaltende „Netzwerk Dresden – Stadt der Wissenschaften“ will so etwas der typischen Hitze Anfang Juli entfliehen und ausprobieren, wie das ankommt. Dann soll es vielleicht auch wieder eine Wissenschaftsnacht-App geben. In diesem Jahr hatten die Organisatoren auf eine spezielle App verzichtet, weil der zuständige Professor inzwischen nicht mehr in Dresden lehrt und die Internetseite der Wissenschaftsnacht zudem schon stark auf mobile Geräte angepasst war („Responsive Design“). Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Oiger-Bericht von der Wissenschaftsnacht Dresden

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Axolotl glotzt und die Elektronen springenhttp://computer-oiger.de/2015/07/03/axolotl-glotzt-und-die-elektronen-springen/151729 http://computer-oiger.de/2015/07/03/axolotl-glotzt-und-die-elektronen-springen/151729#comments Fri, 03 Jul 2015 21:23:13 +0000 http://computer-oiger.de/?p=151729 Wissenschaftsnacht Dresden treibt Tausende in die Institute und auf die Straßen Dresden, 3. Juli 2015: „Mama! Wenn ist das eine Nacht ist, warum bleiben wir dann nicht richtig lange hier? Das ist doch noch ganz hell!“ Eine berechtigte Frage, die der Knirps da seiner Frau Mama heute Abend zur “13. Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden” vorgelegt hat: Tausende Dresdner und Gäste lustwandelten unter dem Motto “Nachtaktiv” durch die Genetikhallen der Planckforscher in der Johannstadt, über den TU-Campus mit all seinen Attraktionen, laserten sich durch die Fraunhofer-Institute von Dresden – und darunter auffällig viele der Altersklasse „Hab noch keinen Personalausweis, aber diese Nacht mach ich durch.“ Mehr als 560 mal Forschung im Popformat Über 560 Veranstaltungen hatten sich die Forscher, Ingenieure und anderen Tüftler aus der Dresdner Wissenschaftslandschaft ausgedacht: Spannendes, Erleuchtendes, Unterhaltsames. Im besagten Planck-Genetikinstitut zum Beispiel konnten die Wissbegierigen Bananen DNS-analysieren („Jaaah, feste drauf, richtig zerdrücken!“), Erdbeer- Daiquiri in schönster Blut-Optik schlürfen oder den legendären Wundermolch Axolotl anglotzen – der allerdings angesichts der abendlichen Hitze jenseits der 30 Grad eher phlegmatisch dreinschaute, statt wieder …

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Abtauchen in virtuelle Welten: Ein Mädchen probiert während der Wissenschaftsnacht in Dresden eine "Virtual Reality"-Datenbrille im TU-Hörsaalzentrum aus.

Abtauchen in virtuelle Welten: Ein Mädchen probiert während der Wissenschaftsnacht in Dresden eine “Virtual Reality”-Datenbrille im TU-Hörsaalzentrum aus.

Wissenschaftsnacht Dresden treibt Tausende in die Institute und auf die Straßen

Dresden, 3. Juli 2015: „Mama! Wenn ist das eine Nacht ist, warum bleiben wir dann nicht richtig lange hier? Das ist doch noch ganz hell!“ Eine berechtigte Frage, die der Knirps da seiner Frau Mama heute Abend zur “13. Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden” vorgelegt hat: Tausende Dresdner und Gäste lustwandelten unter dem Motto “Nachtaktiv” durch die Genetikhallen der Planckforscher in der Johannstadt, über den TU-Campus mit all seinen Attraktionen, laserten sich durch die Fraunhofer-Institute von Dresden – und darunter auffällig viele der Altersklasse „Hab noch keinen Personalausweis, aber diese Nacht mach ich durch.“

Mehr als 560 mal Forschung im Popformat

Über 560 Veranstaltungen hatten sich die Forscher, Ingenieure und anderen Tüftler aus der Dresdner Wissenschaftslandschaft ausgedacht: Spannendes, Erleuchtendes, Unterhaltsames. Im besagten Planck-Genetikinstitut zum Beispiel konnten die Wissbegierigen Bananen DNS-analysieren („Jaaah, feste drauf, richtig zerdrücken!“), Erdbeer- Daiquiri in schönster Blut-Optik schlürfen oder den legendären Wundermolch Axolotl anglotzen – der allerdings angesichts der abendlichen Hitze jenseits der 30 Grad eher phlegmatisch dreinschaute, statt wieder mal Gliedmaßen nachwachsen zu lassen.

Videoimpressionen (hw):
 

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Besonders dicht geballt waren aber die Attraktionen auf dem zentralen TU-Campus in der Südvorstadt: Dort konnte man beispielsweise Elektronen beim farbenfrohen Sprung zwischen den Atomorbitalen zusehen, Gleitflugzeuge basteln, Robotern beim Malen zusehen, Infineon-Chiptransporter begutachten oder von Fraunhofer entwickelte Laserprojektoren im Smartphone-Format ausprobieren. Wer es einen Tick hochkultureller mochte, durfte die Ausstellung „Bildtaktik“ in der Uni-Galerie “Altana” erkunden, in der Künstler das in menschliche Sinne zu übersetzen versuchen, was sonst nur Wissenschaftler mit ihren Hightech-Geräten erahnen können: Wie die Sonne täglich tobt, wie die Ameise denkt, die Welt sich entfaltet oder es sich anfühlt, Molekülbindungen zu überdehnen.

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Nächste Wissenschaftsnacht wird vorgezogen

Angesichts der Fülle der Bemerkenswürdigkeiten, die Dresdens Forscher zur Wissenschaftsnacht aufgefahren hatten, haben wir bei unsere Stippvisite nur einen kleinen Ausschnitt besuchen können – es gab natürlich noch vieles mehr zu sehen, riechen, erschrecken und auszuprobieren. Die Eierköpfe sind eben nicht nur im Laboralltag sehr erfinderisch, sondern auch, wenn es darum geht, kleine und große Neugierlinge nachts in ihre Institute zu locken. Bildungsministerin Eva-Maria Stange (SPD) lobte zum Auftakt ausdrücklich das „große Engagement“ der Dresdner Forscher, die nun schon zum 13. Mal in der sächsischen Landeshauptstadt eine attraktive Wissenschaftsnacht in Schwung gebracht haben. Die nächste Ausgabe wird übrigens etwas vorgezogen, wie der amtierende Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) zur Eröffnung ankündigte: „Die nächste Wissenschaftsnacht kommt am 10. Juni 2016 – vielleicht sind dann die Temperaturen auch etwas milder“, sagte er. Autor: Heiko Weckbrodt

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Greifvögel und Ritter in Dohna in Festlaunehttp://computer-oiger.de/2015/07/03/greifvoegel-und-ritter-in-dohna-in-festlaune/151319 http://computer-oiger.de/2015/07/03/greifvoegel-und-ritter-in-dohna-in-festlaune/151319#comments Fri, 03 Jul 2015 13:34:42 +0000 http://computer-oiger.de/?p=151319 Oiger-Wochenendtipp: Kleinstadt im Müglitztal feiert 975. Jubiläum Dohna/Dresden, 3. Juli 2015. Wer kennt schon Dohna?! Viele Dresdner wohl nur von der „Dohnaer Straße“. Dabei liegt das 6200 Einwohner zählende Städtchen unmittelbar vor der Dresdner Stadtgrenze und ist deutlich älter als die Elbmetropole. Es wird nun 975 Jahre alt, und die Dohnaer sind offenbar fest entschlossen, dies mit ihren Gästen drei Tage lang, vom 3. bis zum 5. Juli 2015, zu feiern. Wir folgen diesem Ruf und sind schon unterwegs. Die Anfahrt mit dem Auto oder mit dem Bus (Umsteigen in Pirna) über die Bundesstraße 172 geht völlig problemlos. Heute Lagerfeuer am Fuß der Burg Zum Auftakt lädt die Kleinstadt im Müglitztal heute (Freitag), 20 Uhr, zur Dohnaer Hofnacht ein. Da wird auf dem Markt Musik zum Tanzen und Zuhören geboten, am Fuß der Burg ist Lagerfeuerromantik angesagt. Anfahrt von Dresden (Google Maps): Kampfkünste und Feuerwerk am Samstag An Sonnabend wie Sonntag werden ab 11 Uhr auf der Burg jede Menge Abenteuer nach dem Motto Schauen-Staunen-Erleben angeboten. Da sind ritterlich-zünftig Greifvögel in Aktion zu erleben. Es …

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Auf und um den Markt in Dohna tobt ab heute das Stadtfest. Foto: Peter Weckbrodt

Auf und um den Markt in Dohna tobt ab heute das Stadtfest. Foto: Peter Weckbrodt

Oiger-Wochenendtipp: Kleinstadt im Müglitztal feiert 975. Jubiläum

Dohna/Dresden, 3. Juli 2015. Wer kennt schon Dohna?! Viele Dresdner wohl nur von der „Dohnaer Straße“. Dabei liegt das 6200 Einwohner zählende Städtchen unmittelbar vor der Dresdner Stadtgrenze und ist deutlich älter als die Elbmetropole. Es wird nun 975 Jahre alt, und die Dohnaer sind offenbar fest entschlossen, dies mit ihren Gästen drei Tage lang, vom 3. bis zum 5. Juli 2015, zu feiern. Wir folgen diesem Ruf und sind schon unterwegs. Die Anfahrt mit dem Auto oder mit dem Bus (Umsteigen in Pirna) über die Bundesstraße 172 geht völlig problemlos.

Heute Lagerfeuer am Fuß der Burg

Zum Auftakt lädt die Kleinstadt im Müglitztal heute (Freitag), 20 Uhr, zur Dohnaer Hofnacht ein. Da wird auf dem Markt Musik zum Tanzen und Zuhören geboten, am Fuß der Burg ist Lagerfeuerromantik angesagt.

Anfahrt von Dresden (Google Maps):

Kampfkünste und Feuerwerk am Samstag

An Sonnabend wie Sonntag werden ab 11 Uhr auf der Burg jede Menge Abenteuer nach dem Motto Schauen-Staunen-Erleben angeboten. Da sind ritterlich-zünftig Greifvögel in Aktion zu erleben. Es werden Kampfkünste aus alten Zeiten effektvoll demonstriert, es gibt eine historische Modenschau und vieles mehr, darunter jede Menge Vergnügliches und Unterhaltsames für die Kinder. Der Samstag klingt gegen 22 Uhr mit einem Höhenfeuerwerk aus.

Von der Burg Dohna blieb wenig erhalten. Foto: Peter Weckbrodt

Von der Burg Dohna blieb wenig erhalten. Foto: Peter Weckbrodt

Stimmungsvoll könnte auch der sonntägliche Frühschoppen ab 11 Uhr mit böhmischer Blasmusik bei der Feuerwehr verlaufen. Für Familien schon fast Pflicht dürfte das ebenfalls am Sonntagnachmittag angebotene Familienprogramm sein.

Buchduckermeister Helmut Hauswald gehört zur alten Gilde. Foto: Peter Weckbrodt

Buchdruckermeister Helmut Hauswald gehört zur alten Gilde. Foto: Peter Weckbrodt

Luftballons fliegen um die Wette

An beiden Festtagen ist jeweils ab 11 Uhr das historische Handwerk mit Seilern, Orgelbauern und Töpfern zu erleben. Auch Zeichenzirkel, Bastelstraße, Mittelaltertreiben, Kleinkunst und Technik im Wandel der Zeiten und ein Luftballon-Weitflugwettbewerb stehen auf der Agenda. Das komplette Festprogramm ist hier im Netz nachlesbar.

Puppenküchen in Hülle und Fülle zeigt eine Sonderausstellung im Heimatmuseum. Foto: Peter Weckbrodt

Puppenküchen in Hülle und Fülle zeigt eine Sonderausstellung im Heimatmuseum. Foto: Peter Weckbrodt

Puppenschau im Museum

Über das Stadtfest hinaus gibt es einen weiteren Grund, Dohna anzusteuern: Das Heimatmuseum am Markt zeigt in einer Sonderausstellung bis zum 30. August 2015 Puppenküchen und Herde aus der Sammlung von Kerstin Deutscher aus Wehlen. Schlicht ein Traum sind die feinen Puppenküchen-Modelle. Selbst die für Sammler kaum bezahlbaren Märklin-Herde sind vertreten. Also, lassen Sie sich überraschen und gönnen Sie sich eine Stunde totaler Begeisterung.

Autor: Peter Weckbrodt

-> Das Heimatmuseum ist Di bis Do von 14-16 Uhr, Sa./So./ feiertags von 14-17 Uhr geöffnet.

-> Mehr Infos im Netz: stadt-dohna.de

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Mehr Platz für Dresdner Verpackungsmaschinen-Bauerhttp://computer-oiger.de/2015/07/03/mehr-platz-fuer-dresdner-verpackungsmaschinen-bauer/151217 http://computer-oiger.de/2015/07/03/mehr-platz-fuer-dresdner-verpackungsmaschinen-bauer/151217#comments Fri, 03 Jul 2015 11:25:06 +0000 http://computer-oiger.de/?p=151217 Theegarten-Pactec nimmt ersten Ausbauteil in Betrieb Dresden, 3. Juli 2015. Wegen der steigenden Nachfrage vor allem im Ausland nach sächsischen Verpackungsmaschinen baut „Theegarten Pactec“ derzeit seinen Hauptsitz in Dresden für rund 30 Millionen Euro in Dresden – die größte Investition in der Firmengeschichte. Heute weihte der traditionsreiche Betrieb den ersten und größten Teil seines Neubaukomplexes ein: Das neue Bürogebäude und eine neue Fertigungshalle schaffen den dringend benötigen Platz für ein weiteres Wachstum des exportorientierten Unternehmens. 30 Millionen Euro: Größte Investition in der Pactec-Geschichte „Der Neubau ist für Theegarten-Pactec die Grundvoraussetzung, um auch in Zukunft Hightech-Maschinen für unsere Kunden bauen und ein langfristiges Wachstum sichern zu können“, erklärte der geschäftsführender Gesellschafter Markus Rustler. „Zugleich haben wir mit dem Neubau rund 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.“ Derzeit beschäftigt Theegarten-Pactec rund 400 Mitarbeiter. Unternehmen wollte zeitweise abwandern „Ich freue mich zu sehen, wie das Unternehmen wächst, neue Arbeitsplätze schafft und mit dieser Erweiterung in die Zukunft investiert – hier am Standort Dresden“, erklärte Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Auch Stadtrat Torsten Schulze von den Bündnisgrünen freute sich über das Happy …

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90 % der Süßwaren-Verpackungsmaschinen von Theegarten-Pactec werden exportiert. Foto: Theegarten-Pactec

90 % der Süßwaren-Verpackungsmaschinen von Theegarten-Pactec werden exportiert. Foto: Theegarten-Pactec

Theegarten-Pactec nimmt ersten Ausbauteil in Betrieb

Dresden, 3. Juli 2015. Wegen der steigenden Nachfrage vor allem im Ausland nach sächsischen Verpackungsmaschinen baut „Theegarten Pactec“ derzeit seinen Hauptsitz in Dresden für rund 30 Millionen Euro in Dresden – die größte Investition in der Firmengeschichte. Heute weihte der traditionsreiche Betrieb den ersten und größten Teil seines Neubaukomplexes ein: Das neue Bürogebäude und eine neue Fertigungshalle schaffen den dringend benötigen Platz für ein weiteres Wachstum des exportorientierten Unternehmens.

30 Millionen Euro: Größte Investition in der Pactec-Geschichte

„Der Neubau ist für Theegarten-Pactec die Grundvoraussetzung, um auch in Zukunft Hightech-Maschinen für unsere Kunden bauen und ein langfristiges Wachstum sichern zu können“, erklärte der geschäftsführender Gesellschafter Markus Rustler. „Zugleich haben wir mit dem Neubau rund 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.“ Derzeit beschäftigt Theegarten-Pactec rund 400 Mitarbeiter.

Pactec-Chef Markus Rustler vor der alten Fabrik, die für den Neubau abgerissen wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Pactec-Chef Markus Rustler vor der alten Fabrik. Foto: Heiko Weckbrodt

Unternehmen wollte zeitweise abwandern

„Ich freue mich zu sehen, wie das Unternehmen wächst, neue Arbeitsplätze schafft und mit dieser Erweiterung in die Zukunft investiert – hier am Standort Dresden“, erklärte Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Auch Stadtrat Torsten Schulze von den Bündnisgrünen freute sich über das Happy End für eine verwickelte Standortentscheidung: „Damit legt Theegarten Pactec die Grundlage für die Unternehmenszukunft am Standort und setzt positive Signale für den Wirtschaftsstandort Dresden“, betonte er.

Verwickelt war die Vorgeschichte, weil Dresden nahe daran gewesen war, das Unternehmen zu verlieren. Denn weil die Ämter zunächst keine Anbauflächen anbieten konnten, wollte Pactec zeitweise in die Nachbargemeinde Bannewitz umziehen. Letztlich wurde aber dann doch eine Lösung gefunden und Schulze führt dies auch auf seine Intervention im Wirtschaftsförder-Ausschuss mit zurück: Ein anderer Betrieb siedelte um und die Verpackungsmaschinen-Bauer errichteten ihre Neubauten im laufenden Betrieb am alten Standort, indem abwechselnd Altbauten abgerissen und Neubauten errichtet werden. Daher ist die Investition auch noch nicht abgeschlossen: Bis Mitte 2017 fallen noch ältere Gebäude, dafür entsteht dann dort der zweite Teil der neuen Montage- und Fertigungshalle.

Der Neubau an der Breitscheidstraße in Dresden. Foto: Theegarten--Pactec

Der Neubau an der Breitscheidstraße in Dresden. Foto: Theegarten-Pactec

Einst Stammsitz für DDR-Kombinat Nagema

Das Unternehmen hat eine lange Tradition am Standort an der Breitscheidstraße, wurzelt u. a. im früheren DDR-Verpackungsmaschinen-Kombinat Nagema. Dessen Nachfolger Pactec fusionierte 1994 mit der westdeutschen „Rose-Theegarten“, die drei Jahre später ihren Hauptsitz von Köln nach Dresden verlagerte.

Lange Verpackungs-Traditionen in Dresden

In der sächsischen Landeshauptstadt spielen Verpackungen schon seit über 400 Jahren eine wichtige Rolle. Im deutschen Reich galt Dresden als einer der wichtigsten Standorte für die Lebensmittel- und Konsumgüterproduktion, was einen großen Bedarf für Verpackungslösungen erzeugte. Hier konzentrierten sich daher viele Unternehmen und Forschungsaktivitäten, zu DDR-Zeiten war Dresden der Stammsitz des Nagema-Kombinats. Nach der Wende verlor die Branche etwas an Bedeutung, hat sich den Status als ein Kompetenzzentrum für Verpackungsmaschinen aber doch bewahrt. Zu nennen sind beispielsweise die Entwicklungsaktivitäten an der TU Dresden und in der Dresdner Außenstelle des Freisinger „Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung“ (IVV), der Falzmaschinen-Spezialist „Kama“ im Gewerbegebiet Dresden-Reick – und eben Pactec-Theegarten, die ihre Verpackungsmaschinen für Süßwaren in alle Welt verkaufen, 90 % der Anlagen gehen in den Export. Das benachbarte Schokopack-Hochhaus dagegen hat noch keine neuen Nutzer gefunden und verwildert. Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Kama windet sich digital aus der Krise

Pactec bleibt doch in Dresden

Fraunhofer sucht in Dresden nach perfekter Verpackung

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Dresdner Chipkarten-Hersteller hat ausgebauthttp://computer-oiger.de/2015/07/02/dresdner-chipkarten-hersteller-hat-ausgebaut/150384 http://computer-oiger.de/2015/07/02/dresdner-chipkarten-hersteller-hat-ausgebaut/150384#comments Thu, 02 Jul 2015 18:47:15 +0000 http://computer-oiger.de/?p=150384 Plasticard ZFT weiht fünf Millionen Euro teuren Neubau ein Dresden, 2. Juli 2015. „Plasticard ZFT“ Dresden hat wegen guter Auftragslage ausgebaut: Am Wochenende weiht der Chipkarten-Hersteller einen Neubau an der Reisewitzer Straße ein, der samt Ausrüstungen rund fünf Millionen Euro gekostet hat. Das Gebäude entstand in den vergangenen zwei Jahren auf dem Gelände der ehemaligen „Aktien-Brauerei zu Reisewitz“ und umfasst eine neue Produktionshalle mit 1500 Quadratmetern und einen Bürotrakt mit 600 Quadratmetern Nutzfläche. Die Investition sei notwendig geworden, um die Vielzahl der Kundenaufträge abarbeiten zu können, sagte eine Unternehmenssprecherin. Plasticard-ZFT wurde 1991 mit sechs Mitarbeitern gegründet und spezialisierte sich auf Plastikausweise und Chipkarten in kleinen und mittleren Auflagen. Die werden u. a. in Verwaltungen, Banken, Industriebetrieben und Flughäfen in ganz Europa eingesetzt. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen rund 60 Mitarbeiter.

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Foto: Plasticard ZFT

Foto: Plasticard ZFT

Plasticard ZFT weiht fünf Millionen Euro teuren Neubau ein

Dresden, 2. Juli 2015. „Plasticard ZFT“ Dresden hat wegen guter Auftragslage ausgebaut: Am Wochenende weiht der Chipkarten-Hersteller einen Neubau an der Reisewitzer Straße ein, der samt Ausrüstungen rund fünf Millionen Euro gekostet hat.

Das Gebäude entstand in den vergangenen zwei Jahren auf dem Gelände der ehemaligen „Aktien-Brauerei zu Reisewitz“ und umfasst eine neue Produktionshalle mit 1500 Quadratmetern und einen Bürotrakt mit 600 Quadratmetern Nutzfläche. Die Investition sei notwendig geworden, um die Vielzahl der Kundenaufträge abarbeiten zu können, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Der Plasticard-Neubau. Abb.: Plasticard ZFT

Der Plasticard-Neubau. Abb.: Plasticard ZFT

Plasticard-ZFT wurde 1991 mit sechs Mitarbeitern gegründet und spezialisierte sich auf Plastikausweise und Chipkarten in kleinen und mittleren Auflagen. Die werden u. a. in Verwaltungen, Banken, Industriebetrieben und Flughäfen in ganz Europa eingesetzt. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen rund 60 Mitarbeiter.

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Akten der Oberlausitz onlinehttp://computer-oiger.de/2015/07/02/akten-der-oberlausitz-online/150381 http://computer-oiger.de/2015/07/02/akten-der-oberlausitz-online/150381#comments Thu, 02 Jul 2015 18:27:13 +0000 http://computer-oiger.de/?p=150381 Bautzen/Dresden, 2. Juli 2015. Bis zu 700 Jahre alte Akten, Urkunden und Karten der Oberlausitz können Historiker, Heimatforscher und andere Neugierige seit ab sofort im Internet recherchieren: Das Staatsfiliarchiv Bautzen hat seine Findbücher heute online gestellt, wie das Sächsische Hauptstaatsarchiv mitteilte. Der Bautzner Bestand umfasst insgesamt rund 2,7 Regalkilometern Akten, 1500 Urkunden und 6600 Karten. Die kann man zwar (noch) nicht vollständig im Internet einsehen, aber zumindest sind die Bestände und Standorte von zwei Drittel der Archivalien nun online verzeichnet, so dass sich Interessierte schon vorher eine Vorstellung davon verschaffen können, welche Akten sie bei einem Archivbesuch sichten können. Die Online-Findmittel sind hier recherchierbar.

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Dresden-IT hat sich digitale Archivierungslösungen für Akten auf die Fahnen geschrieben. Abb.: Dresden-IT

Abb.: Dresden-IT

Bautzen/Dresden, 2. Juli 2015. Bis zu 700 Jahre alte Akten, Urkunden und Karten der Oberlausitz können Historiker, Heimatforscher und andere Neugierige seit ab sofort im Internet recherchieren: Das Staatsfiliarchiv Bautzen hat seine Findbücher heute online gestellt, wie das Sächsische Hauptstaatsarchiv mitteilte.

Der Bautzner Bestand umfasst insgesamt rund 2,7 Regalkilometern Akten, 1500 Urkunden und 6600 Karten. Die kann man zwar (noch) nicht vollständig im Internet einsehen, aber zumindest sind die Bestände und Standorte von zwei Drittel der Archivalien nun online verzeichnet, so dass sich Interessierte schon vorher eine Vorstellung davon verschaffen können, welche Akten sie bei einem Archivbesuch sichten können. Die Online-Findmittel sind hier recherchierbar.

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Nun komme ich doch noch in den Knasthttp://computer-oiger.de/2015/07/02/nun-komme-ich-doch-noch-in-den-knast/150257 http://computer-oiger.de/2015/07/02/nun-komme-ich-doch-noch-in-den-knast/150257#comments Thu, 02 Jul 2015 17:17:34 +0000 http://computer-oiger.de/?p=150257 Im Gefängnis am Dresdner Hammerweg restaurieren die Sträflinge einen historischen Schnellzug-Wagen – wir haben “im Bau” zugeguckt Dresden, 2. Juli 2015. Ich komme dem Knast immer näher. Und es überrascht mich doch, wie wenig die Strafvollzugsanstalt Dresden auf dem Hammerweg meinen durch lebenslangen Krimi-Konsum geprägten Vorstellungen entspricht. Ja, da ist die lange, parallel zur Zufahrtsstraße verlaufende schwer überwindbare Mauer. Ich sehe Überwachungskameras, die gehören aber inzwischen schon zum Stadtbild. Viel mehr aber kann ich nicht entdecken. Wo sind die alle anderen Bauwerke überragenden Wachtürme, besetzt mit schwerbewaffneten Scharfschützen? Wo die Stacheldrahtverhaue, die nachts das ganze Gelände in gleißendes Licht versetzenden Scheinwerferbatterien? Nichts von alledem, oder nur gut getarnt. Das Smartphone bin ich als erstes los Ich halte mich mit diesen Fragen nicht unnötig auf, marschiere betont zielstrebig und selbstbewusst zur Eingangstür. Ziehen oder drücken ist hier sinnlos. Ein kurzes Warten, dann öffnet sie sich. Ich gebe dem „Pförtner“ mein Anliegen bekannt und bitte ihn, Herrn Herre, den Leiter der Arbeitsverwaltung, zu verständigen – ich bin angemeldet. Weil abgefordert, gebe ich derweil Personalausweis und Smartphone ab. …

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Restaurieren macht ihm besonders Spaß: Insasse Jörg H. in der Gefängniswerkstatt am Hammerweg in Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Restaurieren macht ihm besonders Spaß: Insasse Jörg H. in der Gefängniswerkstatt am Hammerweg in Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Im Gefängnis am Dresdner Hammerweg restaurieren die Sträflinge einen historischen Schnellzug-Wagen – wir haben “im Bau” zugeguckt

Dresden, 2. Juli 2015. Ich komme dem Knast immer näher. Und es überrascht mich doch, wie wenig die Strafvollzugsanstalt Dresden auf dem Hammerweg meinen durch lebenslangen Krimi-Konsum geprägten Vorstellungen entspricht. Ja, da ist die lange, parallel zur Zufahrtsstraße verlaufende schwer überwindbare Mauer. Ich sehe Überwachungskameras, die gehören aber inzwischen schon zum Stadtbild. Viel mehr aber kann ich nicht entdecken. Wo sind die alle anderen Bauwerke überragenden Wachtürme, besetzt mit schwerbewaffneten Scharfschützen? Wo die Stacheldrahtverhaue, die nachts das ganze Gelände in gleißendes Licht versetzenden Scheinwerferbatterien? Nichts von alledem, oder nur gut getarnt.

Das Smartphone bin ich als erstes los

Ich halte mich mit diesen Fragen nicht unnötig auf, marschiere betont zielstrebig und selbstbewusst zur Eingangstür. Ziehen oder drücken ist hier sinnlos. Ein kurzes Warten, dann öffnet sie sich. Ich gebe dem „Pförtner“ mein Anliegen bekannt und bitte ihn, Herrn Herre, den Leiter der Arbeitsverwaltung, zu verständigen – ich bin angemeldet. Weil abgefordert, gebe ich derweil Personalausweis und Smartphone ab. Meine Umhängetasche kann ich behalten. Die von mir erwartete Frage nach deren Inhalt bleibt aus. Immerhin habe ich für den Fall, dass ich doch irgendwo ein klitzekleines Foto „schießen“ darf, meinen Fotoapparat mitgebracht. Na gut, ich muss den Wächtern meine Kamera ja nicht unbedingt auf die Nase binden.

 

Nachschub für den Knast? Für wieviel Jahre schließen sich nun die Zellentüren? Die streng bewachte Pforte am Gefängnis Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Nachschub für den Knast? Für wieviel Jahre schließen sich nun die Zellentüren? Die streng bewachte Pforte am Gefängnis Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Wie ein Elender im Steinbruch kloppen?

Während ich warte, schweift mein Blick durch gläserne Wandvitrinen. Ich staune. Da hängt ein komplettes Leistungsangebot der Eigenbetriebe der JVA Dresden. Was eigentlich im Knast gearbeitet wird, ist mir bisher noch unklar. Da sind diese Erinnerungen an Erwachsenen-Sprüche aus Kindheitstagen: „Der hat 12 Jahre Tütenkleben bekommen.“ Oder Jean Gabin als Sträfling Jean Valjean in Hugos „Elenden“: Mörderische Arbeit im Steinbruch mit der Minimalchance, von dort fliehen zu können. Kino und Fernsehen haben eben mein Bild vom Knast gemalt.

Der Knast am Hammerweg Dresden Quelle: Google Earth

Der Knast am Hammerweg Dresden Quelle: Google Earth

Frischfleisch statt geklebte Tüten

Und nun wird hier der Produktionsumfang einer kompletten Bäckerei vorgestellt, vorrangig gedacht für die Küchen der Justizvollzugsanstalten (beachten Sie hier den verwendeten Plural!). Die Fleischerei bietet grob zerlegte Schweine- und Rinderfleischteile an, außerdem die Herstellung von ca. 45 Wurstsorten und von Frischfleisch für etwa 25 Fleischgerichte. Geklebte Tüten sind nicht im Angebot. Auch eine Gefängnis-Tischlerei preist ihre hölzerne Leistungskraft, daneben Polsterei, Wäscherei, eine Autowerkstatt gar und selbst Gärtner sitzen hier offensichtlich ein. Und da: die Schlosserei. Da will ich hin.

Der Herr Regierungsamtmann Jürgen Herre kommt anmarschiert. Wir machen uns recht zwanglos bekannt. Wir marschieren über das, was wohl der Gefängnishof sein dürfte. Überraschung pur bei mir, weil auch hier sind keine kraftstrotzenden, waffenbehängten Wachmannschaften in exponierter Lage zu sehen. Die nächste Tür öffnet mein Gastgeber problemlos mit seinem Schlüssel, keine nochmalige Kontrolle. Ich warte immer noch darauf, abgetastet zu werden. Doch nix da.

Endlose Korridore, fensterlose Gänge

Wir passieren endlose fensterlose Korridore. Ja, der verlaufe parallel zur Außenmauer, bestätigt mir der für das Schaffen im Knast Verantwortliche. Türen links und rechts vom Gang. Anscheinend keine Zellentüren. Wer oder was dort logiert, kann ich im Vorwärtseilen nicht erkennen.

Bahn-Fans lassen Wagen denkmalgerecht sanieren – im Knast

Dann sind wir am Ziel, an der Schlosserwerkstatt. Herre macht mich mit Werkstattleiter Hans-Jörg Weber bekannt. Ich brauche ihm nicht mehr viel zu meinem Anliegen zu erklären, wir haben das bereits vorab fernmündlich besprochen. Es geht mir um Aufträge, die durch die JVA-Werkstatt für die Dresdner „Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte“, die ISGE, erledigt werden. Die ISGE beabsichtigt, einen historischen sächsischen Schnellzugwagen, den sie im erbarmungswürdigen Zustand aus Schwarzenberg nach Dresden überführt hat, denkmalgerecht sanieren, zu neuem Glanz verhelfen.

Das war der Anfang: in einem desolaten Zustand kam der 1909 in Bautzen gebaute sächsische Schnellzugwagen nach Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Das war der Anfang: in einem desolaten Zustand kam der 1909 in Bautzen gebaute sächsische Schnellzugwagen nach Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Weber bestätigt mir, dass seine Werkstatt bereits im April und Juni solche Aufträge für die Eisenbahn-Enthusiasten durchgeführt und abgeliefert hat. Es waren über zwei Dutzend Metallteile des Wagens in ganz unterschiedlicher Größe, die sorgfältig entrostet, grundiert und anschließend mit einer Grundlackierung überzogen wurden. Vor allem Winkel und Verstrebungen. Die geben dem Wagenkasten den notwendigen Halt, wie es vor 100 Jahren in der damals üblichen Holz-Stahl-Gemischbauweise usus war. Das hatte mir ISGE-Vereinsvize André Marks bereits erklärt. Auch Halter für die Zugschlusslaternen seien dabei gewesen. Marks ist froh, mit der JVA einen neuen guten Partner gefunden zu haben. Früher hatten die Bahnfans solche Arbeiten vom Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk (SUFW) erledigen lassen. Doch weil dem die Langzeitarbeitslosen ausgegangen sind, ist der Schnellzugwagen nun im Gefängnis gelandet.

Auch jetzt arbeiten „seine“ Häftlinge wieder Teile für Marks auf, bestätigt mir der Werkstattleiter. Es seien Beschläge, Rahmenteile, auch stark verrostete Verschraubungen. Die Werkstatt ist von Montag bis Freitag von 6.45 bis 15 Uhr besetzt. Vom leicht erhöht angeordneten Chefbüro habe ich durch die großzügige Verglasung fast einen Rundumblick über die ganze Werkstatt. Ich sehe zwei Strafgefangene bei der Arbeit. Sie tragen einen Mundschutz. Unser Gespräch wird durch einen Anruf unterbrochen, die Auslieferung einer Leistung wird vorgezogen. Das erledigen die Beiden in der Werkstatt.

Sträflingen gefällt die Handwerkelei

Dann kann ich selbst mit denen sprechen. Ja, die Werkstattarbeit gefalle ihnen, das bestätigen sie mir. Restaurationen oder ähnliche Anforderungen wären besonders interessant, insofern sind die ISGE-Aufträge willkommene Abwechslung.

Auch Werkstattleiter Weber fühlt sich sichtlich wohl. Er ist seit 16 Jahren hier, hat vorher lange im Sächsischen Brücken- und Stahlhochbau gearbeitet. Zum Schlossermeisterabschluss hat er noch die Ausbildungsbefähigung hinzugefügt. Davon profitieren jetzt die Strafgefangenen. Alles, was sie jetzt können, haben sie sich erst im Knast unter Webers sachkundiger Anleitung angeeignet, bestätigt mir der Strafgefangene René H., der zum Plaudern aufgelegt ist. “Ich bin gern hier in der Werkstatt”, sagt er. “Die Arbeit ist interessant. Besonders schön ist es, wenn wir etwas restaurieren müssen. Das ist immer eine Herausforderung.” Sein Spannmann hat sich etwas zurückgehalten, wollte auch nicht fotografiert werden. Das ist zu akzeptieren.

Als sich die vielen Türen hinter mir geschlossen haben und ich wieder draußen in der Freiheit stehe, hat sich beim Knastbild gründlich verändert, die ollen Klischees aus Film und Fernsehen sind drin verkümmert. Ein erneutes Einrücken muss aber nicht unbedingt sein.

Autor: Peter Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Verlorene Orte: Der alte Kaiserzeit-Knast in Berlin-Köpenick

Tatort Jugendknast

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Tanzende Informatikerin für Geschäfts-App ausgezeichnethttp://computer-oiger.de/2015/07/02/tanzende-informatikerin-fuer-geschaefts-app-ausgezeichnet/150190 http://computer-oiger.de/2015/07/02/tanzende-informatikerin-fuer-geschaefts-app-ausgezeichnet/150190#comments Thu, 02 Jul 2015 15:46:18 +0000 http://computer-oiger.de/?p=150190 Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU Dresden abgeschlossen, im Zuge ihrer Diplomarbeit eine App entwickelt, die Vertriebsleuten die Arbeit erleichtert. Für diese reife Leistung in einem als Männer-Nerd-Domäne verschrieenen Fach hat die 26-Jährige auch eine besondere Auszeichnung bekommen: Andreas Mönch, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Softwareschmiede „Saxonia Systems“, hat der Informatikerin heute „5. Saxonia Special Woman Award“ verliehen. “Wollen mehr Frauen für unsere Branche gewinnen” „Wir wollen mehr Frauen für unsere Branche gewinnen“, betonte Mönch. „Der Saxonia Special Woman Award soll anregen, das Thema in der Öffentlichkeit zu diskutieren.“ Bei Saxonia Systems liegt die Frauenquote derzeit bei 23 Prozent, 49 der 216 Mitarbeiter sind weiblich – mit Viola Klein ist auch der Geschäftsführer-Posten in weiblicher Hand. Schon von daher engagiert sich das Unternehmen bereits seit Jahren für die Frauenförderung in der Software-Branche, sei es nun im Schülerrechenzentrum Dresden oder durch den besagten Frauenpreis für besonders exzellente Informatik-Absolventinnen. Gewinnerin: Informatikerin ist kein leichtes …

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Die 26-jährige Sandra Wecke hat ihr Informatikstudium an der TU Dresden mit Bravour absolviert und bekam den "Saxonia Special Woman Award" - samt einer Bronze-Skulptur des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Foto: Sabine Mutschke

Die 26-jährige Sandra Wecke hat ihr Informatikstudium an der TU Dresden mit Bravour absolviert und bekam den “Saxonia Special Woman Award” – samt einer Bronze-Skulptur des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Foto: Sabine Mutschke

Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis

Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU Dresden abgeschlossen, im Zuge ihrer Diplomarbeit eine App entwickelt, die Vertriebsleuten die Arbeit erleichtert. Für diese reife Leistung in einem als Männer-Nerd-Domäne verschrieenen Fach hat die 26-Jährige auch eine besondere Auszeichnung bekommen: Andreas Mönch, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Softwareschmiede „Saxonia Systems“, hat der Informatikerin heute „5. Saxonia Special Woman Award“ verliehen.

“Wollen mehr Frauen für unsere Branche gewinnen”

„Wir wollen mehr Frauen für unsere Branche gewinnen“, betonte Mönch. „Der Saxonia Special Woman Award soll anregen, das Thema in der Öffentlichkeit zu diskutieren.“ Bei Saxonia Systems liegt die Frauenquote derzeit bei 23 Prozent, 49 der 216 Mitarbeiter sind weiblich – mit Viola Klein ist auch der Geschäftsführer-Posten in weiblicher Hand. Schon von daher engagiert sich das Unternehmen bereits seit Jahren für die Frauenförderung in der Software-Branche, sei es nun im Schülerrechenzentrum Dresden oder durch den besagten Frauenpreis für besonders exzellente Informatik-Absolventinnen.

Gewinnerin: Informatikerin ist kein leichtes Studium – aber schaffbar

Sie habe schon als Schülerin gern am PC gearbeitet und jenen Experten nacheifern wollen, die widerspenstige Rechner wieder zum Gehorsam bringen, berichtete die diesjährige Preisträgerin Sandra Wecke. Für die Medieninformatik an der TU habe sie sich dann entschieden, weil diese Fachrichtung kreative Gestaltung und Programmierfähigkeiten kombiniere. „Wer Informatik studiert, sollte viel Leidenschaft mitbringen“, sagte sie. „Es ist kein leichtes Studium und man muss sich reinknien. Mathematik ist eine Herausforderung, aber das kann man schaffen.“ In ihrer Diplomarbeit konzipierte sie ein Programm (App) für Tablettrechner und Computertelefone, das Vertriebsmitarbeitern von Unternehmen hilft, wichtige Dokumente auch unterwegs digital griffbereit zu haben und Termine zu managen.

Ausgleich beim Showtanz

Sandra Wecke hat inzwischen einen Job in der Dresdner App-Firma „smapOne AG“ angetreten. In ihrer Freizeit hat sie sich einen ganz anderen Ausgleich zur PC-Arbeit gefunden: Sie trainiert in einer Showtanzgruppe.

An der TU Dresden steigt die Frauenquote in den Informatik-Fächern seit Jahren an, wenn auch nicht gerade rasant: Im Sommersemester 2013 waren 13,3 % der 1393 Informatik-Studenten weiblich, im Sommersemester 2015 sind 15,4 % der 1524 Studenten Frauen.

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Ifo Dresden: Sachsens Wirtschaft legt über Bundesschnitt zuhttp://computer-oiger.de/2015/07/02/ifo-dresden-sachsens-wirtschaft-legt-ueber-bundesschnitt-zu/150134 http://computer-oiger.de/2015/07/02/ifo-dresden-sachsens-wirtschaft-legt-ueber-bundesschnitt-zu/150134#comments Thu, 02 Jul 2015 14:21:23 +0000 http://computer-oiger.de/?p=150134 Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung rechnen. Das haben die Ökonomen von ifo Dresden prognostiziert. Demnach wird die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Freistaat in diesem Jahr um zwei Prozent zulegen, 2016 dann um 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Für Ostdeutschland rechnen die Wirtschaftsforscher mit Wachstumsraten von 1,8 % (2015) und 1,6 % (2016) und für Deutschland insgesamt mit 1,9 bzw. 1,8 %. „Wir können positiv in die Zukunft schauen“, schätzte Ifo-Dresden-Vizechef Prof. Joachim Ragnitz ein. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr 2015 werde die Konjunktur nun an Fahrt aufnehmen – allerdings ohne in gleichem Maße auch neue Jobs zu generieren. „Ob Griechen in Drache oder Euro zahlen, ist nicht entscheidend“ Die Griechenland-Krise sei in diese Prognosen bereits „eingepreist“, sagte Ragnitz: Sollte sich die Situation in Hellas nicht über alle Erwartungen hinaus ins Chaotische verschärfen, werde auch dies die Konjunktur in Deutschland und speziell in Sachsen kaum dämpfen. Auch in einem …

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Abb.: hw

Abb.: hw

Wirtschaftsforscher sehen auch durch Grexit und Russland-Krise keine dramatische Bedrohung

Dresden, 2. Juli 2015. Sachsen kann in diesem und im kommenden Jahr mit einer guten, ja sogar im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung rechnen. Das haben die Ökonomen von ifo Dresden prognostiziert. Demnach wird die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) im Freistaat in diesem Jahr um zwei Prozent zulegen, 2016 dann um 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Für Ostdeutschland rechnen die Wirtschaftsforscher mit Wachstumsraten von 1,8 % (2015) und 1,6 % (2016) und für Deutschland insgesamt mit 1,9 bzw. 1,8 %. „Wir können positiv in die Zukunft schauen“, schätzte Ifo-Dresden-Vizechef Prof. Joachim Ragnitz ein. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr 2015 werde die Konjunktur nun an Fahrt aufnehmen – allerdings ohne in gleichem Maße auch neue Jobs zu generieren.

„Ob Griechen in Drache oder Euro zahlen, ist nicht entscheidend“

Jochaim Ragnitz. Abb.: ifo DD

Jochaim Ragnitz. Abb.: ifo DD

Die Griechenland-Krise sei in diese Prognosen bereits „eingepreist“, sagte Ragnitz: Sollte sich die Situation in Hellas nicht über alle Erwartungen hinaus ins Chaotische verschärfen, werde auch dies die Konjunktur in Deutschland und speziell in Sachsen kaum dämpfen. Auch in einem „Grexit“, einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone, könne er keine Dramatik erkennen: „Ob die Griechen in Zukunft nun mit Drachmen oder Euro zahlen, ist nicht so entscheidend“, argumentierte er. Die meisten Banken hätten ihre Griechenland-Papiere ohnehin schon abgeschrieben oder verkauft und die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Deutschland und Hellas sei auch nicht besonders schwerwiegend. Problematisch könnte sich ein Grexit nur entwickeln, wenn es zu Dominoeffekten in anderen EU-Staaten komme. Im Übrigen seien auch die zunächst erwarteten Wirtschaftsprobleme für Sachsen durch den Konflikt zwischen Russland und dem Westen weit geringer ausgefallen als gedacht.

Wachstumsstädte Leipzig und Dresden stützen Binnennachfrage

Das im ostdeutschen Vergleich überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum in Sachsen führen die Forscher auf das stärkere Gewicht der Industrie im Freistaat zurück und deren bessere internationale Ausrichtung. Auch habe Sachsen dank der Wachstumszentren Leipzig und Dresden nicht ganz so dramatische Probleme mit der demografischen Entwicklung wie andere ostdeutsche Länder. Denn in beiden Städten setze sich der spürbare Bevölkerungszuwachs fort, dies wiederum sorge für Kaufkraft und stütze die Binnennachfrage.

Maschinen- und Autobau sind Sachsens Zugpferde

Zugpferde des wirtschaftlichen Aufschwungs in Sachsen sind nach Ragnitz’ Einschätzung vor allem der Maschenbau und die Automobilindustrie, in geringerem Maße auch die Elektro- und Chipindustrie. Jüngere Vorzeigebranchen wie die Biotechnologie, auf die die Landespolitiker so stolz sind, spielen hingegen immer noch eine nur geringe Rolle für die Gesamt-Wirtschaftleistung. Die gute Auftragslage in den Schlüsselbranchen, gepaart mit Niedrigstzinsen und günstiger Ölpreis-Entwicklung werde wohl auch die Investitionsbereitschaft in der Wirtschaft stärken – und dies wiederum die Baubranche und die unternehmensnahen Dienstleister stärken.

Jobeffekte eher schwach

Allerdings werde sich das Wirtschaftswachstum in Sachsen nicht 1 zu 1 in mehr Jobs ummünzen lassen, betonte Ragnitz: Für 2015 und 2016 rechnet ifo Dresden mit einem Arbeitsplätze-Zuwachs um jeweils nur 0,5 bzw. 0,4 %. Ein Grund ist Fachkräftemangel: In einigen Branchen und Berufsgruppen haben die Unternehmen Probleme, offene Stellen zu besetzen und reagieren darauf mit Rationalisierungen. Zuwanderer werden diese Fachkräfte-Engpässe – vor allem bei Ärzten und Ingenieuren – in Sachsen wohl nur punktuell schließen, da sich diese Zuwanderung vor allem auf die Großstädte konzentriere, aber kaum im ländlichen Raum wirke. Autor: Heiko Weckbrodt

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„Silicon Saxony Day“ in Dresden rückt Internet der Dinge in den Fokushttp://computer-oiger.de/2015/07/02/silicon-saxony-day-in-dresden-rueckt-internet-der-dinge-in-den-fokus/150029 http://computer-oiger.de/2015/07/02/silicon-saxony-day-in-dresden-rueckt-internet-der-dinge-in-den-fokus/150029#comments Thu, 02 Jul 2015 12:08:16 +0000 http://computer-oiger.de/?p=150029 Sächsischer Hightech-Verband rechnet mit rund 350 Teilnehmern Dresden. Welche Chancen sich selbst für kleinere Hightech-Firmen aus dem „Internet of Things“ (IoT), dem „Internet der Dinge“ eröffnen, wollen Manager und Entwickler aus der sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft gemeinsam mit ihren europäischen Partnern beim „10. Silicon Saxony Day“ am 7. Juli 2015 im Internationalen Kongresszentrum Dresden ausloten. Schwerpunkte dabei sind Zukunftstrends wie die massenhafte Vernetzung von immer mehr mobilen Rechnern, Autos, Robotern und anderen Geräten, intelligente Fabriken und Verkehrsleitsysteme, aber auch neuartige Energiespeichersysteme, Leistungselektronik für die Energiewende und innovative Medizintechnik. Silicon Saxony: Sachsens Nanoelektronik wirkt wie Katalysator auf andere Branchen Die Mikro- und Nanoelektronik, wie sie im Freistaat entwickelt und hergestellt werde, wirke da als Katalysator für viele anderen Branchen, betont Gitta Haupold, die Vizepräsidentin des sächsischen Hightech-Verbandes „Silicon Saxony“, der die Tagung ausrichtet. „Wir wenden uns beim Silicon Saxony Day diesmal besonders dem Internet der Dinge zu, weil der Standort Sachsen da einige Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat: Vor allem in der Entwicklung und Produktion der benötigten Hard- und Software, aber auch ganz speziell in Segmenten wie Smart City, Sicherheit …

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Der Silicon Saxony Day in Dresden entwickelt sich immer zum Trendkongress mit internationaler Ausstrahlung. Foto: Silicon Saxony

Der Silicon Saxony Day in Dresden entwickelt sich immer zum Trendkongress mit internationaler Ausstrahlung. Foto: Silicon Saxony

Sächsischer Hightech-Verband rechnet mit rund 350 Teilnehmern

Dresden. Welche Chancen sich selbst für kleinere Hightech-Firmen aus dem „Internet of Things“ (IoT), dem „Internet der Dinge“ eröffnen, wollen Manager und Entwickler aus der sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft gemeinsam mit ihren europäischen Partnern beim „10. Silicon Saxony Day“ am 7. Juli 2015 im Internationalen Kongresszentrum Dresden ausloten. Schwerpunkte dabei sind Zukunftstrends wie die massenhafte Vernetzung von immer mehr mobilen Rechnern, Autos, Robotern und anderen Geräten, intelligente Fabriken und Verkehrsleitsysteme, aber auch neuartige Energiespeichersysteme, Leistungselektronik für die Energiewende und innovative Medizintechnik.

Silicon Saxony: Sachsens Nanoelektronik wirkt wie Katalysator auf andere Branchen

Gitta Haupold. Abb.: Silicon Saxony

Gitta Haupold. Abb.: Silicon Saxony

Die Mikro- und Nanoelektronik, wie sie im Freistaat entwickelt und hergestellt werde, wirke da als Katalysator für viele anderen Branchen, betont Gitta Haupold, die Vizepräsidentin des sächsischen Hightech-Verbandes „Silicon Saxony“, der die Tagung ausrichtet. „Wir wenden uns beim Silicon Saxony Day diesmal besonders dem Internet der Dinge zu, weil der Standort Sachsen da einige Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat: Vor allem in der Entwicklung und Produktion der benötigten Hard- und Software, aber auch ganz speziell in Segmenten wie Smart City, Sicherheit oder Medizintechnik“, sagt sie.

Silicon Saxony Day wächst zu Trendkongress mit internationaler Ausstrahlung

Der „Silicon Saxony“-Verband rechnet damit, dass diesmal rund 350 Experten aus Deutschland und ganz Europa nach Dresden kommen werden, um beim Branchentreff in Dresden dabei zu sein. „Der Silicon Saxony Day hat sich zu einem echten Trendkongress entwickelt, man merkt das auch an den steigenden Teilnehmerzahlen“, sagt Gitta Haupold. Sei dem ersten Silicon Saxony Day vor zehn Jahren noch eher eine Art Hausmesse des Verbandes gewesen, auf der sich die Mitgliedsunternehmen kennenlernen und vernetzen konnten, gewinne die jährliche Kongressmesse zunehmend auch internationales Format. „Wir haben zum Beispiel auch unsere europäischen Clusterpartner eingeladen.“

Zwischen Smart City und intelligenter Fabrik

In Vorträgen und Diskussionsrunden werden die Teilnehmer beispielsweise darüber sprechen, wie mobile, autonom agierende und vernetzte Roboter Halbleiterfabriken und andere Betriebe produktiver machen und so auch der Konkurrenz etwa aus Fernost Paroli bieten können. Vorgestellt werden aber auch neuartige Datenbrillen mit organischer Elektronik, die Wartungstechniker in der Luftfahrtindustrie durch „Erweiterte Realität“-Lösungen unterstützen können. Auch gehen die Ingenieure und Unternehmer der Frage nach, wie „Smart City“-Konzepte dabei helfen können, die Herausforderungen in der Stadt der Zukunft zu meistern – und das Leben der Menschen verbessern können. Und natürlich steht dabei auch immer im Fokus, wie sich auch kleinere Unternehmen mit ihrer ganz besonderen Expertise so vernetzen, dass sie diese Trends mitbestimmen und auch größere Projekte zusammen stemmen können.

Hürden für Hightech-Gründer im Blickpunkt

Ein besonders Licht wollen die Veranstalter zudem in einer Plenarveranstaltung am Nachmittag darauf werfen, wie vital Sachsens Gründerszene ist, aber auch, mit welchen Finanzierungs- und praktischen Hemmnissen sich die Startups immer wieder auseinandersetzen müssen. „Es ist doch kein Geheimnis: In Sachsen wird sehr viel geforscht, aber an der wirtschaftlichen Verwertung der Forschungsergebnisse klemmt es dann doch allzu oft“, so Haupold.

Anmeldungen noch möglich

Der Veranstalter des Trendkongresses, der „Silicon Saxony e. V.“ repräsentiert ein Netzwerk von über 300 Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor allem in Sachsen aus der Mikro- und Nanoelektronik, der unternehmensnahen Software-Entwicklung, der Photovoltaik und aus verwandten Branchen. Nähere Informationen über den „Silicon Saxony Day“ gibt es auf dieser Seite im Internet, dort sind auch noch Anmeldungen möglich.

-> Silicon Saxony Day, 7. Juli 2015, 9 bis 20 Uhr, im “Internationalen Congress Center” in Dresden, Ostra-Ufer 2

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Dresden kachelt sein Internetportalhttp://computer-oiger.de/2015/07/01/dresden-kachelt-sein-internetportal/148963 http://computer-oiger.de/2015/07/01/dresden-kachelt-sein-internetportal/148963#comments Wed, 01 Jul 2015 15:36:34 +0000 http://computer-oiger.de/?p=148963 Netzauftritt fokussiert sich nun auf mobile Nutzer Dresden, 1. Juli 2015. Nach einjähriger Vorbereitung hat die Stadt Dresden heute ihr überarbeitetes Internetportal dresden.de aktiviert. Das Leitmotto der Neuauflage: „Mobile first“ (mobile Nutzer zuerst). Die auffälligsten Änderungen: größere Bilder, eine Trennung nach Dresdnern und Touristen, vor allem aber präsentiert sich dresden.de nun in einer Kachel-Optik, wie man sie von Windows-Betriebssystemen seit der Version 8 kennt. Google: 65 % aller Netzseiten werden mobil aufgerufen Die neue Optik komme vor allem virtuellen Besuchern entgegen, die mit Computertelefonen (Smartphones) oder Tablettrechnern die Seiten besuchen, erklärte der verantwortliche Programmierer Chris Hagen. Laut Google-Angaben werden in Deutschland mittlerweile fast zwei Drittel (65 %) aller Internetseiten durch solche mobilen Geräte aufgerufen. Anzeige passt sich an Geräte-Bildschirm an Generell verändert sich das Portal nun kontext-orientierter: Wird dresden.de zum Beispiel am PC mit großem Bildschirm aufgerufen, sieht es anders aus als auf dem iPhone („Responsive Design“). Auch ordnen sich die Kacheln, die per Klick oder Geste zu anderen Seiten führen, regelmäßig um – je nachdem, auf welchen der insgesamt knapp 30.000 Stadt-Unterseiten der Besucher …

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Motto "Mobile first!": Das neue Design von dresden.de richtet sich zuallererst an Nutzer, die mit Smartphones das städtische Portal besuchen. Foto: hw

Motto “Mobile first!”: Das neue Design von dresden.de richtet sich zuallererst an Nutzer, die mit Smartphones das städtische Portal besuchen. Foto: hw

Netzauftritt fokussiert sich nun auf mobile Nutzer

Dresden, 1. Juli 2015. Nach einjähriger Vorbereitung hat die Stadt Dresden heute ihr überarbeitetes Internetportal dresden.de aktiviert. Das Leitmotto der Neuauflage: „Mobile first“ (mobile Nutzer zuerst). Die auffälligsten Änderungen: größere Bilder, eine Trennung nach Dresdnern und Touristen, vor allem aber präsentiert sich dresden.de nun in einer Kachel-Optik, wie man sie von Windows-Betriebssystemen seit der Version 8 kennt.

Google: 65 % aller Netzseiten werden mobil aufgerufen

Die neue Optik komme vor allem virtuellen Besuchern entgegen, die mit Computertelefonen (Smartphones) oder Tablettrechnern die Seiten besuchen, erklärte der verantwortliche Programmierer Chris Hagen. Laut Google-Angaben werden in Deutschland mittlerweile fast zwei Drittel (65 %) aller Internetseiten durch solche mobilen Geräte aufgerufen.

Anzeige passt sich an Geräte-Bildschirm an

Generell verändert sich das Portal nun kontext-orientierter: Wird dresden.de zum Beispiel am PC mit großem Bildschirm aufgerufen, sieht es anders aus als auf dem iPhone („Responsive Design“). Auch ordnen sich die Kacheln, die per Klick oder Geste zu anderen Seiten führen, regelmäßig um – je nachdem, auf welchen der insgesamt knapp 30.000 Stadt-Unterseiten der Besucher gerade inhaltlich unterwegs ist.

Betrieb finanziert sich über Werbung

Die Berliner Agentur „Cosmoblonde“ hatte das neue Design für 35.000 Euro im Stadtauftrag konzipiert. Die technische Umsetzung übernahm der kommunale Eigenbetrieb für Informationstechnologie (IT). Refinanzieren soll sich der laufende Betrieb des Portals durch Anzeigen. Oberbürgermeister-Büroleiterin Doris Schmidt-Krech rechnet mit etwa 95.000 Euro Werbeeinnahmen pro Jahr. Das Portal dresden.de wird laut ihren Angaben täglich von 83.000 Besuchern genutzt, rund 10.000 mehr als tagesdurchschnittlich im Vorjahr. hw

Unser Eindruck: deutlich moderner

Dresden.de macht jetzt einen deutlich modernen und nutzerfreundlicheren Eindruck. Ob man den Ansatz „noch gelber“ richtig schöni-schönsen findet, mag Geschmackssache sein – an seinen Stadtfarben kann Dresden wohl erst mal nichts ändern. Dass manche Links heute bei unseren Stichproben (zum Beispiel im Bereich Statistik) noch ins Leere liefen, wollen wir mal als kleine Neustart-Probleme großzügig übersehen, in der Hoffnung, dass da bald nachgebessert wird. hw

Zum Weiterlesen:

Google zeichnet Dresden als eTown aus

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Google zeichnet Dresden mit eTown-Preisschild aushttp://computer-oiger.de/2015/07/01/google-zeichnet-dresden-mit-etown-preisschild-aus/148955 http://computer-oiger.de/2015/07/01/google-zeichnet-dresden-mit-etown-preisschild-aus/148955#comments Wed, 01 Jul 2015 14:56:54 +0000 http://computer-oiger.de/?p=148955 Ranking bewertet internetgestützte Exportgeschäfte Dresden, 1. Juli 2015. Die Dresdner können sich nun das Schild „eTown“ an den Ortseingang nageln: Der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig hat diesen Preis heute an den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) übergeben. Damit würdigte der US-Suchmaschinenkonzern die besondere Agilität, mit der Dresdner Unternehmen das Internet nutzen, um ihre Geschäfte und speziell ihre Exporte anzukurbeln. „Die Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, sagte er. Das Internet eröffne heute auch kleinen Betrieben Exportchancen und Märkte, die sich früher nur große Unternehmen erschließen konnten. „Wenn kleine Unternehmen die Möglichkeiten des Internets schnell nutzen, können sie selbst große Konzerne überholen.“ Google vergibt den eTown-Preis jährlich in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. In diesem Jahr wurde dabei insbesondere der Einsatz des Internets für das Auslandsgeschäft besonders hoch gewichtet. Neben Dresden erhielten neun weitere Städte und Landkreise in Deutschland die eTown-Auszeichnung. Die Methodik: Die Google-Wertung berücksichtigt insofern nicht die gesamten Internet-Aktivitäten einer Kommune, sondern nur einen Ausschnitt im Wirtschaftssektor. Zu 50 % fließt dabei die Nutzung des Google-Werbeprogramms AdWords ein: …

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Freute sich sichtlich über den Preis: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (rechts) bekam das eTown-Schild vom deutschen Google-Sprecher Klaas Flechsig in die Hand gedrückt. Foto: hw

Freute sich sichtlich über den Preis: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (rechts) bekam das eTown-Schild vom deutschen Google-Sprecher Klaas Flechsig in die Hand gedrückt. Foto: hw

Ranking bewertet internetgestützte Exportgeschäfte

Dresden, 1. Juli 2015. Die Dresdner können sich nun das Schild „eTown“ an den Ortseingang nageln: Der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig hat diesen Preis heute an den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) übergeben. Damit würdigte der US-Suchmaschinenkonzern die besondere Agilität, mit der Dresdner Unternehmen das Internet nutzen, um ihre Geschäfte und speziell ihre Exporte anzukurbeln. „Die Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, sagte er. Das Internet eröffne heute auch kleinen Betrieben Exportchancen und Märkte, die sich früher nur große Unternehmen erschließen konnten. „Wenn kleine Unternehmen die Möglichkeiten des Internets schnell nutzen, können sie selbst große Konzerne überholen.“

Google vergibt den eTown-Preis jährlich in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. In diesem Jahr wurde dabei insbesondere der Einsatz des Internets für das Auslandsgeschäft besonders hoch gewichtet. Neben Dresden erhielten neun weitere Städte und Landkreise in Deutschland die eTown-Auszeichnung.

Die Methodik:

Die Google-Wertung berücksichtigt insofern nicht die gesamten Internet-Aktivitäten einer Kommune, sondern nur einen Ausschnitt im Wirtschaftssektor. Zu 50 % fließt dabei die Nutzung des Google-Werbeprogramms AdWords ein: Je mehr ausländische Nutzer auf die Adwords-Anzeigen eines örtlichen Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr geklickt haben, umso höher wird eine Stadt bewertet – insofern handelt es sich beim eTown-Preis auch ein Stück weit um Google-Eigenwerbung. Zu jeweils 25 % fließen aber auch IW-Umfragen unter den Unternehmern der jeweiligen Stadt ein. Angefragt werden dabei Selbsteinschätzungen, welchen Stellenwert das Internet für den Geschäftsbetrieb inzwischen hat. hw

Zum Weiterlesen:

Dresden kachelt sein Internetportal

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Mehr schnelles Glasfaser-Internet für Dresdenhttp://computer-oiger.de/2015/07/01/mehr-schnelles-glasfaser-internet-fuer-dresden/148903 http://computer-oiger.de/2015/07/01/mehr-schnelles-glasfaser-internet-fuer-dresden/148903#comments Wed, 01 Jul 2015 14:08:51 +0000 http://computer-oiger.de/?p=148903 Telekom will Klotzsche, Pieschen und Loschwitz bis Mitte 2016 auf VDSL aufrüsten Dresden, 1. Juli 2015. Über 30.000 Dresdner bekommen voraussichtlich bis Mitte 2016 Zugang zu schnelleren Internet-Leitungen: Die Telekom will in den Stadtteilen Klotzsche, Pieschen und Loschwitz neue Glasfaserleitungen verlegen, damit die Anwohner Netzzugänge nach dem VDSL-Standard (ca. 50 Megabit je Sekunde) nutzen können. Das hat Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mitgeteilt. Millioneninvestition geplant Allerdings stehe noch das Okay der Bundesnetzagentur für dieses Projekt aus. Gibt die grünes Licht – was demnächst zu erwarten ist – müsste die Telekom den Ausbau dann binnen eines Jahres realisieren. Die Telekom beziffert solche Investitionen in der Regel nicht einzeln, aber es ist wohl von einem zweistelligen Millionenbetrag auszugehen. Drewag-Glasfasern für Gewerbehof an der „Löbtauer“ und für Weixdorf Hilbert verwies auch auf den starken Bedarf der Dresdner Wirtschaft für schnelle Internetzugänge. Neben den bereits realisierten Projekten im Industriegelände Nord und im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee werden daher nun auch der kommunale Gewerbehof an der Löbtauer Straße und das Gewerbegebiet in Weixdorf mit den Glasfasern der Drewag-Stadtwerke verküpft, so der Bürgermeister. Hier …

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Schluss mit Oldschool-Technik in Loschwitz (hier die Loschwitzer Brücke, das "Blaue Wunder"): Die Telekom will den Stadtteil sowie Klotzsche und Pieschen auf VDSL-Internet aufrüsten. Foto: Sylvio Dittrich, LHD

Schluss mit Oldschool-Technik in Loschwitz (hier die Loschwitzer Brücke, das “Blaue Wunder”): Die Telekom will den Stadtteil sowie Klotzsche und Pieschen auf VDSL-Internet aufrüsten. Foto: Sylvio Dittrich, LHD

Telekom will Klotzsche, Pieschen und Loschwitz bis Mitte 2016 auf VDSL aufrüsten

Dresden, 1. Juli 2015. Über 30.000 Dresdner bekommen voraussichtlich bis Mitte 2016 Zugang zu schnelleren Internet-Leitungen: Die Telekom will in den Stadtteilen Klotzsche, Pieschen und Loschwitz neue Glasfaserleitungen verlegen, damit die Anwohner Netzzugänge nach dem VDSL-Standard (ca. 50 Megabit je Sekunde) nutzen können. Das hat Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mitgeteilt.

Millioneninvestition geplant

Allerdings stehe noch das Okay der Bundesnetzagentur für dieses Projekt aus. Gibt die grünes Licht – was demnächst zu erwarten ist – müsste die Telekom den Ausbau dann binnen eines Jahres realisieren. Die Telekom beziffert solche Investitionen in der Regel nicht einzeln, aber es ist wohl von einem zweistelligen Millionenbetrag auszugehen.

Drewag-Glasfasern für Gewerbehof an der „Löbtauer“ und für Weixdorf

Hilbert verwies auch auf den starken Bedarf der Dresdner Wirtschaft für schnelle Internetzugänge. Neben den bereits realisierten Projekten im Industriegelände Nord und im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee werden daher nun auch der kommunale Gewerbehof an der Löbtauer Straße und das Gewerbegebiet in Weixdorf mit den Glasfasern der Drewag-Stadtwerke verküpft, so der Bürgermeister. Hier handelt es sich zwar um ein formal privat abgewickeltes, aber städtisch initiiertes Programm, um örtliche Betriebe mit Breitband-Anschlüssen auszurüsten. hw

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Buchsommer startet in Dresdenhttp://computer-oiger.de/2015/07/01/buchsommer-startet-in-dresden/148745 http://computer-oiger.de/2015/07/01/buchsommer-startet-in-dresden/148745#comments Wed, 01 Jul 2015 11:48:01 +0000 http://computer-oiger.de/?p=148745 Drachenflüsterer säuselt Schülern Leselust ins Ohr Dresden, 1. Juli 2015. Um die sächsischen Schüler auch in den Ferien für Literatur und die „Kulturtechnik Lesen“ zu begeistern, ist heute in 91 Bibliotheken im Freistaat der „Buchsommer 2015“ gestartet. Zum Auftakt kam ein ausgewiesener Lindwurm-Auskenner nach Dresden: Der Leipziger Autor Boris Koch hat am Vormittag Siebtklässlern in der Jugendbibliothek „medien@age“ aus seiner Fantasy-Trilogie „Der Drachenflüsterer“ vorgelesen. Anschließend konnten die Mädchen und Jungen diese und andere neue Bücher ausleihen, um sie daheim oder im Urlaub zu lesen. Wer nach den Ferien mindestens drei Bücher als gelesen vorweisen kann, bekommt ein Zertifikat, darf am 12. September zu einer Abschlussparty in Dresden kommen – und dabei allerlei Preise gewinnen, wie Martina Reinhold, die Vize-Leiterin der „medien@age“ ankündigte. Einige Schulen spendieren den Jugendlichen für das Zertifikat sogar eine gute Einstiegsnote für das neue Schuljahr. Ohne Kulturtechnik Lesen wird’s nix mit der Wissensgesellschaft „Ohne die Kulturtechnik Lesen wird es für die Jugendlichen schwer, sich mit guten Bildungsergebnissen auf die großen Herausforderungen der sich extrem dynamisch entwickelnden Informations- und Wissensgesellschaft einzustellen“, erläuterte Arend …

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Siebtklässer aus Dresden plünderten heute das Buchsommer-Regal in der medien@age in Dresden - und ließen sich dann von Boris Koch (r.) vom "Drachenflüsterer" vorlesen. Der Leipziger Autor publiziert seit 1993 Jugend- und Erwachsenenliteratur, einer seiner Schwerpunkte ist die Fantasy-Literatur. Foto: Heiko Weckbrodt

Siebtklässer aus Dresden plünderten heute das Buchsommer-Regal in der medien@age in Dresden – und ließen sich dann von Boris Koch (r.) vom “Drachenflüsterer” vorlesen. Der Leipziger Autor publiziert seit 1993 Jugend- und Erwachsenenliteratur, einer seiner Schwerpunkte ist die Fantasy-Literatur. Foto: Heiko Weckbrodt

Drachenflüsterer säuselt Schülern Leselust ins Ohr

Dresden, 1. Juli 2015. Um die sächsischen Schüler auch in den Ferien für Literatur und die „Kulturtechnik Lesen“ zu begeistern, ist heute in 91 Bibliotheken im Freistaat der „Buchsommer 2015“ gestartet. Zum Auftakt kam ein ausgewiesener Lindwurm-Auskenner nach Dresden: Der Leipziger Autor Boris Koch hat am Vormittag Siebtklässlern in der Jugendbibliothek „medien@age“ aus seiner Fantasy-Trilogie „Der Drachenflüsterer“ vorgelesen. Anschließend konnten die Mädchen und Jungen diese und andere neue Bücher ausleihen, um sie daheim oder im Urlaub zu lesen. Wer nach den Ferien mindestens drei Bücher als gelesen vorweisen kann, bekommt ein Zertifikat, darf am 12. September zu einer Abschlussparty in Dresden kommen – und dabei allerlei Preise gewinnen, wie Martina Reinhold, die Vize-Leiterin der „medien@age“ ankündigte. Einige Schulen spendieren den Jugendlichen für das Zertifikat sogar eine gute Einstiegsnote für das neue Schuljahr.

Ohne Kulturtechnik Lesen wird’s nix mit der Wissensgesellschaft

Arend Flemming. Abb.: Lesestark!

Arend Flemming. Abb.: Lesestark!

„Ohne die Kulturtechnik Lesen wird es für die Jugendlichen schwer, sich mit guten Bildungsergebnissen auf die großen Herausforderungen der sich extrem dynamisch entwickelnden Informations- und Wissensgesellschaft einzustellen“, erläuterte Arend Flemming, der Direktor der Städtischen Bibliotheken und Sachsen-Chef im „Deutschen Bibliotheksverband“ (DBV), warum die Dresdner Leihbüchereien bei dieser Aktion regelmäßig mitmachen. Damit spielte der Direx auf die oft kolportierte Annahme an, dass sich die “Jugend von heute” angeblich nur noch zu Whatsapp-Kurznachrichten aufraffen könne und im Internet lediglich eine durchschnittliche Aufmerksamkeits-Spanne von wenigen Sekunden für geschriebene Texte aufbringe.

Bücher teils frisch aus der Druckerei für Buchsommer beschafft

In der sächsischen Landeshauptstadt beteiligen sich alle kommunalen Bibliotheken an dieser Kampagne, für die pro Zweigstelle über 100 neue Bücher extra angekauft wurden – teils gerade erst frisch aus der Druckerpresse gekommen. Unterstützt wird die Aktion u.a. von der sächsischen Bildungsagentur. Zeitgleich mit dem Buchsommer-Start haben die Städtischen Bibliotheken heute auch die Jahresnutzergebühren für Jugendliche gestrichen, um deren Lesehunger bloß nicht auszubremsen.

Teilnehmen können Jugendliche im Alter zwischen elf und 16 Jahren. Sie müssen auch nicht im Klassenverband in die Bibliotheken rennen, sondern können auch einzeln kommen. Im vergangenen Jahr hatten rund 4000 junge Sachsen beim Buchsommer mitgemacht und insgesamt über 14.000 Bücher gelesen. Autor: Heiko Weckbrodt

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