Oiger http://computer-oiger.de Neues aus Wirtschaft und Forschung Fri, 31 Jul 2015 19:02:09 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.6 http://computer-oiger.de/wp-content/uploads/Oiger-neu-1024mal10241-54f1fedfv1_site_icon-32x32.pngOigerhttp://computer-oiger.de 32 32 Dresdner Uni-Ärzte schieben freiwillig Zusatzschichten – im Asyl-Zeltlagerhttp://computer-oiger.de/2015/07/31/dresdner-uni-aerzte-schieben-freiwillig-zusatzschichten-im-asyl-zeltlager/154783 http://computer-oiger.de/2015/07/31/dresdner-uni-aerzte-schieben-freiwillig-zusatzschichten-im-asyl-zeltlager/154783#comments Fri, 31 Jul 2015 19:02:09 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154783 Nach Dienstschluss ehrenamtliche Hilfe für Flüchtlinge Dresden, 31. Juli 2015. Kinderärzte und andere Mitarbeiter des Uniklinikums Dresden schieben derzeit freiwillig Zusatzschichten nach Dienstschluss – um Flüchtlingen zu helfen, die derzeit unter problematischen Umständen in einem provisorischen Zeltlager in Dresden-Friedrichstadt zusammengedrängt leben. Insgesamt seien 27 Ärzte für die Versorgung der Erwachsenen und 15 Pädiater für die medizinische Betreuung der Flüchtlings-Kinder im Einsatz, teilte das Universitätsklinikum mit. Seit Montag ehrenamtlicher Kinderarzt-Dienst im Lager „Wir haben Säuglingsmilch und Windeln bereitgestellt“, informierte Prof. Reinhard Berner, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Seit Montag konnten wir einen kinderärztlichen Dienst aufbauen, im Rahmen dessen Kollegen der Kinderklinik nach Dienstschluss freiwillig von 16 bis 20 Uhr die Kinder im Flüchtlingslager medizinisch betreuen. Die Welle der Hilfsbereitschaft unter den ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern der Kinderklinik war und ist überwältigend.“ Auch Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums, zeigte sich angetan: „Wir sind beeindruckt über die Selbstverständlichkeit, mit der hier pragmatisch und unbürokratisch geholfen wird. Einmal mehr sind wir bestärkt in unserer Haltung, dass Weltoffenheit eine Frage der Kultur ist, die in unserem …

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Stethoskop. Foto: Jens Goetzke  / pixelio.de

Foto: Jens Goetzke / pixelio.de

Nach Dienstschluss ehrenamtliche Hilfe für Flüchtlinge

Dresden, 31. Juli 2015. Kinderärzte und andere Mitarbeiter des Uniklinikums Dresden schieben derzeit freiwillig Zusatzschichten nach Dienstschluss – um Flüchtlingen zu helfen, die derzeit unter problematischen Umständen in einem provisorischen Zeltlager in Dresden-Friedrichstadt zusammengedrängt leben. Insgesamt seien 27 Ärzte für die Versorgung der Erwachsenen und 15 Pädiater für die medizinische Betreuung der Flüchtlings-Kinder im Einsatz, teilte das Universitätsklinikum mit.

Seit Montag ehrenamtlicher Kinderarzt-Dienst im Lager

„Wir haben Säuglingsmilch und Windeln bereitgestellt“, informierte Prof. Reinhard Berner, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Seit Montag konnten wir einen kinderärztlichen Dienst aufbauen, im Rahmen dessen Kollegen der Kinderklinik nach Dienstschluss freiwillig von 16 bis 20 Uhr die Kinder im Flüchtlingslager medizinisch betreuen. Die Welle der Hilfsbereitschaft unter den ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern der Kinderklinik war und ist überwältigend.“

Auch Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums, zeigte sich angetan: „Wir sind beeindruckt über die Selbstverständlichkeit, mit der hier pragmatisch und unbürokratisch geholfen wird. Einmal mehr sind wir bestärkt in unserer Haltung, dass Weltoffenheit eine Frage der Kultur ist, die in unserem Haus seit zwanzig Jahren lebendig ist. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in ganz individueller Art und Weise für die Flüchtlinge einsetzen.“

Inzwischen rund 1000 Asylbewerber in den Zelten

Das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz hatten das Zeltlager – begleitet von Pöbeleien rechter Demonstranten – vor anderthalb Wochen in aller Eile aufgebaut. Inzwischen hat es sich mit rund 1000 Asylbewerbern gefüllt. Weil es zu wenig Duschen, Toiletten und Essensausgaben gibt und die Menschen dicht gedrängt in den Zelten leben müssen, stuften auch Lokalpolitiker die hygienische und medizinische Lage und die Essensversorgung im Lager als problematisch ein.

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Wenn der Internetschwarm einen Immobilien-Hai formthttp://computer-oiger.de/2015/07/31/wenn-der-internetschwarm-einen-immobilien-hai-formt/154776 http://computer-oiger.de/2015/07/31/wenn-der-internetschwarm-einen-immobilien-hai-formt/154776#comments Fri, 31 Jul 2015 15:12:35 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154776 Crowdfunding erfasst immer mehr Marktsegmente – oft mischen dabei sächsische Firmen mit Pulsnitz, 31. Juli 2015. Das Konzept des „Crowd Fundings“, mit dem anfangs vor allem Weltverbesserer und „verrückte“ Erfinder ihre Projekte mit Hilfe von Zuwendungen aus dem Internetschwarm finanzierten, greift auf immer mehr Sektoren über – und sächsische Unternehmen bestimmen diesen Trend wesentlich mit. Eine der führenden deutschen Crowdfunding-Plattformen, „Startnext“, wurde in Dresden gegründet, ebenso das Internetportal „Seedmatch“, das dieses Schwarmfinanzierungs-Konzept auf die Wirtschaft übertrug: Beim „Crowd Investing“ beteiligen sich Kleininvestoren per Internet an hoffnungsvollen Firmengründungen. Geldtransfers vieler Plattformen wickelt Secupay aus Pulsnitz ab Der neueste Trend ist nun „Immobilien-Crowdinvesting“: Dabei investiert der Internetschwarm auch in richtig große Bauprojekte, die früher nur Großanleger stemmen könnten. Und dabei taucht im Hintergrund immer wieder ein Unternehmen auf: Die Secupay AG aus Pulsnitz in Sachsen wickelt die Zahlungen für diese Kampagnen ab, verwahrt die Kleininvestitionen treuhänderisch und sorgt dafür, dass das Geld nicht futsch ist, wenn die Sammelaktion nicht so läuft wie gedacht. Die Pulsnitzer sind mittlerweile deutscher Marktführer für Zahlungsverkehr-Lösungen auf Crowdfunding-Plattformen, wie Unternehmenssprecherin Stephanie Göhlert …

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In immer mehr Bereichen soll Crowdfunding Finanzierungslücken schließen - inzwischen auch für große Bauprojekte, wie hier bei der Plattform "Exporo". Um die Zahlungsabwicklung vieler solcher Kampagnen kümmert sich ein kleines Unternehmen aus Pulsnitz in Sachsen. Foto: Secupay

In immer mehr Bereichen soll Crowdfunding Finanzierungslücken schließen – inzwischen auch für große Bauprojekte, wie hier bei der Plattform “Exporo”. Um die Zahlungsabwicklung vieler solcher Kampagnen kümmert sich ein kleines Unternehmen aus Pulsnitz in Sachsen. Foto: Exporo

Crowdfunding erfasst immer mehr Marktsegmente – oft mischen dabei sächsische Firmen mit

Pulsnitz, 31. Juli 2015. Das Konzept des „Crowd Fundings“, mit dem anfangs vor allem Weltverbesserer und „verrückte“ Erfinder ihre Projekte mit Hilfe von Zuwendungen aus dem Internetschwarm finanzierten, greift auf immer mehr Sektoren über – und sächsische Unternehmen bestimmen diesen Trend wesentlich mit. Eine der führenden deutschen Crowdfunding-Plattformen, „Startnext“, wurde in Dresden gegründet, ebenso das Internetportal „Seedmatch“, das dieses Schwarmfinanzierungs-Konzept auf die Wirtschaft übertrug: Beim „Crowd Investing“ beteiligen sich Kleininvestoren per Internet an hoffnungsvollen Firmengründungen.

Geldtransfers vieler Plattformen wickelt Secupay aus Pulsnitz ab

Der neueste Trend ist nun „Immobilien-Crowdinvesting“: Dabei investiert der Internetschwarm auch in richtig große Bauprojekte, die früher nur Großanleger stemmen könnten. Und dabei taucht im Hintergrund immer wieder ein Unternehmen auf: Die Secupay AG aus Pulsnitz in Sachsen wickelt die Zahlungen für diese Kampagnen ab, verwahrt die Kleininvestitionen treuhänderisch und sorgt dafür, dass das Geld nicht futsch ist, wenn die Sammelaktion nicht so läuft wie gedacht. Die Pulsnitzer sind mittlerweile deutscher Marktführer für Zahlungsverkehr-Lösungen auf Crowdfunding-Plattformen, wie Unternehmenssprecherin Stephanie Göhlert einschätzte.

Neuester Trend: Bauherren schließen Finanzlücken im Netz

Das jüngste Projekt, bei der die Bezahllösung aus Sachsen zum Einsatz kommt, ist das Immobilienprojekt „Holsteiner Chaussee“ (HoCh). Die Hamburger Plattform „Exporo“ sammelt dabei für den Bau eines Mehrfamilienhauses in Hamburg Geld von Kleinanlegern im Internet ein. Die können sich mit Beträgen ab 500 Euro beteiligen, sollen so für den Bauherrn die Finanzierungslücke zwischen Bankdarlehen und Eigenkapital schließen und bekommen – so das Versprechen – zum Schluss eine Rendite ausgezahlt. Das investierte Geld wird von secupay gesammelt und treuhänderisch verwaltet, außerdem stellen die Pulsnitzer eine einheitliche Programmschnittstelle (API) für alle Zahlungswege zur Verfügung. Das Unternehmen hat sich für solche Projekte eine Zulassung als Zahlungsinstitut bei der Bankenaufsicht BaFin eingeholt.

Streitpunkt bleibt Kleinanlegerschutz

“Die Komplexität unserer Online-Prozesse wird durch das neue Kleinanlegerschutzgesetz vermutlich steigen”, schätzte Exporo-Vorstandsvorsitzender Simon Brunke ein. “Secupay hat sich als verlässlich bei der Implementierung von neuen Geschäftsprozessen bewährt.” Und damit deutet er auch einen nicht ganz unproblematischen Punkt am neuen Trend hin zur Schwarmfinanzierung von großen Immobilien-Projekten an: Für den Kleinanleger sind die Risiken und Ertragsaussichten bei weitem nicht so überschaubar wie für den professionellen Großanleger. Auch deshalb hatte der Bund erst kürzliche eine Novelle des Kleinanleger-Schutzgesetzes angestoßen, die auf ausführlichere Informationen für Kleininvestoren beim Crowdfunding zielt. Branchenvertreter hatten deshalb gegen den Gesetzentwurf nachdrücklich protestiert: Sie fürchten ein Bürokratiemonster, das neue Finanzierungsmodelle wie eben das Crowdfunding abwürgen könnte.

Pilotprojekt für Handy-Bezahlen in Dresden-Neustart beerdigt

Dem einen oder anderen wird Secupay im Übrigen aus einem anderen Zusammenhang noch ein Begriff sein: Im November 2011 hatte das Unternehmen im Dresdner Szeneviertel Neustadt das Projekt „Vierteldollar“, mit dem man in einigen Läden und Kneipen bargeldlos per Smartphone und NFC-Funktechnik („Near Field Communication“) bezahlen konnte. Anfang 2013 stampfe Secupay das Pilotprojekt allerdings wieder ein: Die Nachfrage war nicht allzu groß gewesen, zudem türmten sich immer mehr finanzrechtliche Auflagen auf.

Keine EC-Karte mehr einstecken, kein Bargeld mehr herauskramen: Die NFC-Brückentechnologie aus Pulsnitz soll's schon jetzt möglich machen. Abb.: Secupay

Keine EC-Karte mehr einstecken, kein Bargeld mehr herauskramen: Die NFC-Technologie aus Pulsnitz. Abb.: Secupay

Online- und Offline-Handel wachsen zusammen

Inzwischen haben sich die Pulsnitzer vor allem auf Softwarelösungen und Dienstleistungen rund um Crowdfunding und Internethandel konzentriert. Zu den neueren Projekten gehören Bezahllösungen für Händler, die sowohl Präsenzläden wie auch einen Online-Shop betreiben, informierte Stephanie Göhlert. Die Idee dahinter: Will zum Beispiel ein Kunde in solch einem Laden eine Jeans kaufen, die ihm gefällt, und die ist gerade nicht vor Ort auf Lager, bietet der Händler den Kauf über den Online-Shop an. Ist der Kunde zu Hause, sollte die Jeans bereits im elektronischen Warenkorb abgelegt sein, so dass dann nur noch ein Mausklick nötig ist, um die Lieferung auszulösen.

Gegründet wurde Secupay im Jahr 2000. Das Unternehmen hat derzeit rund 50 Mitarbeiter, die auf bargeldlose Zahlungsabwicklungen im Offline- und Onlinehandel spezialisiert sind.

Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Secupay startet Pilotprojekt fürs Bezahlen per Smartphone

Startnext-Gründer: Crowdfunding hat noch einormes Wachstumspotenzial

Geld vom Internetschwarm

Dresdner Sinfoniker sammeln bei Internetschwarm Geld für die Apokalypse

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Dresdner Uni-Mediziner untersuchen psychische Folgen von Schwangerschafts-Abbrüchenhttp://computer-oiger.de/2015/07/31/dresdner-uni-mediziner-untersuchen-psychische-folgen-von-schwangerschafts-abbruechen/154774 http://computer-oiger.de/2015/07/31/dresdner-uni-mediziner-untersuchen-psychische-folgen-von-schwangerschafts-abbruechen/154774#comments Fri, 31 Jul 2015 09:39:59 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154774 Anonyme Online-Umfrage im Netz gestartet Dresden/Wiesbaden, 31. Juli 2015. In Deutschland werden zwar immer weniger Schwangerschaften künstlich abgebrochen. Aber die Langzeitfolgen solcher Eingriffe für die Frauen sind bisher wissenschaftlich kaum untersucht. Psychologen und Soziologen des Universitätsklinikums Dresden wollen daher nun ermitteln, welche psychischen Folgen solche Abbrüche für die Frauen hatten. Für die Studie setzen sie auch eine an anonyme Online-Umfrage ein, die hier im Internet zu finden ist. Die TU-Forscher bitten betroffene Frauen nun, sich an dieser Befragung zu beteiligen. Abtreibung vielfach ein Tabu-Thema „Die bewusste Entscheidung gegen ein werdendes Kind ist für viele Frauen eine große Herausforderung und kann für viele eine sehr starke psychische Belastung darstellen“, heißt es in der Studien-Ankündigung der TU Dresden. „Darüber zu sprechen, fällt den Betroffenen häufig sehr schwer. Das Thema Schwangerschaftsabbruch ist vielfach noch tabuisiert.“ 15 % weniger Schwangerschaftsabbrüche Zählte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden im Jahr 2007 noch 116.871 bekannt gewordene Schwangerschaftsabbrüche, hat sich diese Zahl seitdem um 15 Prozent auf 99.715 im Jahr 2014 reduziert. Und dieser Trend hat sich auch 2015 fortgesetzt. Auch in Sachsen …

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Abb.: hw

Abb.: hw

Anonyme Online-Umfrage im Netz gestartet

Dresden/Wiesbaden, 31. Juli 2015. In Deutschland werden zwar immer weniger Schwangerschaften künstlich abgebrochen. Aber die Langzeitfolgen solcher Eingriffe für die Frauen sind bisher wissenschaftlich kaum untersucht. Psychologen und Soziologen des Universitätsklinikums Dresden wollen daher nun ermitteln, welche psychischen Folgen solche Abbrüche für die Frauen hatten. Für die Studie setzen sie auch eine an anonyme Online-Umfrage ein, die hier im Internet zu finden ist. Die TU-Forscher bitten betroffene Frauen nun, sich an dieser Befragung zu beteiligen.

Abtreibung vielfach ein Tabu-Thema

„Die bewusste Entscheidung gegen ein werdendes Kind ist für viele Frauen eine große Herausforderung und kann für viele eine sehr starke psychische Belastung darstellen“, heißt es in der Studien-Ankündigung der TU Dresden. „Darüber zu sprechen, fällt den Betroffenen häufig sehr schwer. Das Thema Schwangerschaftsabbruch ist vielfach noch tabuisiert.“

15 % weniger Schwangerschaftsabbrüche

Zählte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden im Jahr 2007 noch 116.871 bekannt gewordene Schwangerschaftsabbrüche, hat sich diese Zahl seitdem um 15 Prozent auf 99.715 im Jahr 2014 reduziert. Und dieser Trend hat sich auch 2015 fortgesetzt. Auch in Sachsen folgt diesem Trend: Gab es 2007 noch 6353 Abtreibungen, waren es im vergangenen Jahr nur noch 5420. Dies entspricht ebenfalls einem Rückgang um zirka 15 Prozent.

Die Ursachen für diese Trends könnten in der öffentlichen Diskussion über das Thema zu suchen sein, aber möglicherweise auch im inzwischen schon recht langanhaltenden Wirtschaftsaufschwung in Deutschland: Erfahrungsgemäß steigt die Bereitschaft von Frauen, Mütter zu werden, wenn sie eine gewisse soziale Absicherung in ihrer nahen persönlichen Zukunft erwarten.

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2/3 aller Deutschen senden elektronische Urlaubsgrüßehttp://computer-oiger.de/2015/07/31/23-aller-deutschen-senden-elektronische-urlaubsgruesse/154772 http://computer-oiger.de/2015/07/31/23-aller-deutschen-senden-elektronische-urlaubsgruesse/154772#comments Fri, 31 Jul 2015 08:31:54 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154772 Berlin, 31. Juli 2015. Fast zwei Drittel der Deutschen versenden Urlaubsgrüße inzwischen elektronisch – per Kurznachricht, E-Mail oder Handy-Anruf. Aber immerhin 46 Prozent senden auch ganz klassische Postkarten oder Briefe aus den Ferien. Das hat eine Bitkom-Umfrage ermittelt. 30 % der Befragten gaben an, Urlaubsgrüße via Kurznachricht zu verschicken, 14 % setzen auf E-Mails, 14 Prozent auf Facebook und andere Kontaktnetzwerke.

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Der Smartphone-Boom hält an - und damit wächst auch der mobile Datenverkehr stark. Foto: Bitkom

Foto: Bitkom

Berlin, 31. Juli 2015. Fast zwei Drittel der Deutschen versenden Urlaubsgrüße inzwischen elektronisch – per Kurznachricht, E-Mail oder Handy-Anruf. Aber immerhin 46 Prozent senden auch ganz klassische Postkarten oder Briefe aus den Ferien. Das hat eine Bitkom-Umfrage ermittelt.

30 % der Befragten gaben an, Urlaubsgrüße via Kurznachricht zu verschicken, 14 % setzen auf E-Mails, 14 Prozent auf Facebook und andere Kontaktnetzwerke.

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DVD Dead Rising: Watchtower: Schrecklicher Zombie-Horrorhttp://computer-oiger.de/2015/07/30/dvd-dead-rising-watchtower-schrecklicher-zombie-horror/154767 http://computer-oiger.de/2015/07/30/dvd-dead-rising-watchtower-schrecklicher-zombie-horror/154767#comments Thu, 30 Jul 2015 19:47:30 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154767 Videospiel-Verfilmung röchelt lustlos vor sich hin Ein Virus verwandelt in einer US-Stadt die Bewohner in fresslustige Zombies. Die Regierung hat zwar einen Impfstoff, doch der erweist sich plötzlich wieder als wirkungslos: Ist das Virus mutiert oder stimmt mit dem Medikament etwas nicht? Die Reporter Chase (Jesse Metcalfe) und Jordan (Keegan Connor) kommen einem Komplott des Militärs auf die Spur – stecken aber dummerweise inmitten stöhnender Untoter, marodierender Motorrad-Gangster und wenig diskussionsbereiten Soldaten fest. In der Zombiespiel-Verfilmung „Dead Rising: Watchtower“, die ab morgen auf DVD erhältlich ist, müssen sie sich nun mit List und Motorsägen einen Weg durch die feindlichen Horden bahnen… Werbevideo (Legendary): Wunder-Handys und Low-Budget-Untote Wirklich neu oder originell ist der Plot nicht und was erschwerend hinzu kommt: Das blutige Machwerk ist auch noch recht billig inszeniert – Regisseur Zach Lipowsky versucht hier offensichtlich, zum kleinen Preis auf der „Walking Dead“-Erfolgswelle mitzuschwimmen. Dabei befriedigt er weder Splasher-Fans, da er zu wenig in überzeugend gruslige Zombies oder knackige Gewaltorgien investiert, Feingeister und Cineasten wiederum werden sich an den platten Dialogen, dem Mangel an Atmosphäre und …

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Da macht die Zombie-Apokalypse doch gleich wieder Spaß: Reporter Chase (Jesse Metcalfe)  hat eine Motorsäge gefunden. Abb.: Legendary

Da macht die Zombie-Apokalypse doch gleich wieder Spaß: Reporter Chase (Jesse Metcalfe) hat eine Motorsäge gefunden. Abb.: Legendary

Videospiel-Verfilmung röchelt lustlos vor sich hin

Ein Virus verwandelt in einer US-Stadt die Bewohner in fresslustige Zombies. Die Regierung hat zwar einen Impfstoff, doch der erweist sich plötzlich wieder als wirkungslos: Ist das Virus mutiert oder stimmt mit dem Medikament etwas nicht? Die Reporter Chase (Jesse Metcalfe) und Jordan (Keegan Connor) kommen einem Komplott des Militärs auf die Spur – stecken aber dummerweise inmitten stöhnender Untoter, marodierender Motorrad-Gangster und wenig diskussionsbereiten Soldaten fest. In der Zombiespiel-Verfilmung „Dead Rising: Watchtower“, die ab morgen auf DVD erhältlich ist, müssen sie sich nun mit List und Motorsägen einen Weg durch die feindlichen Horden bahnen…

Werbevideo (Legendary):
 

Wunder-Handys und Low-Budget-Untote

Wirklich neu oder originell ist der Plot nicht und was erschwerend hinzu kommt: Das blutige Machwerk ist auch noch recht billig inszeniert – Regisseur Zach Lipowsky versucht hier offensichtlich, zum kleinen Preis auf der „Walking Dead“-Erfolgswelle mitzuschwimmen. Dabei befriedigt er weder Splasher-Fans, da er zu wenig in überzeugend gruslige Zombies oder knackige Gewaltorgien investiert, Feingeister und Cineasten wiederum werden sich an den platten Dialogen, dem Mangel an Atmosphäre und originellen Ideen stoßen. Auch auf Stringenz und Logik hat Lipowsky nicht allzu viel Energie verschwendet. Um hier beispielhaft ein wenig herumzunörgeln: Das Akkus von welchem Smartphone hält bitteschön über 24 Stunden durch, wenn damit fast ununterbrochen gefilmt, gesendet und telefoniert wird?

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Fazit: lieblos inszeniert

Nur selten sind „Filme zum Spiel“ sehenswert – das lieblos inszenierte „Dead Rising: Watchtower“ gehört nicht dazu. Autor: Heiko Weckbrodt

„Dead Rising: Watchtower“ (Legendary Digital Media), Zombie-Horror, Regie: Zach Lipowsky, mit Jesse Metcalfe, Keegan Connor, Virginia Madsen, 118 Minuten, FSK 18, 13 Euro

Zum Weiterlesen:

DVD-Box zur TV-Serie “The Walking Dead”: Schön eklig

Adventure The Walking Dead: Ein Mädchen hämmert sich durch

Blumen rücken Zombies auf die vermoderte Pelle

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Deutsche Spieleindustrie sucht Programmierer, IT-Experten und Künstlerhttp://computer-oiger.de/2015/07/30/deutsche-spieleindustrie-sucht-programmierer-it-experten-und-kuenstler/154764 http://computer-oiger.de/2015/07/30/deutsche-spieleindustrie-sucht-programmierer-it-experten-und-kuenstler/154764#comments Thu, 30 Jul 2015 17:08:32 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154764 Hamburg, 30. Juli 2015. Die deutsche Spieleindustrie sucht derzeit vor allem Programmierer, in wachsendem Maße aber auch Künstler (“Game Artists”), die beispielsweise virtuelle Figuren und Umgebungen gestalten, sowie IT-Experten, die Entwicklungswerkzeuge entwerfen und betreuen. Das geht aus einer nicht repräsentativen Auswertung des Hamburger Internet-Portals „Games-Career.com“ hervor, das auf die Jobvermittlung im Spielesektor spezialisiert ist. Auf die genannten drei Berufsgruppen entfiel über die Hälfte der dort eingestellten Arbeitsplatz-Angebote vom Mitte 2014 bis Mitte 2015. Hohe Nachfrage von Spieleschmieden aus Hamburg und NRW Die größte Nachfrage für Spielespezialisten kam aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin. Da die Stellenbörse ihren Firmensitz in Hamburg hat, ist allerdings nicht ganz auszuschließen, dass die Statistiken (wegen lokaler Bekanntheit) zu Gunsten der Hansestadt verzerrt sind. Und ein weiterer interessanter Befund: Obwohl gerade in der Software-Branche viel mit freien Mitarbeitern („Freelancern“) operiert werden, die je nach Projektgröße und –dauer angeheuert werden, waren 91 Prozent der Stellenangebote sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Jobs, Tendenz: steigend.

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Grafik: Games-Career.com

Grafik: Games-Career.com

Hamburg, 30. Juli 2015. Die deutsche Spieleindustrie sucht derzeit vor allem Programmierer, in wachsendem Maße aber auch Künstler (“Game Artists”), die beispielsweise virtuelle Figuren und Umgebungen gestalten, sowie IT-Experten, die Entwicklungswerkzeuge entwerfen und betreuen. Das geht aus einer nicht repräsentativen Auswertung des Hamburger Internet-Portals „Games-Career.com“ hervor, das auf die Jobvermittlung im Spielesektor spezialisiert ist. Auf die genannten drei Berufsgruppen entfiel über die Hälfte der dort eingestellten Arbeitsplatz-Angebote vom Mitte 2014 bis Mitte 2015.

Hohe Nachfrage von Spieleschmieden aus Hamburg und NRW

Die größte Nachfrage für Spielespezialisten kam aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin. Da die Stellenbörse ihren Firmensitz in Hamburg hat, ist allerdings nicht ganz auszuschließen, dass die Statistiken (wegen lokaler Bekanntheit) zu Gunsten der Hansestadt verzerrt sind. Und ein weiterer interessanter Befund: Obwohl gerade in der Software-Branche viel mit freien Mitarbeitern („Freelancern“) operiert werden, die je nach Projektgröße und –dauer angeheuert werden, waren 91 Prozent der Stellenangebote sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Jobs, Tendenz: steigend.

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Sachsen steckt 70 Millionen Euro in Schlüsseltechnologie-Pilotanlagenhttp://computer-oiger.de/2015/07/30/sachsen-steckt-70-millionen-euro-in-schluesseltechnologie-pilotanlagen/154762 http://computer-oiger.de/2015/07/30/sachsen-steckt-70-millionen-euro-in-schluesseltechnologie-pilotanlagen/154762#comments Thu, 30 Jul 2015 14:12:14 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154762 Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten Dresden, 30. Juli 2015. Um mehr Hochtechnologie-Fabriken in Sachsen anzukurbeln und wegweisende Forschungsergebnisse in die Produktion zu überführen, hat der Freistaat ein neues “Schlüsseltechnologie”-Förderprogramm aufgelegt. Bis zu 70 Millionen Euro sollen für Pilotlinien bereit gestellt werden, die technologische Forschungsergebnisse in die Produktion überführen. Der neue Fördertopf speist sich aus den sächsischen Anteilen am „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Mikroelektronik, Nanotech & Co. im Fokus Dabei konzentriert sich das Programm auf ausgewählte Schlüsseltechnologien („Key Enabling Technologies“ = KETs), die aus Sicht der Landesregierung besondere Bedeutung für fast alle anderen Industriezweige haben. „Das sind Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologien, Neue Materialien, Fortgeschrittene Produktionstechnologien, Photonik und Biotechnologie“, erklärte das sächsische Wirtschaftsministerium auf Oiger-Anfrage. Minister will auch kleine Firmen an Forschung heranführen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat dabei vor allem die kleineren Firmen vor Augen: „Insbesondere kleinere Unternehmen scheuen zur Zeit noch aufgrund der Möglichkeiten eines technisch bedingten Scheiterns zu oft das Risiko umfangreicher Investitionen in entsprechenden Pilotlinien“, betonte Martin Dulig. „So bleiben neue Verfahren, deren grundsätzliche technische Machbarkeit bereits …

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Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin kontrolliert im Reinraum des Dresdner Photonik-Institut, der für 45 Millionen Euro modernisiert werden soll. Abb.: IPMS

Elektronik-Pilotlinie im Reinraum des Dresdner Fraunhofer-Photonikinstituts. Wenn sich auswärtige Unternehmen an solchen Projekten in sächsischen Instituten beteiligen, sollen auch sie das neue Förderprogramm nutzen können. Abb.: IPMS

Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten

Dresden, 30. Juli 2015. Um mehr Hochtechnologie-Fabriken in Sachsen anzukurbeln und wegweisende Forschungsergebnisse in die Produktion zu überführen, hat der Freistaat ein neues “Schlüsseltechnologie”-Förderprogramm aufgelegt. Bis zu 70 Millionen Euro sollen für Pilotlinien bereit gestellt werden, die technologische Forschungsergebnisse in die Produktion überführen. Der neue Fördertopf speist sich aus den sächsischen Anteilen am „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Mikroelektronik, Nanotech & Co. im Fokus

Dabei konzentriert sich das Programm auf ausgewählte Schlüsseltechnologien („Key Enabling Technologies“ = KETs), die aus Sicht der Landesregierung besondere Bedeutung für fast alle anderen Industriezweige haben. „Das sind Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologien, Neue Materialien, Fortgeschrittene Produktionstechnologien, Photonik und Biotechnologie“, erklärte das sächsische Wirtschaftsministerium auf Oiger-Anfrage.

Minister will auch kleine Firmen an Forschung heranführen

Martin Dulig. Foto: Götz Schleser, SMWA

Martin Dulig. Foto: Götz Schleser, SMWA

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat dabei vor allem die kleineren Firmen vor Augen: „Insbesondere kleinere Unternehmen scheuen zur Zeit noch aufgrund der Möglichkeiten eines technisch bedingten Scheiterns zu oft das Risiko umfangreicher Investitionen in entsprechenden Pilotlinien“, betonte Martin Dulig. „So bleiben neue Verfahren, deren grundsätzliche technische Machbarkeit bereits bewiesen ist, noch zu oft im Experimentalstadium hängen.“ Fördergelder können aber auch die großen „Leuchttürme“ bekommen. In welchem Maße der Freistaat die einzelne Pilotlinie bezuschusst, hängt von der Unternehmensgröße ab und ob viele neue Jobs locken – bis zu 80 Prozent der Investitionssumme sollen möglich sein.

Freistaat reitet schon lange auf KET herum

Die sächsische Regierung dringt bereits seit geraumer Zeit beim Bund und bei der EU darauf, die genannten KETs überdurchschnittlich zu fördern. Weil dies aber ein zäher Prozess ist, legt der Freistaat auch eigene Schlüsseltechnologie-Programme auf. So hatte das Land bereits im vergangenen Jahr aus eigenen Haushaltsmitteln 200 Millionen Euro zugesagt – und dem Bund noch mal so viel aus dem Kreuz geleiert -, damit sächsische Hightech-Unternehmen an dem EU-Milliardenprogramm “ECSEL” teilnehmen konnten. Dieses EU-Programm zielt darauf, Europas Weltmarktanteil in der Chipproduktion verdoppeln. hw

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Medizintech-Firma B.Braun baut in Sachsen Dialysatoren-Fabrikhttp://computer-oiger.de/2015/07/30/medizintech-firma-b-braun-baut-in-sachsen-dialysatoren-fabrik/154756 http://computer-oiger.de/2015/07/30/medizintech-firma-b-braun-baut-in-sachsen-dialysatoren-fabrik/154756#comments Thu, 30 Jul 2015 09:05:44 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154756 Radeberg, 30. Juli 2015. Das Medizintechnik-Unternehmen „B. Braun“ baut in Sachsen eine weitere Fabrik für Dialyse-Filter, die für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen benötigt werden. Das hat die sächsische Tochtergesellschaft „B. Braun Avitum Saxonia GmbH“ mitgeteilt. B.Braun betreibt bereits in Radeberg und Berggießhübel Werke für Dialyse-Technik. Durch die neue Fabrik sollen sich die Produktionskapazitäten verdoppeln und neue Arbeitsplätze entstehen, kündigte B.Braun an. Von der Apotheke zum Milliarden-Unternehmen Gegründet wurde das Unternehmen durch Julius Wilhelm Braun 1839 als Apotheke im hessischen Melsungen. Inzwischen ist aus der Apotheke ein weltweit operierender Konzern entstanden, der Pharma- und Medizintechnik zum Beispiel für die Behandlung von Diabetes, Magenkrankheiten, für die Neurochirurgie und die Orthopädie herstellt. B.Braun hat über 54.000 Mitarbeiter und realisierte im vergangenen Jahr einen globalen Umsatz von 5,43 Milliarden Euro (+ 5 % zum Vorjahr). Im Jahr 2004 hatte B.Braun den Dialysatoren-Hersteller “Saxonia GmbH” in Radeberg übernommen. Seitdem hat das Unternehmen in Sachsen laut eigenen Angaben in den vergangenen zehn Jahren über 70 Millionen Euro investiert und die Zahl der Arbeitsplätze von 182 auf 700 erhöht.

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Blick in das Werk W in Melsungen, in dem B.Braun Infusionssysteme herstellt. Foto: B. Braun Melsungen AG

Blick in das Werk W in Melsungen, in dem B.Braun Infusionssysteme herstellt. Foto: B. Braun Melsungen AG

Radeberg, 30. Juli 2015. Das Medizintechnik-Unternehmen „B. Braun“ baut in Sachsen eine weitere Fabrik für Dialyse-Filter, die für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen benötigt werden. Das hat die sächsische Tochtergesellschaft „B. Braun Avitum Saxonia GmbH“ mitgeteilt. B.Braun betreibt bereits in Radeberg und Berggießhübel Werke für Dialyse-Technik. Durch die neue Fabrik sollen sich die Produktionskapazitäten verdoppeln und neue Arbeitsplätze entstehen, kündigte B.Braun an.

Von der Apotheke zum Milliarden-Unternehmen

Gegründet wurde das Unternehmen durch Julius Wilhelm Braun 1839 als Apotheke im hessischen Melsungen. Inzwischen ist aus der Apotheke ein weltweit operierender Konzern entstanden, der Pharma- und Medizintechnik zum Beispiel für die Behandlung von Diabetes, Magenkrankheiten, für die Neurochirurgie und die Orthopädie herstellt. B.Braun hat über 54.000 Mitarbeiter und realisierte im vergangenen Jahr einen globalen Umsatz von 5,43 Milliarden Euro (+ 5 % zum Vorjahr).

Im Jahr 2004 hatte B.Braun den Dialysatoren-Hersteller “Saxonia GmbH” in Radeberg übernommen. Seitdem hat das Unternehmen in Sachsen laut eigenen Angaben in den vergangenen zehn Jahren über 70 Millionen Euro investiert und die Zahl der Arbeitsplätze von 182 auf 700 erhöht.

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1000 Mal schneller als Chip-Festplattenhttp://computer-oiger.de/2015/07/29/1000-mal-schneller-als-chip-festplatten/154753 http://computer-oiger.de/2015/07/29/1000-mal-schneller-als-chip-festplatten/154753#comments Wed, 29 Jul 2015 17:52:13 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154753 Intel und Micron stellen neue Gitter-Speichertechnologie vor Santa Clara, 29. Juli 2015. Eine neue nichtflüchtige Speichertechnologie, die 1000 Mal schneller als heutige Chipfestplatten auf NAND-Basis (“SSD”) sein soll, und auch deren Lebensdauer drastisch ausdehnt, haben nun Intel und Micron vorgestellt. Diese „3D XPoint“-Technologie habe das Potenzial, Gen-Analysen, Computerspiele, die Interaktionen in „Sozialen Netzwerken“ und die Abwehr digitaler Betrüger zu revolutionieren, sind die Vertreter der beiden US-Halbleiterkonzerne überzeugt. Die Produktion dieser völlig neuartigen Speicher habe bereits begonnen. Cross-Point speichert Daten in Gitterkreuzungen Laut der Beschreibung von Intel und Micron kommen die neuen Speicher, die ihre Daten auch ohne Stromzufuhr merken, ohne Transistoren aus. Gespeichert werden die Daten bei dieser „Cross Point“-Architektur in einer Art dreidimensionalen Schachbrett: In den Kreuzungspunkten von horizontalen und vertikalen Steuerleitungen. Beschrieben und ausgelesen werden diese Speicherzellen, indem die angelegte Spannung variiert wird. Die Gitter und damit die Speicherzellen können durch den Wegfall der Transistoren sehr dicht gepackt und auch übereinandergestapelt werden. Zudem sollen sie sehr schnell auf Steuerimpulse reagieren. Die ersten Produkte – vermutlich Highend-Chipfestplatten – sollen noch in diesem Jahr auf …

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Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

Intel und Micron stellen neue Gitter-Speichertechnologie vor

Santa Clara, 29. Juli 2015. Eine neue nichtflüchtige Speichertechnologie, die 1000 Mal schneller als heutige Chipfestplatten auf NAND-Basis (“SSD”) sein soll, und auch deren Lebensdauer drastisch ausdehnt, haben nun Intel und Micron vorgestellt. Diese „3D XPoint“-Technologie habe das Potenzial, Gen-Analysen, Computerspiele, die Interaktionen in „Sozialen Netzwerken“ und die Abwehr digitaler Betrüger zu revolutionieren, sind die Vertreter der beiden US-Halbleiterkonzerne überzeugt. Die Produktion dieser völlig neuartigen Speicher habe bereits begonnen.

Cross-Point speichert Daten in Gitterkreuzungen

Laut der Beschreibung von Intel und Micron kommen die neuen Speicher, die ihre Daten auch ohne Stromzufuhr merken, ohne Transistoren aus. Gespeichert werden die Daten bei dieser „Cross Point“-Architektur in einer Art dreidimensionalen Schachbrett: In den Kreuzungspunkten von horizontalen und vertikalen Steuerleitungen. Beschrieben und ausgelesen werden diese Speicherzellen, indem die angelegte Spannung variiert wird. Die Gitter und damit die Speicherzellen können durch den Wegfall der Transistoren sehr dicht gepackt und auch übereinandergestapelt werden. Zudem sollen sie sehr schnell auf Steuerimpulse reagieren. Die ersten Produkte – vermutlich Highend-Chipfestplatten – sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Zum Weiterlesen:

Intel und Micron packen 3,5 Terabyte in einem Kaugummi

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Helmholtz steckt 46 Millionen Euro in Energieforschunghttp://computer-oiger.de/2015/07/29/helmholtz-steckt-46-millionen-euro-in-energieforschung/154750 http://computer-oiger.de/2015/07/29/helmholtz-steckt-46-millionen-euro-in-energieforschung/154750#comments Wed, 29 Jul 2015 14:02:45 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154750 Zentrum Dresden-Rossendorf installiert für 3,5 Millionen neue Nano-Belichter Berlin/Dresden-Rossendorf, 29. Juli 2015. Die Helmholtz-Gemeinschaft will bis 2020 für 46 Millionen Euro einen neuen Laborverbund aufbauen, der sich auf die Entwicklung neuartiger Materialien für die Energiespeicherung und -umwandlung konzentriert. Diese standortübergreifende „Helmholtz Energy Materials Foundry“ (HEMF) soll beispielsweise innovative Werkstoffe und Systeme für Solarzellen, Brennstoffzellen, Batteriesysteme sowie thermoelektrische und thermochemische Bauelemente entwickeln und in kleinen Serien herstellen. Beteiligt ist auch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Für 3,5 Millionen Euro entsteht dort unter anderem am bestehenden Ionenstrahlzentrum ein neues Labor für Nano-Lithographie und -Analyse. Die Forscher wollen dort eigentlich schon bekannte Materialien nanostrukturieren, damit sie zum Beispiel fester und wärmebeständiger werden – was zum Beispiel für Hochtemperatur-Brennstoffzellen wichtig ist.

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Auch dieses "Cluster Tool", mit sie Materialien unter verschiedenen Umgebungsbedingungen untersuchen können, wollen die Ionenstrahl-Physiker im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf nutzen, um innovative Werkstoffe für Energieanlagen zu entwickeln. Foto: HZDR

Auch dieses “Cluster Tool”, mit sie Materialien unter verschiedenen Umgebungsbedingungen untersuchen können, wollen die Ionenstrahl-Physiker im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf nutzen, um innovative Werkstoffe für Energieanlagen zu entwickeln. Foto: HZDR

Zentrum Dresden-Rossendorf installiert für 3,5 Millionen neue Nano-Belichter

Berlin/Dresden-Rossendorf, 29. Juli 2015. Die Helmholtz-Gemeinschaft will bis 2020 für 46 Millionen Euro einen neuen Laborverbund aufbauen, der sich auf die Entwicklung neuartiger Materialien für die Energiespeicherung und -umwandlung konzentriert. Diese standortübergreifende „Helmholtz Energy Materials Foundry“ (HEMF) soll beispielsweise innovative Werkstoffe und Systeme für Solarzellen, Brennstoffzellen, Batteriesysteme sowie thermoelektrische und thermochemische Bauelemente entwickeln und in kleinen Serien herstellen.

Beteiligt ist auch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Für 3,5 Millionen Euro entsteht dort unter anderem am bestehenden Ionenstrahlzentrum ein neues Labor für Nano-Lithographie und -Analyse. Die Forscher wollen dort eigentlich schon bekannte Materialien nanostrukturieren, damit sie zum Beispiel fester und wärmebeständiger werden – was zum Beispiel für Hochtemperatur-Brennstoffzellen wichtig ist.

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Schnelleres Internet in Dresdenhttp://computer-oiger.de/2015/07/29/schnelleres-internet-in-dresden/154741 http://computer-oiger.de/2015/07/29/schnelleres-internet-in-dresden/154741#comments Wed, 29 Jul 2015 09:46:35 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154741 Telekom und Kabel Deutschland rüsten Striesen, Blasewitz und weitere Stadtteile auf Tempo 200 auf Dresden/Radebeul, 29. Juli 2015. Die Telekom und Kabel Deutschland (KD) rüsten ihre Internetnetze in Dresden-Striesen und teils auch in anderen Stadtteilen auf. So hat die Telekom nun begonnen, die ersten Straßenzüge mit den neuen Glasfaser-Anschlüssen für schnelleres Internet in den Dresdner Stadtteilen Striesen und Blasewitz scharfzuschalten, wie Unternehmens-Sprecher Georg von Wagner auf Oiger-Anfrage bestätigte. Durch die sogenannte „Fiber to the Home“-Technik, bei der Lichtleiter teils bis in die Wohnungen hinein verlegt werden, sind hier nun Netzzugänge mit bis zu 200 Megabit je Sekunde (Mbs) möglich. Das ist viermal so schnell wie die bisherigen VDSL-Leitungen hergaben. Das Telekom-Ausbauprojekt in Striesen-Blasewitz, das insgesamt rund 28.000 Haushalte umfassen soll, ist allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Kabel Deutschland ersetzt alte Lichtleiter durch Koax-Kabel Derweil beginnt nun auch Kabel Deutschland (KD), in Striesen aufzurüsten: Um auf die alten TV-Opalleitungen aus Nachwende-Zeiten verzichten zu können, heben Bagger jetzt Gräben aus, in denen bis zum Herbst 2016 neue Koaxial-Fernsehkabel verlegt werden. Über die sind dann Internet-Zugänge von zunächst …

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Telekom-Techniker bei der Glasfaser-Installation. Auch in Dresden-Striesen werden derzeit die ersten FTTH-Anschlüsse freigeschaltet. Foto: Deutsche Telekom

Telekom-Techniker bei der Glasfaser-Installation. Auch in Dresden-Striesen werden derzeit die ersten FTTH-Anschlüsse freigeschaltet. Foto: Deutsche Telekom

Telekom und Kabel Deutschland rüsten Striesen, Blasewitz und weitere Stadtteile auf Tempo 200 auf

Dresden/Radebeul, 29. Juli 2015. Die Telekom und Kabel Deutschland (KD) rüsten ihre Internetnetze in Dresden-Striesen und teils auch in anderen Stadtteilen auf. So hat die Telekom nun begonnen, die ersten Straßenzüge mit den neuen Glasfaser-Anschlüssen für schnelleres Internet in den Dresdner Stadtteilen Striesen und Blasewitz scharfzuschalten, wie Unternehmens-Sprecher Georg von Wagner auf Oiger-Anfrage bestätigte. Durch die sogenannte „Fiber to the Home“-Technik, bei der Lichtleiter teils bis in die Wohnungen hinein verlegt werden, sind hier nun Netzzugänge mit bis zu 200 Megabit je Sekunde (Mbs) möglich. Das ist viermal so schnell wie die bisherigen VDSL-Leitungen hergaben. Das Telekom-Ausbauprojekt in Striesen-Blasewitz, das insgesamt rund 28.000 Haushalte umfassen soll, ist allerdings noch nicht ganz abgeschlossen.

Kabel Deutschland ersetzt alte Lichtleiter durch Koax-Kabel

Derweil beginnt nun auch Kabel Deutschland (KD), in Striesen aufzurüsten: Um auf die alten TV-Opalleitungen aus Nachwende-Zeiten verzichten zu können, heben Bagger jetzt Gräben aus, in denen bis zum Herbst 2016 neue Koaxial-Fernsehkabel verlegt werden. Über die sind dann Internet-Zugänge von zunächst 100, später dann bis zu 200 Mbs möglich, wie KD-Sprecher Klaus Rosenkranz mitteilte.

Zunächst Umrüstung in Striesen, Löbtau, Briesnitz, Kaditz und Radebeul

In Striesen will KD so rund 10.000 Haushalte mit neuer Kabeltechnik versehen. In Löbtau/Briesnitz ist die Umrüstung für 12.000 Haushalte vorgesehen, in Kaditz und im benachbarten Radebeul 8000 Haushalte. Allerdings werde es vorerst keine flächendeckende Versorgung in allen Straßen geben, betonte der Sprecher. Freigeschaltet werden die neuen Zugänge voraussichtlich im September 2016. Genaue Summen nannte Rosenkranz nicht. Es handele sich aber um Millionen-Investitionen in Dresden.

Fehlinvestition nach der Wende wirkt bis heute nach

Durch das Koax-Netz werden die alten Glasfaserleitungen („Opalnetz“) ersetzt, die noch die Deutsche Bundespost Anfang der 1990er Jahren in Striesen verlegt hatte – sowohl für Telefonie wie auch für den Fernsehempfang. Diese zunächst als zukunftsweisend gefeierte Technik erwies sich bald als Sackgasse. Das betraf Telefonleitungen wie auch die parallel verlegten TV-Glasfasern, die keinen Rückkanal unterstützten und zudem nur in einem Frequenzbereich bis 450 Megahertz arbeiten.

Die Folge: Die Telekom konnte über die Glasfasern in Striesen und Blasewitz bis zum Jahr 2008 (damals wurde per FTTB-Technik VDSL bis 50 Mbs) ermöglicht) keine schnellen DSL-Internetzugänge anbieten, Kabel Deutschland über die – ab dem Jahr 2000 angemieteten – TV-Leitungen weder Internetzugänge offerieren noch alle Fernsehkanäle verbreiten. Dadurch können viele KD-Kunden in diesen Stadtteilen zum Beispiel keine HD-TV-Kanäle empfangen, denen Frequenzen bis zu 630 MHz zugeteilt sind. Auch dies soll sich durch die neuen Koax-Kabel ändern.

Telekom will altes Opalnetz abschalten

Kabel Deutschland, das inzwischen durch Vodafone übernommen wurde, steht mit diesen Ausbauprojekten durchaus unter Zeitdruck. Denn die Telekom will die alten Opalnetze in Striesen und Blasewitz in naher Zukunft ganz abschalten. Sprich: Wo die Hauseigentümer weder der Neuverkabelung durch die Telekom noch durch KD zustimmen, könnte es in wenigen Jahren gar keine funktionierenden Telefonanschlüsse, Internetzugänge oder TV-Breitbandzugänge mehr geben. Wie viele Hauseigentümer der Neuverkabelung bisher noch nicht zugestimmt haben, konnten oder wollten Telekom und KD aber bisher nicht genau mitteilen. Auch der Abschalttermin für die alte Opaltechnik wurde noch nicht präzise mitgeteilt.

Autor: Heiko Weckbrodt

-> Mehr Infos über die Verfügbarkeit von FTTH bzw.- 200-Mebagit-Anschlüssen erteilt laut Telekom der T-Punkt in der Schillergalerie in Blasewitz.

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Dresdner Forscher entwerfen Nanodraht-Schnellerkenner für Vogelgrippehttp://computer-oiger.de/2015/07/28/dresdner-forscher-entwerfen-nanodraht-schnellerkenner-fuer-vogelgrippe/154737 http://computer-oiger.de/2015/07/28/dresdner-forscher-entwerfen-nanodraht-schnellerkenner-fuer-vogelgrippe/154737#comments Tue, 28 Jul 2015 19:28:42 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154737 Winzige SiNW-FET-Transistoren auf Polymerfolien sollen Sensorik für Entwicklungsländer erschwinglich machen Dresden, 28. Juli 2015. Damit sich anbahnende Epidemien in Entwicklungsländern schneller erkannt werden können, haben Dresdner Forscher jetzt aus Silizium-Nanodrähten einen besonders leichten und billigen Biosensor ersonnen, der zum Beispiel das Vogelgrippe-Virus H1N1 besonders schnell und zuverlässig erkennt. Zwar gibt es auch heute schon Biosensoren, die die typischen Erbgut-Sequenzen von solchen Viren erkennen können. Die werden aber in klassischen Mikroelektronik-Technologien auf Siliziumscheiben gefertigt und sind etwa zehnmal schwerer als die Neuentwicklung aus Sachsen. Die Dresdner Sensoren werden hingegen mit einem neuen Elektronikansatz auf Kunststofffolien erzeugt und sollen dadurch in Zukunft in großen Mengen besonders preisgünstig herstellbar und leicht transportierbar sein. Gen-Sensorik wird auf biegsamer Polymerfolie erzeugt Diese neue Diagnoseplattform entstand in einem Gemeinschaftsprojekt des Zentrums für fortgeschrittene Elektronik (cfaed) der TU Dresden, des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden, des TU-Lehrstuhls für Materialwissenschaft und Nanotechnik der TU Dresden und der NaMLab gGmbH. Als Kernkomponente dienten dabei Silizium-Nanodrähte, aus denen ein besonders billiger und sensibler SiNW-FET-Transistor auf biegsamen Polymerfolien konstruiert wurde. Die Forscher hoffen, dieses …

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Aus Silizium-Nanodrähten haben die Dresdner Forscher Transistoren für die schnelle und preisgünstige Viren-Erkennung entwickelt. Abb.: Daniil Karnaushenko, IFW Dresden

Aus Silizium-Nanodrähten haben die Dresdner Forscher Transistoren für die schnelle und preisgünstige Viren-Erkennung entwickelt. Abb.: Daniil Karnaushenko, IFW Dresden

Winzige SiNW-FET-Transistoren auf Polymerfolien sollen Sensorik für Entwicklungsländer erschwinglich machen

Dresden, 28. Juli 2015. Damit sich anbahnende Epidemien in Entwicklungsländern schneller erkannt werden können, haben Dresdner Forscher jetzt aus Silizium-Nanodrähten einen besonders leichten und billigen Biosensor ersonnen, der zum Beispiel das Vogelgrippe-Virus H1N1 besonders schnell und zuverlässig erkennt. Zwar gibt es auch heute schon Biosensoren, die die typischen Erbgut-Sequenzen von solchen Viren erkennen können. Die werden aber in klassischen Mikroelektronik-Technologien auf Siliziumscheiben gefertigt und sind etwa zehnmal schwerer als die Neuentwicklung aus Sachsen. Die Dresdner Sensoren werden hingegen mit einem neuen Elektronikansatz auf Kunststofffolien erzeugt und sollen dadurch in Zukunft in großen Mengen besonders preisgünstig herstellbar und leicht transportierbar sein.

Gen-Sensorik wird auf biegsamer Polymerfolie erzeugt

Diese neue Diagnoseplattform entstand in einem Gemeinschaftsprojekt des Zentrums für fortgeschrittene Elektronik (cfaed) der TU Dresden, des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden, des TU-Lehrstuhls für Materialwissenschaft und Nanotechnik der TU Dresden und der NaMLab gGmbH. Als Kernkomponente dienten dabei Silizium-Nanodrähte, aus denen ein besonders billiger und sensibler SiNW-FET-Transistor auf biegsamen Polymerfolien konstruiert wurde. Die Forscher hoffen, dieses System künftig so variieren zu können, dass es auch die DNS anderer Krankheitserreger rasch erkennt.

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NXP will Autos 6. Sinn gegen Unfälle einimpfenhttp://computer-oiger.de/2015/07/28/nxp-will-autos-6-sinn-gegen-unfaelle-einimpfen/154729 http://computer-oiger.de/2015/07/28/nxp-will-autos-6-sinn-gegen-unfaelle-einimpfen/154729#comments Tue, 28 Jul 2015 11:18:12 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154729 WLAN-Funk soll unsichtbare Gefahrenquellen im Straßenverkehr sichtbar machen Hamburg, 28. Juli 2015. Luis trommelt mit den Fingern zum Takt der Musik auf seinem Lenkrad herum, das Fahren macht heute Spaß, kaum Verkehr auf den Straßen. Komisch: Warum wird das Auto plötzlich langsamer, bremst am großen fetten Vorfahrtschild? Im nächsten Moment hört Luis auch schon die Sirene, ein Krankenwagen pfeift aus der Nebenstraße vor ihm über die Kreuzung – da hat sein Auto mitgedacht. Ein Szenario aus einem Science-Fiction-Film? Keinesfalls. Wenn es nach Hamburger NXP-Manager Jan-Philipp Gehrmann geht, werden solche mitdenkenden Autos schon in naher Zukunft den Stadtverkehr dominieren und durch eine fast übersinnlich wirkende Voraussicht helfen, viele Unfälle zu vermeiden. „Wir arbeiten hier an Techniken, die den Autos gewissermaßen einen sechsten Sinn verleihen“, sagt Gehrmann über die Entwicklungsarbeiten des niederländischen Elektronikunternehmens in Deutschland. Drahtloses Warnsystem zwischen Autos, Ampeln und Krankenwagen Vom „sechsten Sinn“, der Autos befähigt, „um die Ecke oder durch Wände zu schauen“ und unsichtbare Gefahrenquellen für den Fahrer sichtbar zu machen, sprechen die NXP-Entwickler freilich nur, wenn sie ihr Projekt allgemein verständlich für …

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Kameras und Radarsysteme an Bord von Autos sind erst der Anfang: Künftig sollen spezielle WLAN-Sender Fahrern helfen, um Häuserecken zu „schauen“ und sich nähernde Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen. Foto: NXP

Kameras und Radarsysteme an Bord von Autos sind erst der Anfang: Künftig sollen spezielle WLAN-Sender Fahrern helfen, um Häuserecken zu „schauen“ und sich nähernde Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen. Foto: NXP

WLAN-Funk soll unsichtbare Gefahrenquellen im Straßenverkehr sichtbar machen

Hamburg, 28. Juli 2015. Luis trommelt mit den Fingern zum Takt der Musik auf seinem Lenkrad herum, das Fahren macht heute Spaß, kaum Verkehr auf den Straßen. Komisch: Warum wird das Auto plötzlich langsamer, bremst am großen fetten Vorfahrtschild? Im nächsten Moment hört Luis auch schon die Sirene, ein Krankenwagen pfeift aus der Nebenstraße vor ihm über die Kreuzung – da hat sein Auto mitgedacht. Ein Szenario aus einem Science-Fiction-Film? Keinesfalls. Wenn es nach Hamburger NXP-Manager Jan-Philipp Gehrmann geht, werden solche mitdenkenden Autos schon in naher Zukunft den Stadtverkehr dominieren und durch eine fast übersinnlich wirkende Voraussicht helfen, viele Unfälle zu vermeiden. „Wir arbeiten hier an Techniken, die den Autos gewissermaßen einen sechsten Sinn verleihen“, sagt Gehrmann über die Entwicklungsarbeiten des niederländischen Elektronikunternehmens in Deutschland.

Drahtloses Warnsystem zwischen Autos, Ampeln und Krankenwagen

Vom „sechsten Sinn“, der Autos befähigt, „um die Ecke oder durch Wände zu schauen“ und unsichtbare Gefahrenquellen für den Fahrer sichtbar zu machen, sprechen die NXP-Entwickler freilich nur, wenn sie ihr Projekt allgemein verständlich für Laien erklären. In ihrer nüchternen Fachsprache ist eher „V2V“ oder „V2I“ die Rede. Das sind Kürzel für „Vehicle to Vehicle“ beziehungsweise „Vehicle to Infrastructure“ und sie stehen für die drahtlose Vernetzung von Fahrzeugen untereinander oder zu Infrastruktur-Anlagen wie etwa Ampeln oder Verkehrszählern am Straßenrand. Dabei setzen die Ingenieure auf Funknetzwerke im Straßenverkehr, die unsereins in abgewandelter Form vor allem von Notebooks und Smartphones kennt: WLAN. Und da wiederum auf den speziellen Standard 802-11p, der eigens für die Kommunikation zwischen Autos entwickelt wurde. Diese „Gedankenübertragung“ zwischen den Maschinen muss nicht nur besonders zuverlässig funktionieren, sondern auch vor Fremdangriffen schützen.

Jan-Philipp Gehrmann. Foto: NXP

Jan-Philipp Gehrmann. Foto: NXP

Über zwei Kilometer Reichweite auf dem Lande

Auf freien Landstraßen können sich solcherart ausgerüstete Fahrzeuge auf eine Entfernung von über zwei Kilometern miteinander Informationen wie Geschwindigkeit, Richtung etc. austauschen. In der Stadt mit ihren Häuserschluchten reiche die Verbindung nicht ganz so weit, sagt Jan-Philipp Gehrmann, „aber immer noch ausreichend für die sicherheitsrelevanten Anwendungen“. So kann dann eben auch ein Krankenwagen vollautomatisch über mehrere Kreuzungen hinweg und um undurchsichtige Hausecken herum anderen Fahrzeugen melden, dass er in Eile herangebraust kommt – lange, bevor der menschliche Autofahrer die Gefahrenquelle sieht oder das Sirenensignal mit seinen Ohren orten kann.

Baustellen warnen automatisch vor Auffahr-Unfällen

Auch viele Auffahrunfälle an Baustellen soll diese Technik verhindern: „Wenn eine Baustellen-Ampel schon aus großer Distanz den Autos per WLAN mitteilen kann, dass sie auf Rot steht, können sich die Fahrer beizeiten darauf einstellen“, erklärt Gehrmann. „Oder denken Sie an Überholmanöver auf Landstraßen, wenn Autofahrer an einem Lkw vorbeiziehen wollen und den entgegenkommenden Motorradfahrer zu spät sehen – mit unserer Technologie bekommt er da rechtzeitig eine Warnung.“

Im modernen Großstadt-Verkehr gewinnt das lange Zeit nur theoretisch diskutierte „Internet der Dinge“ bereits praktische Bedeutung: Weltweit arbeiten führende Automobil-Hersteller, -Zulieferer und -forscher daran, die zahlreichen funkfähigen Geräte, die heute schon auf den Straßen unterwegs sind, zu vernetzen, um den Verkehr sicherer und bequemer zu machen: Die Funkblasen von Smartphones zum Beispiel können wie ein Annäherungsalarm zwischen Fahrzeugen und Fußgänger wirken, aber auch Navi-Geräte und Radarsensoren im Autos oder GPS-Halsbänder für Hunde können – miteinander vernetzt – Unfalle vermeiden helfen. Foto: NXP

Im modernen Großstadt-Verkehr gewinnt das lange Zeit nur theoretisch diskutierte „Internet der Dinge“ bereits praktische Bedeutung: Weltweit arbeiten führende Automobil-Hersteller, -Zulieferer und -forscher daran, die zahlreichen funkfähigen Geräte, die heute schon auf den Straßen unterwegs sind, zu vernetzen, um den Verkehr sicherer und bequemer zu machen: Die Funkblasen von Smartphones zum Beispiel können wie ein Annäherungsalarm zwischen Fahrzeugen und Fußgänger wirken, aber auch Navi-Geräte und Radarsensoren im Autos oder GPS-Halsbänder für Hunde können – miteinander vernetzt – Unfalle vermeiden helfen. Foto: NXP

Roboterauto kümmert sich ums Bremsmanöver

Im ersten Technologieschritt, den die NXP-Entwickler in Hamburg auf der Agenda haben, sollen die Fahrer dann Warnhinweise vom Bordcomputer erhalten. Im zweiten Schritt soll auch die Reaktion auf die Gefahr automatisch folgen: Empfängt ein mit Fahrerassistenzsystemen vollgepfropftes Roboterauto solch einen Funkalarm, kann es selbstständig die Geschwindigkeit reduzieren oder ein Bremsmanöver einleiten.

Flächeneinsatz wohl zuerst in USA und Japan

Obzwar in Deutschland mitentwickelt, wird die direkte Kommunikation zwischen Autos und der Infrastruktur – V2X – wohl zuerst in den USA und in Japan den Automobilen großflächig eingepflanzt, prognostiziert Jan-Philipp Gehrmann. Dort arbeitet vor allem General Motors aktiv an dieser Technologie und hat sie auch schon in Cadillac-Oberklassewagen vorgeführt. „In den USA sind derzeit rund 3000 Autos mit solcher Technik unterwegs und wir gehen davon aus, dass sich die Zahl bis Ende des Jahres auf 30.000 erhöht“, schätzt Gehrmann. Für 2016 erwartet die Fachwelt, dass in den Vereinigten Staaten eine Verordnung beschlossen wird, dass neue Autos grundsätzlich mit dem der W-LAN basierenden V2X Technologie ausgestattet werden müssen. „2020 könnten dann 100 Prozent der neuzugelassenen Autos in den USA damit ausgerüstet sein“, meint der NXP-Manager.

Ende 2016 erste Serienfahrzeuge

In einer Testfahrt von Wien über München nach Rotterdam, die NXP zusammen mit Partnern wie Siemens und Cohda-Wireless im Jahr 2014 organisiert hatte, konnte die Technologie schon ihre Praxistauglichkeit beweisen. Und im Hafengelände Hamburg kommunizieren bereits Laster und Ampeln im Zuge eines Pilotprojekts über diese Funksignale, um Frachtransporte zu optimieren. Ab Ende 2016 werden erste Serienfahrzeuge mit der NXP Technologie ausgestattet sein.

-> Mikrochip-Abc

Dieses Interview ist in Vorbereitung für das „Mikrochip-Abc“ entstanden. Das „Mikrochip-Abc“ ist ein Handbuch über moderne Mikroelektronik für Schüler ab Klasse 8. Es wird vom Dresdner Unternehmen „3D:it UG“ produziert und demnächst veröffentlicht. Weitere Informationen über dieses Schulbuch sind hier im Internet zu finden: mikrochip-abc.com

Zum Weiterlesen:

NXP im Kurzporträt

 

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Sachsen verbrauchen mehr Energiehttp://computer-oiger.de/2015/07/28/sachsen-verbrauchen-mehr-energie/154727 http://computer-oiger.de/2015/07/28/sachsen-verbrauchen-mehr-energie/154727#comments Tue, 28 Jul 2015 10:50:00 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154727 Kohle spielt in Privathaushalten kaum noch eine Rolle, ein Zehntel inzwischen aus Ökoenergie Kamenz, 28. Juli 2015. Die Sachsen verbrauchen privat wieder mehr Energie: Hatte sich der Energieverbrauch der privaten Haushalte nach der Wende zunächst von rund 30 Gigajoule (Milliarden Joule) pro Kopf und Jahr in den 1990ern zunächst fast um ein Drittel reduziert, sind nun wieder die alten Spitzen erreicht. Im Jahr 2011 verbrauchte der Durchschnitts-Sachse 25 Gigajoule, 2013 waren es bereits wieder 28,8 Gigajoule. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Weniger Sachsen verbrauchen mehr Energie Demnach ist der absolute Energieverbrauch der Privathaushalte zwar von 141.280 Terajoule (Billionen Joule) im Jahr 1991 auf 116.496 TJ im Jahr 2013 gesunken. Da aber die Bevölkerung im Freistaat seitdem stark geschrumpft ist, war der Energieverbrauch pro Kopf eben doch gewachsen. Verantwortlich dafür dürfte auch die wachsende Ausstattung der Haushalte mit zahlreichen stromzehrenden Geräten sein, die zu DDR-Zeiten keine oder kaum eine Rolle spielten: Smartphones, Spielekonsolen, Spülmaschinen und dergleichen mehr. Zum Umrechnung: eine Kilowattstunde (kWh) entspricht etwa 3,6 Megajoule (Millionen Joule). Energiemix breiter …

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"Repowering": Techniker rüsten eine Windkraftanlage mit stärkeren Generatoren auf. Dies ist ein weltweiter Trend in der Branche, in Sachsen kommt er laut BWE-Angaben aber erst langsam voran. Foto: REpower Systems AG, BWE

Foto: REpower Systems AG, BWE

Kohle spielt in Privathaushalten kaum noch eine Rolle, ein Zehntel inzwischen aus Ökoenergie

Kamenz, 28. Juli 2015. Die Sachsen verbrauchen privat wieder mehr Energie: Hatte sich der Energieverbrauch der privaten Haushalte nach der Wende zunächst von rund 30 Gigajoule (Milliarden Joule) pro Kopf und Jahr in den 1990ern zunächst fast um ein Drittel reduziert, sind nun wieder die alten Spitzen erreicht. Im Jahr 2011 verbrauchte der Durchschnitts-Sachse 25 Gigajoule, 2013 waren es bereits wieder 28,8 Gigajoule. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor.

Weniger Sachsen verbrauchen mehr Energie

Demnach ist der absolute Energieverbrauch der Privathaushalte zwar von 141.280 Terajoule (Billionen Joule) im Jahr 1991 auf 116.496 TJ im Jahr 2013 gesunken. Da aber die Bevölkerung im Freistaat seitdem stark geschrumpft ist, war der Energieverbrauch pro Kopf eben doch gewachsen. Verantwortlich dafür dürfte auch die wachsende Ausstattung der Haushalte mit zahlreichen stromzehrenden Geräten sein, die zu DDR-Zeiten keine oder kaum eine Rolle spielten: Smartphones, Spielekonsolen, Spülmaschinen und dergleichen mehr.

Zum Umrechnung: eine Kilowattstunde (kWh) entspricht etwa 3,6 Megajoule (Millionen Joule).

Energiemix breiter aufgefächert als früher

Allerdings gibt es auch – unter ökologischem Gesichtspunkt – erfreuliche Entwicklungen. So war Kohle noch kurz nach der Wende mit einem Anteil von 59,4 Prozent der absolut dominante Energieträger in den sächsischen Privathaushalten. Inzwischen hat Kohle nur noch einen Anteil von 3 Prozent am Endenergieverbrauch. An Bedeutung gewonnen haben derweil die Energieträger Öl und Gas. Und: Erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft, die 1991 so gut wie keine Rolle spielten, haben inzwischen einen Anteil von 10,8 Prozent am Energiemix der Haushalte. hw

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Chinas Elektrobusse rollen Markt aufhttp://computer-oiger.de/2015/07/27/chinas-elektrobusse-rollen-markt-auf/154723 http://computer-oiger.de/2015/07/27/chinas-elektrobusse-rollen-markt-auf/154723#comments Mon, 27 Jul 2015 18:20:47 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154723 Vor allem BYD zieht derzeit Großaufträge weltweit an Land Cambridge/Peking, 27. Juli 2015. Elektrobusse werden noch vor den Elektroautos die bestimmende Fahrzeugklasse für den Übergang hin zur Elektromobilität von Straßenfahrzeugen sein – und dabei könnte China weltweit eine dominierende Rolle spielen. Das hat Dr. Peter Harrop vom Marktforschungsunternehmen „ID TechEx“ aus Cambridge in einer neuen Analyse eingeschätzt. Zwar wurden chinesische Elektromobile von Experten im Westen lange Zeit als technologisch unterlegen belächelt, doch dafür sind die Chinesen inzwischen mit der Marktreife ihrer Elektrofahrzeuge inzwischen oft viel weiter als die Amerikaner und Europäer. Vor allem das chinesische Unternehmen „BYD“ ziehe mit seinem elektrischen „BYD K9 Bus“ derzeit die größten Aufträge an Land und dies nicht nur im Mutterland, sondern auch im Westen, so die Analysten. Lange Erfahrungen der Chinesen mit Elektroantrieben durch E-Bikes Getrieben werde die rasante Entwicklung der einheimischen Elektrobus-Industrie nicht zuletzt durch die Versuche der chinesischen Regierung, der ernsten Smog-Probleme in Großstädten wie Peking und Shanghai in den Griff zu bekommen. So haben die chinesischen Unternehmen auch bereits im Zweiradsektor lange Erfahrungen mit Elektromobilität: Laut …

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Mit seinen Elektrobussen ist BYD ("Build Your Dreams") inzwischen längst nicht mehr nur im Mutterland, sondern auch im Ausland erfolgreich. Abb.: BYD

Mit seinen Elektrobussen ist BYD (“Build Your Dreams”) inzwischen längst nicht mehr nur im Mutterland, sondern auch im Ausland erfolgreich. Abb.: BYD

Vor allem BYD zieht derzeit Großaufträge weltweit an Land

Cambridge/Peking, 27. Juli 2015. Elektrobusse werden noch vor den Elektroautos die bestimmende Fahrzeugklasse für den Übergang hin zur Elektromobilität von Straßenfahrzeugen sein – und dabei könnte China weltweit eine dominierende Rolle spielen. Das hat Dr. Peter Harrop vom Marktforschungsunternehmen „ID TechEx“ aus Cambridge in einer neuen Analyse eingeschätzt. Zwar wurden chinesische Elektromobile von Experten im Westen lange Zeit als technologisch unterlegen belächelt, doch dafür sind die Chinesen inzwischen mit der Marktreife ihrer Elektrofahrzeuge inzwischen oft viel weiter als die Amerikaner und Europäer. Vor allem das chinesische Unternehmen „BYD“ ziehe mit seinem elektrischen „BYD K9 Bus“ derzeit die größten Aufträge an Land und dies nicht nur im Mutterland, sondern auch im Westen, so die Analysten.

Lange Erfahrungen der Chinesen mit Elektroantrieben durch E-Bikes

Getrieben werde die rasante Entwicklung der einheimischen Elektrobus-Industrie nicht zuletzt durch die Versuche der chinesischen Regierung, der ernsten Smog-Probleme in Großstädten wie Peking und Shanghai in den Griff zu bekommen. So haben die chinesischen Unternehmen auch bereits im Zweiradsektor lange Erfahrungen mit Elektromobilität: Laut IDTechEx nutzen inzwischen 140 Millionen Chinesen bereits Elektrofahrräder für ihre Fahrt zur Arbeit.

Der Elektrobus mit ausgefahrendem Schnelllade-Arm. Foto: Fraunhofer-IVI / DVB

Elektrobus von Fraunhofer Dresden mit ausgefahrendem Schnelllade-Arm. Foto: Fraunhofer-IVI / DVB

Batterien machen noch Probleme

Allerdings hat BYD anscheinend noch Probleme mit der Qualität der selbstentwickelten Lithium-Phosphor-Batterien, die das Unternehmen in seinen Elektrobussen einsetzt: Bei einigen Verkehrsbetrieben im Reich der Mitte sollen diese Busbatterien bereits nach zwei Jahren ihren Geist aufgegeben haben. So habe das in Hongkong ansässige Unternehmen „Hybrid Kinetics“ erst kürzlich einen Millionenauftrag an den US-Hersteller XALT erteilt, um dessen hochwertigere Batterien in Bussen verbauen zu können.

Im deutschen E-Bus-Markt agiert auch polnische Solaris erfolgreich

Auch in Deutschland werden Elektrobusse der chinesischen BYD seit einiger Zeit getestet. Auf dem deutschen Elektromobilitäts-Markt spielt allerdings auch der polnische Bushersteller „Solaris“ eine wichtige Rolle. Zudem arbeiten auch Daimler, Fraunhofer und andere Akteure an Elektrobus-Lösungen – sind aber bei weitem noch nicht so weit wie BYD, die bereits Tausende Elektro-Busse auf der Straße haben. hw

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Cyber-Viren und Datenspionage heben Deutsche wenig anhttp://computer-oiger.de/2015/07/27/cyber-viren-und-datenspionage-heben-deutsche-wenig-an/154720 http://computer-oiger.de/2015/07/27/cyber-viren-und-datenspionage-heben-deutsche-wenig-an/154720#comments Mon, 27 Jul 2015 14:54:36 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154720 Bonn, 27. Juli 2015. Über Netz-Viren, Cyberattacken und Datenschutz-Brüche wird zwar viel berichtet und gewarnt. Doch die allermeisten Deutschen lässt all dies ziemlich kalt. Das geht aus dem „Sicherheitsreport 2015“ hervor, den das „Institut für Demoskopie“ Allensbach und das „Centrum für Strategie und Höhere Führung“ für die Deutschen Telekom erstellt haben. Demnach machen sich 28 Prozent der Deutschen große Sorgen über Datenbetrug im Internet – aber da wurden in früheren Jahren schon höhere Werte erfragt. „Auch die Sorgen vor dem Missbrauch von persönlichen Daten durch Unternehmen oder Nutzer in sozialen Netzwerken bewegen sich am unteren Ende der bislang gemessenen Wert“, teilte die Telekom mit. Demoskopen erklären sich das mit Gleichmut und Fatalismus der Deutschen Die Allensbacher Demoskopen erklären sich die Befunde mit Gleichmut in der Bevölkerung gegenüber all den Cyber-Warnungen und auch einem gewissen Fatalismus nach dem Motto: „Kann ich ja eh nichts daran ändern“.

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Abb.: Luc Alquie/Wikipedia

Abb.: Luc Alquie/Wikipedia

Bonn, 27. Juli 2015. Über Netz-Viren, Cyberattacken und Datenschutz-Brüche wird zwar viel berichtet und gewarnt. Doch die allermeisten Deutschen lässt all dies ziemlich kalt. Das geht aus dem „Sicherheitsreport 2015“ hervor, den das „Institut für Demoskopie“ Allensbach und das „Centrum für Strategie und Höhere Führung“ für die Deutschen Telekom erstellt haben.

Demnach machen sich 28 Prozent der Deutschen große Sorgen über Datenbetrug im Internet – aber da wurden in früheren Jahren schon höhere Werte erfragt. „Auch die Sorgen vor dem Missbrauch von persönlichen Daten durch Unternehmen oder Nutzer in sozialen Netzwerken bewegen sich am unteren Ende der bislang gemessenen Wert“, teilte die Telekom mit.

Demoskopen erklären sich das mit Gleichmut und Fatalismus der Deutschen

Die Allensbacher Demoskopen erklären sich die Befunde mit Gleichmut in der Bevölkerung gegenüber all den Cyber-Warnungen und auch einem gewissen Fatalismus nach dem Motto: „Kann ich ja eh nichts daran ändern“.

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DDR-Terroristen wollten West-Fernsehen erzwingenhttp://computer-oiger.de/2015/07/27/ddr-terroristen-wollten-west-fernsehen-erzwingen/154716 http://computer-oiger.de/2015/07/27/ddr-terroristen-wollten-west-fernsehen-erzwingen/154716#comments Mon, 27 Jul 2015 12:22:11 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154716 Gruppe „Volkszorn“ drohte im Sommer 84, Fernsehturm Dresden zu sprengen Dresden, 27. Juli 2015. Wenn es um Westfernsehen ging, kannten manche Dresdner zu DDR-Zeiten kein Halten mehr: Die Bastler unter ihnen konstruierten aufwendige Antennenanlagen, um doch ein Fünkchen ARD, ZDF & Co. auf die Mattscheibe zu zaubern, auf der im Dresdner Elbtal sonst nur DDR-Sender und im besten Falle tschechisches TV oder der Fernsehsender der sowjetischen Besatzungstruppen zu sehen waren. Andere waren da radikaler: Die selbsternannte Gruppe „Volkszorn“ drohte im Juli 1984 in anonymen Briefen mit drastischem Terror, wenn die Staatsmacht nicht endlich für Westfernseh-Empfang sorge: Sie kündigten an, den Fernsehturm in Dresden-Wachwitz zu sprengen, außerdem den UKW-Sender in Löbau, die Dresdner Intershops, das Lenin-Denkmal auf der Prager Straße und/oder das Luxushotel „Bellevue“. Stasi setzte bei Ermittlungen Wanzen und Postkontrolle ein Die Briefe landeten bei der Stasi, die daraufhin einen „Operativen Vorgang“ (OV) einleitete, um die Bombendroher zu ermitteln. Die Geheimdienstler durchsuchten im Zuge dieses OV Wohnungen, setzten Abhörwanzen ein und schnüffelten in den Briefen von Verdächtigen. Akten werden nun öffentlich verlesen Damals galten die …

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Seit Jahrzehnten ohne Publikumsverkehr: der Dresdner Fernsehtum. Foto: Förderverein Fernsehturm

Dresdner Fernsehtum. Foto: Förderverein Fernsehturm

Gruppe „Volkszorn“ drohte im Sommer 84, Fernsehturm Dresden zu sprengen

Dresden, 27. Juli 2015. Wenn es um Westfernsehen ging, kannten manche Dresdner zu DDR-Zeiten kein Halten mehr: Die Bastler unter ihnen konstruierten aufwendige Antennenanlagen, um doch ein Fünkchen ARD, ZDF & Co. auf die Mattscheibe zu zaubern, auf der im Dresdner Elbtal sonst nur DDR-Sender und im besten Falle tschechisches TV oder der Fernsehsender der sowjetischen Besatzungstruppen zu sehen waren. Andere waren da radikaler: Die selbsternannte Gruppe „Volkszorn“ drohte im Juli 1984 in anonymen Briefen mit drastischem Terror, wenn die Staatsmacht nicht endlich für Westfernseh-Empfang sorge: Sie kündigten an, den Fernsehturm in Dresden-Wachwitz zu sprengen, außerdem den UKW-Sender in Löbau, die Dresdner Intershops, das Lenin-Denkmal auf der Prager Straße und/oder das Luxushotel „Bellevue“.

Stasi setzte bei Ermittlungen Wanzen und Postkontrolle ein

Die Briefe landeten bei der Stasi, die daraufhin einen „Operativen Vorgang“ (OV) einleitete, um die Bombendroher zu ermitteln. Die Geheimdienstler durchsuchten im Zuge dieses OV Wohnungen, setzten Abhörwanzen ein und schnüffelten in den Briefen von Verdächtigen.

Rund zehn laufende Kilometer Stasi-Akten verwahrt die Dresdner BStU-Außenstelle. Foto: Heiko Weckbrodt

Rund zehn laufende Kilometer Stasi-Akten verwahrt die Dresdner BStU-Außenstelle. Foto: Heiko Weckbrodt

Akten werden nun öffentlich verlesen

Damals galten die diese Ermittlungsakten als streng geheim, da doch in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen sollte, im sozialistischen, im „besseren“ Teil Deutschlands gebe es auch so etwas wie Terrorismus. Seit der Wende sind die Akten des ostdeutschen Geheimdienstes jedoch Forschern zugänglich. Auszüge daraus werden am 30. Juli 2015 ab 18 Uhr in der Dresdner BStU-Außenstelle, Riesaer Straße 7, unter dem Motto „Westfernsehen für alle“ öffentlich vorgelesen. Wer mehr über die Arbeit des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) erfahren will, kann am gleichen Tag um 14.30 und 16.30 Uhr an kostenlosen Führungen teilnehmen. Wer bei der Gelegenheit gleich Einsicht in seine Stasi-Akte beantragen will, sollte seinen Personalausweis mitbringen. hw

Zum Weiterlesen:

Aktion Semperoper: Wie die Stasi vor 30 Jahren die Wiedereröffnung der Oper absicherte

Bürgerinitiative will Fernsehturm Dresden reanimieren

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Kommunikationsforscher Wolfgang Donsbach gestorbenhttp://computer-oiger.de/2015/07/27/kommunikationsforscher-wolfgang-donsbach-gestorben/154711 http://computer-oiger.de/2015/07/27/kommunikationsforscher-wolfgang-donsbach-gestorben/154711#comments Mon, 27 Jul 2015 10:34:53 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154711 TU Dresden trauert um einen engagierten Gründungsdirektor Dresden, 27. Juli 2015. Der Dresdner Kommunikationswissenschaftler Prof. Wolfgang Donsbach ist gestern im Alter von 65 Jahren „völlig unerwartet“ gestorben. Das teilte die TU Dresden mit. „Die Nachricht traf die Universität wie ein Schock“, hieß es. Die TU trauere „um einen ihrer profiliertesten Professoren und einen weit über die Universitätsgrenzen hinaus gesellschaftlich engagierten Wissenschaftler.“ Donsbach wurde 1949 in Bad Kreuznach geboren, studierte Kommunikationswissenschaft an der Uni Mainz, war zeitweise auch an der FU Berlin tätig. Ab 1993 war er Gründungsdirektor des nach der Wende an der TU aufgebauten Instituts für Kommunikationswissenschaft. In seinen Forschungen beschäftigte er sich u.a. mit dem Rollenbild von Journalisten und mit der Genese von „öffentlicher Meinung“. In Dresden machte er sich einerseits mit zahlreichen Umfragen einen Namen, engagierte sich aber auch prominent in politischen Diskussionen in der Stadt, zuletzt beispielsweise im Zusammenhang mit Pegida.

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Prof. Wolfgang Donsbach. Foto: Steffen Füssel, TU Dresden

Prof. Wolfgang Donsbach. Foto: Steffen Füssel, TU Dresden

TU Dresden trauert um einen engagierten Gründungsdirektor

Dresden, 27. Juli 2015. Der Dresdner Kommunikationswissenschaftler Prof. Wolfgang Donsbach ist gestern im Alter von 65 Jahren „völlig unerwartet“ gestorben. Das teilte die TU Dresden mit. „Die Nachricht traf die Universität wie ein Schock“, hieß es. Die TU trauere „um einen ihrer profiliertesten Professoren und einen weit über die Universitätsgrenzen hinaus gesellschaftlich engagierten Wissenschaftler.“

Donsbach wurde 1949 in Bad Kreuznach geboren, studierte Kommunikationswissenschaft an der Uni Mainz, war zeitweise auch an der FU Berlin tätig. Ab 1993 war er Gründungsdirektor des nach der Wende an der TU aufgebauten Instituts für Kommunikationswissenschaft. In seinen Forschungen beschäftigte er sich u.a. mit dem Rollenbild von Journalisten und mit der Genese von „öffentlicher Meinung“. In Dresden machte er sich einerseits mit zahlreichen Umfragen einen Namen, engagierte sich aber auch prominent in politischen Diskussionen in der Stadt, zuletzt beispielsweise im Zusammenhang mit Pegida.

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Game of Thrones: Schicksalsstunde für Haus Forrester nahthttp://computer-oiger.de/2015/07/26/game-of-thrones-schicksalsstunde-fuer-haus-forrester-naht/154705 http://computer-oiger.de/2015/07/26/game-of-thrones-schicksalsstunde-fuer-haus-forrester-naht/154705#comments Sun, 26 Jul 2015 16:26:05 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154705 Vorletzte Episode der Spiele-Reihe zur TV-Serie veröffentlicht Für das Haus Forrester naht die Schicksalsstunde: Wird die Familie aus dem Norden, die einst so treu zu den Starks stand, im Bürgerkrieg von Westeros zermahlen oder kann sie sich behaupten? Werden diplomatische Listen reichen, um das Überleben zu sichern, oder muss der Lord von Ironrath sein Glück in der Schlacht suchen? In „A Nest of Vipers“, der vorletzten Episode der Adventure-Reihe zur TV-Serie „Game of Thrones”, dreht die Spieleschmiede „Telltale Games“ noch mal ordentlich am dramatischen Rad: Einer aus der Familie Forrester muss über die Klinge springen, im hohen Norden wetzen die Untoten heran und in Westeros’ Hauptstadt Königsmund verstrickt sich die Tochter der Familie immer tiefer in den Intrigensumpf zu Hofe. Telltale lässt auch „die Guten“ fleißig über die Klinge springen Wie schon in den vorherigen Episoden der Adventure-Reihe sparen die Story-Designer auch diesmal wieder nicht mit Blut, Sex und harten Wendungen – eben die Ingredienzien, für die die Fans auch die Bücher und die Fernsehserie so lieben. Was aber eben auch heißt: Das ist eine …

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Gared versucht ein WIldlings-Mädchen zu überzeugen, ihn zu einer geheimen Gruft des Nordens zu führen. Abb.: BSF

Gared versucht ein WIldlings-Mädchen zu überzeugen, ihn zu einer geheimen Gruft des Nordens zu führen. Abb.: BSF

Vorletzte Episode der Spiele-Reihe zur TV-Serie veröffentlicht

Für das Haus Forrester naht die Schicksalsstunde: Wird die Familie aus dem Norden, die einst so treu zu den Starks stand, im Bürgerkrieg von Westeros zermahlen oder kann sie sich behaupten? Werden diplomatische Listen reichen, um das Überleben zu sichern, oder muss der Lord von Ironrath sein Glück in der Schlacht suchen? In „A Nest of Vipers“, der vorletzten Episode der Adventure-Reihe zur TV-Serie „Game of Thrones”, dreht die Spieleschmiede „Telltale Games“ noch mal ordentlich am dramatischen Rad: Einer aus der Familie Forrester muss über die Klinge springen, im hohen Norden wetzen die Untoten heran und in Westeros’ Hauptstadt Königsmund verstrickt sich die Tochter der Familie immer tiefer in den Intrigensumpf zu Hofe.

Derweil wirbt Asher Forrester einen Söldnertrupp auf dem östlichen Kontinent Essos an, um seiner Familie in Westeros zu helfen. Abb.: BSF

Derweil wirbt Asher Forrester einen Söldnertrupp auf dem östlichen Kontinent Essos an, um seiner Familie in Westeros zu helfen. Abb.: BSF

Telltale lässt auch „die Guten“ fleißig über die Klinge springen

Wie schon in den vorherigen Episoden der Adventure-Reihe sparen die Story-Designer auch diesmal wieder nicht mit Blut, Sex und harten Wendungen – eben die Ingredienzien, für die die Fans auch die Bücher und die Fernsehserie so lieben. Was aber eben auch heißt: Das ist eine Spielereihe für Erwachsene, für Kinder könnte da manches etwas verstörend wirken. Und, wie schon für die früheren Episoden erwähnt: Spielerisch hält sich die Herausforderung in Grenzen. Man muss weder wie in einem klassischen Adventure besonders vertrackte Rätsel lösen, sondern bekommt im Kern eine vorgerenderte Story zu sehen, unterbrochen von geskripteten Kampfeinlagen und vor allem Entscheidungs-Dialogen (die wie das ganze Spiel Englisch sind, daher sind Basis-Englisch-Kenntnisse unerlässlich).

Werbevideo (Telltale):

Fazit: Dramatisch

Insofern ist die Spiele-Adaption von „Game of Thrones“ eher ein interaktiver Comicfilm als ein echtes Adventure – ist dafür aber ein dramaturgisch einfach klasse inszeniert. Die „Telltale“-Leute, die seinerzeit schon für eine Neuauflage der legendären „Monkey Island“-Abenteuer gesorgt und eine atmosphärisch dichte Spieleserie zur Zombie-TV-Serie „The Walking Dead“ aufgelegt hatten, verstehen in dieser Hinsicht ihr Handwerk. Wer die Fernsehserie und die Bücher mag, dem wird auch diese Adaption bestimmt sehr zusagen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Game of Thrones: A Nest of Vipers“ (Episode 5 von 6), Interaktiver Comic/Adventure-Serie, gesamte Staffel auf Steam (für PC): 28 Euro, auch für Mac, XBox, PS3 u. 4, Android, iPad verfügbar, USK 16

 

Englisch summery

In the 5th episode of the adventure series “Game of Thrones” the events for the house Forrester become more and more dramatic: the goods are dying like flies and the undead are closing. Fans of Game of Thrones will like “A Nest of Vipers”.

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25 Jahre nach dem Reset hinkt Ostdeutschland weiter hinterherhttp://computer-oiger.de/2015/07/26/25-jahre-nach-dem-reset-hinkt-ostdeutschland-weiter-hinterher/154701 http://computer-oiger.de/2015/07/26/25-jahre-nach-dem-reset-hinkt-ostdeutschland-weiter-hinterher/154701#comments Sun, 26 Jul 2015 09:04:36 +0000 http://computer-oiger.de/?p=154701 IAB-Forscher: Arbeitslosigkeit 1,5-mal so hoch wie im Westen, Lohnniveau bei 80 % Nürnberg/Dresden/Jena, 26. Juli 2015. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur Folge hatte, wirken die „schwierigen Startbedingungen Ostdeutschlands noch immer nach“. Das schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg in einer neuen Analyse ein. Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland sei heute etwa 1,5-mal so hoch wie im Westen, im Schnitt bekomme ein ostdeutscher Beschäftigter 20 % weniger Lohn als ein Westdeutscher. Und die wirtschaftliche Produktivität – zu DDR-Zeiten erreichte die etwa ein Drittel des bundesdeutschen Standes – habe sich bei etwa ¾ des Westniveaus eingepegelt. Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit, aber Stagnation bei Produktivität und Lohn Vergleichsweise günstig habe sich dabei noch die Arbeitslosigkeit entwickelt: Die war in den 1990er Jahren noch doppelt so hoch wie im Westen. Jedoch „gleichen sich Ost und West seit der Jahrtausendwende in puncto Produktivität und Durchschnittseinkommen kaum noch an“, so die IAB-Forscher. Zu wenig Industrie und private Forschung Sie machen für die Stagnation vor allem die …

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Seit der Wende verfallen ganze Betriebe in Ostdeutschland - hier ein Beispiel aus der Lausitz. Foto: Heiko Weckbrodt

Seit der Wende verfallen ganze Betriebe in Ostdeutschland – hier ein Beispiel aus der Lausitz. Eine Reanimation ist vielerorts nicht in Sicht. Foto: Heiko Weckbrodt

IAB-Forscher: Arbeitslosigkeit 1,5-mal so hoch wie im Westen, Lohnniveau bei 80 %

Nürnberg/Dresden/Jena, 26. Juli 2015. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur Folge hatte, wirken die „schwierigen Startbedingungen Ostdeutschlands noch immer nach“. Das schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg in einer neuen Analyse ein. Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland sei heute etwa 1,5-mal so hoch wie im Westen, im Schnitt bekomme ein ostdeutscher Beschäftigter 20 % weniger Lohn als ein Westdeutscher. Und die wirtschaftliche Produktivität – zu DDR-Zeiten erreichte die etwa ein Drittel des bundesdeutschen Standes – habe sich bei etwa ¾ des Westniveaus eingepegelt.

Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit, aber Stagnation bei Produktivität und Lohn

Vergleichsweise günstig habe sich dabei noch die Arbeitslosigkeit entwickelt: Die war in den 1990er Jahren noch doppelt so hoch wie im Westen. Jedoch „gleichen sich Ost und West seit der Jahrtausendwende in puncto Produktivität und Durchschnittseinkommen kaum noch an“, so die IAB-Forscher.

Die Produktivität der "neuen" Bundesländer wächst nur noch langsam und hat gerade erst das Noveau der alten BRD um 1984 herum erreicht. Abb.: ifo Dresden

Die Produktivität der “neuen” Bundesländer wächst nur noch langsam und hat gerade erst das Noveau der alten BRD um 1984 herum erreicht. Abb.: ifo Dresden

Zu wenig Industrie und private Forschung

Sie machen für die Stagnation vor allem die wirtschaftlichen Strukturen in großen Teilen Ostdeutschlands verantwortlich: Im Vergleich zum Westen gebe es zu wenig Industriebetriebe, zu wenig privatwirtschaftliche Forschung, kaum erfolgreiche Großunternehmen mit Hauptsitz in Ostdeutschland und „ein Defizit an wissensintensiven Unternehmensdienstleistungen“.

Ausnahmen sind nur Leuchttürme wie Jena und Dresden

Ausnehmen von dieser Einschätzung könne man nur wenige „Leuchttürme“ wie Jena oder Dresden. Dort gebe es viele „hochproduktive Betriebe, die westdeutschen Betrieben in nichts nachstehen“ und „hochrangigen Forschungseinrichtungen herausgebildet, die selbst einem internationalen Vergleich standhalten“.

Vorbild Singapur: IAB plädieren für Öffnung gen Osteuropa

Chancen, aus dem Tal der Stagnation auszubrechen, sehen die IAB-Analysten vor allem in einer „internationalen Öffnung Ostdeutschlands“: „Die schneller wachsenden Volkswirtschaften in Osteuropa bieten Entwicklungsperspektiven, die bisher zu wenig genutzt werden. Berlin könnte zur Drehscheibe für den Handel mit diesen Regionen werden und eine ähnliche Funktion einnehmen wie einst Singapur für die Märkte Südostasiens.”

Zum Weiterlesen:

Aufholjagd Ost-West ist eingeschlafen

Ifo Dresden: Ostdeutsche Wirtschaft hängt Westen 30 Jahre hinterher

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