Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fraunhofer

Joseph von Fraunhofer. Abb.: FHG

Abb.: FHG

Der Münchner Forscher Joseph von Fraunhofer (1787-1826) war ein Pionier der Feinoptik. Nach ihm ist die Fraunhofer-Gesellschaft mit Hauptsitz in München benannt, die sich auf die anwendungs- und industrienahe Forschung konzentriert. Sie hat derzeit (Stand 2014) rund 22.000 Mitarbeiter in 66 Instituten und Forschungseinrichtungen.

Bosch setzt für seine Sensorproduktion vor allem auf Mikroelektromechanische Systeme (MEMS), die mit Halbleiter-Technologien hergestellt werden. Das deutsche Unternehmen hat damit seine Weltmarkt-Führung ausbauen können. Hier ist ein Bosch-Beschleunigungs-Sensor unter dem Elektronen-Mikroskop zu sehen. Zum Größenvergleich haben die Ingenieure ein 90 Mikrometer "dickes" menschliches Haar auf daneben gelegt. Foto: Bosch

Dresden bekommt Fraunhofer-Zentrum für Nanoelektronik

Nationales Leistungszentrum soll sächsische Halbleiter-Expertise ausbauen – Land gibt 5 Millionen Euro Dresden, 13. Mai 2015. Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) richtet in Dresden ein nationales Leistungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik ein. Das hat der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) heute mitgeteilt, kurz bevor er gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (ebenfalls CDU) den neuen Supercomputer der TU Dresden einschaltete. Der Freistaat Sachsen werde die Pilotphase bis 2017 mit zunächst fünf Millionen Euro finanziell unterstützen, kündigte Tillich an. In vier Wochen falle dafür „der Startschuss“. Nationales Leistungszentrum soll sächsische Halbleiter-Expertise ausbauen – Land gibt 5 Millionen Euro Dresden, 13. Mai 2015. Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) richtet in Dresden ein nationales Leistungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik ein….

Das städtische Nanoelektronikzentrum Dresden soll eigentlich Hightech-Ansiedlungen anlocken - doch es agiert seit Jahren defizitär und hinter der sanierten Fassaden lauert noch erheblicher Sanierungsbedarf. Foto: Heiko Weckbrodt

Streit um Nanoelektronik-Zentrum Dresden verschärft sich

Grüne kritisieren Wirtschaftsbürgermeister scharf für Dauerkrise im NanoZ, der weist Vorwürfe als „Wahlkampf-Getöse“ zurück Dresden, 12. Mai 2015. Das städtische Nanoelektronik-Zentrum (NanoZ) in Dresden-Klotzsche befindet sich seit seiner Gründung im Jahr 2007 betriebswirtschaftlich in einer Dauerkrise. Die Linken, die SPD und die Bündnisgrünen im Stadtrat machen dafür Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) verantwortlich, der Oberbürgermeister in Dresden werden will. Das NanoZ stehe kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, müsse jetzt schon wieder mit einem Nachschlag aus der Stadtkasse gerettet werden, kritisiert Torsten Schulze von der bündnisgrünen Stadtratsfraktion. Zu klären sei, ob Hilbert sich hier der Insolvenzverschleppung schuldig mache und inwieweit städtische Gelder zweckentfremdet verwendet worden seien. Grüne kritisieren Wirtschaftsbürgermeister scharf für Dauerkrise im NanoZ, der weist Vorwürfe als „Wahlkampf-Getöse“ zurück Dresden, 12. Mai 2015. Das städtische Nanoelektronik-Zentrum (NanoZ) in Dresden-Klotzsche befindet sich seit seiner Gründung im…

Die nanobeschichteten Scheiben sollen künftig quadratmetergroße und sehr flache 3D-Bildschirme ermöglichen. Foto: Jürgen Lösel, Fraunhofer FEP Dresden

Dresdner entwickeln flache 3D-Bildschirme auf Laser-Basis

Neue Nanoschicht-Scheiben projizieren Holobilder ganz ohne 3D-Brille Dresden, 11. Mai 2015: Dresdner Ingenieure arbeiten an flachen Laser-Bildschirmen, die holografische Bilder, Filme und Spiele ganz ohne 3D-Brillen darstellen können. Die Basis-Technologie dafür wurde zwar bereits Mitte der 1990er Jahre an der TU Dresden erforscht und wird nun in der Firma „SeeReal Technologie“ weiterentwickelt. Ein Problem war aber bisher, die dünnen Laserstrahlen, die die 3D-Bilder erzeugen, ohne sperrige Linsensysteme so zu vergrößern, dass sie auch Großbildschirme ausleuchten können. Dafür hat das “Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik” (FEP) in Dresden nun aber eine Lösung gefunden: Die Forscher haben Glasscheiben mit reflexionsarmen Nano-Schichten versehen, die den Laserstrahl auffächern, ohne das Licht dabei zu verschlucken. Neue Nanoschicht-Scheiben projizieren Holobilder ganz ohne 3D-Brille Dresden, 11. Mai 2015: Dresdner Ingenieure arbeiten an flachen Laser-Bildschirmen, die holografische Bilder, Filme und Spiele ganz ohne 3D-Brillen darstellen können. Die Basis-Technologie…

Die Suragus-Prüfanlagen verwenden Wirbelströme, um die Qualität von Karbon-Bauteile in Sekundenbruchteilen zu testen. Foto: Heiko Weckbrodt

Leichtbau-Boom beflügelt Dresdner Karbon-Prüfexperten

Fraunhofer-Ausgründung „Suragus“ sorgt für Qualität in Kohlenstoff-Autos und -Flugzeugen Dresden, 7. Mai 2015. Die wachsende Nachfrage für Karbon und andere Leichtbau-Materialen im Automobil- und Flugzeugbau sorgt bei der Werkstoff-Prüffirma „Suragus“ in Dresden wachsende Nachfrage. Die Fraunhofer-Ausgründung hat ein spezielles Hochfrequenz-Wirbelstrom-Verfahren entwickelt, das die Qualität von Bauteilen aus Kohlenstoff-Verbundwerkstoffen, Nanoröhrchen und anderen Hightech-Werkstoffen mit hoher Geschwindigkeit testen kann. Die Resonanz – insbesondere auch internationaler – Kunden darauf sei sehr groß, sagte Suragus-Chef Marcus Kleine. Fraunhofer-Ausgründung „Suragus“ sorgt für Qualität in Kohlenstoff-Autos und -Flugzeugen Dresden, 7. Mai 2015. Die wachsende Nachfrage für Karbon und andere Leichtbau-Materialen im Automobil- und Flugzeugbau sorgt bei der Werkstoff-Prüffirma „Suragus“…

Model Cara Julienne führt ein Kleid vor, das aus dem neuen, karbonverstärkten Beton gefertigt wurde - um zu veranschaulichen, wie leicht das neue Baumaterial ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Zwanzig20: Sachsen hofft auf Gründerwelle

Millionenschwere Bundesförderung soll zu bahnbrechenden Innovationen führen Dresden, 4. Mai 2015: Auf eine neue Welle von Firmen-Gründungen hofft Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) durch die Federführung sächsischer Institute am Bundesforschungsprogramm “Zwanzig20″. „Innovationen und Kooperationen sind die einzige Chance, unsere Größennachteile auszugleichen“, betonte er mit Blick auf die eher kleinteilige Wirtschaft im Freistaat. Und auf eben diesen interdisziplinären Ansatz und auf bahnbrechende Erfindungen sei „Zwanzig20“ auch ausgerichtet, sagte er, bevor er eine Ausstellung mit den Konzepten der sächsischen Konsortialführer neben dem Fraunhofer-Institut IWU in Dresden eröffnete. Millionenschwere Bundesförderung soll zu bahnbrechenden Innovationen führen Dresden, 4. Mai 2015: Auf eine neue Welle von Firmen-Gründungen hofft Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) durch die Federführung sächsischer Institute am Bundesforschungsprogramm…

Der Standort Dresden des Fraunhofer-Instituts IWU an der Technologiemeile Nöthnitzer Straße. Foto: Heiko Weckbrodt

IWU-Maschinenforscher wollen in Dresden ausbauen

Intelligente Anlagen-Komponenten im Fokus von Fraunhofer, TU & Co. Dresden, 23. April 2015: Um die Dresdner Forschungen an „intelligenten“ Maschinen zu bündeln, will Professor Welf-Guntram Drossel das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) am Standort Dresden gerne ausbauen. Das bestätigte Institutsleiter Drossel auf Oiger-Anfrage. Er rechne mit einem Personalbedarf von 30 bis 50 Mitarbeitern und etwa fünf Millionen Euro Investitions-Kosten, um einen Anbau an der Nöthnitzer Straße am TU-Campus zu realisieren. Intelligente Anlagen-Komponenten im Fokus von Fraunhofer, TU & Co. Dresden, 23. April 2015: Um die Dresdner Forschungen an „intelligenten“ Maschinen zu bündeln, will Professor Welf-Guntram Drossel das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen…

Beladeroboter in den Dresdner 200-mm-Fabriken von Infineon. Abb.: Infineon, Jürgen Lösel

Mittelstand darf Industrie 4.0 nicht vergeigen

Forschungsministerin Wanka in Dresden: Zu viele halten vernetzte Fabrik für einen Hype und fürchten sich vor Datenklau Dresden, 15. April 2015: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) warnt den deutschen Mittelstand, die Chancen von „Industrie 4.0“ nicht zu verpassen. „Die Großen in Deutschland wie Siemens und Bosch machen da ohnehin mit. Wir müssen aber auch den Mittelstand davon überzeugen, diese Lösungen auch einzusetzen“, sagte sie heute auf einer Rede in einem CDU-Diskussionsforum vor Wirtschafts- und Institutsvertretern in Dresden. „Denn nicht China, nicht den USA nützt dieser Trend am meisten, sondern Deutschland.“ Forschungsministerin Wanka in Dresden: Zu viele halten vernetzte Fabrik für einen Hype und fürchten sich vor Datenklau Dresden, 15. April 2015: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) warnt den deutschen Mittelstand, die…

Mensch und Roboter sollen eng in der Fabrik der Zukunft zusammenarbeiten. Visualisierung: Fraunhofer IWU

E3: Fraunhofer Chemnitz zeigt Fabrik der Zukunft auf Hannovermesse

Modellwerk soll bis 1/3 der sonst eingesetzten Ressourcen sparen Chemnitz/Hannover, 13. April 2015: In der Fabrik der Zukunft werden Roboter mit Menschen Hand in Hand arbeiten, alle Werkstücke und Maschinen sind per Haus-GPS und Funketiketten vernetzt und für die Zentralrechner sofort ortbar. Ein Teil der menschlichen Kollegen wird mit Datenbrillen umherlaufen und in der Fertigungskette dominieren neue Leichtbauverfahren. 16 Millionen Euro in Chemnitz investiert So etwa stellen sich die Forscher vom „Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik“ (IWU) in Chemnitz die „Industrie 4.0“ vor – belassen es aber nicht mit einer Vision: In der sächsischen Maschinenbaustadt ist mit EU-Unterstützung eine 16,2 Millionen Euro teure Modellfabrik „E3“ für ressourceneffiziente Produktion“ entstanden, die diese Zukunftskonzepte praktisch ausprobiert. Zur Hannovermesse (13.-17. April 2015)  stellen die Sachsen nun erste Erfahrungen und Ergebnisse vor. Modellwerk soll bis 1/3 der sonst eingesetzten Ressourcen sparen Chemnitz/Hannover, 13. April 2015: In der Fabrik der Zukunft werden Roboter mit Menschen Hand in Hand arbeiten, alle Werkstücke und Maschinen…

Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange besuchte heute das mit EFRE-Geldern finanzierte Zentrum für Energietechnik der TU Dresden und ließ sich von Prof. Uwe Gampe (vorn rechts) das Versuchskraftwerk erklären. Bei der Gelegenheit verkündete sie, dass in der neuen Förderperiode 175 Millionen Euro aus dem EFRE-Programm für derartige Forschungsinvestitionen zur Verfügung stehen. Foto: Heiko Weckbrodt

293 Millionen € aus EU-Töpfen für Sachsens Forscher

Vor allem Dresdner Institute bauen mit EFRE-Geld aus – aber in Summe gibt es nicht mal halb soviel wie früher Dresden, 13. April 2015: Die sächsischen Unis und außeruniversitären Institute bekommen in der neuen Förderperiode bis 2020 nur noch 293 Millionen Euro EU-Fördergelder – nicht einmal halb soviel wie in der vorherigen Förderperiode. Das hat Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) heute in Dresden mitgeteilt. Denn einerseits gleitet der Freistaat wegen seiner gestiegenen Wirtschaftskraft generell aus dem Förder-Fokus der EU hinaus. Anderseits waren in den 645 Millionen Euro, die in der vorherigen Förderperiode 2007 bis 2013 zur Verfügung standen, auch 151 Millionen Euro Sonderzuwendung für die Landesexzellenz-Initiative enthalten – „ein Einmaleffekt“, wie Stange betonte. Von den nun eingeplanten Geldern – die allerdings noch nicht offziell bewilligt sind – können in den nächsten Jahren dennoch mehrere Institute ihre Forschungs-Infrastruktur deutlich ausbauen, um ihre Positionen in der internationalen Forschungslandschaft zu stärken. Besonders viel wird dabei in Dresdner Einrichtungen investiert, vor allem in Mikrolektronik- und Biotech-Projekte. Vor allem Dresdner Institute bauen mit EFRE-Geld aus – aber in Summe gibt …

Unter UV-Licht zeigt sich der unzerstörbare Keramik-Kopierschutz für Ersatzteile. Foto: Fraunhofer-IKTS Dresden

Keramischer Kopierschutz gegen Ersatzteil-Fälscher

Dresdner Fraunhofer-Forscher zeigen zur Hannovermesse unzerstörbare Leuchtmarkierungen Dresden/Hannover, 6. April 2015: Um Ersatzteile und andere Industrie-Bauteile fälschungs- und zerstörungssicher zu markieren, haben Dresdner Keramikforscher ein Markierungsverfahren entwickelt, das auch großer Hitze weit über 1000 Grad Celsius und aggressiven Chemikalien standhält. Dresdner Fraunhofer-Forscher zeigen zur Hannovermesse unzerstörbare Leuchtmarkierungen Dresden/Hannover, 6. April 2015: Um Ersatzteile und andere Industrie-Bauteile fälschungs- und zerstörungssicher zu markieren, haben Dresdner Keramikforscher ein Markierungsverfahren entwickelt, das auch großer…

In den neuen Datenbrillen aus Dresden werden verbesserte Mikro-OLED-Displays eingebaut, die bis zu 800 mal 600 Bildpunkte anzeigen können. Integriert sind hier Sensoren für die Auswertung von Augenbefehlen. Foto: Fraunhofer FEP, Jürgen Lösel

Dresdner Datenbrille formt aus Blinzeln Worte

Fraunhofer-Organikelektronik soll Gelähmten und Stummen helfen, per Auge Texte zu diktieren Dresden, 24. März 2015: Nach schweren Unfällen oder Krankheiten sind manche Menschen derart behindert, dass sie kaum noch mit ihrer Umwelt interagieren können, Querschnittsgelähmte beispielsweise, Stumme oder Patienten, die zwar bei Bewusstsein sind, aber nur noch ihre Augen bewegen können. Diesen Menschen könnte demnächst eine neuartige Organikelektronik-Datenbrille aus Dresden helfen, wieder mit der Welt zu kommunizieren: Sie wird nämlich durch bloße Augenbewegungen gesteuert und kann zum Beispiel vom Träger dafür verwendet werden, um mit seinen Augen Texte zu diktieren. Entwickelt wurde diese neue Brillen-Generation mit höherer Auflösung von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in Dresden. Sie wollen ihre Erfindung Mitte April auf der „Hannover-Messe“ präsentieren. Fraunhofer-Organikelektronik soll Gelähmten und Stummen helfen, per Auge Texte zu diktieren Dresden, 24. März 2015: Nach schweren Unfällen oder Krankheiten sind manche Menschen derart behindert, dass sie kaum noch mit…

Die lauten Rufe der Weißbartstummelaffen wurden von der Analysetechnik besonders gut erkannt. Foto: Ammie Kalan, MPI für evolutionäre Anthropologie

Spracherkennungs-Software zählt Affen im Dschungel

Leipzig/Illmenau, 24. März 2015: Computergestützte Lautanalysen, wie man sich so ähnlich auch von Spracherkennungs-Programmen kennt, helfen nun Affenforschern, Primaten in Dschungeln zu zählen: Mussten die Forscher bisher ganze Dschungelabschnitte ablaufen, um die Affen-Population einzeln zu registrieren, setzen sie nun Audiorekorder und eine Spezial-Software ein, um zum Beispiel Schimpansen von Weißbartstummelaffen zu unterscheiden und halbwegs zuverlässig zu schätzen, wieviele sich davon in den Büschen verstecken. Die Technik ist eine Gemeinschaftsentwicklung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) in Ilmenau. Leipzig/Illmenau, 24. März 2015: Computergestützte Lautanalysen, wie man sich so ähnlich auch von Spracherkennungs-Programmen kennt, helfen nun Affenforschern, Primaten in Dschungeln zu zählen: Mussten die Forscher bisher ganze Dschungelabschnitte ablaufen,…

Schaubild eines Lithium-Schwefel-Akkus, der die aus Notebooks bekannten Lithium-Ionen-Batterien beerben soll. Solche und andere Systeme sollten eigentlich im Energie-Forschungszentrum RESET weiterentwickelt werden. Abb.: Fraunhofer IWS Dresden

Nur Mini-Wissenschaftspark in Dresden-Ost

Die Stadt Dresden streicht wegen Geldmangel das geplante Energietech-Gewerbegebiet drastisch zusammen Dresden, 10. März 2015: Vor allem wegen Geldmangel und planerischer Unwägbarkeiten wird die Stadtverwaltung Dresden vorerst nur eine Mini-Variante des „Wissenschaftsparks Ost“ für Fraunhofer-Ausgründungen und andere Energietechnologie-Firmen in Strehlen-Reick realisieren. Das teilten Wirtschaftsförderer und Stadtplaner nun dem zuständigen Ortsbeirat Prohlis mit. Demnach werden die Pläne für den Technologie-Gewerbepark auf zunächst lediglich 7,6 Hektar und damit etwa ein Sechstel der ursprünglich geplanten Größe zusammengestutzt. Die Stadt Dresden streicht wegen Geldmangel das geplante Energietech-Gewerbegebiet drastisch zusammen Dresden, 10. März 2015: Vor allem wegen Geldmangel und planerischer Unwägbarkeiten wird die Stadtverwaltung Dresden vorerst nur eine Mini-Variante…

Seine ersten Testfahrten über das Blaue Wunder in Dresden hat der Schnelllade-Elektrobus von Fraunhofer bereits bestanden - allerdings zunächst noch mit Wasserfässern statt Passagieren an Bord. Ab Montag können dann auch Fahrgäste im Elktromobil Platz nehmen. Foto: Fraunhofer-IVI

Erstmals seit 40 Jahren fährt wieder Elektrobus über „Blaues Wunder“

Fraunhofer will beweisen, dass bergige Stadt wie Dresden mit Strom-Schnellladern vollständig erschließbar ist Dresden, 17. Februar 2015: Erstmals seit 40 Jahren fährt voraussichtlich ab Montag wieder ein Elektrobus im Linienbetrieb über das „Blaue Wunder“ in Dresden. Das hat Professor Matthias Klingner, der Leiter des „Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme“ (IVI) Dresden, angekündigt. Seine Verkehrsforscher wollen mit ihrem Schnelllade-Testbus beweisen, dass auch eine Talkessel-Stadt wie Dresden vollständig durch Elektrobusse erschlossen werden kann. Denn das mit Passagieren vollbeladene Mobil muss auf seiner Pendelfahrt zwischen den Stadtteilen Gruna und Bühlau mit seinem Akku und Elektroantrieb auch die recht steile Grundstraße schaffen – und das nur mit einer Zehn-Minuten-Schnellladung. Fraunhofer will beweisen, dass bergige Stadt wie Dresden mit Strom-Schnellladern vollständig erschließbar ist Dresden, 17. Februar 2015: Erstmals seit 40 Jahren fährt voraussichtlich ab Montag wieder ein Elektrobus im Linienbetrieb…

Schaubild: Fraunhofer IWS Dresden

Chip-Wesen gegen Tierversuche entwickelt

Künstlicher Organismus simuliert Menschen im Maßstab 1 zu 100.000 Dresden/Berlin, 7. Februar 2015: Berliner Biotechnologen und Dresdner Fraunhofer-Entwickler haben auf einem Mikrochip einen künstlichen Organismus geschaffen, der viele moralisch zweifelhafte Tierversuche künftig überflüssig machen soll. Dieses System sei “ein Miniorganismus im Maßstab 1:100 000 zum Menschen“, betonte Projektleiter Dr. Frank Sonntag vom „Fraunhofer-Institut für Werkstoff und Strahltechnik“ (IWS) Dresden. Künstlicher Organismus simuliert Menschen im Maßstab 1 zu 100.000 Dresden/Berlin, 7. Februar 2015: Berliner Biotechnologen und Dresdner Fraunhofer-Entwickler haben auf einem Mikrochip einen künstlichen Organismus geschaffen, der viele moralisch zweifelhafte…