Alle Artikel mit dem Schlagwort: Globalfoundries

Vor allem die modernen 300-mm-Fabriken von TSMC sind stark ausgelastet. Foto: TSMC

Chip-Foundry-Markt wächst um 16 %

Globalfoundries rutscht zurück auf Platz 3 Stamford, 19. April 2015: Der Foundry-Trend in der Halbleiterindustrie hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt: Die Umsätze der Auftragsfertiger (Foundries) legten weltweit um 16,1 Prozent auf 46,9 Milliarden Dollar (43,4 Milliarden Euro) zu, hat das US-Marktforschungs-Unternehmen „Gartner“ aus Stamford ausgerechnet. Zum Vergleich: Klammert man die Foundries aus, betrug das Wachstum im weltweiten Halbleitermarkt im Jahr 2014 nur 7,9 Prozent (insgesamt 340,3 Milliarden Dollar bzw. 314,7 Mrd. €). Globalfoundries rutscht zurück auf Platz 3 Stamford, 19. April 2015: Der Foundry-Trend in der Halbleiterindustrie hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt: Die Umsätze der Auftragsfertiger (Foundries) legten weltweit um 16,1…

Dr. Oliver Arnold voim Dresdner Extellenzzentrum cfaed hat den "Tomahawk 2" mitentwickelt - er entwarf den "Koordinator" für die 20 Kerne des Prozessors mit. Foto: Heiko Weckbrodt

Tomahawk-3-Prozessor für superschnelle Datenbank-Suche

Ab Mai verfügbar: Mikrochip der TU Dresden wird bei Globalfoundries gefertigt Dresden, 5. April 2015: Das Zentrum für fortgeschrittene Elektronik cfaed der TU Dresden hat einen neuen Mikrochip für sehr schnelle Datenbank-Suchen entwickelt. Das Multi-Prozessorsystem „Tomahawk 3“ werde etwa 1000 Mal effizienter und schneller arbeiten als bisherige Prozessor-Lösungen, kündigte cfaed-Koordinator Prof. Gerhard Fettweis an. Ab Mai verfügbar: Mikrochip der TU Dresden wird bei Globalfoundries gefertigt Dresden, 5. April 2015: Das Zentrum für fortgeschrittene Elektronik cfaed der TU Dresden hat einen neuen Mikrochip für sehr…

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Europas Mikroelektronik mit nur 6 % Weltmarkt-Anteil

IC Insights rechnet mit leichter Erhöhung Scottsdale, 3. April 2015: Welch geringe Rolle die europäische Mikroelektronik im globalen Maßstab spielt, zeigt eine Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona. Demnach haben Halbleiter-Konzerne mit Hauptsitz in Europa lediglich sechs Prozent Weltmarkt-Anteil – und damit ein ganzes Stück weniger, als von der EU immer wieder geschätzt. Absolut dominant sind die US-Halbleiterunternehmen mit 55 % Weltmarktanteil. IC Insights rechnet mit leichter Erhöhung Scottsdale, 3. April 2015: Welch geringe Rolle die europäische Mikroelektronik im globalen Maßstab spielt, zeigt eine Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in…

Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Abb.: GF

„Sachsenspiegel“: Araber investieren Viertelmilliarde in Globalfoundries Dresden

Chip-Unternehmen bestätigt Bericht allerdings nicht Dresden/Abu Dhabi, 18. Februar 2015: Laut einem Bericht des „Sachsenspiegels“ wollen die arabischen Eigentümer des Elektronik-Auftragsfertigers „Globalfoundries“ (GF) demnächst eine weitere Viertelmilliarde Euro in dessen Dresdner Chipfabrik investieren, um dort neue Technologien einzuführen. Der Dresdner GF-Standortsprecher Jens Drews bestätigte den Bericht nicht, dementierte ihn aber auch nicht: „Laufende Gespräche kommentieren wir nicht“, erklärte er. Chip-Unternehmen bestätigt Bericht allerdings nicht Dresden/Abu Dhabi, 18. Februar 2015: Laut einem Bericht des „Sachsenspiegels“ wollen die arabischen Eigentümer des Elektronik-Auftragsfertigers „Globalfoundries“ (GF) demnächst eine weitere Viertelmilliarde Euro in dessen…

Blick in die Lithografie-Abteilung von Globalfoundries Dresden, wo wegen der Lichtempfindlichkeit der Chipscheiben immer Gelblicht herrscht. Foto: Dietrich Flechtner

AMD will Grafikchips bei Globalfoundries fertigen lassen

Auch Fab Dresden könnte Aufträge bekommen Sunnyvale/Dresden/New York, 4. Januar 2014: Die Globalfoundries-Fabriken in Dresden und New York können auf neue Aufträge von der ehemaligen Konzermutter AMD hoffen: Der US-Prozessor-Designer aus Sunnyvale will einen Teil seiner Grafikkarten-Chips bei Globalfoundries (GF) fertigen lassen. Einen entsprechenden Bericht des italienischen Portals „Bits & Chips“ bestätigte AMD-Sprecher Drew Prairie aus den USA auf Oiger-Anfrage indirekt. „Anfang vergangenen Jahres haben wir ein ergänztes Wafer-Lieferabkommen mit Globalfoundies angekündigt, in dem wir gesagt haben, dass wir Grafikprozessoren in deren Fabriken produzieren würden“, erklärte er. Auch Fab Dresden könnte Aufträge bekommen Sunnyvale/Dresden/New York, 4. Januar 2014: Die Globalfoundries-Fabriken in Dresden und New York können auf neue Aufträge von der ehemaligen Konzermutter AMD hoffen: Der US-Prozessor-Designer…

Die VNG Verbundnetz Gas AG ist das umsatzstärkste Unternehmen in Sachsen. Hier ein Blick in die VNG-Erdgashandelsbörse. Foto: VNG

Verbundnetz, VW und Stadtwerke größte Unternehmen in Sachsen

Sachsenbank-Liste: Im Spitzenfeld dominiert öffentlich kontrollierter Sektor Leipzig/Dresden, 27. Dezember 2014: Die „VNG-Verbundnetz Gas AG“ aus Leipzig ist mit knapp elf Milliarden Euro Jahresumsatz (Stand: 2013) das umsatzstärkste Unternehmen in Sachsen, gefolgt vom Energieversorger „EnviaM“ in Chemnitz, Volkswagen Sachen, den Leipziger und den Dresdner Stadtwerken (in denen jeweils die lokalen Verkehrsgesellschaften integriert sind). Das geht aus der „Top 100“ der umsatzstärksten mitteldeutschen Unternehmen, die die Sachsenbank in Leipzig veröffentlicht hat. Sachsenbank-Liste: Im Spitzenfeld dominiert öffentlich kontrollierter Sektor Leipzig/Dresden, 27. Dezember 2014: Die „VNG-Verbundnetz Gas AG“ aus Leipzig ist mit knapp elf Milliarden Euro Jahresumsatz (Stand: 2013) das umsatzstärkste Unternehmen in…

Prof. Thomas_Mikolajick ("Cool Silicon", NamLab). Abb.: hw

Dresdner Speichertechnologie für sparsamere Smartphones

TU-Labor NaMLab und Globalfoundries entwickeln ferroelektrische Speicherstoffe auf Hafnium-Basis Dresden, 19. Dezember 2014: Computertelefone (Smartphones), Tablett-Rechner und andere elektronische Geräte könnten durch eine neue Dresdner Speichertechnologie künftig schneller, kompakter und energiesparsamer werden: Forscher des TU-Labors „NaMLab“ haben gemeinsam mit Fraunhofer-Kollegen vom Photonik-Institut IPMS-CNT und Ingenieuren von „Globalfoundries“ ein spezielles Material entwickelt, das sich Daten auch ohne dauerhafte Stromzufuhr merken kann, dabei aber weit weniger Schreibenergie als herkömmliche Lösungen braucht – und vor allem auch für sehr kleine Strukturen geeignet ist. Dabei handelt es sich um ein mit Hafniumoxid erzeugtes Ferroelektrikum. Eine pikante Note daran: Die Basistechnologie dafür wurde eigentlich schon beim inzwischen pleite gegangenen Chipkonzern „Qimonda“ entwickelt, aber nie zur Serienreife gebracht. Dem fehlte damals jedoch das Geld, die Idee weiterzuverfolgen. TU-Labor NaMLab und Globalfoundries entwickeln ferroelektrische Speicherstoffe auf Hafnium-Basis Dresden, 19. Dezember 2014: Computertelefone (Smartphones), Tablett-Rechner und andere elektronische Geräte könnten durch eine neue Dresdner Speichertechnologie künftig schneller, kompakter und…

IBMs Chipforschungen gelten als weltweit führend. Foto: IBM

Globalfoundries erwirbt IBMs Chip-Sparte

GF übernimmt zwei Fabriken und Patente – und wird mit 1,5 Milliarden Dollar belohnt Santa Clara/Armonk/Dresden, 20. Oktober 2014: Der Chip-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF) baut seine Marktposition durch eine milliardenschwere Übernahme aus: Das US-Unternehmen, das seine Produktion bisher vor allem auf Dresden, New York und Singapur konzentriert hatte, übernimmt die gesamte kommerzielle Halbleiter-Sparte des US-Elektronikkonzerns IBM. Der Deal umfasst das einschlägige Patent-Portefeuille von IBM sowie dessen zwei Chip-Fabriken in den US-Bundesstaaten New York (East Fishkill) und Vermont (Essex Junction) mit insgesamt rund 5000 Mitarbeitern. Außerdem wird GF Exklusiv-Produzent für IBMs Server-Prozessoren. GF übernimmt zwei Fabriken und Patente – und wird mit 1,5 Milliarden Dollar belohnt Santa Clara/Armonk/Dresden, 20. Oktober 2014: Der Chip-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF) baut seine Marktposition durch eine milliardenschwere Übernahme…

Blick in einer der 300-mm-Chipwerke von Foundry-Primus TSMC in Taiwan. Foto: TSMC

Spitzen-Chipfoundries vergrößern Abstand zur Konkurrenz

„IC Insight“ sieht 72 % Umsatzplus für Highend-Halbleiter von TSMC und Globalfoundries Scottsdale, 26. September 2014: Mit überalterten Chipwerken werden Halbleiter-Auftragsfertiger (Foundries) in den kommenden Jahren immer weniger imstande sein, einen Blumentopf zu gewinnen: Je moderner ausgerüstet eine Founrdy ist, um so schneller wächst sie und umso mehr Umsatz kann sie pro verkaufter Chip-Scheibe (Wafer) auch erlösen. Das hat eine Analyse von „IC Insights“ ergeben. Das Marktforschungs-Unternehmen aus Scottsdale/Arizona prognostiziert für die Spitzenprodukte technologisch führender Foundries wie TSMC und „Globalfoundries“ (GF) ein Umsatzwachstum von 72 Prozent für 2014 – während der restliche Foundry-Markt nur um vier Prozent zulegen wird. „IC Insight“ sieht 72 % Umsatzplus für Highend-Halbleiter von TSMC und Globalfoundries Scottsdale, 26. September 2014: Mit überalterten Chipwerken werden Halbleiter-Auftragsfertiger (Foundries) in den kommenden Jahren immer weniger imstande sein,…

Polieranlage bei Infineon Dresden - das Unternehmen hat sich vom Wackelkandidaten wieder zum Vorzeigebetrieb entwickelt. Abb.: Infineon

Demografischer Wandel trifft Dresdner Chipwerke

Altersschnitt bei Infineon wie Globalfoundries steigt Dresden, 19. September 2014: Das nun angekündigte neue Wechselschichtmodell im Dresdner Chipwerk von Globalfoundries (GF) ist vor allem eine Antwort auf die zunehmende Überalterung der Gesellschaft. Das haben Personalchef Michael Roos und Standort-Sprecher Jens Drews betont. „Das ist kein Phänomen nur bei uns, sondern Ausdruck des demografischen Wandels überall“, sagte Drews. Auch in den nahen Infineon-Chipwerke gibt es ähnliche Effekte. Altersschnitt bei Infineon wie Globalfoundries steigt Dresden, 19. September 2014: Das nun angekündigte neue Wechselschichtmodell im Dresdner Chipwerk von Globalfoundries (GF) ist vor allem eine Antwort auf die zunehmende Überalterung…

Blick in die Lithografie-Abteilung von Globalfoundries Dresden, wo wegen der Lichtempfindlichkeit der Chipscheiben immer Gelblicht herrscht. Foto: Dietrich Flechtner

Dresdner Chip-Nachteulen haben die Nase voll

Hightech-Arbeiter kommen in die Jahre: Globalfoundries ändert Schichtmodell Dresden, 18. September 2014: Weil der Altersdurchschnitt unter den sächsischen Chipwerkern steigt und das Auftragsfertiger-Geschäft („Foundry“-Modell) mehr Flexibilität erfordert als einst die Prozessor-Massenproduktion unter AMD-Regie, führt die Dresdner Halbleiterfabrik von „Globalfoundries“ (GF) nach über 15 Jahren ein neues Schichtmodell ein: Statt stets nur tagsüber oder nur nachts zu arbeiten, werden die rund 2000 Produktions-Mitarbeiter künftig in Wechselschichten tätig sein. Das kündigten die Geschäftsleitung und der Betriebsrat von Globalfoundries Dresden gestern nach mehrmonatigen Verhandlungen an. Hightech-Arbeiter kommen in die Jahre: Globalfoundries ändert Schichtmodell Dresden, 18. September 2014: Weil der Altersdurchschnitt unter den sächsischen Chipwerkern steigt und das Auftragsfertiger-Geschäft („Foundry“-Modell) mehr Flexibilität erfordert als einst die…

Foto: Arne Vollstedt, IHK

Dresdner Industrie schwächelt

1,4 Prozent weniger Umsatz – nun hoffen die Firmen auf den Aufschwung Dresden, 10. Mai 2014: 2013 war für die Dresdner Industrie ein schwaches Jahr: Sie setzte im vergangenen Jahr nur noch 6,4 Milliarden Euro um, also 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit setzte sie ihren leichten Abwärtstrend fort: Bereits 2012 waren die Dresdner Industrieumsätze um 4,7 Prozent gefallen. Das geht aus Erhebungen des sächsischen Landesamtes für Statistik in Kamenz hervor. 1,4 Prozent weniger Umsatz – nun hoffen die Firmen auf den Aufschwung Dresden, 10. Mai 2014: 2013 war für die Dresdner Industrie ein schwaches Jahr: Sie setzte im vergangenen Jahr…

Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Abb.: GF

Chipwettlauf stockt: Globalfoundries will auf Jahre bei 28-nm-Technologie bleiben

Auftragsfertiger will Technik durch Metalltor-Transisitoren „aufbohren“ und bittet Sachsen um 10,6 Millionen Euro Förderhilfe Dresden, 30. April 2014: Der Halbleiter-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF)) will für etwa zehn Jahre aus dem Branchen-Wettlauf um immer feinere Chipstrukturen aussteigen. Zumindest am Standort Dresden werde man die jüngst entwickelte 28-Nanometer-Fertigungstechnologie bis über das Jahr 2020 hinaus als bestimmende Produktionsmethode weiternutzen, bestätigten die Dresdner GF-Manager Gerd Teepe und Jens Drews auf Oiger-Anfrage – normalerweise sind in der Spitzen-Mikroelektronik Innovationszyklen von zwei bis vier Jahren üblich. Hauptgrund: GF hält die neuen Chip-Belichtungstechniken per Doppelmuster („Double Patterning“) und Röntgenlicht (“EUV“) noch für zu teuer und zu unausgereift, um darauf umzurüsten. Auftragsfertiger will Technik durch Metalltor-Transisitoren „aufbohren“ und bittet Sachsen um 10,6 Millionen Euro Förderhilfe Dresden, 30. April 2014: Der Halbleiter-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF)) will für etwa zehn Jahre aus dem Branchen-Wettlauf…

Verschlungene Karriere: Sebastian Schubert fing bei der Marine an und ist heute Schichtleiter im Dresdner Chipwerk von Globalfoundries. Foto: Heiko Weckbrodt

Vom Obermaat zum Manager im Chipwerk

Globalfoundries-Schichtleiter Sebastian Schubert wechselte von der See in den Reinraum – und machte Karriere 36 Jahre alt ist Sebastian Schubert und hat bereits eine wechselvolle berufliche Reise hinter sich: Vom Seemann zum Manager im Dresdner Chipwerk von Globalfoundries. Oiger-Admin Heiko Weckbrodt hat ihn ausgefragt, wie das kam. Was haben Sie denn ursprünglich gelernt? Sebastian Schubert: Radio-Fernseh-Techniker – bei der Bundeswehr. Ich hab bis 2001 auf einem Marineschiff gedient, zuletzt als Obermaat. Globalfoundries-Schichtleiter Sebastian Schubert wechselte von der See in den Reinraum – und machte Karriere 36 Jahre alt ist Sebastian Schubert und hat bereits eine wechselvolle berufliche Reise hinter sich: Vom…