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E-Puzzler hat bisher einige Tausend Seiten Stasiakten rekonstruiert

Berlin, 15. Oktober 2013: Der „ePuzzler“, mit dem Fraunhofer-Forscher und der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen (BStU) die vom DDR-Geheimdienst im Wendeherbst 1989 zerrissenen Akten rekonstruieren wollen, hat im Zuge einer Pilotphase im vergangenen halben Jahr „mehrere Tausend Aktenseiten“ virtuell wieder zu lesbaren Unterlagen zusammengesetzt. Das teilte BStU-Sprecherin Dagmar Hovestädt auf Anfrage mit. Von dem weltweit in diesem Format einzigartigen Versuch, mit Computerhilfe geschredderte und zerrissene Akten wieder herzustellen, erhoffen sich insbesondere Historiker brisante Einsichten vor allem in die ostdeutsche Auslandsspionage (HV-A) – deren Akten waren vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) Ende 1989 bevorzugt vernichtet worden. Berlin, 15. Oktober 2013: Der „ePuzzler“, mit dem Fraunhofer-Forscher und der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen (BStU) die vom DDR-Geheimdienst im Wendeherbst 1989 zerrissenen Akten rekonstruieren wollen, hat im Zuge einer Pilotphase…

Wie der „ePuzzler“ die Stasi-Akten rekonstruiert

Berlin, 15.12.2011: Als die Stasi im Herbst 1989 begann, Akten in großen Stil zu vernichten, stießen die wenigen verfügbaren Schreddermaschinen schnell an ihre Grenzen. Daraufhin zerrissen die Schlapphüte ihre Unterlagen von Hand – manchmal nur in je vier Teile, oft aber auch sorgfältiger. Insgesamt entstanden so rund 600 Millionen Schnipsel, die nun zusammengesetzt werden sollen. Berlin, 15.12.2011: Als die Stasi im Herbst 1989 begann, Akten in großen Stil zu vernichten, stießen die wenigen verfügbaren Schreddermaschinen schnell an ihre Grenzen. Daraufhin zerrissen die Schlapphüte ihre Unterlagen…

Zerrissene Stasi-Akten werden rekonstruiert: 16.000 Säcke voller Antworten

Ab Januar 2012 setzt neue Hightech-Anlage zerfetzte Stasi-Akten wieder zusammen Berlin, 15.12.2011. Anfang 2012 wollen die Fraunhofergesellschaft und die Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin eine knapp sechs Millionen Euro teure Antwortmaschine anschalten: Eine eigens für diesen Zweck entwickelte Anlage, die 16.000 Säcke voll zerschnipselter Stasi-Papiere wieder zu vollständigen Geheimdienst-Akten zusammen setzen soll. Stasi-Leute hatten diese Unterlagen während der politischen Wende 1989/90 zerrissen, um alte Spuren zu verwischen. Roland Jahn, der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU), erhofft sich aus der Rekonstruktion Antworten auf Fragen wie: Wie versuchte der ostdeutsche Geheimdienst, die friedliche Revolution in der DDR abzuwürgen? Welche Stasi-Spione im Westen sind möglicherweise bis heute unenttarnt? Der Oiger befragte ihn über das Großprojekt. Ab Januar 2012 setzt neue Hightech-Anlage zerfetzte Stasi-Akten wieder zusammen Berlin, 15.12.2011. Anfang 2012 wollen die Fraunhofergesellschaft und die Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin eine knapp sechs Millionen Euro teure Antwortmaschine anschalten:…