Bluray „300: Rise of an Empire“: Blut, Schweiß & Klischees

Sullivan Stapleton als athenischer Schlachtemeister Themistokles. Foto: Warner

Sullivan Stapleton als athenischer Schlachtemeister Themistokles. Foto: Warner

Zack Snyders neue Schlachteplatte macht Themistokles zum Überkrieger

Wer geglaubt hat, die antike Schlachteplatte an den Thermopylen sei auserzählt, nachdem das persische Millionenheer mit Leonidas den letzten der spartiatischen Superkrieger abgemurkste, hat sich geschnitten – und zwar gewaltig. „300“ war einfach zu umstritten und zu erfolgreich, als dass Hollywood auf eine Fortsetzung hätte verzichten können. Und eben dies haben dann Zack Snyder und Konsorten mit „300: Rise of an Empire“ auch tatsächlich getan. Darin wird Gewalt mindestens ebenso gekonnt bis zur Absurdität gesteigert und stilisiert, sprudeln die Blutfontänen noch lustiger aus abgehackten Armen, Beinen und Köpfen, wird wieder in feinster Riefenstahl-Tradition der Triumph des freien, aber gehörig muskelumpackten Willens gefeiert. Doch hatte „300“ auf seine ganz eigene Art wie aus einem Guss gewirkt, will die 2.0er Version irgendwie nicht so recht funktionieren. Weiterlesen »

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„Unkontrollierbare Sicherheitslücke“ in USB-Sticks

Über seinen Mikrokontroller angreifbar: ein USB-Stick. Foto: Heiko Weckbrodt

Über seinen Mikrokontroller angreifbar: ein USB-Stick. Foto: Heiko Weckbrodt

„Monitor“: Angriff auf USB-Chip trickst alle Virenwächter aus

Köln, 31. Juli 2014: Dass USB-Speicherstifte zwar bequem sind, aber auch gefährliche Viren enthalten können, dürfte wohl den meisten Computernutzern bekannt sein. Das WDR-Magazin „Monitor“ berichtet allerdings in seiner heutigen Ausgabe über eine „unkontrollierbare Sicherheitslücke“ in USB-Sticks, die anscheinend auch mühelos jedes Anti-Virenprogramm austrickst. Weiterlesen »

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Krimi „Cobra“: Forsyth feiert Gewaltrausch gegen Koks-Kartelle

Abb.: Bertelsmann

Abb.: Bertelsmann

Britischer Autor verpackt sein Rezept für den Drogenkampf als Thriller

Tief in den Kokain-Sumpf, der von Kolumbien aus unsichtbar die USA und Europa durchzieht, taucht der britische Bestseller-Autor Frederick Forsyth („Der Schakal“) in seinem Drogen-Thriller „Cobra“ ein. In dem fiktiven Szenario entfesselt ein CIA-Veteranen mit dem Decknamen „Cobra“ auf präsidialen Befehl einen globalen Krieg aus militärischer Gewalt und Desinformation gegen die kolumbianischen Kartelle – und fährt dabei alle rechtswidrigen Register auf, die die USA im „echten“ Anti-Terrorkampf bereits vorexerziert haben. Ein streitbares Buch zweifelsohne, in dem sich der in die Jahre gekommene Bestseller-Autor recht polemisch dem immer noch aktuellen Thema „Koks“ widmet, das durch die jüngste Crystal-Schwemme allerdings inzwischen etwas in den Schatten gestellt wurde. Weiterlesen »

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„Promt 10“ im Test: Leistungsstarker Dolmetscher

Logo: Promt

Logo: Promt

Programm liefert weit besseres Deutsch als Google & Co.

Die deutsche Software-Schmiede „Prompt“ hat eine neue Version seines gleichnamigen Übersetzungsprogramms vorgestellt. „Prompt 10“ unterstützt nun Übersetzungen in sechs Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Portugiesisch), wurde in vielen Details verbessert und kann jetzt über den „Promt-Agenten“ (der allerdings als residentes Programm stets im Windows-Hintergrund laufen muss) aus nahezu jeder Windows-Anwendung heraus markierte Textpassagen dolmetschen. In unseren Tests hat sich der maschinelle Übersetzer spürbar professioneller als kostenlose Alternativen geschlagen, zeigte allerdings gewisse Schwächen im Detail. Weiterlesen »

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E-Mail wird 30 – und Dreiviertel aller Deutschen nutzen sie

Klammeraffe. Abb.: hw

Abb.: hw

Berlin, 30. Juli 2014: 30 Jahre, nachdem die erste E-Mail in Deutschland eintraf, nutzen heute 78 Prozent aller Bundesbürger die elektronische Post. Vor zehn Jahren traf das erst auf jeden zweiten Deutschen zu. Das geht aus Umfragen von „Aris“ und „Bitkom Resaerch“ sowie Daten der europäischen Statistikbehörde „Eurostat“ hervor. Weiterlesen »

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Mikroseile und Spindel entscheiden über Hirnwachstum

Sich teilende Hirn-Stammzellen in der embryonalen Großhirnrinde der Maus. Foto: Felipe Mora-Bermúdez, MPI-CBG

Sich teilende Hirn-Stammzellen in der embryonalen Großhirnrinde der Maus. Foto: Felipe Mora-Bermúdez, MPI-CBG

Dresdner Zellbiologen finden „Steuerrad“ für die Neuronen-Genese

Dresden, 29. Juli 2014: Mikroskopisch kleine Spindeln und Röhrchen, die ähnlich wie Zeltseile funktionieren, entscheiden im Gehirn darüber, wie stark das Gehirn bei Säugetieren wächst. Diesen Vorgang hat nun ein Forscherteam am Dresdner „Max-Planck-Institute für molekulare Zellbiologie und Genetik“ (MPI-CBG) in Mäusehirnen entschlüsselt. Weiterlesen »

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Finstere Schergen und Robocop-Vopos

Junge Sprayer haben im Zuge einer digitalen Schatzsuche in Stasi-Akten ein Graffiti auf eine Drewag-Garage an der wiener Straße in Dresden gesprüht. Die dunklen Stasi-Schwergen in der Mitte wurden übrigens von "NDK" gestaltet. Foto: Heiko Weckbrodt

Junge Sprayer haben im Zuge einer digitalen Schatzsuche in Stasi-Akten ein Graffiti auf eine Drewag-Garage an der wiener Straße in Dresden gesprüht. Die dunklen Stasi-Schergen in der Mitte wurden übrigens von Andy K. gestaltet. Foto: Heiko Weckbrodt

Digitale Schatzsuche in der Vergangenheit: Junge Dresdner sprühen Freiheits-Graffiti auf Drewag-Garage

Dresden, 29. Juli 2014: Im Rückblick sind die Stasi-Schergen von 1989 zu schwarzen Greifern mutiert. Die Volkspolizisten, die Demonstranten vor dem Hauptbahnhof verhaften, ähneln „Robocops“ aus dystopischen Filmen, Darüber fordern fette bunte Lettern: „Mut zur Freiheit“. Die „Untold Stories“, also „unerzählten“ und vergessenen Geschichten der Wende-Zeit, die da neun junge Dresdner und ein Sprayer-Veteran nun als großformatiges Graffiti verarbeitet haben, spiegeln eine ganz eigene Perspektive auf den Wendeherbst vor 25 Jahren. Und das ist auch Absicht: Das neue Wandbild an einer Drewag-Garage an der Wiener Straße ist kein spontanes Graffiti, sondern auf Initiative der Stasi-Unterlagenbehörde BStU entstanden. Weiterlesen »

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Ein Stasi-Mann auf 60 Bürger: DDR war durchherrscht wie kaum ein anderes Land

Er liebte uns alle: Erich Mielke, von 1957 bis 1989 Stasi-Minister. Abb.: R. Mittelstädt, BA, Wikipedia

Erich Mielke, von 1957 bis 1989 Stasi-Minister. Abb.: R. Mittelstädt, BA, Wikipedia

Dresdner HAIT-Institutschef Heydemann sieht noch viel Forschungsbedarf in DDR-Geschichte

Dresden, 29. Juli 2014: In den 25 Jahre nach der Wende ist schon viel über die DDR öffentlich erzählt, verfilmt und geschrieben worden – für manchen bis hin zum Überdruss. Doch ausreichend erforscht sind der ostdeutsche Partei-Staat und dessen gesellschaftliche und wirtschaftliche Besonderheiten noch nicht, stellt Günther Heydemann fest, der Direktor des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung (HAIT). „Viele mögen glauben, dass zur DDR alles gesagt sei – doch das ist ein Trugschluss“, meint Heydemann. Weiterlesen »

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Bluray „Ruhelos“: Doppelspione dirigieren den Weltkrieg

Eva (Hayley Atwell) wird in die USA versetzt - und weiß am ende nicht mehr, für wen sie eigentlich spioniert. Foto: Koch Media

Eva (Hayley Atwell) wird in die USA versetzt – und weiß am ende nicht mehr, für wen sie eigentlich spioniert. Foto: Koch Media

TV-Zweiteiler spannt Bogen von 1940er bis in die 70er

In den 70er Jahren scheint der große Krieg bereits weit weg: Man trägt bunte Schlaghosen, hört Abba, fährt Ente, freut sich über die Entspannung zwischen den Supermächten und sorgt sich über die RAF in Deutschland. Doch plötzlich erfährt die junge Mutter und Doktorandin Ruth Gilmartin (Michelle Dockery), dass ihre eigene Mutter (Charlotte Rampling, “Die Mühle und das Kreuz“, “Melancholia“) gar nicht Sally heißt, sondern Eva Delectorskaya und im Weltkrieg als Agentin für einen ultrageheimen britischen Dienst Desinformationen im Dritten Reich wie in den USA gestreut hat. Der britische TV-Zweiteiler „Ruhelos“, der nun fürs Heimkino erschienen ist, erzählt über diese Schatten der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reichen. Weiterlesen »

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Volle Punktzahl für den Kopfschuss

Zielscheiben auf einem Schießplatz in Deutschland. Foto: Herlinde Koelbl

Zielscheiben auf einem Schießplatz in Deutschland. Foto: Herlinde Koelbl

Deutsches Historisches Museum Berlin zeigt Zielscheiben-Fotos aus drei Jahrzehnten von Herlinde Koelbl

Berlin, 27. Juli 2014: Alles begann mit einer durchlöcherten Büchse im Geröll. Seitdem hat die deutsche Fotografin Herlinde Koelbl Zielscheiben rund um den Erdball abgelichtet – samt den darauf schießenden Soldaten: Fast alle junge Männer, manche fast noch Kinder, die dann auf den Gefechtsfeldern und Städten von Afghanistan, im Irak oder in Bürgerkriegsländern über Leben und Tod entscheiden (müssen). Insgesamt 250 dieser Fotos, Videoinstallationen und Hörbeispiele sind bis Oktober in der Fotoausstellung „Targets“ im “Deutschen Historischen Museum” in Berlin zu sehen. Weiterlesen »

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Ifo-Geschäftsklima: Ostdeutsche Wirtschaft gibt sich pessimistischer

Logo: Ifo Dresden

Logo: Ifo Dresden

Internationale Spannungen mitschuld

Dresden, 30. Juli 2014: Die internationalen Spannungen, die sich vor allem zwischen Amerikanern und der EU auf der einen Seite und den Russen auf der anderen Seite um den Ukraine-Konflikt verschärfen, gehen auch an der ostdeutschen Wirtschaft nicht spurlos vorbei: Der auf Unternehmer-Umfragen beruhende Geschäftsklima-Index des Dresdner Ifo-Instituts für die ostdeutsche Wirtschaft hat sich erneut verschlechtert – speziell in der Industrie das fünfte Mal in Folge. hw

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Infineon macht mehr Gewinn

Abb.: Infineon

Abb.: Infineon

Neubiberg/Dresden, 30. Juli 2014: Der Konsolidierungskurs beim deutschen Halbleiter-Hersteller Infineon trägt Früchte: Das Unternehmen legte im jüngsten Quartal im Jahresvergleich beim Umsatz um neun Prozent auf 1,11 Milliarden Euro zu, beim Gewinn sogar um 86 Prozent auf 143 Millionen Euro, wie der Konzern heute in Neubiberg mitteilte. Weiterlesen »

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