Elektronikverband SEMI: Anti-China-Zölle der USA schaden der Energiewende

Eines der Solarkraftwerke, das die Dresdner jetzt in Italien hochgezogen haben.

Solarkraftwerk aus Dresdner Produktion in Italien. Abb.: Solarwatt

SEMI warnt vor Kostensteigerungen und Versorgungsengpässen durch Schutzzoll-Politik

San Jose, 19.5.2012: Der internationale Halbleiter-Verband “SEMI” hat die jüngsten Strafzölle des US-Handelsministeriums gegen chinesische Solartechnik als schädlich für die Wende hin zu erneuerbaren Energien kritisiert. Während viele deutsche und amerikanische Hersteller von Solarzellen und -modulen über die Schutzzölle jubeln, fordert SEMI genau das Gegenteil: Ein globales Freihandelsabkommen für Solartechnik. “Da ein Großteil der Solarpaneele in den USA aus China kommen, werden die neuen Zölle die Solarprodukte in den USA verteuern, die Versorgungssicherheit gefährden … und die Nutzung von Solarenergie reduzieren”, warnte der Verband. Weiterlesen »

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Start von Privatraumschiff “Dragon” abgebrochen

Die private Rakete Falcon 9 auf der Startrampe. Abb.: NASA/SpaceX

Die private Rakete Falcon 9 auf der Startrampe. Abb.: NASA/SpaceX

Cape Canaveral, 19.5.2012: Der Start des Drachen ist gescheitert: Die NASA und das private Raumfahrtunternehmen SpaceX haben heute Morgen in Cape Canaveral den Start der “Falcon 9″-Rakete abgebrochen, die mit “Dragon” das erste serienreife Privat-Raumschiff zur internationalen Raumstation “ISS” bringen sollte. Weiterlesen »

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Bericht: Milliardär Quandt will Solarwatt übernehmen

Der Solarmodul-Hersteller setzt in seiner Dresdner Fabrik auch auf Automatisierung. Abb.: Solarwatt

Die Dresdner Solarwatt-Fabrik. Abb.: Solarwatt

Dresden/Bad Homburg, 18.5.2012: Der deutsche Milliardär Stefan Quandt will anscheinend die Mehrheit am finanziell angeschlagenen Dresdner Photovoltaikmodul-Hersteller “Solarwatt” übernehmen. Das geht aus einem Bericht der “Heilbronner Stimme” und der aktuellen Liste geplaner Zusammenschlüsse beim Bundeskartellamt hervor. Weiterlesen »

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Planck-Forscher spüren “Fressnapf” für galaktisches Schwarzes Loch auf

Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie das Schwarze Loch in einen Fressnest aus kosmischem Staub und Gas hockt. Abb.: NASA

Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie das Schwarze Loch in einen Fressnest aus kosmischem Staub und Gas hockt. Abb.: NASA

Bonn, 18.5.2012: Rein theoretisch sollte es unser Universum in seiner jetztigen Form – strukturiert in Milchenstraßen, Sterne und Planeten – eigentlich nicht geben: Nach dem Urknall hätten sich Materie und Energie eigentlich in alle Seiten gleichmäßig ausdehen sollen ohne jede “Verklumpungen”. Nach gängigen astrophysikalischen Theorien haben sich aber viele Sonnensysteme und Galaxien wahrscheinlich aus rotierenden Aggregationsscheiben aus kosmischem Staub und Gas gebildet, die schließlich durch kleine Anomalien Klumpen bildeten, deren Schwerkraft weitere Materie anzog und schließlich Sonnen und Planeten bildete. Wie diese Aggregationsscheiben aber zu Stande kommen und wie sie verklumpen, ist bis heute nicht sicher geklärt. Forscher des “Max-Planck-Institut für Radioastronomie” in Bonn haben nun solch eine Aggregationsscheibe gefunden: Im Herzen der Galaxis “NGC 3783″, in deren Zentrum wiederum ein superschweres Schwarzes Loch thront. Weiterlesen »

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„Diablo III“ im Test: Haudrauf-Orgie statt Epik

In Diablo III suchen erneut höllische Dämonen die Welt der Menschen heim. Abb.: Blizzard

In Diablo III suchen erneut höllische Dämonen die Welt der Menschen heim. Abb.: Blizzard

Von der Fan-Gemeinde seit Jahren sehnlich erwartet, hat Blizzard nun endlich „Diablo III“ veröffentlicht – und ein lustiges Rollenspiel mit nettem Spaßfaktor, aber ohne echte Innovationen vorgelegt. Gerade im Vergleich zu deutschen Konkurrenzprodukten wie „Risen“ oder „Gothic“ entwickelt „Diablo III“ kaum eine epische Anmutung, sondern wirkt eher wie ein grafisch aufgemotztes „Diablo II“ – unterhaltsam, aber eher eine Draufhau-Orgie. Weiterlesen »

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USA erhöhen Schutzzölle gegen Chinas Solarfabriken

Modulfertigung bei Solarworld - das Unternehmen mit Hauptproduktions-Standort in Freiberg gehört zu den wenigen deutschen Firmen, die wie später die Chinesen die ganze Wertschöpfungskette vom Silizium bis zum Endprodukt integriert haben. Abb.: Solarworld

Modulfertigung bei Solarworld - das Unternehmen hat seinen Standort in Freiberg. Abb.: Solarworld

Washington/Bonn, 17.5.2012: Das US-Handelsministerium hat die Anti-Dumping-Zölle gegen chinesische Solarmodule drastisch erhöht: Von zunächst 2,9 bis 4,7 Prozent je nach Fabrikat auf nun 31,14 bis 249,96 Prozent. Das teilte das deutsche Photovoltaik-Unternehmen “Solarworld” mit – dessen US-Tochter hatte zuvor eine entsprechende Petition an die US-Regierung eingereicht. Weiterlesen »

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“GVU-Trojaner”: Erpresser verdoppeln Geldforderung

Bundestrojaner - ist er nun echt oder nicht? Abb.: Bobzin/ Wikipedia

Abb.: Bobzin/ Wikipedia

Berlin, 17.5.2012: Die Hintermänner des sogenannten “GVU-Trojaners” wollen von ihren Opfern nun noch mehr Geld erpressen: Sie fordern nun 100 statt bisher 50 Euro für eine angebliche Freischaltung der befallenen Computer. Wer zahlt, hat allerdings nichts davon. “Einige Betroffene, die bei der GVU telefonisch Rat suchen und suchten, haben die Gebühr vor dem Anruf bereits bezahlt. Den Virus sind sie damit nicht losgeworden”, warnte “Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen” (GVU), die sich ausdrücklich von diesen Machenschaften distanziert. Weiterlesen »

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Zum Neustart von “Plastic Logic”: Bitter, aber klug

Dresden, 17.5.2012: Dass sich Plastic Logic von seinem ehrgeizigen Plan verabschiedet, eigene eBuch-Lesegeräte herzustellen und in diesem Zuge Mitarbeiter in Dresden vor die Tür setzt, ist erst mal bitter: Für die betroffenen Menschen, die ihre Job verlieren, aber auch für den Standort – eigene Hightech-Endprodukte machen für das Renommee mehr her, keine Frage. Dennoch halte ich die Neuausrichtung des Unternehmen für klug. Warum? Weiterlesen »

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Galaxis-Forschung: Uni leiht sich NASA-Raumschiff aus

Galex-Satellit. Abb.: NASA

Galex-Satellit. Abb.: NASA

Washington, 17.5.2012: Die budgetknappe US-Raumfahrtbehörde NASA geht neue Wege, um den Weiterbetrieb ihrer Raumschiffe zu finanzieren: Sie hat nun dem Caltech (California Institute of Technology) ihren Galaxy Evolution Explorer (GALEX) verliehen, damit es weiter in Betrieb bleiben kann. Laut Vertrag wird fortan die Uni den kosmischen Beobachter betreuen. Es handelt sich um den ersten Leihvertrag dieser Art. Weiterlesen »

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Plastic Logic steigt aus eReader-Produktion aus und baut Personal in Dresden ab

Plastic Logic verabschiedet sich von der eReader-Produktion - kann nun aber auch echte Innovationen wie biegesames elektronisches Papier in Farbe vorweisen. Abb.: Plastic Logic

Plastic Logic verabschiedet sich von der eReader-Produktion - kann nun aber auch echte Innovationen wie biegesames elektronisches Papier in Farbe vorweisen. Abb.: Plastic Logic

Dresden/Cambridge, 16.5.2012: Das Plastikelektronik-Unternehmen „Plastic Logic“ (PL) hat sich unter seinem neuen Chef Indro Mukerjee nun aus der Produktion eigener eBuch-Lesegeräte (eReader) zurückgezogen und will sich künftig auf die Fertigung organischer Bildschirme und Kunststoffelektronik sowie die Lizenzierung dieser Technologie an Dritte konzentrieren. Diese Änderung des Geschäftsmodells hat PL heute bekannt gegeben. Weiterlesen »

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Destruktiv-schöne „Melancholia“: Kirsten Dunst umarmt (nackig) den Untergang

Justine (Kirsten Dunst) badet im Licht des nahenden todverheißenden Planeten. Abb.: BSF

Justine (Kirsten Dunst) badet im Licht des nahenden todverheißenden Planeten. Abb.: BSF

Wer sich schon immer gefragt hat, wie die Hölle wohl schmecken mag, sollte die Familienfeste der „Dogma“-Regisseure besuchen: Erinnert sei nur an die Familienheuchelei mit krönender Vivisektion in Thomas Vinterbergs „Das Fest“ von 1998. Und inzwischen hat auch von Lars von Trier („Geister“, „Idioten“) das Thema aufgenommen, wenn auch mit anderem Schwerpunkt: In „Melancholia“ wird die Hochzeitsfeier für die schwer depressive Justine (Kirsten Dunst) zur „Ich muss glücklich sein“-Tortur unter lächelndem Schleier, zum Sturz in den Abgrund – für sie und die gesamte Menschheit, aufgefressen und umschlungen vom Riesenplaneten „Melancholia“, der die Erde wegputzt wie ein rohes Ei. Weiterlesen »

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DNA-Computer und nichtlineare Systeme: TU Dresden will in elektronisches Neuland vorstoßen

Prof. Gerhard Fettweis tüftelt in der Informatik-Fakultät der TU Dresden an der Nanoelektronik von übermorgen - nachdem er sich zuvor als LTE-Koryphäe ausgetobt hatte. Abb.: hw

Prof. Gerhard Fettweis tüftelt in der Informatik-Fakultät der TU Dresden an der Nanoelektronik von übermorgen - nachdem er sich zuvor als LTE-Koryphäe ausgetobt hatte. Abb.: hw

40 Millionen Euro teures Nanoelektronik-Zentrum geplant

Dresden, 14.5.2012. Mit einem 40 Millionen Euro teuren „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED) will die TU Dresden – falls sie eine Förderzusage erhält – in den kommenden fünf Jahren über die Grenzen der heutigen Mikroelektronik hinausschauen. Das Exzellenzteam um Prof. Gerhard Fettweis möchte sich dabei von der traditionellen Silizium-Technologie lösen und zum Beispiel chemische, biologische sowie Nanokarbon-basierte Computer testen. Weiterlesen »

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