Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Attraktiv - und für unvorsichtige Insekten hochgefährlich: Die riesige neue Sonnentau-Art Drosera magnifica in ihrem natürlichen Habitat. Foto: Paulo Gonella

Neue fleischfressende Pflanze auf Facebook entdeckt

München, 25. Jul 2015. Eine bisher unbekannte fleischfressende Pflanze haben Botaniker aus Bayern, Brasilien und den USA nun entdeckt – und zwar im Internet-Kontaktnetzwerk „Facebook“: Dort hatte ein brasilianischer Orchideenliebhaber Fotos von einer Bergtour im Bundesstaat Minas Gerais gepostet. Als Experten die Bilder sahen, entdeckten sie darauf eine neue fleischfressende Pflanze aus der Gattung Sonnentau, die bis zu 1,5 Meter hoch wächst, teilte die „Botanische Staatssammlung München“ mit. München, 25. Jul 2015. Eine bisher unbekannte fleischfressende Pflanze haben Botaniker aus Bayern, Brasilien und den USA nun entdeckt – und zwar im Internet-Kontaktnetzwerk „Facebook“: Dort hatte ein brasilianischer Orchideenliebhaber…






Selbst im Sommer entsteht 99 % des Regens in unseren Breiten in Eiswolken - hier eine Archivaufnahme vom Elbufer in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Sorgen Verkehr und Industrie für immer heftigere Regengüsse?

Leipziger Meteorologen: Selbst im Hochsommer entsteht Regen über Deutschland meist aus Eiswolken, die sich an Partikeln bilden Leipzig, 21. Juli 2015: Es klingt absurd, aber ist nun durch Satelliten-Auswertungen von Millionen Wolken weitgehend gesichert: Selbst wenn hier unten eine Bullenhitze herrscht, so kommen die gelegentlichen Sommerregen-Güsse fast immer aus dem Eis – oder besser gesagt: aus Eiswolken hoch über Deutschland. Das haben Meteorologen der Uni Leipzig nun herausgefunden. Anders als in den Tropen und über den Ozeanen, wo sich Regen meist aus niedrigen Flüssigwolken bildet, regnet es dadurch auf dem Lande in unseren Breiten nicht so häufig, aber dadurch umso heftiger. Die Forscher vermuten, dass wir dafür selbst verantwortlich sind, die Emissionen von Verkehr und Industrie diesen Effekt künftig sogar noch weiter verstärken könnten. Leipziger Meteorologen: Selbst im Hochsommer entsteht Regen über Deutschland meist aus Eiswolken, die sich an Partikeln bilden Leipzig, 21. Juli 2015: Es klingt absurd, aber ist nun durch Satelliten-Auswertungen von…






Wenn Protonen und andere schwere geladene Teilchen in der Erdatmosphäre mit Energien von ca. einer Billion Elektronenvolt aufeinandertreffen, entsteht alle acht Sekunden ein Higgs-Superteilchen. Foto (bearbeitet): NASA

Higgs-Superteilchen entsteht im Himmel alle acht Sekunden – ganz ohne Weltmaschine

Nachwuchs-Physiker Josua Unger von der TU Dresden hat per Mathematik in Erdatmosphäre geguckt und Erstaunliches errechnet Dresden, 16. Juli 2015. Als die CERN-Physiker vor fast genau drei Jahren mit dem weltgrößten Teilchenbeschleuniger, dem „Large Hadron Collider“ (LHC), das legendäre Higgs-Boson (irreführenderweise oft auch „Gottesteilchen“ genannt) fanden, war die Fachwelt völlig aus dem Häuschen: Siehe da, das Teilchen, das aller Materie überhaupt Masse verleiht, uns alle gewissermaßen erst im großen Universum verankert hat, ist endlich nachgewiesen! Aber, hmm, wieviel haben wir noch mal für die gigantische Weltantwortmaschine tief unter der französisch-schweizerischen Grenze ausgegeben? Drei Milliarden Euro plusminus? Hätten wir auch billiger haben können, möchte man jetzt fast meinen: Alle acht Sekunden entsteht nämlich auf ganz natürlichem Wege in der Erdatmosphäre ein Higgs-Boson, hat nun ein Dresdner Nachwuchs-Physiker herausgefunden. Nachwuchs-Physiker Josua Unger von der TU Dresden hat per Mathematik in Erdatmosphäre geguckt und Erstaunliches errechnet Dresden, 16. Juli 2015. Als die CERN-Physiker vor fast genau drei Jahren mit dem…






Der Biotech-Konzern Qiagen gründet in Dresden ein Joint Venture mit Biotype, das sich auf die Entwicklung von DNA-Analytikgeräten spezialisieren soll. Hier im Bild ist eine Labormitarbeiterin im Qiagen-Exzellenzzentrum für biologische Inhalte in Frederick, Maryland, zu sehen. Foto: Qiagen

Größter Biophysiker-Kongress tagt in Dresden

Veranstalter erwarten 1000 Forscher aus 50 Länder Dresden, 8. Juli 2015. Dresden ist ab dem 18. Juli Gastgeber des größten Biophysiker-Kongresses in Europa: Die „Deutsche Gesellschaft für Biophysik“ (DGfB) erwartet über 1000 Wissenschaftler aus 50 Ländern zum 10. Kongress der „European Biophysical Societies Association” (EBSA). Die Forscher wollen beispielsweise über den technologischen Einsatz winzig kleiner Biomotoren, höhere Auflösungen für Mikroskope, der Einsatz von computergestützten Massenbildverfahren, künstliche Zell-Chips und Beiträge zum Umweltschutz diskutieren – beispielsweise über Möglichkeiten, biochemische Prozesse einzusetzen, um überschüssiges Kohlendioxid zu binden. Veranstalter erwarten 1000 Forscher aus 50 Länder Dresden, 8. Juli 2015. Dresden ist ab dem 18. Juli Gastgeber des größten Biophysiker-Kongresses in Europa: Die „Deutsche Gesellschaft für Biophysik“ (DGfB) erwartet…






Die Fährte und Lebendkonstruktion von Anthropleura im Humboldt-Bau. Foto: TU Bergakademie Freiberg

Monsterkrabbler Arthropleura eilt von Panggea nach Freiberg

New Mexico schenkt Sachsen Fährtenabdruck des ausgestorbenen Riesen-Tausendfüßlers Freiberg, 7. Juli 2015. Hätte es damals schon Menschen gegeben, wäre der Arthropleura vor rund 300 Millionen Jahren zweifellos eine der ganz großen Monster-Attraktionen seiner Zeit gewesen: Ein Riesentausendfüßer von zweieinhalb Metern Länge, der auf 64 Beinchen in Affentempo über den legendären Ur-Kontinent Pangea zwischen dem heutigen Nordamerika und Osteuropa hin- und herkrabbelte, seine Beute mit einem lähmenden Giftbiss überwältigte und wahrscheinlich eine große Ähnlichkeit mit Viechern hatte, die heute nur noch Horror-Science-Fiction-Filme bevölkern. Dieser glücklicherweise ausgestorbene Zeitgenosse des Karbon-Zeitalters ist zum Fossil des Jahres gewählt worden – und seit heute stellt die Bergakademie Freiberg Arthropleuras Spuren aus: Neben einer lebensgroßen Rekonstruktion des Riesentausendfüßlers ist im Humboldt-Bau der Uni nun der 2,60 Meter mal 1,60 Meter große Abguss seiner Fußspur ausgestellt. Die wurde 2005 im „El Cobre“-Canyon von New Mexico in den USA unter Mitwirkung von Prof. Jörg W. Schneider vom Institut für Geologie der Bergakademie geborgen. Das „New Mexico Museum of Natural History and Science” in Albuquerque hat den Sachsen den Abguss geschenkt. New Mexico schenkt …






Schaubild eines Lithium-Schwefel-Akkus, der die aus Notebooks bekannten Lithium-Ionen-Batterien beerben soll. Solche und andere Systeme sollten eigentlich im Energie-Forschungszentrum RESET weiterentwickelt werden. Abb.: Fraunhofer IWS Dresden

Hightech-Kohlenstoff für Energiespeicher aus Abfall

Neue Forschergruppe an TU Dresden will Chemie und Mechanik kombinieren Dresden, 6. Juli 2015. Aus Abfall Material für Hightech-Energiespeicher gewinnen, geht das? Dr. Lars Borchardt, der Leiter einer neuen „Mechanocarb“-Arbeitsgruppe an der TU Dresden macht sich da große Hoffnungen – und das Bundesforschungsministerium mit ihm: Mit knapp zwei Millionen Euro fördert Berlin in den nächsten fünf Jahren die Dresdner Idee, aus Abfallprodukten nanostrukturierte Kohlenstoff-Materialien auf möglichst ökologisch verträgliche Weise zu gewinnen. Neue Forschergruppe an TU Dresden will Chemie und Mechanik kombinieren Dresden, 6. Juli 2015. Aus Abfall Material für Hightech-Energiespeicher gewinnen, geht das? Dr. Lars Borchardt, der Leiter einer neuen „Mechanocarb“-Arbeitsgruppe…






Chemielabor an der TU Dresden. Abb.: TUD

Hochschulen beschäftigen mehr Forscher

Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Frauenquote lag bei 38 Prozent. Wiesbaden, 4. Juli 2015. Die deutschen Hochschulen beschäftigen mehr Forscher: Ende 2014 waren dort rund 380.200 Wissenschaftler und Künstler angestellt und damit zirka 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das…






Ein faszinierter Knirps schaut im Planck-Genetikinstitut Dresden den Würmern beim Wachsen zu. Foto: hw

Hemmungslos neugierig: 33.000 Besucher zur Wissenschaftsnacht Dresden

Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am Freitag zur „Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften 2015“ gepilgert und haben den Forschern Löcher in den Bau gefragt. „Da hat sich hemmungslose Neugier entladen“, schätzte die städtische Koordinatorin Anja Loose vom Amt für Wirtschaftsförderung heute nach anderthalb Stunden Schlaf ein. Dresden, 4. Juli 2015. Am Morgen nach der Wissenschaftsnacht sind die Zählungen und Schätzungen nun addiert: Rund 33.000 Besucher und damit etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind am…






Abtauchen in virtuelle Welten: Ein Mädchen probiert während der Wissenschaftsnacht in Dresden eine "Virtual Reality"-Datenbrille im TU-Hörsaalzentrum aus.

Axolotl glotzt und die Elektronen springen

Wissenschaftsnacht Dresden treibt Tausende in die Institute und auf die Straßen Dresden, 3. Juli 2015: „Mama! Wenn ist das eine Nacht ist, warum bleiben wir dann nicht richtig lange hier? Das ist doch noch ganz hell!“ Eine berechtigte Frage, die der Knirps da seiner Frau Mama heute Abend zur “13. Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden” vorgelegt hat: Tausende Dresdner und Gäste lustwandelten unter dem Motto “Nachtaktiv” durch die Genetikhallen der Planckforscher in der Johannstadt, über den TU-Campus mit all seinen Attraktionen, laserten sich durch die Fraunhofer-Institute von Dresden – und darunter auffällig viele der Altersklasse „Hab noch keinen Personalausweis, aber diese Nacht mach ich durch.“ Wissenschaftsnacht Dresden treibt Tausende in die Institute und auf die Straßen Dresden, 3. Juli 2015: „Mama! Wenn ist das eine Nacht ist, warum bleiben wir dann nicht richtig lange hier?…






Die 26-jährige Sandra Wecke hat ihr Informatikstudium an der TU Dresden mit Bravour absolviert und bekam den "Saxonia Special Woman Award" - samt einer Bronze-Skulptur des Dresdner Künstlers Prof. Ulrich Eißner. Foto: Sabine Mutschke

Tanzende Informatikerin für Geschäfts-App ausgezeichnet

Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU Dresden abgeschlossen, im Zuge ihrer Diplomarbeit eine App entwickelt, die Vertriebsleuten die Arbeit erleichtert. Für diese reife Leistung in einem als Männer-Nerd-Domäne verschrieenen Fach hat die 26-Jährige auch eine besondere Auszeichnung bekommen: Andreas Mönch, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Softwareschmiede „Saxonia Systems“, hat der Informatikerin heute „5. Saxonia Special Woman Award“ verliehen. Saxonia Systems Dresden verleiht Sandra Wecke Informatikerinnen-Preis Dresden, 2. Juli 2015. Von wegen, Frauen können nicht kodieren: Mit der Note 1,2 hat Sandra Wecke jetzt ihr Medieninformatik-Studium an der TU…






Die Ladungsträger (blau: Elektronen, rot: Löcher) eines Halbleiters werden durch das Magnetfeld (schwarze Pfeile) von ihrer ursprünglichen Stromrichtung (grüner Pfeil) abgelenkt; je schneller sie sind, umso stärker ist die Ablenkung entgegen der ursprünglichen Stromrichtung und damit die Zunahme des Widerstandes. In Niobphosphid ist der Effekt besonders groß, weil es besonders schnelle Elektronen besitzt. Abb.: Dr. Yulin Chen

Superschnelle Elektronen

Planck-Forscher designen neues Datenspeichermaterial aus Niob und Phosphor Dresden, 22. Juni 2015. Planck- und Helmholtz-Physiker aus Dresden haben ein neues Elektronikmaterial entworfen, das in Zukunft zu billigerem und schnellerem Festplatten-Speicher führen könnte: Bei Experimenten mit einer Verbindung der Elemente Niob und Phosphor stellten sie fest, dass sie den Fluss der fast lichtschnellen Elektronen in diesem Designer-Werkstoff sehr einfach mit Magnetfeldern von außen kontrollieren können. Planck-Forscher designen neues Datenspeichermaterial aus Niob und Phosphor Dresden, 22. Juni 2015. Planck- und Helmholtz-Physiker aus Dresden haben ein neues Elektronikmaterial entworfen, das in Zukunft zu billigerem und schnellerem Festplatten-Speicher…






Genetiker und Physiker wollen sich im geplanten Zentrum für Systembiologie zusammen tun. abb.: MPI-CBG

Physiker und Biologen wollen Fachgrenzen überwinden

Dresden ist im Juli Gastgeber für Europas größten Biophysik-Kongress Dresden, 16. Juni 2015. Mit welchen „Motoren“ transportieren die Zellen in Lebewesen eigentlich ihre Kraft- und Nährstoffe? Kann man die Selbstkonstruktions-Fähigkeiten von Organismen für die Nanotechnologie nutzen? Welche Supercomputer braucht man, um biologische Prozesse zu simulierten? Mit diesen und weiteren Fragen wollen sich über 1000 Forscher aus aller Welt auf Europas größter Biophysiker-Tagung „EBSA 2015“ vom 18. bis 22. Juli 2015 in Dresden austauschen. Auf der Agenda stehen über 140 Vorträge und 24 Fachsymposien im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer, kündigten die „Deutsche Gesellschaft für Biophysik“ (DGfB) und das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) Dresden an. Dresden ist im Juli Gastgeber für Europas größten Biophysik-Kongress Dresden, 16. Juni 2015. Mit welchen „Motoren“ transportieren die Zellen in Lebewesen eigentlich ihre Kraft- und Nährstoffe? Kann man die Selbstkonstruktions-Fähigkeiten…






In den Laboren der Wissenschaftler können die Besucher in Mikro- und Nanowelten eintauchen, die dem Auge sonst verborgten bleiben. Netzwerk "Dresden - Stadt der Wissenschaften"

Wissenschaftsnacht Dresden zwischen Protonen und Gummi-Euter

Unter der Devise „Nachtaktiv“ locken Forscher am 3. Juli mit Shows, Experimenten und Mord Dresden, 15. Juni 2015. Wie kann ich mit meine ganz persönliche Spaghetti-Gabel zurechtbasteln? Kann ich mich mit Geheimbotschaften gegen Schnüffler schützen? Wie entsteht eigentlich Krypto-Geld? Und: Was passiert, wenn einem schlafenden Physiker ein Apfel auf den Kopf fällt? Antworten auf diese und andere Fragen können Neugierige während der Dresdner Wissenschaftsnacht finden – am 3. Juli von 18 bis 1 Uhr. Die Forscher, Ingenieure, Erfinder und Künstler der Dresdner Hochschulen, Institute und Wissenschafts-Unternehmen haben für diesmal unter der Devise „Nachtaktiv“ über 540 Shows, Experimente, Vorträge, Führungen, Filme und andere Veranstaltungen vorbereitet. Unter der Devise „Nachtaktiv“ locken Forscher am 3. Juli mit Shows, Experimenten und Mord Dresden, 15. Juni 2015. Wie kann ich mit meine ganz persönliche Spaghetti-Gabel zurechtbasteln? Kann ich mich…






Grafik: hw

Bell Labs und TU Dresden wollen Rettungsdienste gegen Netzausfälle absichern

Alcatel-Lucents kooperiert mit 5G Lab in Dresden für Mobilfunk der Zukunft Dresden, 15. Juni 2015. Um Rettungsdienste, Verkehrs-Dispatcher und Geschäftsleute bei wichtigen Gesprächen besser gegen Netzausfälle abzusichern, wollen die TU Dresden und die US-amerikanischen „Bell Labs“ bei der Entwicklung des Mobilfunks der fünften Generation (5G) zusammenarbeiten. Dabei sollen mehrere 5G- und LTE-Funkverbindungen in einem Smartphone gekoppelt werden, um mehr Ausfallsicherheit zu erzielen. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Partner nun unterzeichnet, wie die Uni heute mitteilte. Außerdem wollen die Ingenieure im Standardisierungs-Verfahren für den 5G-Mobilfunk kooperieren. Alcatel-Lucents kooperiert mit 5G Lab in Dresden für Mobilfunk der Zukunft Dresden, 15. Juni 2015. Um Rettungsdienste, Verkehrs-Dispatcher und Geschäftsleute bei wichtigen Gesprächen besser gegen Netzausfälle abzusichern, wollen die TU…






Dr. Volker Weihnacht, Prof. Andreas Leson und Dr. Hans-Joachim Scheibe (v.l.n.r.) vor der Laser-Arc-Anlage, die Bauteile mit einem fast diamant-hartem Überzug versehen, der die Motor.Reibung drastisch senkt. Foto: Dirk Mahler, FHG

Diamant-Effekt für Motoren soll Milliarden Liter Kraftstoffe sparen

Fraunhofer-Preis für Kohlenstoffhärtung aus Dresden Dresden/Wiesbaden, 9. Juni 2015. Konsequent im Automobil-Bau eingesetzt, könnte eine neue diamantähnliche Hightech-Beschichtung aus Dresden weltweit 117 Milliarden Liter Benzin und Diesel einsparen – pro Jahr! Das hat Prof. Andreas Leson vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden eingeschätzt. Er hatte gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Hans-Joachim Scheibe und Dr. Volker Weihnacht dieses kohlenstoffbasierte Laser-Lichtbogen-Verfahren in den vergangenen Jahren zur Industriereife geführt. Die drei Forscher bekamen für ihre bemerkenswerte Entwicklung heute auf der Fraunhofer-Tagung in Wiesbaden den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2015 verliehen. Derweil hat ist BMW derweil dabei, die Dresdner Kohlenstoff-Beschichtung in seine Motorenproduktion zu integrieren. Fraunhofer-Preis für Kohlenstoffhärtung aus Dresden Dresden/Wiesbaden, 9. Juni 2015. Konsequent im Automobil-Bau eingesetzt, könnte eine neue diamantähnliche Hightech-Beschichtung aus Dresden weltweit 117 Milliarden Liter Benzin und Diesel einsparen – pro…