Alle Artikel in: Forschung

Neues aus der Wissenschaft

Die Ladungsträger (blau: Elektronen, rot: Löcher) eines Halbleiters werden durch das Magnetfeld (schwarze Pfeile) von ihrer ursprünglichen Stromrichtung (grüner Pfeil) abgelenkt; je schneller sie sind, umso stärker ist die Ablenkung entgegen der ursprünglichen Stromrichtung und damit die Zunahme des Widerstandes. In Niobphosphid ist der Effekt besonders groß, weil es besonders schnelle Elektronen besitzt. Abb.: Dr. Yulin Chen

Superschnelle Elektronen

Planck-Forscher designen neues Datenspeichermaterial aus Niob und Phosphor Dresden, 22. Juni 2015. Planck- und Helmholtz-Physiker aus Dresden haben ein neues Elektronikmaterial entworfen, das in Zukunft zu billigerem und schnellerem Festplatten-Speicher führen könnte: Bei Experimenten mit einer Verbindung der Elemente Niob und Phosphor stellten sie fest, dass sie den Fluss der fast lichtschnellen Elektronen in diesem Designer-Werkstoff sehr einfach mit Magnetfeldern von außen kontrollieren können. Planck-Forscher designen neues Datenspeichermaterial aus Niob und Phosphor Dresden, 22. Juni 2015. Planck- und Helmholtz-Physiker aus Dresden haben ein neues Elektronikmaterial entworfen, das in Zukunft zu billigerem und schnellerem Festplatten-Speicher…

Genetiker und Physiker wollen sich im geplanten Zentrum für Systembiologie zusammen tun. abb.: MPI-CBG

Physiker und Biologen wollen Fachgrenzen überwinden

Dresden ist im Juli Gastgeber für Europas größten Biophysik-Kongress Dresden, 16. Juni 2015. Mit welchen „Motoren“ transportieren die Zellen in Lebewesen eigentlich ihre Kraft- und Nährstoffe? Kann man die Selbstkonstruktions-Fähigkeiten von Organismen für die Nanotechnologie nutzen? Welche Supercomputer braucht man, um biologische Prozesse zu simulierten? Mit diesen und weiteren Fragen wollen sich über 1000 Forscher aus aller Welt auf Europas größter Biophysiker-Tagung „EBSA 2015“ vom 18. bis 22. Juli 2015 in Dresden austauschen. Auf der Agenda stehen über 140 Vorträge und 24 Fachsymposien im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer, kündigten die „Deutsche Gesellschaft für Biophysik“ (DGfB) und das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) Dresden an. Dresden ist im Juli Gastgeber für Europas größten Biophysik-Kongress Dresden, 16. Juni 2015. Mit welchen „Motoren“ transportieren die Zellen in Lebewesen eigentlich ihre Kraft- und Nährstoffe? Kann man die Selbstkonstruktions-Fähigkeiten…

In den Laboren der Wissenschaftler können die Besucher in Mikro- und Nanowelten eintauchen, die dem Auge sonst verborgten bleiben. Netzwerk "Dresden - Stadt der Wissenschaften"

Wissenschaftsnacht Dresden zwischen Protonen und Gummi-Euter

Unter der Devise „Nachtaktiv“ locken Forscher am 3. Juli mit Shows, Experimenten und Mord Dresden, 15. Juni 2015. Wie kann ich mit meine ganz persönliche Spaghetti-Gabel zurechtbasteln? Kann ich mich mit Geheimbotschaften gegen Schnüffler schützen? Wie entsteht eigentlich Krypto-Geld? Und: Was passiert, wenn einem schlafenden Physiker ein Apfel auf den Kopf fällt? Antworten auf diese und andere Fragen können Neugierige während der Dresdner Wissenschaftsnacht finden – am 3. Juli von 18 bis 1 Uhr. Die Forscher, Ingenieure, Erfinder und Künstler der Dresdner Hochschulen, Institute und Wissenschafts-Unternehmen haben für diesmal unter der Devise „Nachtaktiv“ über 540 Shows, Experimente, Vorträge, Führungen, Filme und andere Veranstaltungen vorbereitet. Unter der Devise „Nachtaktiv“ locken Forscher am 3. Juli mit Shows, Experimenten und Mord Dresden, 15. Juni 2015. Wie kann ich mit meine ganz persönliche Spaghetti-Gabel zurechtbasteln? Kann ich mich…

Grafik: hw

Bell Labs und TU Dresden wollen Rettungsdienste gegen Netzausfälle absichern

Alcatel-Lucents kooperiert mit 5G Lab in Dresden für Mobilfunk der Zukunft Dresden, 15. Juni 2015. Um Rettungsdienste, Verkehrs-Dispatcher und Geschäftsleute bei wichtigen Gesprächen besser gegen Netzausfälle abzusichern, wollen die TU Dresden und die US-amerikanischen „Bell Labs“ bei der Entwicklung des Mobilfunks der fünften Generation (5G) zusammenarbeiten. Dabei sollen mehrere 5G- und LTE-Funkverbindungen in einem Smartphone gekoppelt werden, um mehr Ausfallsicherheit zu erzielen. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Partner nun unterzeichnet, wie die Uni heute mitteilte. Außerdem wollen die Ingenieure im Standardisierungs-Verfahren für den 5G-Mobilfunk kooperieren. Alcatel-Lucents kooperiert mit 5G Lab in Dresden für Mobilfunk der Zukunft Dresden, 15. Juni 2015. Um Rettungsdienste, Verkehrs-Dispatcher und Geschäftsleute bei wichtigen Gesprächen besser gegen Netzausfälle abzusichern, wollen die TU…

Dr. Volker Weihnacht, Prof. Andreas Leson und Dr. Hans-Joachim Scheibe (v.l.n.r.) vor der Laser-Arc-Anlage, die Bauteile mit einem fast diamant-hartem Überzug versehen, der die Motor.Reibung drastisch senkt. Foto: Dirk Mahler, FHG

Diamant-Effekt für Motoren soll Milliarden Liter Kraftstoffe sparen

Fraunhofer-Preis für Kohlenstoffhärtung aus Dresden Dresden/Wiesbaden, 9. Juni 2015. Konsequent im Automobil-Bau eingesetzt, könnte eine neue diamantähnliche Hightech-Beschichtung aus Dresden weltweit 117 Milliarden Liter Benzin und Diesel einsparen – pro Jahr! Das hat Prof. Andreas Leson vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden eingeschätzt. Er hatte gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Hans-Joachim Scheibe und Dr. Volker Weihnacht dieses kohlenstoffbasierte Laser-Lichtbogen-Verfahren in den vergangenen Jahren zur Industriereife geführt. Die drei Forscher bekamen für ihre bemerkenswerte Entwicklung heute auf der Fraunhofer-Tagung in Wiesbaden den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2015 verliehen. Derweil hat ist BMW derweil dabei, die Dresdner Kohlenstoff-Beschichtung in seine Motorenproduktion zu integrieren. Fraunhofer-Preis für Kohlenstoffhärtung aus Dresden Dresden/Wiesbaden, 9. Juni 2015. Konsequent im Automobil-Bau eingesetzt, könnte eine neue diamantähnliche Hightech-Beschichtung aus Dresden weltweit 117 Milliarden Liter Benzin und Diesel einsparen – pro…

Die 3D-Computermodelle im Ergebnis eines Mikro-CT-Scans brachten den Frosch im Frosch zum Vorschein. Abb:. Dr. Thomas Kleinteich, CAU

Frosch hat Frosch im Hals

Kieler Forscher entdeckt bei CT-Scan Tier im Tier Kiel, 8. Juni 2015. Ein ganz außergewöhnlicher Anblick bot sich jüngst einem Kieler Forscher, der sich den Hafteigenschaften von Amphibien-Zungen beschäftigt: Als er das Museumspräparat eines südamerikanischen Schmuckhornfroschs mit einem speziellen Mikro-CT-Scanner durchleuchtete, entdeckte Dr. Thomas Kleinteich von der Uni Kiel – dass dieser Frosch einen Frosch im Halse hatte. Im Innern der in Alkohol konservierten Amphibie steckte doch tatsächlich ein anderer, kleinerer Frosch, den das Tier vor seinem Tode verschluckt haben muss. Kieler Forscher entdeckt bei CT-Scan Tier im Tier Kiel, 8. Juni 2015. Ein ganz außergewöhnlicher Anblick bot sich jüngst einem Kieler Forscher, der sich den Hafteigenschaften von Amphibien-Zungen beschäftigt: Als…

Physiker Michael Kuntzsch arbeitet an der TELBE-Anlage, die in Dresden-Rossendorf besonders brillante Terahertz-Strahlung erzeugt. Die Forscher versprechen sich noch Großes von den Analyse-Fähigkeiten dieser Durchlechtungstechnik. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Nacktscanner-Strahlen schnüffeln nach Koks und Graphen

1. Deutsche Terahertz-Konferenz in Dresden-Rossendorf Dresden, 8. Juni 2015: Sie hat seit den Schlagzeilen um die berüchtigten „Nacktscanner“ an Flughäfen ein Image-Problem, hat sich aber inzwischen für Forschung wie Sicherheitsbranche immens nützlich erwiesen: Terahertz-Strahlung, die ähnlich wie Röntgengeräte Unsichtbares sichtbar machen kann, ohne aber so tiefdringend und gesundheitsgefährdend wie die härteren Röntgenwellen zu sein. Seit heute diskutieren nun rund 100 Wissenschaftler und Anwender auf der ersten „Deutschen Terahertz-Konferenz“ im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) über die technologischen Perspektiven dieser Wärmestrahlen. 1. Deutsche Terahertz-Konferenz in Dresden-Rossendorf Dresden, 8. Juni 2015: Sie hat seit den Schlagzeilen um die berüchtigten „Nacktscanner“ an Flughäfen ein Image-Problem, hat sich aber inzwischen für Forschung wie Sicherheitsbranche…

Die Freiberg-Bakterie Sphingopyxis fribergensis soll bei der Arznei-Produktion helfen. Mikroskopfoto: TU Bergakademie Freiberg / Michel Oelschlägel, Gert Schmidt

Freiberg-Bakterie soll in Schmerzmittel-Produktion einsteigen

Freiberg, 5. Juni 2015. Der Freiberger Forscher Dr. Michel Oelschlägel hat ein Bakterium entdeckt, das mit ein paar gentechnischen Veränderungen eingesetzt werden soll, um Rohstoffe für Antibiotika und Schmerzmittel effektiver als bisher verwendete Chemieverfahren zu produzieren. Das teilte die Bergakademie Freiberg mit. Die Uni meldete die Bakterie auch bereits als Patent an und der Winzling hat auch schon einen Namen bekommen: „Sphingopyxis fribergensis“. Freiberg, 5. Juni 2015. Der Freiberger Forscher Dr. Michel Oelschlägel hat ein Bakterium entdeckt, das mit ein paar gentechnischen Veränderungen eingesetzt werden soll, um Rohstoffe für Antibiotika und Schmerzmittel effektiver…

Tatiana Sandoval-Guzman (l.) aus Mexiko und Dipyjoti Deb aus Indien forschen und leben in Dresden. Sie spürt im CRTD Selbstheilungskräften von Lurchen nach, er konstruiert am cfaed Computerchips aus Silizium-Nanoröhrchen. Und TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen ist überzeugt: Von der Expertise solcher internationalen Spezialisten kann Dresden gar nicht genug bekommen. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden: In Zukunft jede vierte Vorlesung auf Englisch

Rektor will mehr Studienfächer auf die lingua franca der Neuzeit umstellen Dresden, 4. Juni 2015. Professor Hans Müller-Steinhagen macht ernst mit der geforderten stärkeren Internationalisierung und der Zweisprachigkeit in Dresden: Der Rektor will, dass Vorlesungen, Seminare und andere Veranstaltungen für 20 bis 25 Prozent aller Studiengänge an der TU Dresden durchweg in Englisch gehalten werden. Nicht gleich morgen, aber doch in naher Zukunft. Betreffen werde das vor allem Masterstudiengänge in den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften, aber auch Wirtschafts- und Jura-Fächer, kündigte der TU-Rektor heute an. Er habe den Fakultäten bereits entsprechende Zielvorgaben gemacht. Rektor will mehr Studienfächer auf die lingua franca der Neuzeit umstellen Dresden, 4. Juni 2015. Professor Hans Müller-Steinhagen macht ernst mit der geforderten stärkeren Internationalisierung und der Zweisprachigkeit in Dresden:…

Im Fokus des neuen Fraunhofer-Leistungszentrums für Nanoelektronik in Dresden und Chemnitz sollen Multifunktions-Chips stehen. Foto: FHG

Fraunhofer eröffnet Mitte Juni Nanoelektronik-Zentrum in Dresden

Fokus liegt auf Multifunktions-Chips Dresden, 3. Juni 2015. Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) wird ihr neues Leistungszentrum „Funktionsintegration für die Mikro-/Nanoelektronik“ am 17. Juni 2015 in Dresden eröffnen. Im Fokus wird die Entwicklung von Schaltkreisen stehen, die neben hochintegrierter digitaler Elektronik auch analoge Komponenten, Sensoren, Mikromechaniken (Aktuatoren) und winzige Messgeräte integrieren. Das hat die FHG nun offiziell angekündigt. Fokus liegt auf Multifunktions-Chips Dresden, 3. Juni 2015. Die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) wird ihr neues Leistungszentrum „Funktionsintegration für die Mikro-/Nanoelektronik“ am 17. Juni 2015 in Dresden eröffnen. Im Fokus wird die…

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Nanotech-Experte: Dresden sollte Materialforschung ausbauen

Prof. Cuniberti sieht am Standort gutes Werkstoff-Fundament, das aber international noch zu wenig wahrgenommen werde Dresden, 2. Juni 2015. Für einen Ausbau der Materialforschung in Dresden hat sich Nanotechnologe Prof. Gianaurelio Cuniberti von der TU Dresden ausgesprochen. „Dresden ist eine Hochburg der Materialforschung und Werkstoff-Technik in Europa“, argumentierte Cuniberti. Allerdings liege der Fokus sehr auf der ingenieurtechnischen, anwendernahen Entwicklung zum Beispiel an der TU, in den Fraunhofer-Instituten und anderen außeruniversitären Einrichtungen. Prof. Cuniberti sieht am Standort gutes Werkstoff-Fundament, das aber international noch zu wenig wahrgenommen werde Dresden, 2. Juni 2015. Für einen Ausbau der Materialforschung in Dresden hat sich Nanotechnologe Prof….

Skelett eines Neandertalers (links) und eines modernen Menschen (rechts). Abb.: Ian Tattersall

Moderner Mensch kam über Nahost nach Europa

Leipziger Anthropologen datieren alte Gerippe neu Leipzig, 1. Juni 2015. Alle Europäer sind Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika, die über den Nahen Osten hierher eingewandert sind. Darauf deutet zumindest der aktuelle anthropologische Forschungsstand hin. Demnach breitete sich der moderne Mensch – mutmaßlich von der Hoffnung auf ein besseres Leben getrieben – vor etwa 40.000 bis 55.000 Jahren von Afrika aus über die Levante in Eurasien aus. Das geht aus einer Neudatierung alter Gerippe hervor, die einem Team unter Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gelungen ist. Leipziger Anthropologen datieren alte Gerippe neu Leipzig, 1. Juni 2015. Alle Europäer sind Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika, die über den Nahen Osten hierher eingewandert sind. Darauf deutet zumindest der aktuelle anthropologische…

DDR-Technik für die Weltantwortmaschine: Die Protonenquelle von Manfred von Ardenne im CERN. Foto: Dieter B. Herrmann

DDR-Technik in Weltantwortmaschine

Dresdner Protonenkanone von Ardenne werkelt bis heute in Europas Kernforschungszentrum CERN Dresden/Genf, 1. Juni 2015. Mit dem europäischen Kernforschungszentrum „CERN“ bei Genf assoziiert man meist neueste Hightech, tiefgekühlte Supraleiter und die Weltantwortmaschine namens LHC. Was nur wenige wissen: Bis zum heutigen Tage werkelt dort auch originale DDR-Technik, nämlich eine von Manfred von Ardenne entwickelte Protonenquelle, die ab 1950 im VEB RFT Messelektronik Dresden in Serie ging. Dresdner Protonenkanone von Ardenne werkelt bis heute in Europas Kernforschungszentrum CERN Dresden/Genf, 1. Juni 2015. Mit dem europäischen Kernforschungszentrum „CERN“ bei Genf assoziiert man meist neueste Hightech, tiefgekühlte Supraleiter und…

Lithium-Ionen-Akku der "Deutschen ACCumotive" für den Fahrzeug-Einsatz. Foto: Deutsche ACCumotive

Forscher raten zu Recyclingsystem für E-Auto-Akkus

Deutschland könnte Hälfte der Importe an strategischen Schlüsselwerkstoffen sparen Braunschweig, 30. Mai 2015. Den Aufbau eines bundesweiten Recycling-Netzwerkes für alte Autobatterien haben Wirtschaftswissenschaftler von der Uni Braunschweig der deutschen Wirtschaft und den Politikern ans Herz gelegt. Die Bundesrepublik könne dadurch über die Hälfte ihrer Importe von Cobalt, Nickel und Lithiumhydroxid einsparen, schätzten die Forscher ein. Deutschland könnte Hälfte der Importe an strategischen Schlüsselwerkstoffen sparen Braunschweig, 30. Mai 2015. Den Aufbau eines bundesweiten Recycling-Netzwerkes für alte Autobatterien haben Wirtschaftswissenschaftler von der Uni Braunschweig der deutschen Wirtschaft…

Eine weiße OLED beim Ausmessen in einer so genannten Ulbricht-Kugel. Foto: Philipp Lindenau, IAPP, TU Dresden

Organisches Licht doppelt so hell

Dresdner Nachwuchs-Physiker Schwab für neue OLED-Technik ausgezeichnet Dresden/Brüssel, 29. Mai 2015. Organische Leuchtdioden (OLEDs) könnten durch eine neue Technik aus Dresden in Zukunft doppel so hell leuchten wie bisher und so für lichtstärkere und energiesparende Organik-Bildschirme sorgen. Entwickelt wurde der neue Strukturaufbau für weiße OLEDs durch den Nachwuchs-Physiker Dr. Tobias Schwab vom Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der TU Dresden. In Brüssel bekam er heute für seine wegbereitende Dissertation den mit 3500 Euro dotierten „Photonics21 Student Innovation Award“ zuerkannt, teilte die Uni mit. Dresdner Nachwuchs-Physiker Schwab für neue OLED-Technik ausgezeichnet Dresden/Brüssel, 29. Mai 2015. Organische Leuchtdioden (OLEDs) könnten durch eine neue Technik aus Dresden in Zukunft doppel so hell leuchten wie bisher und…