Alle Artikel mit dem Schlagwort: Statistik

"Repowering": Techniker rüsten eine Windkraftanlage mit stärkeren Generatoren auf. Dies ist ein weltweiter Trend in der Branche, in Sachsen kommt er laut BWE-Angaben aber erst langsam voran. Foto: REpower Systems AG, BWE

Sachsen verbrauchen mehr Energie

Kohle spielt in Privathaushalten kaum noch eine Rolle, ein Zehntel inzwischen aus Ökoenergie Kamenz, 28. Juli 2015. Die Sachsen verbrauchen privat wieder mehr Energie: Hatte sich der Energieverbrauch der privaten Haushalte nach der Wende zunächst von rund 30 Gigajoule (Milliarden Joule) pro Kopf und Jahr in den 1990ern zunächst fast um ein Drittel reduziert, sind nun wieder die alten Spitzen erreicht. Im Jahr 2011 verbrauchte der Durchschnitts-Sachse 25 Gigajoule, 2013 waren es bereits wieder 28,8 Gigajoule. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Kohle spielt in Privathaushalten kaum noch eine Rolle, ein Zehntel inzwischen aus Ökoenergie Kamenz, 28. Juli 2015. Die Sachsen verbrauchen privat wieder mehr Energie: Hatte sich der Energieverbrauch der privaten…






Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

IfW: Fast 160 Milliarden € Subventionen in Deutschland geflossen

Forscher sehen Umverteilung von Wirtschafts- zu „weichen“ Subventionen Kiel, 23. Juli 2015. In Deutschland sind im vergangenen Jahr rund 158,1 Milliarden Euro Subventionen durch Bund, Länder, Gemeinden, EU und andere staatsnahe Stellen geflossen. Das hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel errechnet. Damit verharre das staatliche Beihilfevolumen im Jahresvergleich auf hohem Niveau, betonten die Forscher. Forscher sehen Umverteilung von Wirtschafts- zu „weichen“ Subventionen Kiel, 23. Juli 2015. In Deutschland sind im vergangenen Jahr rund 158,1 Milliarden Euro Subventionen durch Bund, Länder, Gemeinden, EU und andere…






Abb.: hw

Azubis wollen Kaufmänner werden

Wiesbaden, 21. Juli 2015. Kaufmann beziehungsweise Kauffrau bleibt der beliebteste Ausbildungsberuf für die deutschen Azubis: Von insgesamt 518.391 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr einen neuen Lehrvertrag abgeschlossen haben, wollten knapp 78.000 Handels-, Büro- oder Industriekaufmann lernen. Das geht aus einer Auflistung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Wiesbaden, 21. Juli 2015. Kaufmann beziehungsweise Kauffrau bleibt der beliebteste Ausbildungsberuf für die deutschen Azubis: Von insgesamt 518.391 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr einen neuen Lehrvertrag abgeschlossen haben, wollten knapp…






Abb.: hw

Job-Aufbau in Deutschland abgeschwächt

Wiesbaden, 30. Juni 2015. Die deutsche Jobmaschine verliert an Tempo: Im Mai stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Bundesrepublik „nur“ noch um 210.000 Beschäftigte, das entspricht einem Zuwachs um 0,5 %. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Zum Vergleich: Im Dezember waren im Jahresvergleich noch 0,9 % mehr Erwerbstätige zu verzeichnen gewesen, seitdem hat sich der Job-Zuwachs ständig abgeschwächt. Wiesbaden, 30. Juni 2015. Die deutsche Jobmaschine verliert an Tempo: Im Mai stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Bundesrepublik „nur“ noch um 210.000 Beschäftigte, das entspricht einem Zuwachs um…






Die Hauptauslöser für Überschuldung. Abb.: Destatis

Schulder im Schnitt mit 34 Monatseinkommen in der Kreide

Wiesbaden, 29. Juni 2015. Wer verschuldet ist, der steckt oft gleich richtig tief in den roten Zahlen: Wer eine der zirka 1400 Schuldnerberatungs-Stellen in Deutschland aufsucht, ist im Schnitt mit rund 34.500 Euro verschuldet und dies entspricht bei diesem Personenkreis etwa 34 Monatseinkommen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Wiesbaden, 29. Juni 2015. Wer verschuldet ist, der steckt oft gleich richtig tief in den roten Zahlen: Wer eine der zirka 1400 Schuldnerberatungs-Stellen in Deutschland aufsucht, ist im Schnitt mit…






Auch gandalf und Bilbo Beutlin haben das Ruder nicht rumreißen können: Im Jahr 2014 hatten die deutschen Kinos ca. 6 % weniger Besucher. Grafik: FFA, Foto: Warner, Montage: hw

Deutsche gehen weniger ins Kino

6 % weniger Besucher in den Filmtheatern, Kassenknüller war der Hobbit 3 Berlin, 21. Mai 2015. Der Abwärtstrend für die deutsche Kino-Branche setzt sich fort: Im vergangenen Jahr hatten die Filmtheater nur noch rund 120 Millionen Besucher und damit sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus der heute von der Filmförderanstalt (FFA) in Berlin vorgestellten Studie „Kinobesucher 2014“ hervor, die auf Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) beruht. Erfolgreichster Film im Jahr 2014 war demnach „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ mit 4,7 Millionen Besuchern, der erfolgreichste deutsche Streifen „Der Medicus“ mit 2,6 Millionen Besuchern. 6 % weniger Besucher in den Filmtheatern, Kassenknüller war der Hobbit 3 Berlin, 21. Mai 2015. Der Abwärtstrend für die deutsche Kino-Branche setzt sich fort: Im vergangenen Jahr hatten die…






Die wöchentlichen Zeitscheiben für unbezahlte Tätigkeiten sinken, für Frauen machen sie aber immer noch den übergroßen Teil ihrer Wochenarbeitszeit aus. Grafik: Destatis

Frauen arbeiten 2/3 ihrer Zeit unbezahlt

Haushalt, Kinder, Putzen & Co. machen größten Teil der Arbeitswoche aus Wiesbaden, 18. Mai 2015: Die meisten Deutschen sind den größten Teil ihrer Arbeitszeit über unbezahlt tätig – und für Frauen gilt das ganz besonders: Im Schnitt arbeiten sie 45,5 Stunden pro Woche (Stand 2013), davon zu rund zwei Dritteln unbezahlt. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden durch eine Umfrage unter 11.000 Bundesbürgern ermittelt. Haushalt, Kinder, Putzen & Co. machen größten Teil der Arbeitswoche aus Wiesbaden, 18. Mai 2015: Die meisten Deutschen sind den größten Teil ihrer Arbeitszeit über unbezahlt tätig – und für…






Sei es nun Putzen als Nebenjob oder nebenher einen Familienbetrieb leiten - fast 2 Millionen Deutsche gehen Zweijobs- oder gar Drittjobs nach. Foto: Heiko Weckbrodt

5 % arbeiten in mindestens zwei Jobs

Wiesbaden, 29. April 2015: Knapp zwei Millionen Deutsche und damit etwa fünf Prozent aller Berufstätigen arbeiten in zwei oder mehr Jobs. Das teilte heute das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Diese Multi-Jobber kommen dadurch auf Arbeitspensen deutlich jenseits der sonst üblichen Wochenarbeitszeiten, teilweise auf 50 Wochenarbeitsstunden und mehr. Wiesbaden, 29. April 2015: Knapp zwei Millionen Deutsche und damit etwa fünf Prozent aller Berufstätigen arbeiten in zwei oder mehr Jobs. Das teilte heute das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit….






Foto: Sandra Werner, pixelio.de

Fürchtegott und Schnuckelpupine sind unter uns

Wie die Deutschen ihre Babys nennen – Uni Leipzig präsentiert Vornamen-Statistik 2014 Leipzig, 2. April 2015: Sophie und Maximilian waren im Jahr 2014 die meistvergebenen Kindernamen in Deutschland, hat das „Namenkundliche Zentrum“ der Universität Leipzig – wenig überraschend – ermittelt. Aber es gab auch einige recht ungewöhnliche Namen für Neugeborene: Fürchtegott und Schnuckelpupine zum Beispiel, oder auch Xantippe, Sunshine, Soleil, Pepper-Ann, Nero, Nemo, Lafayette, Aphrodite, Jesus, Messi, Napoleon, Macdonald, Juli-Summer und Prinz-Gold. Wie die Deutschen ihre Babys nennen – Uni Leipzig präsentiert Vornamen-Statistik 2014 Leipzig, 2. April 2015: Sophie und Maximilian waren im Jahr 2014 die meistvergebenen Kindernamen in Deutschland, hat das…






Die sächsischen Export haben 2014 deutlich zugelegt. Grafik: hw, Fotos: hw, Infineon

Exportrekord für sächsische Wirtschaft

Ausfuhren legen um 14 % auf 36 Milliarden Euro zu Dresden, 4. März 2015: Produkte aus Sachsen sind international gefragt: Im Jahr 2014 hat die sächsische Wirtschaft ihre Exporte um 14 Prozent auf 36 Milliarden Euro gesteigert und damit einen neuen Nachwende-Rekord aufgestellt. Besonders gefragt waren laut Statistischem Landesamt Autos, Wohnmobile und Computerchips “Made in Saxony”. „Sachsen exportiert soviel wie noch nie“, kommentierte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) heute in Dresden. Auch im Bundesvergleich stehe der Freistaat mit seinen Ausfuhren gut da, nur Bremen habe seine Exporte noch schneller steigern können. Ausfuhren legen um 14 % auf 36 Milliarden Euro zu Dresden, 4. März 2015: Produkte aus Sachsen sind international gefragt: Im Jahr 2014 hat die sächsische Wirtschaft ihre Exporte um…






Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Weniger Leser für Dresdner Bibliotheken

Durch Sparfolgen 2,7 Prozent weniger Entleihungen im Stadtnetz Dresden, 5. Februar 2015: Wegen Sparauflagen aus dem Rathaus und personeller Unterbesetzung haben die Städtischen Bibliotheken Dresden im vergangenen Jahr weniger Bücher verleihen können als sonst: Insgesamt verbuchten die Bibliothekarinnen im Jahr 2014 5,5 Millionen Medien-Entleihungen und damit 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Besucherzahlen schrumpften um 5,9 Prozent auf 1,6 Millionen. Das teilte Roman Rabe, der stellvertretende Direktor der Bibliotheken, heute mit. „Bisher waren wir ja sehr erfolgsverwöhnt“, schätzte er auf Oiger-Anfrage ein. „Aber wir hatten im vergangenen Jahr Ressourcenprobleme.“ Durch Sparfolgen 2,7 Prozent weniger Entleihungen im Stadtnetz Dresden, 5. Februar 2015: Wegen Sparauflagen aus dem Rathaus und personeller Unterbesetzung haben die Städtischen Bibliotheken Dresden im vergangenen Jahr weniger Bücher…






Blick auf die Dresdner Altstadt. Foto: Frank Exß, Mediaserver Dresden

Mehr Zuzug nach Dresden

Sächsische Landeshauptstadt hat nun über 540.000 Einwohner Dresden, 21. Januar 2015: Dresden wächst weiter, vor allem auch durch Zuzug: Zum Jahresende 2014 hatte die sächsische Landeshaupstadt genau 541.304 Einwohner, das waren 5494 mehr als ein Jahr zuvor. Das teilte heute die Kommunale Statistikstelle Dresden mit. Damit habe sich das Bevölkerungswachstum noch einmal verstärkt, denn 2013 legte die Stadt „nur“ um 5088 Bürger Einwohner zu. Sächsische Landeshauptstadt hat nun über 540.000 Einwohner Dresden, 21. Januar 2015: Dresden wächst weiter, vor allem auch durch Zuzug: Zum Jahresende 2014 hatte die sächsische Landeshaupstadt genau 541.304 Einwohner, das…






Simple Passwörter, die mit einem Lexikon-Angriff ermittelt werden können, machen Hackern das Handwerk einfach. Foto/Montage: Heiko Weckbrodt

61 Millionen Kundenprofile erbeutet

IBM: Weniger Beute, Cyberkriminelle konzentrieren ihre Angriffe Stuttgart-Ehningen, 11. Januar 2015: Die Zahl der digitalen Attacken auf den US-Online-Handel hat sich im vergangenen Jahr halbiert. Auch konnten die Cyberkriminelle dabei nur noch 61 Millionen Kundensätze erbeuten, das waren 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Das teilte die deutsche Niederlassung des US-Elektronikkonzerns „IBM“ in Stuttgart-Ehningen mit. IBM: Weniger Beute, Cyberkriminelle konzentrieren ihre Angriffe Stuttgart-Ehningen, 11. Januar 2015: Die Zahl der digitalen Attacken auf den US-Online-Handel hat sich im vergangenen Jahr halbiert. Auch konnten die Cyberkriminelle dabei…






Eine ganze Bibliothek im Westentaschenformat: Immer mehr Deutsche lesen Bücher lieber eektronisch. Abb.: Bitkom

Sachsen leihen immer mehr eBücher

74 Prozent mehr virtuelle Medien geladen –Dresden an der Spitze Kamenz/Dresden, 22. Oktober 2014: Die Nachfrage nach elektronischen Büchern (eBooks) und anderen digitalen Leih-Medien ist in Sachsen stark gestiegen: Rund 244.000 Mal haben sich die sächsischen Lesefreunde eMedien in öffentlichen Bibliotheken ausgeliehen, das entspricht einer Steigerung um 76 Prozent. Das teilte heute das Statistische Landesamt Sachsen in Kamenz mit Blick auf den „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober mit. Bundesweit legten die virtuellen Entleihungen sogar um 107 Prozent zu. 74 Prozent mehr virtuelle Medien geladen –Dresden an der Spitze Kamenz/Dresden, 22. Oktober 2014: Die Nachfrage nach elektronischen Büchern (eBooks) und anderen digitalen Leih-Medien ist in Sachsen stark gestiegen: Rund…






Nobelpreisträgerin Marie Curie (hier ein Foto um 1920 herum) wurde zum Vorbild nachfolgender Physikerinnen. Fotoautor: unbekannt, Quelle: Wikipedia, Public Domain

Nur jeder siebte Physiker weiblich

Aber: Frauenanteil hat sich seit Anfang der 80er verfünffacht Bad Honnef/Dresden, 12. Oktober 2014: Frauen sind in der „Männerdomäne“ Physik bis heute unterrepräsentiert: Nur etwa jeder siebte Physiker (ca. 15 Prozent) in Deutschland ist weiblich, wenn man die Mitglieder-Statistiken der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft“ (DPG) aus Bad Honnef zugrunde legt. Immerhin: Anfang der 1980er Jahre lag dieser Anteil erst bei drei Prozent, hat sich seitdem also etwa verfünffacht. Und dieser Trend dürfte in den nächsten Jahren fortsetzen, denn insbesondere unter jungen Physikern nähert sich der Frauenanteil deutschlandweit laut DPG-Angaben schon der 25-Prozent-Marke. Aber: Frauenanteil hat sich seit Anfang der 80er verfünffacht Bad Honnef/Dresden, 12. Oktober 2014: Frauen sind in der „Männerdomäne“ Physik bis heute unterrepräsentiert: Nur etwa jeder siebte Physiker (ca. 15…