Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sachsen

 

Abb.: Freistaat Sachsen

Abb.: Freistaat Sachsen

Sachsen ist ein Bundesland im Südosten der Bundesrepublik Deutschland und hat derzeit (2014) rund vier Millionen Einwohner. Die Landeshauptstadt ist Dresden. Das historische Stammesgebiet des germanischen Stammes der Sachsen lag im Frühmittelalter vor allem im heutigen Niedersachsen.

Abb.: Primacom

Primacom mit 37 % mehr Umsatz

Leipziger Kabelnetz-Betreiber wächst durch Breitband-Angebote Leipzig, 25. März 2015: Der Leipziger Kabelnetz-Betreiber „Primacon“ hat 2014 rund 131,6 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet und damit 37 % mehr als im Vorjahr. Der Vorsteuergewinn stieg laut Unternehmens-Angaben um 55,3 % auf 55,2 Millionen Euro. Leipziger Kabelnetz-Betreiber wächst durch Breitband-Angebote Leipzig, 25. März 2015: Der Leipziger Kabelnetz-Betreiber „Primacon“ hat 2014 rund 131,6 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet und damit 37 % mehr als im Vorjahr. Der…

Kohlenstoff-Chips sollen die Stromwandler in Solaranlagen kleiner und sparsamer machen. Foto: NeuLand/Infineon

In Sachsens Solarbranche geht’s wieder aufwärts

VEE-Tagung in Dresden – „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“ Dresden, 25. März 2015: „Licht am Ende des Tunnels“ für die sächsische Solarindustrie und verwandte Branchen sieht Matthias Gehling von der „Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien“ (VEE) Sachsen: Nach Jahren von Krisen, Pleiten und Umstrukturierungen stabilisiere sich die Photovoltaik im Freistaat zunehmend, schätzte er ein. VEE-Tagung in Dresden – „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“ Dresden, 25. März 2015: „Licht am Ende des Tunnels“ für die sächsische Solarindustrie und verwandte Branchen sieht Matthias Gehling…

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Autozulieferer Borbet baut Werk in Lausitz

Millionen-Investitionen und bis zu 400 neue Jobs geplant Dresden/Kodersdorf, 25. März 2015: Der Automobil-Zulieferer „Borbet“ will im sächsischen Kodersdorf bei Görlitz eine Fabrik für Leichtmetallrädern errichten. Das teilte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit. Das Unternehmen plane Millionen-Investitionen in der Lausitz und wolle 300 bis 400 neue Jobs schaffen. hw Millionen-Investitionen und bis zu 400 neue Jobs geplant Dresden/Kodersdorf, 25. März 2015: Der Automobil-Zulieferer „Borbet“ will im sächsischen Kodersdorf bei Görlitz eine Fabrik für Leichtmetallrädern errichten. Das teilte Sachsens Ministerpräsident…

In den neuen Datenbrillen aus Dresden werden verbesserte Mikro-OLED-Displays eingebaut, die bis zu 800 mal 600 Bildpunkte anzeigen können. Integriert sind hier Sensoren für die Auswertung von Augenbefehlen. Foto: Fraunhofer FEP, Jürgen Lösel

Dresdner Datenbrille formt aus Blinzeln Worte

Fraunhofer-Organikelektronik soll Gelähmten und Stummen helfen, per Auge Texte zu diktieren Dresden, 24. März 2015: Nach schweren Unfällen oder Krankheiten sind manche Menschen derart behindert, dass sie kaum noch mit ihrer Umwelt interagieren können, Querschnittsgelähmte beispielsweise, Stumme oder Patienten, die zwar bei Bewusstsein sind, aber nur noch ihre Augen bewegen können. Diesen Menschen könnte demnächst eine neuartige Organikelektronik-Datenbrille aus Dresden helfen, wieder mit der Welt zu kommunizieren: Sie wird nämlich durch bloße Augenbewegungen gesteuert und kann zum Beispiel vom Träger dafür verwendet werden, um mit seinen Augen Texte zu diktieren. Entwickelt wurde diese neue Brillen-Generation mit höherer Auflösung von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in Dresden. Sie wollen ihre Erfindung Mitte April auf der „Hannover-Messe“ präsentieren. Fraunhofer-Organikelektronik soll Gelähmten und Stummen helfen, per Auge Texte zu diktieren Dresden, 24. März 2015: Nach schweren Unfällen oder Krankheiten sind manche Menschen derart behindert, dass sie kaum noch mit…

Durch kurze Reaktionszeiten von 1 ms soll der 5G-Handyfunk auch für Echtzeit-Wanderungen durch virtuelle Welten per Datenbrille geeignet sind. Die Dresdner 5G-Entwickler denken da zum Beispiel an simulierte Zeitreisen von Schulklassen ins alte Rom. Foto: 5G Lab Germany, TU Dresden

Industrie unterstützt 5G-Mobilfunkforschung in Dresden

Nun auch Ericsson an Bord, jährlich eine Million Euro Drittmittel für „5G Lab“ in Sachsen Dresden, 23. März 2015: Das „5G Lab Germany“ an der TU Dresden hat inzwischen über eine Million Euro Drittmittel pro Jahr zur Verfügung, um den Mobilfunk der fünften Generation („5G“) zu entwickeln. Das teilte Labor-Chef Prof. Gerhard Fettweis auf Oiger-Anfrage mit. Die Gelder seien insbesondere aus der Wirtschaft eingeworben worden, die großes Interesse an der Dresdner 5G-Forschung zeige. „Wir haben jetzt alle wichtigen europäischen Ausrüster an Bord“, betonte Gerhard Fettweis. Neben Vodafone, Vodafone, Alcatel-Lucent, National Instruments und „Rohde & Schwarz“ sei nun auch „Ericsson“ dabei. Keine andere 5G-Forschungsstelle weltweit habe eine derart breite Unterstützung im Rücken, schätzte der Professor ein. Er geht davon aus, dass die ersten 5G-Handyfunknetze im Jahr 2022 scharf geschaltet werden. Nun auch Ericsson an Bord, jährlich eine Million Euro Drittmittel für „5G Lab“ in Sachsen Dresden, 23. März 2015: Das „5G Lab Germany“ an der TU Dresden hat inzwischen über…

DIe DARPA will eine Teil-Rückkehr zu Analogcomputern, um komplizierte Simulationen drastisch zu beschleunigen. Abb.: DARPA

US-Militärforscher wollen zurück ins Analog-Zeitalter

DARPA: Analoge Hilfsprozessoren könnten PCs in Simulations-Supercomputer verwandeln Arlington/Dresden, 22. März 2015: Die US-Militärforschungsagentur DARPA plädiert für eine Rückkehr der Computertechnik ins Analogzeitalter – zumindest ein Stück weit. Wenn es gelänge, in digitale Mikroprozessoren analoge Ko-Prozessoren zu integrieren, könnten selbst PCs bestimmte Rechenaufgaben mit dem Tempo von Petaflop-Supercomputer erledigen, also von Rechnern mit über einer Billiarde Fließkomma-Berechnungen pro Sekunde, hofft die Agentur aus Arlington in Virginia. Die Projektplaner denken da insbesondere an aufwendige Simulationen von Klimawandel, Epidemie-Ausbrüchen, Geschoss-Flugbahnen, Schiffskonstruktionen oder auch von Plasmaprozessen und Reaktorflussdynamiken, die für Digitalrechner nur sehr aufwendig zu bewältigen sind. DARPA: Analoge Hilfsprozessoren könnten PCs in Simulations-Supercomputer verwandeln Arlington/Dresden, 22. März 2015: Die US-Militärforschungsagentur DARPA plädiert für eine Rückkehr der Computertechnik ins Analogzeitalter – zumindest ein Stück weit. Wenn es…

Die Software-Branche wächst in Sachsen derzeit besonders dynamisch. Ein neues Forchungsinstitut für die Sicherheit des "Internets der Dinge" könnte zu erheblichen zusätzlichen Job-Effekten führen, sind Branchenvertreter überzeugt. Abb. (bearbeitet): LHD

Neues Software-Institut in Sachsen soll „Internet der Dinge“ sicher machen

Branchenvertreter hoffen auf Hilfe vom Freistaat für Institutsgründung Dresden, 19. März 2015: Für die Gründung eines neuen Software-Forschungsinstituts in Sachsen, das Sicherheitskonzepte für das künftige „Internet der Dinge“ und die “Industrie 4.0” entwickelt, haben Forscher und Industrievertreter der sächsischen Software-Branche heute auf einem informationstechnologischen Gipfel (“IT Summit”) in Dresden plädiert. Um alles mit allem vernetzen zu können,wie so oft gefordert, seien noch zahlreiche Sicherheitsfragen zu klären. „Dafür brauchen wir ein renommiertes Institut in Sachsen von überregionaler Bedeutung“, betonte T-Systems-Manager und „Silicon Saxony“-Vorstand Frank Schönefeld. Branchenvertreter hoffen auf Hilfe vom Freistaat für Institutsgründung Dresden, 19. März 2015: Für die Gründung eines neuen Software-Forschungsinstituts in Sachsen, das Sicherheitskonzepte für das künftige „Internet der Dinge“ und die…

Findet das vom Uniklinik eingerichtete Personal-Gesundheitszentrum gut und motivierend: Martin Appelt. Foto: Heiko Weckbrodt

„Die gehen einfach nach Hause“

Wachsendes Hedonisten-Problem in der Arbeitswelt: Sächsische Arbeitgeber versuchen nun, sich mit der „Generation Y“ zu arrangieren Dresden, 19. März 2015: Sächsische Arbeitgeber haben ein wachsendes Problem mit der ostdeutschen „Generation Y“: Junge, oft hochqualifizierte und gutbezahlte Mitarbeiter, die keine Lust auf Leistungsorientierung und Überstunden haben, die lieber mehr Freizeit als mehr Gehalt haben wollen. „Die interessieren sich nicht für Geld, Karriere und Autos“, schätzt beispielsweise Prof. Michael Albrecht, der Medizinische Vorstand des Uniklinikums Dresden, ein. „So wie es in unserer Generation oder selbst noch vor zehn, 15 Jahren usus war, dass man so lange gearbeitet hat, bis alle Aufgaben erledigt waren und vielleicht danach noch geforscht hat, das ist nicht mehr: Die jüngeren Mitarbeiter heute gehen einfach nach Hause, wenn die Arbeitszeit vorüber ist. Das ist ein Gesinnungswandel, den man als Arbeitgeber nicht mehr ignorieren kann.“ Sich darüber aufzuregen und zu schmollen, bringe aber überhaupt nichts, meint Prof. Albrecht. „Da muss man vielmehr überlegen: Was kann man anders machen, wie kann man die Leute doch motivieren?“ Wachsendes Hedonisten-Problem in der Arbeitswelt: Sächsische Arbeitgeber versuchen nun, …

Beladeroboter in den Dresdner 200-mm-Fabriken von Infineon. Abb.: Infineon, Jürgen Lösel

Vernetzte Industrie gewinnt an Bedeutung

Umfrage: Jedes dritte IT-Unternehmen bietet „Industrie 4.0“-Lösungen an Berlin/Hannover/Dresden, 16. März 2015: Die unter dem oft etwas nebulösen Schlagwort „Industrie 4.0“ gefasste neue Vernetzungs- und Automatisierungsschub in deutschen Fabriken gewinnt anscheinend inzwischen an praktischer Bedeutung für Ausrüster und Zulieferer: Laut einer „Aris“-Umfrage bieten inzwischen 31 Prozent aller informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (ITK) in Deutschland Produkte und Dienstleistungen für die „Industrie 4.0“ an – dreimal soviel wie bei einer ähnlichen Befragung vor zwei Jahren. Das teilte der deutsche Digitalverband „Bitkom“ heute auf der IT-Messe „CeBit“ in Hannover mit. Umfrage: Jedes dritte IT-Unternehmen bietet „Industrie 4.0“-Lösungen an Berlin/Hannover/Dresden, 16. März 2015: Die unter dem oft etwas nebulösen Schlagwort „Industrie 4.0“ gefasste neue Vernetzungs- und Automatisierungsschub in deutschen Fabriken gewinnt…

Der "Cinector" soll künstlerische Techniken am Computer simulieren, die sonst nur mit professioneller Kameratechnik möglich sind. Foto: Cinector

Videospiel-Technik hilft Regisseuren von morgen

„Cinector“ aus Mittweida will Filmproduktionen für jedermann erschwinglich machen Mittweida/Hannover, 4. März 2015: Um Animationsfilme mit cineastischem Anspruch zu produzieren, waren in der Vergangenheit meist Supercomputer und Experten-Crews erforderlich, die sich nur richtig große Filmstudios leisten konnten. Informatiker und Mediendesigner aus dem sächsischen Mittweida wollen diese Technologien nun auch für junge Kreative und kleine Studios in greif- und bezahlbare Nähe rücken: Zur „CeBit“ in Hannover stellt die Hochschul-Ausgründung „Cinector“ eine Software vor, die Technologien aus der Videospiel- und der Kinobranche kombiniert. Sie soll es ermöglichen, Animationsfilme rasch und zu vergleichsweise geringen Kosten zu produzieren. „Cinector“ aus Mittweida will Filmproduktionen für jedermann erschwinglich machen Mittweida/Hannover, 4. März 2015: Um Animationsfilme mit cineastischem Anspruch zu produzieren, waren in der Vergangenheit meist Supercomputer und Experten-Crews erforderlich, die…